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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von moeriee 20.10.10 - 23:51 Uhr

Hallo ihr Lieben! #winke

Ich hatte ja vor ein paar Tagen schon geschrieben. Erst einmal wollte ich euch für eure netten Worte danken! Ich bin derzeit echt über die Verhältnisse hier frustriert. Aber am besten fange ich mal von vorne an...

Ich liege jetzt seit Freitag hier und fühle mich echt veräppelt. Bevor ich ins Krankenhaus kam, ging es mir blendend. Ich hatte meine Wassereinlagerungen im Griff und fühlte mich hervorragend. Nun bin ich aufgedunsen (ich kann nicht mal mehr in den Spiegel schauen #schmoll) und vollgepumpt mit Medis, die ich eben mal prophylaktisch bekomme, obwohl es dafür scheinbar keine Indikation gibt. Ich bin wirklich kurz davor, hier Amok zu laufen. Am Freitag wurde ich schnell durchgecheckt und auf mein Zimmer gebracht. Ich bekam verschiedenste Mittelchen. Es ist mein Körper und mein Baby und natürlich will ich wissen, warum ich den ganzen Krempel nehmen muss. Keine Frage: Wenn es wichtig ist, das zu tun, dann nehme ich die Pillen / Infusionen / Spritzen (gerne). Kein Ding! Aber ich bin kein lebloses Objekt, an das man stur ranstöpseln und in das man reinstopfen kann, was gerade mal passt. Und wisst ihr was? Ich habe die Medikamente hinterfragt und in der Tat weiß ich bis heute noch nicht, wofür ich das ganze Zeug bekomme. Aber das was ich weiß, reicht mir: Die Lungenreife sehe ich ja noch ein, die war dafür, dass unser Engelchen möglichst selbstständig atmen kann, sollte er sich zu früh auf den Weg machen. Den Wehenhemmer bekomme ich vorsichtshalber! Ich habe und hatte zwar nie Wehen (weder habe ich welche gespürt, noch haben die CTGs irgendwann auch nur eine Wehe angezeigt), aber sicher ist sicher! Dann bekomme ich Antibiotika. Warum? Vorsorglich! Des Weiteren bekomme ich Magnesium und Eisen (sehe ich auch als OK an) und Baldrian. Baldrian!? #kratz Wusste man zuerst auch nicht. Könnte ich auch weglassen. Man wisse eh nicht genau, wozu ich das nehmen solle. Am nächsten Tag hatte ich dann auch keine Tabletten mehr. Gestern dann doch wieder. #augen Ich bin echt so genervt von dem ganzen Kram. Zumal hier nix richtig zu laufen scheint. Gestern bekomme ich wortlos ein Zäpfchen und Handschuhe hingelegt. Ich natürlich gefragt, was ich damit machen soll und wofür das wäre. Knappe Antwort: "Das ist dasselbe Zäpfchen, wie jeden Tag!" Aha! Also entweder leide ich an Alzheimer oder ich habe bisher noch kein Zäpfchen bekommen. Verwunderte Gesichter, dann: "Oh, na ja! Die gibt es eigentlich parallel zu dem Antibiotikum! Also eigentlich seit Freitag..." Äh, nö! Keine Zäpfchen bekommen! "OK... Dann frage ich noch mal nach!" Stunden später hatte ich immer noch keine Antwort, also fragte ich eine Hebamme. Die erklärte mir dann, dass man mit der Antibiose sämtliche Keime im Körper abtötet. Sowohl die guten, als auch die schlechten. Dadurch könne man sich leichter Infektionen, wie Pilze, etc. einfangen. Aus diesem Grund würden die Zäpfchen zeitgleich mit dem Antibiotikum verabreicht. Da das bisher nicht geschehen sei, könne es sein, dass ich mir jetzt einen Pilz eingefangen habe. Ich solle das Zäpfchen jetzt nehmen und mich melden, falls es juckt (= ich mir einen Pilz eingefangen habe)! #schock Auf die Frage, WIE es denn anzuwenden sei, kam die Antwort: "Na, wie das andere Zäpfchen auch!" Wiederum Verwunderung bei mir: "Welches andere Zäpfchen?" Antwort: "Achso!? Na dann haben sie die andere Sorte wohl auch nicht bekommen!" Nächstes Beispiel: Am Wehenhemmer hänge ich den ganzen Tag und dreimal bekomme ich noch ein zweites "Fläschchen" angehängt, in dem sich das Antibiotikum befindet. Gestern Abend kam dann die Hebamme und hängte das Fläschchen an. Nach einer Weile bemerkte ich, dass die ganze Flüssigkeit nicht im, sondern außen am Schlauch herunterlief. Also klingelte ich. Die Hebamme "reparierte" das Ganze und meinte dann noch: "Es läuft halt jetzt etwas langsamer!" Aber da ich ja eh schlafen wollte / musste, war mir das egal. Sie meinte nur: "Na ja, zu langsam ist OK! Zu schnell wäre schlecht, denn dann bekommen Sie Herzrasen." Ich witzelte noch: "Na ja, das wäre ja nichts Neues. Das hatte ich ja gerade erst ein paar Tage lang vom Wehenhemmer." Sie war kaum draußen, spürte ich einen Schmerz in meiner Hand, als ob meine Ader platzen würde. Als ich auf das Fläschchen schaute, sah ich, dass es innerhalb von 2 Minuten leergelaufen war. Und zwar nicht auf den Boden, sondern in meinen Körper. Also rief ich die Hebamme, die nur meinte: "Tja, da kann ich jetzt auch nix mehr machen! Wahrscheinlich kriegen sie dann jetzt Herzrasen. Machen sie sich also keine Gedanken!" #schock

Seit Freitag liege ich hier und habe keine Auskunft mehr bekommen. Wenn Visite ist, dann kommen immer nur Assistenzärzte. Ich meine: Ich finde es vollkommen legitim, dass diese Menschen auch Visite machen dürfen. Schließlich müssen alle ihre Ausbildung ordnungsgemäß abschließen können. Aber irgendwo hört es auf. Diese Ärzte haben keinerlei Entscheidungsgewalt und können keinerlei Auskunft über meinen Zustand geben. Immer wenn ich Fragen habe, bekomme ich die Antwort: "Ja, da muss ich mal in Ihrer Akte schauen... Ja, sie haben einen verkürzten Gebärmutterhals!" Ja, nee! Das ist ja mal was Neues... Die Medikation sollte gestern bereist verringert werden. Entscheiden sollte dies aber der Oberarzt. Wer kam? Eine Assistenzärztin, die mir dann mitteilte, sie könne so was nicht entscheiden. Es müsse vorerst so bleiben. Jeder Arzt gibt eine andere Auskunft. Mal heißt es: "Wir sehen zu, dass Sie bis nächste Woche nach Hause können!" Dann kommt wieder ein Arzt, der meint, man müsse mich dringend noch mind. 6 Wochen hierbehalten. Und jeden Tag ein anderes Gesicht. Ich hatte hier noch nicht zweimal denselben Arzt. Also: Keinen Ansprechpartner. Gestern Mittag, als meine Mutter dann zu Besuch war, kam plötzlich ein Anästhesist. "Hallo Frau Wenzel! Bei Ihnen soll ja ein Kaiserschnitt durchgeführt werden, richtig?" #kratz #schock NEIN!!! Ich will mein Kind auf normalem Wege bekommen, wenn es möglich ist. Zudem: Ich bin erst in der 29. SSW. Verwirrung auf seiner Seite: "Hm, kleinen Moment! Da muss ich noch mal nachfragen!" Als er dann wiederkam: "Hm, das soll wohl nur zur Vorsorge sein! Für Notfälle brauchen wir das zwar nicht, aber die Ärzte haben gesagt, dass wir das machen sollen!" #gruebel

Zu allem Übel lag ich dann bis gestern auf einem Dreibettzimmer. Dagegen habe ich eigentlich nichts. Allerdings waren meine Zimmergenossinnen wirklich der Knaller. Die eine war Türkin. Morgens um 7.30 Uhr ging die Tür auf und die ganze Familie kam zu Besuch: Mutter, Vater, Onkel, Tanten, Nichten, Neffen, ... Ich habe mal durchgezählt: Es waren eigentlich immer mind. 2-3 Personen bei ihr, ganz oft aber auch 8 und mehr. Ich freue mich wirklich von Herzen für sie, dass sie so viel Besuch bekommt, aber bitte nicht von morgens 7.30 bis abends 20 Uhr durchgängig. Denn da komme ich auch nicht zur Ruhe. Die haben dann ihr Essen mitgebracht und den ganzen Tag bei uns verbracht. Meine andere Zimmergenossin schwitzte scheinbar fürchterlich, dann alle sechs Fenster waren Tag und Nacht geöffnet. Wir hatten 16 bis 17°C im Zimmer und ich hab' mir fast den Ast abgefroren. Auch die Bitte, die Fenster doch wenigstens nachts zu schließen, stieß auf taube Ohren. Schloss ich die Fenster, waren sie 10 Minuten später wieder auf. Gestern wurde mir dann alles zu viel. Ich bin als gesunder Mensch hierher gekommen. Natürlich habe ich eine Risikoschwangerschaft. Das will ich nicht unter den Teppich kehren. Aber wenn ich hier total matschig rumliege und es mir immer schlechter geht, dann glaube ich nicht, dass dies meiner und der Gesundheit meines Kindes zuträglich ist. Ich hab' gestern den ganzen Tag nur geheult, weil es mir echt elendig ging. #heul

Mein rettender Engel kam dann gegen Abend. Eine Krankenschwester nahm mich zur Seite und meinte, sie hätte gesehen, wie schlecht es mir ginge. Sie würde ganz schnell versuchen, mich zumindest erst einmal aus dem Zimmer rauszubekommen. Nur eine Stunde später packte ich meine Sachen und bekam ein schönes Zweibettzimmer mit einer netten Bettnachbarin. Ich habe sogar ein eigenes Bad auf dem Zimmer und muss nicht mehr mit dem Infusionsständer Slalom fahren, bevor ich zur Toilette kann. Und ich muss nicht mehr auf der Stationsdusche duschen. Das war schon mal sehr hilfreich, denn das war nun die erste Nacht, in der ich nicht zitternd und frierend in meinem Bett lag.

Heute Morgen habe ich jetzt auf den Tisch gehauen und mal einen Arzt verlangt, mit dem ich Tacheles reden kann. Ich bin ein intelligenter Mensch, der sowohl der deutschen Sprache mächtig ist, als auch über ein gut funktionierendes Gehör verfügt. Ich möchte wissen, was Sache ist. So ein Wischi-Waschi-Geplapper kann ich nicht leiden. Es kam dann auch tatsächlich eine Ärztin, die ich schon kannte, und fragte, wer gestern zur Visite da war. Sie schaute auf meinen Infusomaten und meinte dann: "Warum wurde denn der Wehenhemmer nicht runtergesetzt? Das hatten wir doch so besprochen!?" Ich sagte ihr dann, dass ich gestern die Auskunft bekam, man hätte keine Entscheidungsbefügnis und man könne nichts machen. Auch meinte sie, dass meine CTGs super seien. Sie würde sich sofort darum kümmern, dass der Oberarzt jetzt mal zu mir käme. Es wäre ein Unding, was hier passiert. Und: Es wäre mein gutes Recht, alles zu erfahren, was meine Behandlung betrifft.

Was mit meinem Gebärmutterhals ist, weiß ich nicht. Ich werde ja nicht untersucht, da kein Arzt Zeit hat. Gestern hieß es, man würde in 10 bis 14 Tagen noch mal nachschauen. #schock Und als ich später nachfragte, wann ich denn mit dem Oberarzt rechnen könne, bekam ich zur Antwort, dass man nicht versprechen könne, dass es heute noch was wird. Man hätte so viele Kaiserschnitte und Geburten, dass kein Arzt abkömmlich sei. Das ist nun schon seit Freitag so. :-[ Am liebsten würde ich gleich alle Fragen für die nächsten sechs Wochen stellen. Wer weiß, wann ich den guten Mann das nächste Mal zu sehen bekomme. #schmoll

Ich habe mich heute auch noch mal etwas belesen. Die Ursachen für eine Verkürzung des GMH sind ja vielfältig. Am häufigsten sind Wehen und eine Bindegewebsschwäche. Letzteres ist erblich bedingt. Und nun ratet mal... Meine Mutter lag damals bei mir auch schon 2 Monate deshalb im KKH, bei meiner Schwester 6 Monate. Meine Oma (mütterlicherseits) hatte deshalb eine Frühgeburt in der 32. SSW und musste bei den anderen beiden SS viel liegen... Als ich vorhin die Ärztin von heute Morgen auf dem Flur traf, habe ich ihr genau das gesagt. Da meinte sie, dass es plausibel klingt und der Wehenhemmer in dem Fall gar nix bringt. Wann der Oberarzt käme, wisse sie nicht. Ich wäre aber nicht vergessen worden. Später kam eine Krankenschwester: Man hätte leider heute keine Zeit für mich. Sie dürfe aber den Wehenhemmer von 33 ml/h auf 27 ml/h runterstellen. Schöne Grüße vom Arzt. #winke Jetzt kriege ich weiter Medikamente, die in meinem Fall nix bringen. Dabei könnte man schlicht und ergreifend den Muttermund mit einem Arabin-Pessar verschließen. Das dauert 20 Minuten und ich könnte nach Hause gehen. Aber wie soll ich das Thema ansprechen, wenn kein Arzt kommt? #kratz

Ich bin echt frustriert. Ich weiß einfach nicht, woran ich bin. Die Ärzte scheinen hier nicht an Aufklärung interessiert. Keiner weiß, wozu ich was bekomme, aber einig sind sie sich alle: Man wisse zwar nicht, wie schlimm mein Befund sei, aber es sei viel zu risikoreich, jetzt nach Hause zu gehen. Am Ende würde mein Kind bei Karstadt an der Kasse rausflutschen. Auf meine Frage, warum andere dann mit einem solchen Befund nach Hause dürfen, kam dann die Antwort, dass andere Kliniken eben sehr unverantwortlich handeln würden. #kratz Eigentlich sollte es so sein, dass man sich gut aufgehoben fühlt, wenn man ins Krankenhaus kommt. Dass die Ärzte sich kümmern und man nicht das Gefühl hat, nur Eine von Hunderten zu sein. Ich verlange keine Sonderbehandlung, aber ich denke nicht, dass es unmenschlich wäre, zu erwarten, dass ich erfahre, was hier vor sich geht.

Ich bin auch echt beunruhigt, denn Louis ist so unruhig, seit wir hier sind. So kenne ich mein Kind gar nicht. Er strampelt und tritt den ganzen Tag über wie wild. Ich frage mich, ob das wohl mit dem Partusisten zu tun hat!? #kratz

So, nun habe ich genug geschwafelt. Ich wollte nur mal eine Rückmeldung geben, wie es hier so ausschaut. Nun müssen wir der Dinge harren, die da kommen mögen. Hoffentlich ist es endlich mal ein verantwortlicher Arzt. ;-)

Traurige Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis im Bauch (29. SSW)

Beitrag von jessie86 20.10.10 - 23:59 Uhr

Hey

also sei mir jez net bös aber hích hab nach der hälfte aufgehört zu lesen#hicks

Aaalllsssoooo.lungenreife:ok,baldrian ok:ist pflanzlich und gut wegen der aufregung und evemntuellen schlafmangel.

Alles andere würde ich direkt nachfragen!!!gleich morgen früh!!!
Also wenn mich jmd so voll pumpt häng ich dem am bein wie ne zecke!!
und wenn echt gar nichts geht entlassen lassen und am montag zum doc.

wieso bist du überhaupt reingekommen?

achje wehenhemmer ohne wehen??letztens schrieb mir jmd das es dadurch zum wachstumsverzögerung kommen kann beim kind,ihrs hats jez ausserhalb vom bauch!!d.h. mit 1 jahr ist das kind viel zu klein!

ok ich selbst hatte nie wehen aber dennoch wären mir das zu viele ungeklärte medis!

verlange den chef arzt und das am besten vorm we!wenns sein musst mach ein riesen aufstand!
es geht doch hier nicht nur um dich!!!


alles gute!

Beitrag von moeriee 21.10.10 - 00:10 Uhr

Huhu! #winke

Macht ja nix! Also, dass du nach der Hälfte aufgehört hast zu lesen. Ist ja auch eine Menge Text.

Ich bin am Freitag hierher überwiesen worden, weil mein GMH sich auf 1,7 cm verkürzt hat. Mein FÄ meinte, man solle das mal ein oder zwei Wochen beobachten. Nun heißt es hier, ich solle bis zum Ende der SS dableiben. Aber außer der Untersuchung am Freitag bei der Aufnahme, ist bisher nichts gemacht worden. Gut, tägliche CTGs. Aber die sind alle super! Die Herztöne sind prima und es wurde keine einzige Wehe aufgezeichnet. Auf die Frage, warum ich Partusisten bekomme, war die, dass da auf jeden Fall Wehen sein müssten. Man hätte zwar keine gefunden, aber wer so einen verkürzten GMH hätte, der MÜSSE einfach Wehen gehabt haben. Na ja! Zumindest wolle man jetzt verhindern, dass ich im weiteren Verlauf der SS welche bekomme. So lange, bis eben die Geburt ansteht.

Ich quetsche hier schon alle aus und ich weiß auch, dass die meisten hier schon tierisch genervt sind von mir. Aber die Antworten "Wir wollen ja keine Frühgeburt riskieren!" oder "Sie müssen auch mal an Ihr Kind denken!" befriedigen mich nicht wirklich. Hier werden Entscheidungen von Ärzten getroffen, die mich nie untersucht haben. Ich frage mich eben: Ist das alles wirklich nötig? Und ist es so ernst, wie alle immer sagen? Denn eigentlich kennen sie ja, laut eigener Auskunft, den Befund nicht mal. #kratz

Morgen nimmt meine Mutter Kontakt mit einem anderen Arzt auf. Ich bin sehr gespannt, was der dazu meint.

Beitrag von jessie86 21.10.10 - 00:16 Uhr

Ja gut aber dennoch:nimm die füss in die hand und hacke nach!!!

von mir aus bis man dir droht sich rauszuschmeissen!!echt es geht hier um medikamente und um dein ungeborenes!und grad als laie weiss man nicht was man sein kind in dem moment antut.und auch wenn es dem kind nicht schadet!!das weisst du doch nicht!!


also echt nachhacken bis du dir den mund staubtrocken gefragt hast!;-)

Beitrag von myimmortal1977 21.10.10 - 01:36 Uhr

#liebdrueck

Ein GMH von 1,7 cm ist relativ. Wie lang war er denn vorher? Wenn er binnen kürzester Zeit stark verkürzt ist, ist es sicherlich angebracht im KH zu liegen und sich mal anzuschauen, warum die Dinge so sind, wie sie sind.

Dir gleich nen Wehenhemmer reinzudrücken finde ich auch nicht so gut. Ich habe das Zeugs kurz vor meinem KS bekommen, da ich schon kurz vor Presswehen war. Mir wurde ganz anders von dem Zeugs. Und geholfen hat es nichts.

Ein AB ist schon ratsam. Man kann nicht so lange auf Abstriche warten. Bis dahin kann schon alles gelaufen sein.

Pilz muss man parallel behandeln, denn neben Bakterien können auch Pilze den GMH weich machen und ggf. Wehen auslösen.

Baldrian ist ja noch harmlos. Ich bekam wegen Vorwehen damals im KH richtige Psychopillen, die mich ausgenockt haben. Ich hatte Vorwehen, die teils psychisch aber auch durch einen Pilz bedingt waren.

Bei der Sache mit dem Pessar wäre ich ganz vorsichtig. Jegliche Manipulation am GMH kann echte Wehen nach sich ziehen.

Ich sehe da jetzt keine großartigen Fehler, die die Ärzte machen. Lediglich den Wehenhemmer hätte man sich ohne nachweisbare Wehen vielleicht erstmal verkneifen können.

Und es ist schon korrekt, dass man bei einem GMH von 1,7 cm zuwartet, wie es sich in den nächsten Wochen entwickelt, ob er weiter runter geht, im besten Falle stabil bleibt.

Denn eins solltest Du wissen. Der GMH kann sich seeeehhhhhrrrr schnell öffnen und das merkst Du nicht. Dann springt die Fruchtblase hervor und was machst Du dann?????

So schnell kannst Du gar nicht ins KH fahren. Und dann hast Du eine Frühgeburt! Mit ggf. Komplikationen.

Also ich an Deiner Stelle würde da bleiben, solange wie es die Ärzte Dir anraten.

Dir alles Gute, Janette

Beitrag von amalka. 21.10.10 - 07:08 Uhr

Liebe Marie, zum Teil liefen mir die Tränen runter, ich las das ganze durch. Du erlebst jetzt auf eigene Haut, wie so ein Klinikalltag aussieht. Du leigst da, für sie bist du ,,die mit dem verkürztem GmH´´, nichts mehr.

und man fühlt sich nicht ernst genommen. Du hat auch noch Glück, weil du was hast.Stel dir vor, du hast dann z.B. wie ich ein orthopädisches Problem, du leigst aber auf eine Abteilung der Geburtshilfe, wo der behandelnde Gynäkologe an sich null ahung mit dem problem hat und dann kann es noch schlimmer gehen, weil du z.B. Kommentare kriegst: ja und bei ihrem problem reicht Paracetamol nciht aus..

Es ist ein Klinikalltag und es wäre gut es zu begreifen.Es wäre gut zu begreifen, dass.,.wie mir meine Psychologin sagt...es eine Maschinerie ist.

Meine erste SS leif genauso. und da da erheblich schlimmere Sachen passiert sind, entstanden daraus Traumatisierungen.
Erst jetzt in der 2 SSW haben ich bei vielen Problemen auch gannz viel Glück, weil der Chef der Geburtshilfe anerkennt, dass es eine Maschinerie ist und weiss, welche Erfahrungen ich gemacht habe ABER jetzt zu dir

was du beschreibst, da scheinen fachlich Sachen o.k. zu laufen...die Zäpchen werden mit sicherheit gegenpilze sein, die man wirklich autoamtisch gibt, weil man nach einer antibiotikagabe oft pilze bekommt...und wundere dich nicht, erwarte nicht von einer Schwester ,sie kennt sich aus...sie ist eie Maschine, die befehle ausübt...

was du dich für dich tun kannst..bei mir hat es immer mein Mann gemacht, weil ich irgendwann aufgegeben habe...mein Mann verlangte ein Gespräch mit dem oberarzt und zeigte deutlich die unzufriedenheit über die Behandlung..und dann warteten wir tatscählich Stunden, es kam aber einer...

du musst begreifen, dass du dir dein Recht einfordern muss, bitte!!!!!!! Du bist jetzt soweiso sehr verletzlich, manchmal ist es besser die Männersprechen..

Bei 1,7 ohne Wegen kannstdu aber dann genauso sagen: ihr könnte mich mal und du gehst raus..

Kämpfe tapfer meine liebe, wir kennen uns nicht einmal...aber man kann an solchen Sachen auch zebrechen..

Ich muss leider in etwa eine Woche ins KH und shcon bereite ich mich mit Magenschmerzen darauf und da habe ich einen boerarzt, der an meiner Seite steht..

Ich halte dir die Daumen, dass du an deine infos kommt und wehre dich...

Beitrag von tragemama 22.10.10 - 19:09 Uhr

Mit wie vielen verschiedenen Nicks erzählst Du die Geschichte nun?

Beitrag von binchen-tara 21.10.10 - 09:50 Uhr

liebe marie!

also ich kann dir nur dringend raten dich SOFORT auf die hinterbeine zu stellen und ordentlich ramba zamba zu schlagen!!!

so eine behandlung ist nicht nur frech und unwürdig,nein ist schlichtweg eine bodenlose frechheit und das trauen sie sich nur wenn du schön brav dich von einem zum anderen mal vertrösten lässt!!!

lass dir keine med geben von denen du nicht bis ins de4teil sicher bist das du sie auch brauchst!!!

und ja wehenhemmer bereitet nicht nur dir unruhe und herzklopfen auch deinem bauchzwerg!!!

baldrian magnesium und co okay,aber MED???!!!

und VORBEUGEND antibiotika????
also wirklich....
liegen kannst du auch zuhause und sicher mit mehr ruhe und entspannung!!!

und jetzt noch ein tip,auch wenn man sich auf eigenen wunsch und gegen den rat der ärzte entlässt kann man sogar 3 minuten später wieder zurück,wenn man auch nur das geringste verspührt was einen beunruhigt!

stell dich auf den tisch und schrei so lange nach einen kompetenten arzt bis dieser in der tür erscheint und bereit ist dir rede und antwort zu stehen!!!

glaub mir ich habe leider auch schon so einiges hinter mir und ich weiss wovon ich rede!!!

halte dir die daumen und denke fest an dich so dass du die kraft findest!!!

sorry das es so lange geworden ist!


lieben gruss sabine

Beitrag von fyluc 21.10.10 - 10:40 Uhr

Langer Text...aber ich habe alles gelesen.

So wie die anderen schon schreiben verlange so lange einen Arzt bis einer kommt !

Denn du willst ja wissen was alles passiert und wieso.

Wehenhemmer ohne wehen kann ich nicht verstehen aber ich weiß wie das zeug ist#zitter Herzrasen ohne ende ist nicht toll.

Hoffe bei dir bessert sich das alles bald.

Wünsche dir weiterhin alles Gute und das dein Baby noch drin bleibt #klee

Lg
Fyluc mit Isabella inside

Beitrag von aggiema 21.10.10 - 10:56 Uhr

Hallo,

ich habe auch alles gelesen. Mein Rat:

Drucke alles aus was du geschrieben hast oder kopiere es in einen Brief. Unten ein Verteiler rein (damit jeder auch weiß wer den Brief noch bekommt):
- an den Krankenhausdirektor
- die Pflegedienstleitung
- die Stationsleitung

Jeder kriegt einen Brief. Das eigentliche Probleme ist halt Personalmangel und daran kann nur der Krankenhausdirektor was ändern. Und wenn du dich nur bei den Ärzten und den Pflegern/Schwestern beschwerst, wird die Beschwerde nicht nach oben dringen.

Wir haben das so bei einem Krankenhausaufenthalt meiner Oma gemacht, da ist auch viel schiefgelaufen. Der Krankenhausdirektor hat persönlich meine Schwester angerufen und um ein Gespräch gebeten.

Ich drück dir die Daumen

LG
Astrid

Beitrag von joshimaus 21.10.10 - 18:25 Uhr

Hallo,

Nur mal so zur Info. Assistenzärzte sind fertig ausgebildete Ärzte, denen nur noch die passende Stelle zum Aufstieg fehlt.

Lg Joshimaus

Beitrag von yvschen 21.10.10 - 20:13 Uhr

hallo marie

ich bin ehrlich geschockt was bei dir im kh abgeht.

Wehenhemmer gibt man doch nur bei wehen.Und die kann man doch nun ganz einfach nachweißen lassen.Ich hatte gar keinen Gebährmutterhals mehr und offenen mumu und trotzdem keine wehen,Hab nur wehenhemmer per tabletten für ein paar tage bekommen, weil mir der mumu zugenäht wurde und das zu wehen füren kann.

Auch bin ich geschockt was du alles nehmen sollst an tabletten usw.
Meine freundin lag gleichzeitig mit mir im kh.Gleiches zimmer.sie war ab der 27 ssw dort wegen verkürzten GmH. Man hat regelmäßig blut abgenommen um zu schauen ob es eine in fektion gibt.Abstriche machen.

Ich hab damals mit den oberarzt reden können.Auch zur visite.Und das in ner uniklinik. Selbst der oberarzt von der kinderklinik war bei mir an meinem bett gesessen.

ich wünsch dir trotzdem alles gute
halte durch

yvonne mit cécile und selina(*21.4.2007 bei 29+0)
http://www.yvschen5483.milupa-webchen.de

Beitrag von maggy79 21.10.10 - 21:07 Uhr

Hi,

ich habe alles gelesen weil es mir so bekannt vorkommt.

Ich habe am zweiten Tag gefragt, ob ich mir die Haare waschen kann, darauf sagte die Schwester: bei Ihrem beschissenen Befund bestimmt nicht.
Ich habe jeden Abend geheult!

In der Schulzeit habe ich dort sogar mein Praktikum gemacht, das war auch schon der Horror.

Über Weihnachten und Silvester habe ich mich selbst entlassen (Befund war wie die ganze Zeit über 5mm). Danach bin ich aber wieder rein.

Wie ist denn Dein Befund gewesen?

Ich wurde einmal die Woche untersucht. Habe auch Wehenhemmer bekommen und eine zeitlang Antibiotikum + Zäpfchen (Milchsäure oder so).
Eines Tages bekam ich keine Luft und konnte kaum liegen. Ich habe es die ganze Zeit gesagt bis dann abends endlich ein EKG gemacht wurde und sofort die Infusion abgesetzt (was los war wurde mir natürlich nicht gesagt).

Bei 34+0ssw durfte ich dann offiziel raus und der GMH hat bis 36+6ssw gehalten, ohne schonen.

Bin jetzt stark am überlegen, ob ich jetzt eine Zusatzversicherung abschließen soll (Chefarztbehandlung und 1 Bett-Zimmer / 30€ im Monat), will ja noch ein Baby.

LG
Maggy

Beitrag von maggy79 21.10.10 - 21:10 Uhr

zur Info:

http://www.kup.at/kup/pdf/788.pdf

Beitrag von sxf25 21.10.10 - 22:15 Uhr

Hallo Marie,

ich finde es fruchtbar, was Du da in der Klinik mitmachst. Klingt fast wie die Klinik in der ich entbunden habe #schwitz

Aber wenn Du schon von Deiner Familie her weisst, dass ihr schwaches Bindegewebe habt und Du hast es eben auch... dann verweigere die nächste Ladung Wehenhemmer. Du liegst ja eh im Bett und Wehen sind auch keine da...so leicht fällt kein Baby raus. Und morgen bei der Visite richtig schön anstinken, Brufe Dich auf den Namen der Ärztin, die Du heute gesprochen hast und verlange umgehend einen Oberarzt. Das die Medis und die Behandlung dort nicht bekommen siehst Du ja selbst und auch wenn eine Klinik eine große Maschinerie mit viel zu wenig Personal ist...Deine Gesundheit und die Deines Babys stehen im Vordergrund. Im Zweifelsfall würde ich mich an Deiner Stelle mal mit Deinem "normalen" Frauenarzt unterhalten. Gut, meine Ärztin ist selbst aus einem Perinatalzentrum und hat dort ausschließlich Risikoschwangere betreut..aber auch ein normaler Frauenarzt wird Dir bestimmt sagen können, ob eine einstweilige Entlassung auf eigenen Wunsch möglich ist.
Schonen kann man sich auch zu Hause, die meisten Medis kann man auch zu Hause nehmen, auch das Antibiotikum.

Ich wünsche Dir alles Gute und Deinem Kleinen auch

lg

Stefanie

Beitrag von symbadi 21.10.10 - 22:38 Uhr

Hallo Marie,
zu Deiner Therapie kann ich keinen Kommentar abgeben, weil viele kleine Fakten die Ärzte dazubewegen, solch eine Therapie festzulegen. Diese einzelnen Fakten sind hier sicher keinem bekannt.
Aber ich gebe dir einen Tip: Rufe im Sekretariat des Gyn Chefarztes an und vereinbare einen verbindlichen Termin, zusammen mit deinem Partner.Du hast ein Recht darauf.Der Chefarzt kann dann auch einen Therapieplan erstellen. Versuche sachlich zu bleiben, das Personal auf Station kann dazu nichts. Du brauchst Ruhe und nicht diese Aufregung. In 11 Wochen ist alles vorbei und du bist Mama. Hab immer diese Ziel vor Augen!
LG Nicole

Beitrag von josefieni 22.10.10 - 10:27 Uhr

Hallo Du Arme,

ich als Ärztin kann Dir nur einen Tip gehen. Gehe zum Sekretariat des Chefarztes, schimpf dort ganz laut und lass Dir einen Termin beim Chefarzt geben.
Bei allem Personalmangel und fehlender Zeit darf so etwas nicht passieren! Besonders nicht in einer geburtshilflichen Abteilung, wo man immer gleich 2 Menschen behandelt. Ich meine nicht unbedingt, die medizinischen Entscheidungen, die kann ich von aussen natürlich nicht beurteilen. Aber die Medikamente müssen plausibel erklärt werden und Du musst auch wissen, wie Dein Befund ist.
Sollte der Chefarzt oder sein Vertreter auch nicht für Dich zu sprechen sein, geh in ein anderes Krankenhaus.
Alles Gute
Josefieni

Beitrag von derhimmelmusswarten 22.10.10 - 17:51 Uhr

Ich gehör zwar nicht hierher, würde aber mal behaupten, dass du da kein gutes KH erwischt hast. Ich hätte mich an deiner Stelle längst selbst entlassen und wäre in ein anderes KH, notfalls auch weiter weg, gegangen! Alles Gute!

Beitrag von aski 22.10.10 - 19:24 Uhr

Liebe Marie

Du erlebst ja allerhand und ich hab keine Ahnung und keine guten Tips von der medizinischen Seite. Aber du schreibst wunderbar und ich kann dir nur raten, weiterhin alles aufzuschreiben!! nicht nur hier ins forum, kopier es dir in ein Tagebuch-ordner und heb es für Louis auf. einfach so!! Vielleicht hilft es dir, vielleicht schmunzelst du später...

Ich wünsch euch beiden nur das beste, und halte die Ohren steif!!!!
Liebe Grüsse aus der Schweiz!
aski

Beitrag von mamantje 22.10.10 - 21:13 Uhr

Hallöchen,

ich MUSS dir auch noch antworten, denn ich habe genau das Gleiche erlebt wie du. Unglaublich aber wahr!

1. Entgegen anderer Meinungen hier möchte ich dir schreiben: Partusisten ohne erkenntliche Wehen zu geben ist durchaus berechtigt! Ich habe damals einiges erlebt und war fassungslos über die Behandlungen. ABER ich hatte Rückenwehen, die auf dem CTG nicht zu sehen waren #schock Partusisten auf Höchstdosis hat nicht mehr angeschlagen und Liliana wurde so in der 31. Woche geboren. Zu lange Geschichte #schwitz Ich lag 6 Wochen stationär mit allem drum und dran. Kämpfe nicht von dir aus drum das P. abzusetzen #schwitz

2. Ja, die Art und Weise dort geht gar nicht. Wie bei mir damals. Verlange ein Gespräch mit dem Chefarzt. Dann knicken alle ein. Du hast das Recht alles erklärt zu bekommen!
Dass da son Wechsel in Ärzten ist und niemand von keinem weiß liegt auch daran, dass die echt überlastet sind. Im Nachhinein weiß ich, dass immer am höchsten Risiko zuerst gearbeitet wird. Da wartet man auch mal ewig #winke ABER wenns tierisch schlimm wäre sind sie ALLE innerhalb von ner Minute da - immer am Patienten mit dem höchsten Risiko. Das möchte man ja selbst in so einer Situation auch.


3. Dass dein Kleiner so unruhig ist kommt vom Partusisten, ja. Hatte ich auch. Habs 6 Wochen (ununterbrochen, häufig in Höchstdosis) bekommen und es hat nicht geschadet.

4. So beschissen es auch ist: halte durch! Du wirst hinterher wissen wofür du das getan hast. Ich durfte nach 6 Wochen KH-Aufenthalt wieder nach Hause, weil am GMH alles gut schien. 3 Tage war alles gut... Dann gings hau-ruck. Ich hätte sie gerne länger in meinem Bauch gehabt.

Liiiiebe Grüße #winke
Antje und Liliana #verliebt (in einem Monat 1 Jahr alt) #schock #verliebt

Beitrag von mamantje 22.10.10 - 21:43 Uhr

Oh, Entschuldigung, aber ich muß noch was ergänzen. Ich habe gerade nochmal alle anderen Antworten durchgelesen und #schwitz hier.

Antibiose ist durchaus berechtigt, wenn deine Entzündungswerte im Blut gestiegen waren. Entlassen auf eigene Faust kannst du natürlich immer, aber mach das bei 1,7 cm bitte nicht #zitter Wehen können auch da sein wenn du sie nicht merkst und keine auf dem CTG zu sehen sind. Erklärt mich hier für bekloppt, aber ich weiß (leider) wovon ich rede. Hatte damals auch aus dem KH mit meinem Frauenarzt telefoniert und der hielt die Behandlung auch für okay.

Lediglich das Baldrian versteh ich nicht, alles andere ist dann i.O. wenn dir alles erklärt wird. Also das Einzige wo ich zustimmen kann ist: dringend Gespräch mit Chefarzt (hatte ich ja schon geschrieben). Ich hatte auch eins. Danach war Vieles besser. Ich habe mich bis zu diesem Gespräch nur noch als Abschaum und nicht mehr als Mensch gefühlt :-(

Ich würde im Nachhinein betrachtet an keiner Medikation zweifeln, geschweige denn diese eigenhändig abbrechen. Antibiose kannst du zu Hause nicht in der Form nehmen, Partusisten schon gar nicht! Es gibt Wehenhemmer-Tabletten, ja, aber die Halbwertzeit ist so gering, dass du ständig ne Tablette einschmeißen müßtest (im Vergleich zum Tropf). Ach ja, es gibt homöopathische Wehenhemmer, hatte ich dann zu Hause genommen, akribisch genau, und es hat nulll angeschlagen.

Ich kann nur davon abraten darauf zu vertrauen, dass der GMH sich von alleine hält. Arabin-Pessar, wie schon in nem anderen Beitrag gelesen, gut überdenken, denn das kann erst recht Wehen auslösen. Und schon den GMH überprüfen lassen... aber auch nicht zu häufig, denn auch das ist jedes Mal ne Manipulation, die zu Wehen führen kann.

Ich wünsch dir viel Glück #klee

Beitrag von moeriee 24.10.10 - 11:31 Uhr

So ihr Lieben!

Mittlerweile habe ich eine OÄ gesprochen. Sie hat zu den Medis dann mal ein Statement abgegeben. Der Wehenhemmer soll dazu dienen, dass evtl. Wehen meinen Zustand bzw. den meines GMH und meines MuMu nicht noch verschlechtern. In der Zwischenzeit hatte ich eine Untersuchung, da ich Ziehen im UL hatte und mein Zäpfchen nicht mehr halten konnte. Der GMH hat sich von 1,7 cm auf 1,3 cm verkürzt und der MuMu ist weich. Das erste Etappenziel ist heute erreicht, denn wir sind nun in der 30. SSW angelangt. Allerdings fühle ich mich immer noch ein wenig ohne Fahrplan. Eigentlich sollte morgen eine Untersuchung stattfinden. Es war nun nie die Rede davon, dass diese ausfällt, weil ich zwischendurch eine Untersuchung wegen Problemen hatte. Auf meine Nachfrage, ob und wann denn der US morgen sei, kam von der Visite nur, dass man es nicht wisse, aber eher wohl nicht. Ja und was ist dann als nächstes geplant? #kratz Einfach nur hier rumliegen, bis zum Ende der SS!? #kratz Das ist mir alles etwas suspekt.

Na ja! Das nächste Ziel ist die 35. SSW. Das schaffen wir auch noch! Auch wenn es mir in diesem Krankenhaus absolut nicht zusagt. Aber es hilft nichts. Alle anderen Krankenhäuser im Umkreis haben meine Aufnahme verweigert, da es dort keine Frühchenstation gibt. :-(

So, das war's erst einmal wieder von mir!

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis im Bauch (30. SSW)

Beitrag von lilith0411 26.10.10 - 14:46 Uhr

Bitte bleib auf alle fälle im KH ich will dich nicht beunruhigen bei mir war es nicht anders wie bei dir und ich hatte so die nase voll das ich am 11.10.2010 nachhause bin auf eigene gefahr!!! Am 14.10.2010 kam dann mein Sohn zu Hause zur welt in der 27+4 ssw es ging total schnell der RTW kam 10 min später!!!

Ich weiß wie du dich fühlst mein Marek hat im KH auch nur gestrampelt und gemacht und getan deswegen habe ich gesagt mir geht es net gut wie soll es meinem kind dann gut gehen!!!

Ich habe Nächte lang in nem 3 Bettzimmer geschlafen udn ich hatte auch eine türkin drin die hat alle 2 stunden nach der schwester geklingelt nachts und tags kam die ganze familie

die andere hat auch alle 2 stunden geklingelt also kam jede stunde die schwester wer kann da schon schlafen????

Aber bitte mach net den selben fehler und geh nach Hause ich hate nen Gebärmutterhals von 3,1 cm und keine wehen und es ging so schnell

lg lilith0411