Baby 6 Wochen alt, wie bringen sich die Papas ein?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von gutgehts 21.10.10 - 12:42 Uhr

Hallo,

unsere kleine Johanna ist nun schon 6 Wochen alt und ich kann sagen, dass ich mich die 6 Wochen zu 99,9% komplett alleine um sie gekümmert habe.
Mein Partner wechselt keine Windeln, hat in der ganzen Zeit vielleicht so 3 mal die Flasche gegeben und ist nachts noch nicht ein mal aufgestanden. Noch nicht mal am Wochenende...

Ich bin ratze fertig. Gestern Abend hat ein von den 3 Mal die Flasche geben MÜSSEN... Sie war wieder sehr quengelig gestern Abend und gegen 23.30 Uhr konnte ich nicht mehr und musste einfach mal die Augen zu machen, da ich auch tagsüber keinen Schlaf bekomme... Und ich sagte ihm, er solle eine Flasche machen, dann kam er wieder und wollte sie mir in die Hand drücken. Da meinte ich zu ihm, dass könne er ja auch machen. Und er war mal wieder total stinkig. Das hatten wir schon mal... Dann meinte er, JA, DANN MACH ICH DAS HALT!! (stööööhn!) Nach dem Bäuerchen fing sie dann an zu weinen und ich sagte ihm, er solle ein bißchen mit ihr rumgehen. Daraufhin schmiss er wutenbrand seine Decke bei Seite! So geht das immer!
Ich weiß noch, wie er vor Wochen rumtönte: Ja, dann kann ich ihr ja abends spät die Flasche geben, ich kann ja eh erst gegen 24 Uhr schlafen, dann kannst du schon mal vorschlafen...
Das ist bis jetzt nur einmal gestern vorgekommen und auch nur mit Protest!
Ich fühle mich richtig schlecht! Und alleine! Eigentlich bin ich allein erziehend! Er kommt abends erst nach Hause und selbst da kümmer ich mich fast ausschließlich um sie. Wir haben da jetzt schon so oft drüber gesprochen und er war jedesmal einsichtig und dann kommt es ja doch anders! Da meinte er mal, wieso, ich gehe doch auch mit ihr spazieren und spiel mal mit ihr! Ja super, dass sind auch die einfachsten Sachen, die anfallen!
Weiß echt nicht, wie das weitergehen soll... Ich werde immer unzufriedener! Wie hat er sich das denn mit Kind vorgestellt? Am Anfang hat er auch immer gemotzt, wenn sie geschrien hat! Ja, das ist doch normal das Babys weinen... Ich werd irre... Habe keine Lust mehr...

Wer kann mir denn mal helfen?
Liebe Grüße
Lydia und Johanna

Beitrag von kathrincat 21.10.10 - 12:54 Uhr

der macht alles mit, windeln, füttern, am wochenende nachts aufstehen, haushalt, einkaufen,.....

Beitrag von lisasimpson 21.10.10 - 13:08 Uhr

da helfen:
klar absprachen und du ziehst dich zurück.

Wir habe nds am anfang zu gehandhabt, daß mein Mann den kleinen um 18 uhr übernommen hat und ich erst mal in die badewanne gegangen bin. er hat mit ihm gespielt, ihn gefütttert, gebadet und bettfertig gemacht und ih dann eben in dne schlaf begleitet.
die nächte haben wir uns am anfang geteilt (er die erste hälfte, ich die zweiteo.ä.) und später dann hab ich die nächte unter der woche übernommen und er hat dann ca um 5 uhr den kleinen genommen, gefüttert, fertig gemacht usw. so daß ich dann nochmal 2-3 stunden schlafen konnte.
am wochenende haben wir seit der geburt die regelung, daß jeder von uns einen abend+nacht+ morgen hat.
d.h. an einem abend mch ich die kinder bettfertig, bring sie ins bett und steht nachts (heute zum glück nur noch sehr selten:) auf - und auch morgens bin ich zuständig, mein mann kann ausschlafn- am anderen tag ist er eben dran.

wir fahren gut mit der regelung- vor allem an anfang war das für uns wichtig, daß jeder zeiten hat, in denen er voll und ganz abschalten kann und sich sicher sein kann, daß der jeweils andere fürs Baby zuständig ist.
da wir ein hau mit 3 stockwerken bewohnen war es auch kein großes pronblem, sich dann gegebenenfalls zurückzuziehen um mal zeit und raum für sich zu haben

lisasimpson

Beitrag von gutgehts 21.10.10 - 13:37 Uhr

Ich glaube, das ist bei und quasi unmöglich! Dann bekomme ich nur zu hören, er müsse ja morgens aufstehen und arbeiten gehen um Geld zu verdienen....
Dass das alles so wird, hätte ich vorher nicht gedacht!

Beitrag von lisasimpson 21.10.10 - 13:45 Uhr

nun ja, aber am wochenende muß er das ja nicht.
warum solltest du also jeden tag morgens aufstehen und er nur 5 mal pro woche?

wäre ja zumindest EIN ansatz.
ansonsten müßt ihr wohl grundlegend euer partnerschaft vielleicht mal klären und eine neue aufgabenverteilung finden

lisasimpson

Beitrag von gutgehts 21.10.10 - 13:52 Uhr

Ja, das denke ich auch! Habe ich auch schon 4 Mal in Gesprächen in den letzten Wochen versucht!
Ich finde dieses Verhalten einfach nur Egoistisch von ihm! Als wenn sein Schlaf und seine Ruhe wichtiger sind, als meine.
Ich bin gerne für meine Kleine da und liebe sie, aber so ein schönes, warmes Bad in aller Ruhe wäre auch mal wieder etwas schönes ;-)

Beitrag von line81 22.10.10 - 08:23 Uhr

Hallo,

meine Jungs sind zwar schon älter, aber damals war es bei uns auch ganz anders.

Mein Mann hat sich die ersten 3 Monate bei beiden Kindern frei genommen und alle anfallenden Arbeiten erledigt. Sei es die Windeln machen oder mal nen Fläschen geben. Ich habe gleich die 2 lästigsten und schlimmsten Sachen abgegeben... Baby baden und Finger- sowie Fußnägel schneiden. Das macht er nun schon gut 4 1/2 Jahre...Alles andere wär für mich auch nicht akzeptabel gewesen.
Und mal ne Std. am Abend spazieren gehen wird ihn sicher nicht umbringen.
Nachts aufstehen- dass habe ich in der Zeit wo er arbeiten ging auch komplett allein gemacht, da er ja arbeiten ging und ich auch mal am Tag nen paar Minütchen für mich nutzen konnte.

Heute gehen wir beide wieder arbeiten und stehen abwechselnd auf wenn nachts eines der Kinder weint.
Ich würde es ganz klar einfordern. Wenn nichts kommt würde ich meine Konsequenzen daraus ziehen! Ggf. auch ein Trennung.

LG und alles Gute
Jacqueline

Beitrag von redrose123 21.10.10 - 13:08 Uhr

Könnte mein Schwager sein#schein Der drückt sich auch immer am We, unter der woche ist er nie zuhause da er Arbeitet als LKW fahrer. Und wenn er am WE da ist, tut er vieleicht mal füttern abe rwickeln tut er Ihr oder Oma oder mir aufdrücken ;-) Kannst du die Kleine mal für ein paar stunden zu Oma geben? Dann hast du Zeit dich zu erholen

Beitrag von gutgehts 21.10.10 - 13:35 Uhr

Tja, das ist so eine Sache. Meine Mama ist in der Woche nicht da und wohnt eine 3/4 Stunde weit weg (das geht ja noch!). Und momentan muss sie an den Wochenenden ihre neue Wohnung renovieren. Und die Mutter von meinem Freund, die kenne ich nicht besonders gut und dann will ich mein Kind nicht so gern alleine dort lassen.
Das Problem ist ja auch, dass der Papa sich ja noch keine Mühe gemacht hat sein Kind mal richtig kennen zu lernen und solange das nicht der Fall ist, habe ich auch keine Ruhe sie mit ihm mal alleine zu lassen.
Wenn sie dann anfängt zu schreien, dann gehts hier drunter und drüber, weil er damit nicht umgehen kann und nach 2 Min schon total genevt und unruhig ist!

Beitrag von alkesh 21.10.10 - 13:17 Uhr

Mein Mann macht genau das was ich auch mache, wie sich das gehört!

LG

Beitrag von sinastern 21.10.10 - 13:32 Uhr

Hi meine freune hat am Anfang auch nix gemacht.....er konnte auch nix mit der motto anfangen und sie wollte eh nur zumir.O-Ton: Die schreit eh bloß bei mr...:-[
Aber nun ist sie 7monate und total cool dh: sie krabbelt, erzählt, feixt sich eins...und nun liebt er sie und macht auch mal was mit:-)

Männer #augen

Beitrag von gutgehts 21.10.10 - 13:38 Uhr

Na ja, das dauert dann ja NUR 5 1/2 Monate #gruebel

Beitrag von sinastern 21.10.10 - 14:03 Uhr

tut mir leid....:-p
ich mag mein kleinen terrorzwerg jetzt auch mehr...wirklich was machen tun die in dem alter ja echt ni.....

Beitrag von oma.2009 21.10.10 - 13:59 Uhr

Hallo,

wenn du weißt, wann dein partner am Abend nach Hause kommt, dann solltest du die Kleine schon angeogen haben und dann drück ihm den Kinderwagen mit der Kleinen in die Hand und schick sie für 2 Std. nach draußen. In der Zeit kannst du dich hinlegen und ne Runde schlafen. Genauso machst du es am Wochenende, Kind in den kinderwaggen und mit dem Papa zusammen nach draußen. Dann hasst du da auch wieder Zeit für dich.

LG

Beitrag von nele27 21.10.10 - 14:45 Uhr

Hi,

das geht so nicht. Erinnere ihn an sein Versprechen und fordere dieses auch ein!

Um wieviel Uhr kommt er denn abends? Einige Vorschläge:

- Drück ihm den Kinderwagen in die Hand und dann legst Du Dich erstmal ne Stunde aufs Sofa
- sprecht ab, dass er z.B. 30 min zum Verschnaufen hat und dann 1 Stunde für das Baby zuständig ist (mit allem, was in der Zeit anfällt).
- dann regelt die Nächte. Werktags bist Du zuständig, da er ja arbeiten muss. Aber am Wochenende kann er mal ne Nacht übernehmen oder auch beide.
- dann z.B. Samstagsvormittags Papa-Kind-Zeit von 9 bis 13 Uhr oder so. Da kannst Du dann was für Dich tun. Und nachmittags verbringt ihr die Zeit zusammen.

Wenn er mehr allein mit dem Baby ist und auf sich gestellt, MUSS er ja lernen, wie das alles geht und dann wird er auch aufmerksamer gegenüber den Bedürfnissen des Babys (auch wenn Du dann dabei bist).

Nimm ihn also in die Pflicht! Frage auch, wie er sich das stattdessen vorgestellt hat - falls er wirklich glaubt, nicht zuständig zu sein ud kein Interesse am Kind zeigt, würde ich mir mal ernsthaft Gedanken machen. Aber das glaube ich nicht. Er hat sich sicherlich noch nicht dran gewöhnt, ist den Weg des geringsten Widerstands gegangen und Du hast ihm alles abgenommen... so wird er sich von selbst nicht ändern. Du musst nun auch einfordern.

LG, Nele

Beitrag von ronja74 21.10.10 - 15:48 Uhr

Super Typen haste Dir da geangelt, Glückwunsch!

Mann, da bin ich doch lieber alleine... Dann muss ich auch alles selber machen, brauche mich aber nicht zu ärgern...

Beitrag von syhana 21.10.10 - 16:43 Uhr

Hallo

Ronya ist jetzt fast 9 Monate alt... ich bin zu Hause und mein Mann geht arbeiten.

Da ich immer noch stille ist es nie möglich gewessen sie mal für ein fläschchen ab zugeben und auch nachts kann er sie aus diesem grund nicht abnehmen.

Meist schläft sie wenn er abends endlich nach hause kommt und da sonntag der einzige tag is wo er sich etwas aus ruhen kann will ich ihn da auch nicht so groß einspannen.

Aber dafür sagt er nichts wenn ich mal im haushalt nich alles geschaft habe und mich einfach wenn meine tochter schläft mit hin lege.

Er hat auch erst zwei mal die windeln gewechselt aber dafür badet er jedes wochende mit ihr zusammen. Schimmpft auch nicht wenn sie ihn nachts wach macht.
akzeptiert das sie mit im bett schläft damit ich nachts nicht auf stehen muss. Obwohl er das am anfang nicht wollte.
Ab und an drück ich sie einfach in den arm und geh gemütlich Baden und nehm mir so etwas zeit für mich.
Vielleicht solltest du auf hören zu viel von deinem Mann zuverlangen. Viele Männer können mit so kleinen würmern einfach noch nicht so viel anfangen.

Hast du keine Oma Opa die die die kleine mal ne stunde abnehmen können ?

Ich hab das glück zwei Omas ganz in der nähe zu haben die nur zu gerne mal ne stunde nehmen um mir unter die arme zugreifen und wenns nur is damit ich in ruhe die Wohnung putzen kann.

lg syhana

Beitrag von gutgehts 21.10.10 - 18:55 Uhr

Ja, alles klar. Ist auch alles zu viel verlangt... Weiß ja nicht, ob du mal ein Schreikind hattest, aber nach 24 h platzt auch mir mal die Birne. Ist ja auch zu viel Verlangt, wenn ich Hilfe von dem Papa brauche. Und nein, ich habe niemanden in der Nähe, der mir helfen kann....

Beitrag von oma.2009 21.10.10 - 21:49 Uhr

Hallo,

wenn du auf gut gemeinte Rtschläge gleich beleidigt reagierst anstatt den Vater in die Pflicht zu nehmen, dann kann es noch nicht schlimm genug bei dir sein.
Und von einem Schreikind hattest du bis vorhin auch noch nichts geschrieben.

Und wenn du den ganzen Tag zu Hause bist, ist es doch klar, dass DU die Hauptlast (auch die Freude) alleine übernimmst. Ansonsten ändere was an der Situation, Vorschläge hast du doch genug bekommen.

LG

Beitrag von freyjasmami 21.10.10 - 21:57 Uhr

Wieso Schreikind?

Davon hast Du bislang nix geschrieben.

Aber das du baden und schlafen willst. Ja gut, ist normal, aber jede werdende Mutter sollte eigentlich wissen, das die ersten Monate einfach völlige Selbstaufgabe bedeuten!

Stell Dir vor du würdest stillen! Was sollte Dein Mann da machen?
Deine Brust abschrauben, bei sich ranschrauben und du kannst pennen, er dafür stillen? Oder wie?

Wenn man seinen Männern nix zutraut und andersherum auch nicht wirlich was zeigt, was sie vllt. noch nicht können oder sich auch selbst nicht trauen ist man selbst schuld!
Vorwürfe helfen bei Männern sowieso nix. Da machen die dicht und schalten auf stur.

Ich hab 4 Monate gestillt (leider nicht länger). Ich hab teilweise ganze Wochenenden im Bett mit dem Kleinen verbracht, in der Hoffnung das sich das mit der Milchbildung endlich einpegeln würde.
Hat es aber nicht. Obwohl ich dauergestillt habe.

Dazu hatte ich Wohnung mit Garten, 2 Hunde, 4 Katzen und die Baustelle der neuen Wohnung + nochmal 400qm Garten UND meine große Tochter die damals gerade eingeschult wurde und keinen Hortplatz hatte.

Mein Mann hat Vollzeit gearbeitet und war anschließend bis 21 Uhr auf der Baustelle.

Danach hat er sich den Kleinen gern mal auf den Bauch gelegt im Bett oder bei gemeinsamen Mahlzeiten konnte ich zuerst essen und er hatte den Kleinen auf dem Arm, weil ich ja tagsüber nie in Ruhe essen konnnte.
Nach dem Baden hat er ihn auch angezogen. Wickeln auch, wenn er mal da war.

Beim ersten Kind belief es sich die ersten Wochen aber auch nur auf ein paar Fläschen, paar Windeln und Kindchen auf den Arm nehmen.
Bis er gebadet hat und wirklich völlig ohne Anleitung selber wusste was die Kleine damals gerade brauchte hat es aber auch gedauert!
Männer haben das halt nicht so im Gefühl wie Frauen. Sie müssen es lernen und erst ein Gefühl dafür entwickeln. Das ist ihnen nicht so in die Wiege gelegt.

6 Wochen alt und schon viermal drauf angesprochen...wow.

Ich denke die 6 Wochen brauchen Mutter und Kind schon um zueinander zu finden und ein Team zu werden. Dein Mann kann das in der kurzen Zeit die ihm abends oder am WE bleiben gar nicht. Das ist wirklich ein langsamer Prozess.

Ganz einfacher Tipp:

Lebe nach den Wünschen Deiner Tochter. Wenn sie wach ist, bist Du wach. Wenn sie Hunger hat fütter sie. Wenn sie ne Windel braucht, wickel sie.
Und GANZ WICHTIG:

Wenn SIE schläft, schläfst auch DU!
Alles andere ist nachrangig.
Wenn Dein Freund noch nicht mit der Kleinen zurecht kommt, dann hat er im Haushalt zu helfen. Ganz klar.

Und wenn er daheim ist, dann gibst du ihm keine Aufgaben mit der Kleinen, sondern nimmst ihn mit dazu, wenn du etwas machst. Frag ihn dann ob er mit dir zusammen die Kleine fertig macht fürs Bett. Wenn er etwas nicht ganz nach deinen Vorstellungen macht nicht gleich meckern. Ein Baby stirbt nicht, wenn der Body auf links angezogen wird oder die Windel auf dem Rücken geschlossen wird.
Bloß nicht nörgeln, wenn er was macht!
Eher so "schau mal, so ist es einfacher für dich". Nicht "nein, das ist falsch, lass mich"

Ja, das hört sich jetzt alles erst einmal hart an. Aber warte ab, in ein paar Wochen oder Monaten lächelst Du darüber ;-)

Beitrag von gutgehts 22.10.10 - 03:49 Uhr

Das war mir klar, dass ich nur für meine Tochter da sein muss und alles andere egal ist. So ist es ja auch! Und so mache ich es auch!
Nur habe ich schon alles versucht, was ihr mir so ratet... Das ist ja mein Problem. Er will nicht und stellt seine Sachen in den Vordergrund. So gesehen ist es für ihn wichtiger jeden Abend vor seinem Notebook zu sitzen! Oder am Wochenende zum Fussball zu fahren. Was soll ich denn noch sagen? Ich lasse ihn fahren, weil ich nach einem Tag vor schreien dann auch keine Nerven mehr für Streit habe!
Und mir ist auch klar, dass hätte ich gestillt, hätte er nicht füttern können. Aber baden, wickeln, anziehen, kuscheln kann er doch trotzdem!

Ich wollte ihm schon oft Dinge zeigen, aber jedes Mal heißt es dann, NE, ich muss mal eben dies oder das machen.... Unwichtige Sachen!

MAl davon ab in ich von der Geburt immer noch nicht fit, da ich sehr viel Blut verloren habe und das weiß er auch!
Naja, ist ja auch egal. Wollte hier keine riesen Diskussion auslösen.

Ich bin einfach nur fertig, weil dieses ständige Schreien so belastet und mir auch in der Seele weh tut, wenn sie so weint! Und dann bin ich noch in eine Stadt gezogen, wo ich bis jetzt kaum jemanden kenne und der Kontakt zu seinen Eltern ist ja auch kaum da, da er selbst kaum Kontakt hat... Und manchmal braucht man einfach jemanden, der einen vesteht, mit dem man reden kann und der weiß, wovon ich rede!
Ich hoffe, dass ich in den Kursen, zu denen ich uns angemeldet habe, einige nette Mamas kennen lerne!
Trotzdem DANKE.....

Beitrag von nele27 22.10.10 - 09:37 Uhr

Ich würde es nicht akzeptieren, wenn mein Mann in 9 Monaten zweimal Windeln wechselt #gruebel

Finde Deine Ansprüche an den Vater Deines Kindes ehrlich gesagt sehr niedrig.
Warum sollte ein Baby zu Oma und Opa statt zum Vater?? Nur, damit der bloß nichts mit seinem Kind zu tun haben muss? Warum wollte er dann eins?

Ich könnte so nicht leben...

LG, Nele

Beitrag von a79 21.10.10 - 22:52 Uhr

Hallo,

ihr seid nun seit gerade mal 6 Wochen Eltern und es hat sich einfach eine Menge verändert -für Dich aber auch für Deinen Mann!
Es ist für euch beide eine belastende Zeit, gerade die ersten drei Monate und das einzige, was hilft, sind tatsächlich klare Absprachen!
Bei uns war es so, dass ich mehr oder weniger meinem Mann zuviel abgenommen habe - er hatte keine Chance, mal etwas zu machen und wenn, stand ich daneben...er fühlte sich kontrolliert...und wer will dann schon nur die "ungangenehmen" Dinge zugeschoben bekommen. Ein klärendes Gespräch brachte Abhilfe!
Mittlerweile ist das Baby 4,5 Jahre alt und ein absolutes Papa-Kind;-) und Nr. 2 ist auch schon 19 Monate alt und dafür ein Mama-Kind:-p...wir teilen alles so gerecht wie möglich - jeder macht bzw. kann alles und wir beide wissen, was wer lieber macht undversuchen, so gut wie möglich Arbeitsteilung zu betreiben:
Bei meinem Großen steht - wenn nötig- nachts mein Mann auf (er will aber auch selten von Mama betütelt werden), weint der Kleine, gehe ich meist. Tagsüber ist mein Mann an der Arbeit, ich drei Tage die Woche an der FH. Ich bringe morgens die Kinder in KiGa und zur TaMu, mein Mann holt diese drei Tage die Kinder ab, ich die anderen zwei. Ich mache die Einkäufe unter der Woche, mein Mann den Wochenendeinkauf, ich putze unter der Woche, mein Mann macht die "Spezialfälle" (Küchengrundreinigung, Rasen mähen, Reparaturen...) am Wochenende. Mein Mann ist Hobbykoch, kocht also meist, wenn er nicht da ist, mach ich es halt. Wäsche teilen wir uns, Bügeln ist meins.

Klar ist es manchmal stressig aber bei uns helfen wirklich meist klare und ehrliche Absprachen.

LG und noch herzlichen Glückwunsch zu Eurer Kleinen#winke

Andrea

Beitrag von sora76 22.10.10 - 09:24 Uhr

Hallo!

Nuja, mein Mann hat da auch nicht soviel gemacht. Was aber auch daran lag das ich Zuhause war und er Arbeiten gegangen ist.
Er hat mal Windeln gewechselt. Mal Flasche gegeben. So ganz wußte er auch nicht was er mit meiner Tochter machen sollte. Gibt ja da noch nicht viel... :-) Mit dem Kinderwagen spazieren gefahren sind wir dann ja auch Zusammen, wenn mein Mann eben Zeit hatte. Gekuschelt hat er immer gern. ;-)
Nachts bin ich aufgestanden weil ich eben auch Wach wurde. Wenn mein Mann schläft, schläft der.
Immerhin konnte ich mich ja dann hinlegen wenn die Kleine geschlafen hat. Das kam zum Glück öfter vor. :-)

Mein Vater hat mich übrigens nie gewickelt. Einfach aus dem Grund weil ich ein Mädchen war und er nichts 'kaputt' machen wollte. :-)
Meinen Bruder hat er gewickelt. Er war allerdings auch einer der ersten Väter zu der Zeit, die das überhaupt gemacht haben.
Damals war das noch nicht so üblich das Männer das gemacht haben.

Dein Mann scheint diese 'Babysache' nicht so gern zu machen. Vielleicht liegt ihm das auch gar nicht. So Flasche machen und so....ist ja auch nicht unbedingt eine Erfüllung. Vielleicht findet er das auch nicht 'männlich'?!

Rede mit ihm darüber. Nett und ohne Vorwürfe.
Sag ihm das dich das belastet.

Es sind erst 6 Wochen. Man muß sich daran erstmal gewöhnen. Genauso wie du auch.
Wahrscheinlich hat er sich das etwas anders vorgestellt und merkt das die Realität doch etwas anders ist. Nämlich anstrengend. :-)

Ich denk wenn die Kleine älter ist, kann er auch mehr mit anfangen und wird sich sicherlich mehr einbringen.


LG Sonja

Beitrag von glueckskleechen 22.10.10 - 10:23 Uhr

vielleicht soll dein Mann sich mal von dem Gefühl distanzieren, dass er was machen MUSS!

Unsere Kinder wurden als Babies sehr viel getragen und ich hab sie abends, auf der Couch, beim Lesen, Fernsehen, Radiohören oder Tratschen meist auf mir liegen gehabt.
Oft haben wir dann gewechslt, weil mein Mann gemerkt hat, wie schön das ist, ein friedlich schlummerndes Baby im Arm zu haben. :-)

Wenn sich so erst mal eine gute Beziehung aufbaut, ist es selbstverständlich, dass alle die Windeln wechseln, füttern und tragen.

Ich hab gestillt, also fiel das mit Füttern immer weg bei uns, was vielleicht auch ein Stresspunkt weniger ist. Flasche stell ich mir schon anstrengend an.

Naja, vielleicht merkt dein Mann ja doch noch, dass er sich um sein Kind kümmern DARF und nicht MUSS.
bevor es zu spät ist.

LG #klee

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