Stillen nach dem 6. Monat

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von giraffchen84 21.10.10 - 15:02 Uhr

Halo urbis,

wir waren gestern bei der U5, der Kleine ist fit und munter und wird (natürlich) noch voll gestillt. Meine KiÄ unterstützt das sehr, das er noch weiter voll gestillt und dann bis 1 oder 2 Jahre zugestillt wird. (Sie muss ja nicht wissen, das ich ihm die Entscheidung überlasse, und wenns mit 5 ist, das er sich abstillt *lach*)
Sie meinte jetzt aber, das das für einige Frauen anstrengend sei.
Wie ist das gemeint?
Brauchen die Kinder jetzt wesentlich mehr Milch? Mein Kleiner trinkt grade sehr viel, vermutlich, weil er einen kleinen Schub macht, aber ich denke, das legt sich wieder?
Ich finde Stillen schon manchmal etwas "dösig" machenend wegen der Hormone ;) aber daran solls ja nun nicht liegen. Noch finde ich es ganz normale und nicht sonderlich fordernd.

Wer hat denn ganz lange gestillt und kann mir berichten, ob er es "anstrengend" fand? Oder auch gerne, wie er sich dann ernährt hat und ob man da was beachten kann, das die Milch noch optimaler für den Kleinen wird.

lg
Giraffe

Beitrag von qrupa 21.10.10 - 15:09 Uhr

Hallo

ich stille jetzt seit 26 Monaten. Im Normalfall ist es ja so, dass die kleinen imemr mehr beikost essen und stillen irgendwann nicht mehr wirklich als Nahrung da ist sondern merh als Leckerei zwischendurch. Und je älter die Kinder werden um so mehr Verständnis haben sie auch wenn man mal "nein" sagt oder sie auf später vertröstet. Anstrenegd wurde es erst wieder wirklich als ich wieder schwanger wurde, aber das währe es sicher auch ohne zu stillen denn schwanger mit einem Kleinkind ist eben doch was anderes. So mit 6 Monaten und mit ca einem Jahr haben viele Kinder nochmal eine Phase wo sie ständig stillen wollen, oft auch gerade nachts, weil sie da einfach enorme Entwicklungssprünge machen und das stillen viel Sicherheit bietet.

ernährt hab ich mich spätestens seit der Beikosteinfpührung sehr gesund, weil unsere Tochter von Anfang an bei uns mitgegessen hat ohne je Brei zu bekommen. Ich hab aber nie zusätzlich irgendwas an Vitaminen genommen oder so.

LG
qrupa

Beitrag von giraffchen84 21.10.10 - 17:33 Uhr

Hallo und danke für Deine Antwort :)

ich möchte auch total lange Stillen, auch, was Du schreibts, ohne Brei und den ganzen Mist.
Der Kleine sitzt mit uns am Tisch und nuckelt ab und an auf Obst und Gemüse rum.
26 Monate, das ist jamal ne Zeit :) Darf ich fragen, wie das ging, beim schwanger sein? Wir planen ab nächstes Jahr nummer 2, da hat er bestimmt auch noch nicht abgestillt - war das irgendwie anders das Stillen dann?

Das mit den 6 Monaten beruhigt mich sehr - komme heute kaum von der Couch, er trinkt und schläft abwechselnd #mampf Konnte ihn grade eben noch zu nem kleinen Spaziergang im Tuch überreden ;)
Das ist jetzt wieder der Punkt, wo mir alle erzählen, ich hätte nicht mehr genug Milch #bla

Freue mich, von Dir zu hören
lg
Giraffe

Beitrag von qrupa 21.10.10 - 18:05 Uhr

Hallo

frisch schwanger war es erstmal eine ganz schöne Umstellung, weil die Brust wieder deutlich empfindlicher geworden ist. Aber wie gesagt in dem Alter hat meine Tochter da durchaus verständnis für aufbringen können wenn ich mal gesgat habe es tut weh und war dann auch nur mit kuscheln zufrieden.
So um die 20. SSW hatte ich dann komplett keine Milch mehr (bzw da ist es mir aufgefallen, weil beim ausstreichen für ein aufgeschlagenes Knie nichts mehr kam und ich dann bemerkt hab dass ie beim stillen auch gar nciht mehr schluckt). Davon hat sie sich aber die erste Zeit nicht beeindrucken lassen und trotzdem weiter "gestillt". Dann hat sie ein paar Wochen gar nicht stillen wollen und seit ich seit ca 2 Wochen wieder Vormilch habe, ist sie wieder voll dabei und freut sich. Wobei sie schon jetzt ganz die große Schwester ist und nur wenige Minuten stillt, dann die Brust wieder einpackt und sagt dass der rest für's baby ist.

LG
qrupa

Beitrag von dackel05 21.10.10 - 17:50 Uhr

Ich stille jetzt auch seit fast 18 Monaten und lasse mein Tochter entscheiden, wann sie aufhört. Natürlich ist es manchmal anstrengend, aber alles kann mal anstrengend sein.
Gerade hatten wir eine Phase, in der sie nachts wieder ständig kam. Sie wurde abends wohl nicht richtig satt, da sie kein guter Brotesser ist und wollte sich das über die Milch holen. Jetzt bekommt sie abends auch warm zu essen und es geht wieder besser.
Sie ist übrigends seit sie 6 Monate ist bei Tisch mit, wir haben nie Brei gefüttert.

LG Steffi