Zahnbehandlung unter Narkose

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von pegsi 21.10.10 - 19:21 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

meine Tochter (Zweieinhalb) soll unter Narkose behandelt werden, weil sie Karies und panische Angst vorm Absauger hat. Falls es jemandem etwas sagt: Wir sind bei Kidsdocs

Wie ich als Schisser-Mami so bin, mache ich mir natürlich fürchterliche Sorgen. Hat hier jemand Erfahrungen damit und kann mich beruhigen oder würde dringend abraten?

Würde mich über Antworten freuen. :-)

Beitrag von any1978 21.10.10 - 20:01 Uhr

Hallo,
hat sie den so viel Karies das es unumgänglich ist??
Meine kurze 3J hatte an 2 Zähnen Karies unser Doc hat gesagt wenn es mehr wäre hätte er es auch unter Narkose gemacht aber so konnten wir es langsam angehen .
Wir sind immer ein mal die Woche hin mal Zähnchen angucken mal reinigen mal blau einfärben und sie selber Putzen lassen ;-) und immer alle sachen angucken lassen Bohrer usw. und irgendwann hat sie sich ihre Zähnchen ganz locker machen lassen:-D

Beitrag von pegsi 21.10.10 - 20:15 Uhr

Es geht um 4 Zähne, 3 oben, 1 unten.
Gemacht werden soll 4x eine "Dentinadhäsive Aufbaufüllung" und 2x "Dentinadhäsive Compositefüllung"

Wir waren eine Woche lang täglich beim Zahnarzt, aber sie hat panische Angst vorm Sauger. Sobald der angemacht wird, springt sie fast vom Stuhl.

Beitrag von pegsi 21.10.10 - 20:16 Uhr

Ich sehe gerade: Da steht auch noch handschriftlich Röntgen in Narkose

Beitrag von tauchmaus01 21.10.10 - 20:40 Uhr

Sorry, kann ich mir jetzt nicht verkneifen...aber wie kann ein Kind mit 2 1/2 Jahren schon so viel kariöse Zähne haben????
Mona

Beitrag von betze28259 21.10.10 - 20:46 Uhr

weil sie evtl nicht so guten Zahnschmelz hat.......
die Tochter meiner Freundin bekommt so gut wie nichts süßes und sie putzen morgens und abends die Zähne aber leider hat sie keinen guten Zahnschmelz der ihre kleinen Zähnchen schützt und hat daher auch schon einige Zähne kaputt und musste ebenfals unter Narkose behandelt werden.
ich finde es immer schrecklich wenn hier immer sofort verurteilt wird.
Betze

Beitrag von pegsi 21.10.10 - 20:49 Uhr

Vielen Dank, Betze!

Wie heißt es so schön: Wir leben alle unter dem selben Himmel, haben aber nicht den gleichen Horizont. ;-)

Beitrag von tauchmaus01 21.10.10 - 20:52 Uhr

Hab ich das? Hab nur gefragt wie das sein kann.
Meine Große hatte auch ein Loch, bei ihr lag das das daran dass sie als Kleinkind viel Anitbiotika bekommen hatte. War also kein Karies sondern ein Schaden der schon am Zahn war als er kam (der letzte Backenzahn, ein Bleibender).
Mona

Beitrag von pegsi 21.10.10 - 20:54 Uhr

Ach so, und Deine Fragezeichen-Taste klemmt einfach nur?
Das würde ich reparieren lassen, führt nämlich schnell zu Mißverständnissen, wie man sieht. ;-)

Beitrag von tauchmaus01 21.10.10 - 21:04 Uhr

??? ja, klemmt???!!!
#schein

Beitrag von pegsi 21.10.10 - 21:05 Uhr

:-D

Beitrag von pegsi 21.10.10 - 20:47 Uhr

Tja, das ist halt Pech. Wir haben immer fleißig geputzt. Sie hat niemals Milchflaschen bekommen (ich habe sehr lange gestillt), auch sonst so gut wie nie Süßigkeiten gegessen, außer Obstmahlzeiten natürlich.

Hab ich gerade Deinen Horizont gewaltig erweitert? Es gibt tatsächlich auch Kinder, die Karies bekommen, obwohl sie gut versorgt werden. Da staunste, was?

Beitrag von kermihh 21.10.10 - 20:40 Uhr

Hallo pegsi,

unser Sohn ist 4 und hat gerade heute eine Zahnbehandlung unter Narkose hinter sich gebracht.

Das Schlimmste waren eigentlich der Piks für die Narkose. Das fand er gar nicht witzig. Und weil der Arzt etwas verkehrt gemacht hat, musste er ein zweites mal stechen. Danach ging alles ganz schnell.

Auch das Aufwachen war recht unkompliziert. Er war noch eine Weile etwas wacklig auf den Beinen, aber sonst gab es keine Komplikationen.

Ich kann verstehen, dass Du Dir Sorgen machst. Mir ging es nicht anders. Aber nach dem wir die verschiedenen Optionen durchgespielt haben, blieb nur die Behandlung unter Narkose.

So schnell müssen wir es nicht wieder haben, aber insgesamt war es für uns in Ordnung.

Liebe Grüße

Kermihh



Beitrag von pegsi 21.10.10 - 20:46 Uhr

Vielen, vielen, vielen Dank!

Ich sehe leider auch keine Alternative, sonst würde ich uns die Narkose ersparen. Da hilft es natürlich sehr, wenn jemand eine positive Erfahrung schildert!

Beitrag von betze28259 21.10.10 - 20:51 Uhr

hallo!
Ich kann dich nur beruhigen. die Tochter meiner Freundin hat das auch gerade hinter sich . sie hat es sehr gut überstanden weil auch nur eine ganz kleine Narkose gemacht wird. Jetzt geht es ihr richtig gut und sie ist so stolz auf ihre "heile gemachten Zähne! wie sie selber sagt. sie ist gerade drei.
Und ganz langsam gewöhnt sie sich jetzt an den Zahnarzt. Meine Freundin geht jetzt mindestens alle drei Monate mit ihr dort hin und ihre Angst legt sich jetzt langsam.
Wünsche euch alles gute.

LG Betze

Beitrag von pegsi 21.10.10 - 20:52 Uhr

Dankeschön!!!

Ich bin immer wieder froh, hier auf liebe Menschen zu treffen!

Beitrag von ne1985 21.10.10 - 21:21 Uhr

Hallo,

ich würde mich zwar nicht als "Schisser-Mami" bezeichnen, aber ich entscheide oft gerne nach Bauchgefühl. Und wenn ich mir "fürchterliche Sorgen" mache, dann kann ich mich nicht dafür entscheiden, solange ich nicht davon überzeugt bin.
Wie dringend muss es denn gemacht werden? Habt ihr noch Zeit? Ich habe mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass Kinderzahnärzte schnell bei einer Narkose sind, sie arbeiten ja mit den entsprechenden Ärzten zusammen und alle wollen ihr Geld verdienen. Die "altmodischen" Ärzte sind dagegen oft nicht bei jeder medizinischen Neuerung dabei und versuchen unnötige Narkosen zu vermeiden. Unser Zahnarzt z.B. hat die Kinder schon immer mit dem Sauger spielen lassen. Gezeigt, wie es funktioniert, das Saugen im Wasserbecher, mit dem Puster dann Wassertropfen oder Papierchen wegpusten lassen. Den Kindern also von Anfang an die Angst vor den technischen lauten Geräten genommen.
Wenn deine Tochter empfindliche Zähne hat, bekommt sich sicher noch häufiger Karies an den Milchzähnen. Willst du sie dann zweimal im Jahr unter Vollnarkose behandeln lassen? Wäre für mich keine Lösung. Oder hat der Arzt einen Weg für euch, wie ihr in Zukunft Karies verhindern könnt?

LG

Beitrag von mama0102 21.10.10 - 21:23 Uhr

Huhu!!

Also ich bin auch wirklich eine Schisser-Mami, wie Du das so nett nennst, aber das ist halb so wild. Meine Kleine war 4, als es dann schließlich wirklich notwendig war ihr 2 Backenzähne zu behandeln. Es war absolut nicht schlimm. Sie bekam sogar so ne Salbe (Amle hieß die glaub ich), die mussten wir ihr rechtzeitig vorher auf die Einstichstelle für die Braunüle kleistern und somit merkte sie nichtmal den Einstich. Nach etwa einer Stunde war alles vorbei, man lies sie in aller Ruhe aufwachen, wir mussten dann noch einige Zeit bleiben und als sie wieder ganz fit war, durften wir heim. Sie hatte danach keine Schmerzen und konnte abends sogar schon wieder ganz normal essen :-)
Wie gesagt, alles halb so wild, die Kleinen stecken das ganz toll weg und die Narkosen sind ja auch nicht so extrem, wie bei ner richtigen Op. Zumindest wurde uns das dann so erklärt.

Liebe Grüße und alles Gute, Sandra

Beitrag von manscho 21.10.10 - 23:17 Uhr

Es heißt Emlapflaster#aha