Ich soll ABSTILLEN !!!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von zaubernisel 21.10.10 - 14:16 Uhr

Hallo

Ich bin ganz traurig.
Unsere Maya entwickelt sich ganz schlecht (7 monate)
Und jetzt soll ich sie abstillen.
Weiss garnicht wie...,die grossen haben das von alleine gemacht.
Maya ist zu klein,zu leicht und hat starke Entwicklungsverzögerungen.
Sie hat in 7 Mon. 2 Kg zugenommen und ist 9cm gewachsen,sie kann ihren Kopf nicht alleine halten,kann nicht greiffen usw.....
Es wäre eine zulange aufzählung.
Wir rennen seid Monaten von Arzt zu Arzt und waren nun auch
im Kranknhaus.

Wie kann ich am schonsten für mich und Kind abstillen?

Danke für eure lieb gemeinten Ratschläge

Denise

Beitrag von littlelight 21.10.10 - 14:27 Uhr

Hallo Denise!

Erst mal #liebdrueck Das ist für dich bestimmt nicht einfach. Du hast bestimmt große Sorgen, nicht nur weil dir zum Abstilen geraten wird, sondern v.a. auch weil dein Kind entwicklungsverzögert ist.

Ich kenne mich mit dieser Thematik (Entwicklungsverzögerung) nicht so sehr aus. Kann mir aber kaum vorstellen, dass es am Stillen liegt, bzw. mit dem Abstillen sich sofort gravierend was ändert. Ich würde an deiner Stelle mal eine Stillberaterin der LaLecheLiga oder vom AFS kontaktieren. Schildere der mal deine Situation, sie kann dir sagen, ob das Abstillen wirklich notwendig ist, und wenn ja dir auch Tipps geben, wie du das am schonensten für dich und deine Tochter umsetzt.

Alles Liebe!

littlelight

Beitrag von zaubernisel 21.10.10 - 14:32 Uhr

Hallo,

naja Maya trinkt zu wenig.
Manchmal nur 30ml und schläft aber trotzdem 8std durch.
Sie hat wohl nicht genug Kraft zu trinken.
Werde aber deinen Tip annehmen.
Wir müssen auch noch zur Ernährungs Beratung ,um zu wissen
wie es weiter geht.

Danke

Beitrag von littlelight 21.10.10 - 17:38 Uhr

Sorry, dass ich jetzt erst wieder online bin und schreibe.

Auch wenn es schon tlw. erwähnt wurde: Ich würde von der Stillberaterin die Anlegetechnik überprüfen lassen. Sollte es nicht an der Anlegetechnik liegen, sondern daran, dass sie generell wenig trinkt, wird sie wohl auch nicht mehr von der Flaschenmilch trinken. Es sollte mal nach der Ursache geforscht werden, warum sie nach 30ml 8 Stunden keinen Hunger hat. Da stimmt doch was nicht! Für mich (als Laien wohlgemerkt) klingt das eher nach einem Magen-Darm-Problem und dann ist MuMi besser geeignet als Flachennahrung. Mehr kcal hat Flaschenmilch auch nicht.

Du hast doch sicher schon versucht sie zu wecken oder? Also nicht warten bis sie selbst Hunger anmeldet sondern konsequent alle Stunde oder alle zwei Stunden versuchen zu stillen. Was macht sie dann? Will sie nicht?

Hat sie denn eigentlich keine Austrocknungserscheinungen, wenn sie so wenig trinkt?

Wenn sie zu schwach zum Trinken ist, hat das nicht vielleicht eine andere Ursache, als zu wenig Nahrungsaufnahme? Wurde danach noch gar nicht geguckt? Das wäre doch auch eins der ersten Sachen, neben Magen-Darm-Problemen, die kontrolliert werden müsste.

Sorry, mir schwirrt grad soviel im Kopf rum, was dein Thema angeht. Ich hoffe es ist kein zu großes Durcheinander. Mich wundert es, dass zum Abstillen geraten wird, bevor die andern Dinge geklärt sind. Das Abstillen wird höchstwahrscheinlich nichts ändern (denke ich zumidest), da ist doch Not am Mann, sodass die Ursachen gefunden werden müssen.

LG

Beitrag von aggie69 21.10.10 - 14:34 Uhr

Wer sagt, daß Du abstillen sollst und warum???

Mein Sohn ist 1,5Jahre und ich stille ihn immer noch. Ist doch schön.

Beitrag von zaubernisel 21.10.10 - 19:10 Uhr

Die KIÄ .
Ja ich würde auch gerne weiter stillen.
Beneide dich darum

Beitrag von lucaundhartmut 21.10.10 - 14:45 Uhr

Liebe Denise,

bitte verzweifle nicht. 7 Monate hast Du als per Brust Ernährende Dein Bestes versucht. Das ehrt Dich, und Du kannst stolz darauf sein. #sonne

Doch nun ist die Lage nach Deinen Schilderungen ernst geworden, und es muss gehandelt werden.
Mich wundert allerdings, dass Du Dein Kleines komplett von der Brust entwöhnen "sollst".
Oftmals reicht es schon, das Kind schlichtweg zuzufüttern (mit angemessener Beikost und/oder mit Säuglingsmilchnahrung) oder die Anlegetechnik durch Hebamme/Stillberaterin kontrollieren zu lassen, um zu prüfen, ob das Kind auch wirklich effektiv saugt.
Ebenso könntest Du versuchen, Dich reichhaltiger, ausgewogener, regelmäßiger zu ernähren, Deine Schilddrüse und die des Kindes untersuchen zu lassen, als Mutter 2 bis 3 Liter am Tag zu trinken (möglichst wenig Kaffee und Schwarztee, sowie Kohlensäurehaltiges), für ausreichende Ruhephasen und ausreichenden Schlaf zu sorgen.
Diesbezüglich würde ich an Deiner Stelle unbedingt noch mal mit dem KiA oder wenigstens mit Deiner (ehemaligen) Nachsorgehebamme sprechen.

Falls Ihr es mit Zufüttern von Säuglingsmilchnahrung versuchen wollt, wäre Folgendes wichtig:

- möglichst erst beide Brüste, dann das Fläschchen mit der vom KiA oder der Hebamme empfohlenen Säuglingsmilch anbieten (kleinste Saugergröße, möglichst brustähnlich geformt - viele Brustkinder akzeptieren d. Medela Softcup oder auch d. Medela Calma, allerdings ist beides nicht unbedingt billig, google mal danach)
- alternativ zum Fläschchen könntest Du auch per Brusternährungsset zufüttern: http://www.medela.com/DE/de/breastfeeding/products/breastmilk-feeding/special-feeding-devices.html)
Hierbei würde Dein Kind an der Brust saugen und würde gleichzeitig über einen Schlauch mit Säuglingsmilch versorgt. Die Anwendung müsstest Du Dir von einer erfahrenen Hebamme oder Stillberaterin zeigen lassen.
- zufüttern könntest Du auch per Becher aus der Apotheke, Spritze/Fingerfeeder (siehe vorheriger Link; Anwendung musst Du Dir von der Hebamme oder Stillberaterin zeigen lassen, Teelöffel etc.

Vielleicht wäre es (nur nach Absprache mit dem KiA bzw. dem Arzt, bei welchem Euer Kind derzeit hauptsächlich in Behandlung ist), auch sinnvoll, statt Pre-Milch (die am meisten zum Zufüttern geeignet ist, speziell bei nicht beikostreifen Kindern) 2er-Milch zu füttern, weil diese reichhaltiger/sättigender ist (sollte jedoch nur gefüttert werden, wenn ein Kind schon 2 Beikostmahlzeiten erhält, weil die 2er-Milch nicht mehr so frauenmilchnah ist wie Pre-Milch).
Besprecht Euch doch mal mit dem behandelnden Arzt.

Wenn Du Dein Kind "dennoch" (ganz) von der Brust entwöhnen sollst oder möchtest, gibt es folgende Tipps:
- 4 Tassen Salbei- oder Pfefferminztee am Tag trinken
- viel Kohlensäurehaltiges trinken
- enge BHs tragen
- wenn die Brüste spannen, nicht abpumpen (wirkt milchfördernd), sondern ausstreichen
- immer kürzer per Brust füttern
- in immer länger werdenden Abständen die Brüste anbieten
- evtl. mit dem Gynäkologen über ein Abstillpräparat sprechen
- das Baby so oft es geht von einer anderen Person als von Dir füttern lassen (mit den o. a. Fütterungsmethoden)


Alles Gute, gute Besserung für Euer Kleines und viele Grüße von Steffi


Beitrag von giraffchen84 21.10.10 - 14:55 Uhr

sag mal liene luca und hartmut, bist Du eiogentlich Stillberaterin?
Klingt so.
Und vor allem in den Abstill-Threads immer so aktiv - dann wärs wieder nicht wahrscheinlich.
Aber würde mich mal interessieren.
lg
giraffe

Beitrag von lilly7686 21.10.10 - 20:46 Uhr

"Sie"(?) ist Hipp-Vertreter(in)...

Beitrag von herzelchen 21.10.10 - 15:27 Uhr

Kohlensäurehaltige Getränke ??
Sorry Schwachsinn.
Hat damit null zu tun.

Baby so oft es geht von jemand anderem füttern lassen ??
Ebenfalls Schwachsinn.

#bla

Beitrag von herzelchen 21.10.10 - 15:31 Uhr

2er Milch ? Bei 7 Monaten?

Wie wäre es erstmal mit Pre ? Und wenn das nicht passiert dann vielleicht zuerst mal 1er Milch .

Was gibst du hier für Tipps ???#kratz

Beitrag von zaubernisel 21.10.10 - 15:37 Uhr

Ja,bei mir ist sie nicht gerade begeistert das sie die Flasche bekommt!
Aber mein Mann ist arbeiten,kann ja nicht bei den Nachbarn klingeln
#rofl
Die denken ich bin bescheuert

Beitrag von herzelchen 21.10.10 - 15:47 Uhr

Sag ich ja, Blödsinn jemand anderes jetzt das Kind aufs Auge zu Drücke wenns hungrig ist.

Bin kein KiA kann nicht beurteilen wieso es besser ist in deinem Fall abzustillen, aber wenn du ihr die Flasche gibst, dann Geduld.
Das wird schon. Dafür muss man sein Kind nicht weiterreichen.

Auch beim Flasche geben kann man sich nah sein wie zuvor beim Stillen auch.

Beitrag von 20girli 21.10.10 - 15:18 Uhr

Hi,

ich verstehte nur nicht...wenn Du abstillen sollst...dann sollst du doch sicher andere Milch geben. Und bitte was soll an der besser sein als an der Muttermilch?
Ist die fertige Milch so gut das ein Kind davon lernt das Köpfchen zu heben?

Frag mal den Arzt der dir so einen mist erzählt warum und was er sich davon verspricht. Und warum immer die meisten die Ursache im Stillen suchen.

Entwicklungsverzögerunen kommen doch nicht vom Stillen.

Ich würde an deiner Stelle nicht abstillen. Du kannst Beikost geben---aber die Grundlage Stillen würde ich beibehalten.

Und ich drücke dir mal ganz fest die daumen das Ihr bald einen Arzt findet der wirklich Ahnung hat und herrausfindet was dein Kind hat. und wie gesagt..Stillen kann ganz sicher nicht die Ursache sein.

Lg Kerstin

Beitrag von zaubernisel 21.10.10 - 15:36 Uhr

Ach,ich fühl mich schon total Balla Balla.

Ich würde auch lieber weiter stillen.
Aber sie trinkt zu wenig,und ist zu leicht.Ich denke man erhofft sich davon das sie dann besser trinkt,weil leichter.
Sie soll jetzt 1 Milch bekommen,keine Pre.
Und die Entwicklungsverzögerung kommt bestimmt nicht davon,das denke ich auch.
Beikost bekommt sie seid sie 3,5 Monate alt ist.
Mittags Gemüse,und Nachmittags Obst(Meist Birne)
Aber ich muss ein Gläschen einfrieren,im Eiswürfel Behälter.
Sie schafft dann 2 Eiswürfel immer,mehr aber nicht.

Ich bin total verwirrt,gerade weil es nicht mein erstes ,sondern 3 Kind ist.

Ist man so unfähig????

Beitrag von berry26 21.10.10 - 15:51 Uhr

Hallo,

also das mit dem Zufüttern verstehe ich aber du brauchst doch deswegen nicht komplett abstillen. Mach dich doch mal bei einer Stillberaterin schlau wegen der Zufütterung mit einem Brusternährungsset. Vielleicht wäre das eine Option.

Das mit der 1er Milch ist auch Blödsinn! Die macht nicht dicker sondern im schlimmsten Fall sogar schneller satt als PRE. Heisst also das deine Kleine im schlimmsten Fall weniger trinkt als von der PRE.

Wenn ich du wäre, würde ich mir auf jeden Fall noch eine zweite oder sogar dritte Meinung holen. Es muss ja der Grund für diese Entwicklungsverzögerung und vor allem die geringe Zunahme gefunden werden. Es ist ja gar nicht gesagt das es am Stillen bzw. zu wenigen Stillen liegt. Genausogut könnten organische Ursachen dahinterstecken.

LG

Judith

Beitrag von steffi0413 21.10.10 - 17:01 Uhr

Hallo Denise,

mir ist noch etwas eingefallen.
Wurde Eisenmangel und Allergie (zB. Kuhmilch) ausgeschlossen? Oder Darmentzündung, Reflux?

Eigentlich kann sie in diesem Alter Muttermilch am besten verdauen und nutzen.
Obst, Gemüse enthält viel weniger Kalorien als Mumi und kann auch schlecht genutz werden. Flaschenmilch enthält ca. die gleichen Kalorien als Mumi kann aber auch viel schwieriger verdaut werden....#gruebel
Eigentlich ist es auch nicht einfacher aus der Flasche zu trinken, muss man nur mit einer ganz anderen Technik...#kratz

LG
Steffi

Beitrag von steffi0413 21.10.10 - 15:38 Uhr

Hallo Denise,

#liebdrueck
Warum ist für deine Maya gut, wenn Du abstillst? Es gibt doch nichts besseres als Muttermilch....Verstehe ich leider nicht...#kratz

Hast Du schon versucht dich an eine ausgebildete Stillberaterin zu wenden?
Vielleicht würde ich in diesem Fall eine ibclc anrufen. Soviel ich weiss, müssen die ibclc Stillberaterinnen schon vorher mit Gesundheitswesen (dh. Hebamme, Arzt usw.) zu tun haben.
Vielleicht gibt's da jemand die sich sowohl mit Entwicklungsverzögerungen als auch mit Stillen auskennt.
http://www.bdl-stillen.de

LG
Steffi

Beitrag von zaubernisel 22.10.10 - 09:01 Uhr

das werde ich machen.
Bin total unglücklich.

Danke

Beitrag von marlene95128 21.10.10 - 16:02 Uhr

Hallo,

Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen warum du gleich radikal abstillen sollst. Würde zufüttern denn nicht erst mal reichen, wenn du wirklich nicht genug oder genug sättigende Milch hast. Dann könntest du auch langsam abstillen. Das würde die besser tun. Wäre dein Kleines noch Hungrig nach dem Stillen hätte es sich doch gemeldet, weil es noch Hunger hat???! Ich vermute ehrlich gesagt, dass es NICHT an deiner Milch liegt.
Das Kind einer Freundin hat zum beispiel Mukoviszidose. Das haben sie erst mit einem Jahr festgestellt. Die Kleine ist kaum gewachsen und total dünn, obwohl sie ausreichend und gerne gegessen hat. Durch die daurch entstandene Mangelversorgung war sie auch nicht altersentsprechend entwickelt. Nachdem sie endlich herausgefunden haben was die Kleine hat und sie entsprechend therapiert werden konnte hat sie alles ganz schnell aufgeholt und ist jetzt mit 2 1/2 Jahren Altersgerecht entwickelt und sogar richtig fit für ihr Alter.
Lange Rede kurzer Sinn. Ich würde auf jeden Fall weiter nach Ursachen forschen. So schlimm eine Diagnose auch ist, so gut tut sie dem Kind, weil einfach geholfen werden kann.

Ganz liebe Grüße Marlene

Beitrag von zaubernisel 21.10.10 - 19:12 Uhr

Nein,ich soll/muss nicht radikal abstillen,aber in den nächsten 5 Wochen sollte passiert sein.
Da muss sie wieder ins Krankenhaus zum MAT.
Nach der Teilnarkose ist sie 2 Tage immer am schlafen.
Das hatten wir nach einer OP auch schon mal.

Ich versteh die Ärzte auch nicht,es gibt doch nix schöneres als stillen,und vorallem nix besseres

Beitrag von brautjungfer 21.10.10 - 16:15 Uhr

Hallo,

du schreibst dein Kind ist zu klein und zu leicht. passt denn das Gewicht zur Größe deines Kindes?
ich würde die Entwicklungsprobleme nicht aufs Stillen schieben sondern würde dafür andere Ursachen in Betracht ziehen. seh da keine Parallelen zwischen Stillen und Entwicklungsverzögerung

lg

Beitrag von zaubernisel 21.10.10 - 18:50 Uhr

Ich auch nicht.
Der eine KIA sagt grösse und gewicht passt zusammen.
Der andere sagt das gegenteil.
Sie wiegt 5340Gk und ist 59cm gross

Beitrag von brautjungfer 21.10.10 - 21:29 Uhr

dann lass dich mal nicht ins Bockshorn jagen. das ist absolut ok.
Mein Sohn war bei der U3 60 cm und wog 5550 g. absolut ok.

lg

Beitrag von lilly7686 21.10.10 - 21:01 Uhr

Hallo!

Also erst mal: eine Entwicklungsverzögerung hat absolut nichts mit Stillen oder Nicht-Stillen zu tun.

Eine Entwicklungsverzögerung hat immer andere Ursachen, als die Ernährung.

Als erstes würd ich dir raten, mal zu einem Neurologen zu gehen oder auf die neurologische Station des Krankenhauses. Denn ich glaube, dass eine Entwicklungsverzögerung vom Gehirt ausgeht. Und dafür ist ein Neurologe verantwortlich.

Übrigens ist dein Baby wohl weder zu dünn noch zu dick. Es wächst einfach langsam. Meist ist das Problem eher, dass Babies zwar in der Länge zunehmen, aber dafür gewichtsmäßig massiv hinterher hinken, wenn sie nicht genug zu sich nehmen.
Dein Baby ist 9cm gewachsen und hat 2kg zugenommen. Gut, das ist nicht perfekt. Aber es ist an sich kein Grund zur Sorge.
Es liegt also sicher nicht an deiner Milch! Abstillen ist daher die denkbar schlechteste Methode, das "Problem" lösen zu wollen.
Im Gegenteil, sollte dein Baby (Gott bewahre) behindert sein, so wäre das möglichst lange Stillen sogar wünschenswert!

Wie gesagt, einen Neurologen würd ich auf jeden Fall erst mal empfehlen.
Und dann würde ich dir eine Cranio-Sacral-Therapie empfehlen. Gut, das mag vielleicht eher unkonventionell sein. Aber diese Leute erfühlen oft, WO genau das Problem liegt. Und wenn man das erst mal weiß, dann kann ein Arzt auch oft besser handeln.
Oder auch Osteopathie. Unkonventionell, aber unterstützend sicher gut (wobei ich persönlich bei solchen Dingen nicht allein auf Osteopathie oder Cranio Sacral vertrauen würde, die würd ich nur unterstützend machen).

Also still bitte erst mal nicht ab. Egal was dein Baby hat, es scheint nicht gesund zu sein. Und gerade hier braucht solch ein Kind eine vernünftige medizinische Therapie UND MUTTERMILCH!

Ich wünsch dir alles Liebe und deiner Kleinen gute Besserung!

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