Der tägliche Kampf- ich weiß einfach nicht mehr weiter!

Archiv des urbia-Forums Frühchen.

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von schanina 21.10.10 - 16:37 Uhr

Huhu Ihr Lieben,

Heute ist mal wieder ein Tag der extremen Art#schmoll Meine beiden waren ja noch nie wirklich tolle Trinker.. Aber ich habe das Gefühl das es täglich schlimmer wird! Gut, Kimberly wird teilsondiert und das macht sie auch echt prima,- schöner wäre es natürlich wenn wir die Sonde ganz entfernen könnten, aber soweit ist sie momentan noch nicht. Leon hat früher eigentlich immer ganz gut getrunken, bis zu dem Zeitpunkt, als Kimberly ins KH kam.. Am liebsten würde er gar nichts mehr trinken.. Er hat überhaupt kein Hungergefühl, und jede Flasche ist ein Machtkampf! Ja, das ist wirklich das richtige Wort dafür. Denn eigentlich muss er nur noch "schlucken". Saugen von alleine, Fehlanzeige! Erst dachten wir, er möchte vielleicht mal etwas anderes, aber nein, das auch nicht. Brei?-Auch nicht. Feste Nahrung, Finger Food,- auch nicht. Andere Sauger, Flaschen etc,- auch nicht! Ich bin mit meinem Latein und kann einfach nicht mehr. Ihm jeden Tag die Milch "reinpressen". Logopädie bekommen beide schon, sie weiß bei Leon auch nicht woran es scheitert,.. Mich macht das langsam echt fertig und ich könnte nur noch #heul#

LG, Nina

Beitrag von mausmadam 21.10.10 - 17:03 Uhr

Huhu,
wir hatten mit unserem Marc letztens auch so eine Phase und wussten nicht mehr weiter.
Wer hat das Problem gelöst? Unsere Große
Sie hat ihm einfach einen Löffel fruchtzwerge in den Mund gesteckt und siehe da - das hat er gerne gegessen. Ich habe dann abends immer einen Becher Fruchtzwerge unter den Milchbrei gerührt und das mochte er dann. Die Fruchtzwergmenge habe ich langsam reduziert, er isst immer noch gerne den Brei
Versuch es doch, wenn das nicht klappt, mit Fingerfood.
Unser mag es nicht, gefüttert zu werden, aber findet es toll, wenn auf dem Tablett vor ihm kleine Happen liegen, die er selber nehmen und sich in den Mud stecken kann.Und am besten noch rummanschen ^^

Beitrag von max.83 21.10.10 - 17:12 Uhr

hallo nina,

leider kann i dir nit viel helfen oder tipps geben.
aber i wollt dir sagen dass wir an euch und eure beiden kämpfer ganz dolle denken. wir hoffen dass das trinken gerade bei leon bald wieder besser wird und auch kimberly die sonde bald nimma braucht.
unsere daumen sein für euch und die entwicklung der beiden weiterhin fest gedrückt und wir wünschen euch alles gute.

lieben gruß
max und hannah

Beitrag von svejuma 21.10.10 - 17:34 Uhr

Hallo Schanina,

lass Dich erstmal drücken #liebdrueck !
So eine Phase hatte/hat Matti auch....
Er wollte kein Fläschchen mehr und auch bei den Breichen hat er gemotzt....
Ich habe mir dann hochkalorische Nahrung verschreiben lassen und sie unter den Brei gemischt... dann musste/muss ich Matti weniger "stressen", weil ja weniger Menge dann auch ausreicht und er nimmt weiter zu....
Ich biete ihm mittlerweile (wenn überhaupt, eigentlich schläft er durch) nur nachts noch ein Fläschchen an. Tagsüber trinkt er aus dem Becher... da trinkt er dann wenigstens etwas.... das finder er super.....
Vielleicht will Leon es auch mal mit dem Becher versuchen?

Ansonsten wünsche ich Dir viel gute Nerven!

Liebe Grüsse
Julia und Matti

Beitrag von julia.em 21.10.10 - 20:47 Uhr

Hallo Nina,

habe deine Beiträge immer verfolgt, schreibe selten, lese fast immer nur, aber jetzt muss ich Dir mal schreiben.

Ich war mit Emily jetzt im Kinderzentrum München zur Sondenentwöhnung und wenn ich gewußt hätte wie gut das einem tut wäre ich schon viel eher da hingegangen. Ich bin seid heute morgen zurück und Emily hat zur Zeit keine Magensonde mehr. Wir haben es geschafft, das sie vom Löffel isst und aus der Flasche Milch trinkt und auch noch andere Sachen wie Kekse, Brezel, Kinderschokolade isst. Natürlich nicht die riesigen Mengen, aber es reicht. Es war wirklich gut dort und ich kann es nur empfehlen, denn auch ich war oft so verzweifelt, Emily hat bis dahin mal 1 Löffel Brei gegessen und sonst nur 20ml Milch pro Mahlzeit getrunken, rest wurde dann somdiert und jetzt hat sie es super gesteigert.
Wenn Du noch mehr wissen möchtest dann auch gerne per PN.

Wieviel trinken deine beiden denn?


Julia

Beitrag von schanina 22.10.10 - 10:57 Uhr

Huhu Julia,

ich schreib dir später mal per PN. Habe grad nur keine Zeit, muss noch füttern! :-)

Bis dann,

NIna

Beitrag von sabrina-b 25.10.10 - 21:15 Uhr

Hallo Nina,

oh wie kann ich deine Ängste nachvollziehen.

Mein Sohn Noah, Frühchen von 490g 24+3SSw,hatte eine Zeit lang als wir schon zu Hause waren sper getrunken.
Dann fing es langsam an. Immer und immer weniger trank er selbst. Ich bin auf dem Zahnfleisch gegangen. ich abe alles versucht. Jede Milch und jede Flasche.
Dann die Einweisung in ein Kh. Noah trank am GANZEN Tag max. 20mg.
Ich habe mich mit allen angelegt. Mit jedem Arzt, mit meinem Mann und mit seiner Familie..Ich war so hilflos.
ZUm Schluss fand ich eine Psychosomatische Klinik für meinen 4Monate alten Sohn.
Es war harte Arbeit und er isst heute noch sehr schlecht und wenn er 300mg am Tag trink ist es seeeehhhrrr viel!
Was ich sagen möchte ist blein gelassen..
Ja ich weiß sehr einfach gesagt.
Dein Kind (vorrausgestzt Organisch wurde alles Untersucht und ist ohne Befund) wird essen und trinken.
Bei uns haben Sie gesagt dein Kind ist so satt allein von der Aufmerksamkeit die du ihm schenkst, dass es keinen Hunger verspürt.

Wichtig ist das alles mit einem Arzt abläuft um eine dehydrierung zu verhindern, falls nötig.

Lass dir Zeit biete die Flasche immer zu geregelten Zeiten an kein zwischendurch.
Keine abnahme wird auch nicht mit besonders viel Aufmerksamkeit quitiert. Bei uns hat es ehr lange gedauert aber irgendwann hat es klick gemacht.

Lg Sabrina