Seit bitte ehrlich

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schwarzerx5 21.10.10 - 22:02 Uhr

Ich bitte euch darum ehrlich zu sein.
Ich werde niemanden beschimpfen oder dergleichen, will nur "verstehen".

Meine Tochter ist mit einem seltenen Syndrom geboren (s.Vk), ich habe dafür gekämpft, das sie einen Regelkindergarten besuchen darf und auch geschafft.

Aber dann ist folgendes passiert.
Meiner Tochter ging es nicht gut und konnte etwa 4 Wochen nicht gehen.
Rief dann Freitags an und sagte, sie würde ab Mo wieder kommen, doch die Leiterin wollte nicht, ich hab nachgehackt.

Sie sagte: Es tut mir leid Fr ..., aber sie müssen ihr Kind abmelden, es ist eine starke Unruhe zwischen den Eltern, die sich nun auf die Kinder überträgt."
Ich verstand immer noch nichts.
Sie wieder:" Die Eltern wollen nicht, das ihre Kinder mit sowas in Kontakt kommen.

Das war hart, mir fehlten die Worte.

Nun meine Frage:

Was wäre, wenn meine Tochter bei euren Kindern in der Einrichtung wäre?
Wie würdet ihr das finden?

Bitte seit ehrlich und begrüdet eure Meinung, möchte es nur verstehen können.

LG Andrea

Beitrag von yvschen 21.10.10 - 22:09 Uhr

hallo

ich bin ehrlich

Ich bin traurig das es solche eltern gibt.Und traurig das ihr sowas erfahren müsst.

Bei uns im kiga ist ein junge der behindert ist.Er ist extrem zurück und kann schlecht reden, schreit viel und hat tobsuchtanfälle.Aber meine kinder kennen es nur so.

Ich hoffe das die kinder in eurem kindergarten später mal toleranter werden als ihr eltern

lg yvonne

Beitrag von bonny89 21.10.10 - 22:09 Uhr

Hallo liebe Andrea ,

lass dich ersteinmalganz fest drücken.

Ich kenne diese Krankheit zwar ncht die deine klein ehat ,aber ich fände es überhaupt nicht schlimm ,wenn mein sohn so ein Kind in seiner kindergartengruppe hätte.

Es ist ein kind ein mensch wie andere auch nur etwas anderst , es ist genauso liebebedürftig und niedlich wie andere kinder auch .. ich find das nicht so schlimm , so lernen die kleinen doch erst mit etwas krankeren kindern umzugehen und starren sie nicht an oder lästern oder sonst irgendwas ..

ich verstehe die eltern nicht , die sind sich wohl zu fein für anere kinder ... -.-mich ärgert sowas wenn ich sowas lesen muss .

LG und lasst euch nicht unterkriegen ..
Bonny mit Yanik und Elias

Beitrag von diva-82 21.10.10 - 22:09 Uhr

Hallo !!


ich finde es eine sauerei von der Leiterin. Ich würde den Kiga wechseln.
Ist deine leonie denn ein i-Kind also geht es in eine Itegrationsgruppe wo gesunde und kranke Kinder gemischt sind ?

ich finde solche gruppen toll so lernen kinder das es auch andere gibt die nicht gleich sind aber denoch tolle kinder sind.
Ich hätte gerne das meine kinder in solch eine i-Gruppe gehen doch leider ist es nicht so. in der i-gruppe bei uns gehen sie 1 mal die woche mit den kids reiten 1 mal die woche schwimmen ect. echt toll.

also ich würde es gut finden wenn deine Tochter in unserer einrichtung wäre.

lass dich nicht von den blöden unterbelichteten müttern ärgern#liebdrueckJedes Kind ist so wie es ist etwas ganze besonderes#blume

LG Nadja + Leonie + Louisa + #ei 7.SSW

Beitrag von iangel76 21.10.10 - 22:12 Uhr

Hallo!

Ich bin wirklich ehrlich und total sauer.

Ich kenne diese Leiterin nicht, aber die kann froh sein, dass sie mich nicht kennenlernt.

Wie kann man so reagieren? Und was sind das für Eltern?

Ich finde das unmöglich und es macht mich so sauer, dass Menschen sich so verhalten.

Ich will nicht schleimen oder irgendwas, aber bei uns im Kindergarten wärst du jederzeit willkommen.

Ich wünsche euch alles Gute!

Liebe Grüße
Inga

Beitrag von pettypeppermint 21.10.10 - 22:13 Uhr

Sie wieder:" Die Eltern wollen nicht, das ihre Kinder mit sowas in Kontakt kommen. <<< Mit SOWAS??? Bin grade sprachlos. Kann man gegen SOLCHE Leute nicht irgendwie vorgehen??? Die Aüsserung der LEITERIN ist ja wohl das Allerletzte, ich find das schon fast kriminell!!! Sie spricht da von einem Menschen und nicht von irgendeinem Monster oder so... Sorry aber ich hab grad keine Worte dafür wie ich das finden soll!!!

P.S: Ich find deine Kinder BEIDE übrigens sehr süß!

LG Tina

Beitrag von sommertraum0884 21.10.10 - 22:14 Uhr

Ich muss sagen ich wäre froh (nicht falsch verstehen... ) wenn meine tochter gelegenheit hätte solche kids kennenzulernen. Damit sie weiss dass es zum leben dazugehört, damit sie toleranz lernt u das tägliche miteinander mit einem krankem kind.

Was für ein sch...iss kindergarten ist das? da muss ich mich schon so ausdrücken anders geht es ja wohl kaum, das ist ja eine riesensauerei.:-[

Beitrag von bensu1 21.10.10 - 22:15 Uhr

hallo,

weder meine kinder noch ich haben irgendein problem mit beeinträchtigten menschen. ich wollte, dass beide die i-gruppe des kiga besuchen, damit sie als erwachsene nicht so verbohrt und gemein werden wie manche eltern der kollegen deiner tochter.

gibts denn keinen integrationskindergarten, wo du deine kleine anmelden kannst?

lg

karin

Beitrag von engelshexle 21.10.10 - 22:16 Uhr

Hallo Andrea,

als erstes find ich es wenig professionell von der Leiterin das mit dir am Telefon zu besprechen..
Und man sollte auch als Leiterin zwischen den Eltern vermitteln..Ich denke da z.B an einen Elternabend, denn meistens verschwinden die Ängste der Eltern wenn Fragen geklärt werden...

Ich kann mir vorstellen, da es ein Regelkindergarten ist, daß die Eltern die Befürchtung haben, daß deine Tochter sehr viel Betreuung und somit Zeit der Erzieherinnen für sich in Anspruch nimmt... da haben Eltern oft schnell das Gefühl, daß ihre Kinder zu kurz kommen....

Ich kann das Verhalten der Leitung nicht recht nachvollziehen und hab auch die Erfahrung in unserer Einrichtung gemacht, daß die Kinder keine Berührungsängste haben und es ihnen oft sehr viel leichter fällt, wenn jemand "besonders" ist..

Vielleicht ist den Erziehern aber auch die Verantwortung für deine Tochter zuviel ...

Ich würd nochmal das Gespräch suchen und dann schauen, daß deine Tochter eine Begleitung/ Integrationshilfe bekommt...Und dann einen Infoabend für die Eltern anbieten um ihnen die Ängste zu nehmen...

Wünsch euch alles Gute und hoff, daß ihr eine für alle Seiten befriedigende Lösung findet...

Grüßle vom engelshexle

Beitrag von bine3002 21.10.10 - 22:17 Uhr

Ok, also ehrlich....

Wie wäre das? Ich hätte wohl Mitgefühl für das "arme" Kind. Ich weiß ja nicht, ob deine Tochter wirklich so "arm" ist, aber ich würde es halt so vermuten/empfinden oder wie auch immer. Das ist als wenn man jemanden im Rollstuhlm sieht. Man denkt "Och der Arme kann gar nicht bergsteigen" ;-)

Ich würde Anerkennung für Euch Eltern empfinden. Ich wäre vermutlich etwas gehemmt, wie ich mit Euch und dem Kind umgehen sollte. Aber ich wäre auch froh, wenn ich Kontakt finden würde und mehr darüber erfahren könnte. Ich bin von Natur aus neugierig, aber nicht nur in "solchen" Fällen, sondern immer, wenn Menschen anders leben als wir es tun.

Ich würde mich wohl auch täglich freuen, dass ich ein gesundes Kind habe. Für meine Tochter würde ich es als Bereicherung sehen. Wir würden sicher viel darüber sprechen und ich fände es schön, wenn sie den Umgang mit "solchen" Menschen lernt und dann vielleicht nicht so gehemmt wäre wie ich. Bitte nicht falsch verstehen... aber das ist es - ganz ehrlich - was ich denke.

Ich hätte eigentlich nur Bedenken, wenn behinderte Kinder zu Agressionen neigen oder z. B. ständig irgendwelche (lauten) Geräusche von sich geben. Das würde ich als störend empfinden, würde es aber meiner Tochter überlassen, ob es sie auch stört. Aber das scheint ja bei euch nicht so zu sein... sie sieht für Aussenstehende "lediglich" anders aus?!?

Ich finde es ekelhaft was da bei Euch passiert. Und die Eltern sind ein mieses Vorbild für ihre Kinder. Ich bin in unserem Kindergarten Gruppensprecher und ich würde mich dafür einsetzen, dass Eure Tochter in der Einrichtung bleiben darf.

So und jetzt entschuldige solche Begriffe wie "solche" und "arm". Sie sind unpassend, aber das war das, was ich spontan gedacht habe und ich habe es einfach mal ausgesprochen.

Beitrag von schwarzerx5 21.10.10 - 22:27 Uhr

Erstmal danke für die lieben Antworten.

Leni darf nicht in den I KG, sie "gehört" in den HPKG und will ich nicht.

Leonie ist geistig 8 Monate weiter, sie gehört nicht zu geistigbehinderten Menschen, deshalb war/ist es mir so wichtig, da sie den Regelkindergarten besucht.

Das Argument mit der Aufmerksamkeit, kann ich sehr gut nachvollziehen, ich selbst hätte da auch bedenken.

ABER:

Ich habe gleich am Telefon gesagt, das ja in 2Wochen der Elternabend ist und ich die Eltern da aufklären möchte und glaubt mir, es wäre mir nicht leicht gefallen, aber auch das wollte die Leiterin nicht.

Leni hat auch nur ein Attest fü 3 Std bekommen, wegen dem sondieren, ich habe vorgeschlgen das sie einen I-Helfer bekommt, nichts wollten sie, garnichts.

Nun stehe/sitze ich hier, ohne KITA Platz....

Ich lese soviel hier über die KITAs und wünschte meine Tochter könnte auch mit anderen spielen. Sie ist sehr schüchtern anderen Kindern gegenüber....

Ach Mensch, irgendwie bin ich deprimiert, weil ich nicht weiter weiß.

Beitrag von stoepsel2707 21.10.10 - 22:56 Uhr

Lass Dich erstmal#liebdrueck

Ich bin erschrocken über das was ich gerade gelesen habe! Entsetzt über solche Eltern und solche angeblichen Fachkräfte!!

Ich bin selber Erzieherin meine Große ist auch 3 Jahre alt und in ihrem Kiga gibts eine I Gruppe mit einem Downsyndrom Kind. Auch wenn bei Euch andere Merkmale sind die andere verunsichern können, dennoch würde ich nie auf die Idee kommen soclh ein Kind nicht in der Einrichtung haben zu wollen!

Erstens hat die Leitung für mich sehr unprofessionell gehandelt und gehört nicht auf einen solchen Posten! Erstens müsste sie selber ein solches Kind als Bereicherung für die Einrichtung sehen und Eltern gegenüber zwar mit Verständnis über Ängste etc gegenüber treten aber auch denen Hilfen geben diese Krankheit zu verstehen. Wie Du sagst Du wärst sogar bereit gewesen selber bei einem EA aufzuklären ich wäre sogar weiter gegangen und hätte mir dazu noch einen Arzt gesucht der bestimmte Infos gegeben hätte an Eltern eben an einem EA!
Dann wie kann man einer Mutter am Telefon eine solche Nachricht geben ganz unerwartet!? Da hätte sie schon nach den ersten angeblich aufgewühlten Eltern reagieren müssen und mit Euch sprechen müssen was da geht was man tun kann etc.

Von den Eltern ganz zu schweigen. Die gehören echt grrrrrrrr. Eine solche grauenhafte Art an sich zu haben, ein krankes Kind so zu Verurteilen und seinen kindern ein solches mieses Vorbild zu sein! Die sollten sich was schämen!!!!!

Ich hab so durcheinander geschrieben seh ich grad aber das macht einfach diese Wut über solche Leute!!

Du hast zwei Wundervolle Kinder!! Klar hilft das Dir nu nicht weiter bei Deinem Problem keinen Kitaplatz zu haben.
Schau nach einem anderen Kita erzähle dort von Deinem Erlebnis und ich wünsche Dir bzw Euch das Ihr eine Kita mit Verständnis und qualifizierteren Kräften findet!!

LG Melli die immernoch schockiert ist

Beitrag von trollmama 22.10.10 - 07:27 Uhr

Hallo!
Wenn ich so lese, daß die Leiterin nicht möchte, daß Du mit den Eltern sprichst, drängt sich in mir der Verdacht auf, daß es vielleicht gar nicht stimmt, daß die Eltern dagegen sind, daß Dein Kind in dieser Einrichtung ist. Ich denke, daß das Problem eher bei der Leiterin zu suchen ist, sie das nicht zugeben will und dann lieber die anderen Eltern vorschiebt.
Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich zurückschlagen, aber so, wie es die Leiterin nicht erwartet. Deine Tochter wirst Du dort wohl kaum im KiGa weiter lassen können, also brauchst Du keine Rücksicht mehr zu nehmen.
Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich in die Öffentlichkeit gehen, z. B. die lokale Zeitung darüber informieren und die Äußerungen der KiGa-Leiterin 'die Eltern wollen nicht....' so weitergeben. Am Tag vor Erscheinen des Artikels würde ich beim Träger auflaufen, dort die Kündigung des KiGa-Platzes persönlich beim Sachbearbeiter abgeben und wenn er fragt, wieso Du kündigst, ihm nur sagen, daß er das am nächsten Tag groß in der Zeitung lesen kann.
Sofern mein Verdacht richtig ist, daß die anderen Eltern gar nicht gegen Deine Tochter sind, wird sich die Leiterin warm anziehen dürfen. Sollten die Eltern doch gegen Deine Tochter sein, sind sie in der Öffentlichkeit bloßgestellt.
Aber wie gesagt, es bleibt Dir überlassen, ob Du das durchziehen kannst - ich würde es tun.
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von perserkater 21.10.10 - 22:19 Uhr

Hallo Andrea

Mein Sohn besucht einen integrativen Kindergarten. D.h. neben ganz "normalen" Kindern sind da auch physisch und/oder psychisch behinderte Kinder untergebracht. Die Krankheit deiner Tochter kenne ich jetzt nicht ganz genau aber so wie ich es verstehe braucht sie permanente Hilfe? Kann es vielleicht sein, dass der Betreuungsschlüssel in eurem Kiga nicht ausreichend ist bzw. das das Personal nicht hinreichend geschult ist? Die Leiterin ist auf jeden Fall nicht besonders kompetent. Hat sie wirklich Wörter benutzt wie "sowas"? Heftig!

Spricht etwas gegen einen integrativen Kiga? Oder warum hast du diesbezüglich Bedenken? Die behinderten Kinder bei uns werden ganz normal mit in den Kiga-Alltag eingebunden und bekommen das extra an Zuwendung/Unterstützung/Pflege.

Ich an deiner Stelle würde entweder da auflaufen und der Leiterin gehörig in den Arsch treten (sorry) oder einen wirklich guten Kiga suchen wo man weiß, dass auch behinderte Menschen kein Störfaktor sind sondern zum sozialen Leben dazu gehören sollten. Wie sollen denn Kinder den Umgang mit Menschen die ein Handicap haben lernen wenn sich ihre Eltern verhalten als ginge es um Außerirdische? Das macht einen echt traurig so was zu lesen.

Alles Gute für euch!

LG

Beitrag von kaffetante 21.10.10 - 22:22 Uhr

Typisch für die heutige Zeit. Zum K.... sowas.

Eine Frechheit der Leitung sich hinter sowas zu stellen. Wäre ich die Leitung würde ich die anderen zum Gehen auffordern.

LG

Beitrag von cooky2007 21.10.10 - 22:23 Uhr

Ich bin ehrlich.

Wir können Gott danken, dass unsere beiden Kinder zur Zeit gesund sind - und nur hoffen, dass ihnen nie etwas widerfährt, was sie nur zu einem geringen Prozentsatz beeinträchtigt, so wie deine Kleine.
Niemand, niemand ist je gefeit ... das sollten sich alle merken!

Ich bin stolz auf dich, dass du dich mit dem regelkindergarten auseinandergesetzt hast. Wer ist der Träger des KiGa? Wende dich an die oberste Stelle! Lass ´nicht locker, bis nicht ein Gespräch am "Runden Tisch" stattgefunden hat, mit Träger, Erzieherinnen und Elternbeirat!

Habt ihr einen Montessori-Kiga oder Waldorf-Kiga in der Nähe? Dort wird evtl. mit behinderten Kindern noch anders umgegangen. Maria Montessori z.B. hat ja ihre Pädagogik fast ausschließlich mit behinderten Kindern erprobt.

Ich wünsche dir viel Kraft und Gottes Segen!

Beitrag von schullek 21.10.10 - 22:27 Uhr

hallo,

ich bin erschrocken. eine erzieherin, die so etwas duldet und auch noch weitergibt hat ihren beruf verfehlt. mal davon abgesehen, dass sie menschlich versagt. wie auch alle eltern, die das zu verschulden haben.

menschen können grausam und böse sein. dein kind wird verstoßen, weil sie anders ist. das erinnert mich an ganz schlimme zeiten unserer geschichte udn so würde ich das auch weitergeben.

du hast jetzt verschiedene möglichkeiten:

du gibst still dem wunsch nach und suchst eine bessere einrichtung für dein kind, wo menschen arbeiten, die nicht so beschränkt denken und handeln.

du akzeptierst dies nicht und handelst entsprechend, suchtst aber trotzdem eine neue einrichtung.

du kämpfst dafür, dass sie dort belibt.

ich persönlich würde mich wahrscheinlich für 2 entscheiden.

und das würde dann wahrscheinlich so aussehen, wäre ich an deiner stelle:
bitte um ein gespräch mit der leitung und lass dir nochmals erklären, was sie dir sagen wollen. nimm einen zeugen mit. daraufhin würde ich mich an den träger wenden udn eine offizielle beschwerde einreichen und mich mich damit begnügen eine einfache entschuldigung zu bekommen.
ich würde wenn möglich um eine elternversammlung bitten und die eltern auffordern dazu stellung zu nehmen. und auch ich würde mich entsprechend äußern! so, dass diese menschen sich schämen würden.

vielleicht ist ein integrativer kiga eine gute alternative für deine tochter. das ist ein regelkiga wo pro gruppe eine bst. anzahl von integrativkindern ist, die spezielle ansprüche haben. dementsprechend sind weniger kinder udn mehr erzieher in der gruppe. mein sohn geht in so eine einrichtung. die beiden integrativkinder seiner gruppe sind voll integriert. der eine hat eine starke muskelschwäche und ein mädchen eine starke entwicklungsverzögerung, vor allem im sprachlichen bereich. ich habe noch nie gehört, dass sich ein kind lustig gemacht hätte. für sie ist es ganz normal, was es ja auch sein sollte. alle helfen sich ggs. und jeder ist ein vollwertiges mitglied der gruppe. so etwas wäre sicherlich schön für deine tochter.

es tut mir sehr leid, wie ihr behandelt werdet. aber du als mutter wirst wohl immer für siekämpfen müssen. stärk ihr den rücken, mach sie selbstbewusst, damit sie mit solchen enttäuschungen umgehen kann.

menschen, die so etwas sagen, sind es nicht wert auch nur einen gedanken zu verschwenden. deshalb, überleg, wie du vorgehen willst.
alles gute.

lg

Beitrag von babylove05 21.10.10 - 22:29 Uhr

Hallo

Ganz ehrlich ... ich finde es verabscheulich das es tatsächlich Eltern gibt die sich wegen so was aufregen HAMMER ....

Mir fehlen die Worte ....

Alle wollen ihre Kinder immer zu Toletany erziehen , aber diese sollten sie erstmal selber lernen ... ich wäre stolz wenn mein Sohn in seinem Kindergarten ein Kind mit "Behinderung " hätte , den so lernt er das man sich von äusserlichkeiten oder anderen Macken nicht abschrecken lassen soll ....

Bei meiner Nichte ind er gruppe war ein Kind mit Down Syndrom und die Kids konnten garnicht verstehen wieso alle immer so ein geschiss drum gemacht haben , für sie war sie ein Kind wie jedes andere ...

Aber da sieht man mal wieder des es vom Elternhaus kommt ... und nicht das Kinder von vorn rein Vorurteile haben .. Kinder sehen Kleine fehler nicht , Kinder sehen auch keine Hautfarbe ... Kinder sehen nur ob jemand nett ist oder ob jemand mal nicht so nett ist ...

Ich drück dir die daumen das du bald wieder einen Giten Kindergarten findest wo die Eltern toleranter sind ....

Lg Martina

Beitrag von lorchen1808 21.10.10 - 22:31 Uhr

Hallo,

und genau aus diesem Grund geht mein Sohn in einen ´Kindergarten in eine I-Gruppe. Damit er später mal nicht solche Aussagen losläßt.
Solche Äußerungen sind das allerletzte.

Alles, alles Liebe für Euch.

Lorchen1808#winke

Beitrag von momplonoel 21.10.10 - 22:32 Uhr

Hallo,Deine Kinder sind total süß-das erst mal vorweg!!!!
Solche "Eltern"gehören für mich in die Klappse.Durch solche Aussagen wird kranken oder anders aussehenden Menschen das Leben schwer gemacht:-(
Bei uns wäre so´ne Aussage nieee geduldet worden!!!Bei uns gab es auch schonmal eine Rolli-Kind das total lieb von Erziehern UND Kindern umsorgt wurde.

Aber was diese Leute sich einbilden-dafür gibt es keine Worte.Da kann man nur hoffen,daß Ihre Kinder immer gesund bleiben...

LG Melek#winke

Beitrag von wasnun 21.10.10 - 22:39 Uhr

Hallo Andrea
Lass dich mal ganz ganz fest drücken.#liebdrueck
Es ist eine absolute Frechheit von der Leitung.
Ich würde an deiner Stelle morgen zum Träger(Pfarrer o.ä.) gehen und würde mich beschweren.
Desweiteren würde ich um ein Gespräch mit dem Träger und der Leitung bitten (nimm deinen Mann auf jedenfall mit)-nicht lange aufschieben lassen sondern sofort. (wenn nötig drohe mit Zeitungsbericht oder dergleichen...das zieht sicher)


Für mich als Mama wäre das überhaupt kein Thema wenn mein Kind mit deiner Tochter in der Gruppe wäre.
Unser Kind hatte eine Ausgangssituation von 95% Behindert (vor der Geburt) und wir haben uns auch für dieses Kind entschieden- (Unser Kind kam Gott sei dank dann doch mit 99,9% Kerngesund zur Welt. Zwar mit der Option Träger dieser Genstörung - aber sie ist GESUND#huepf#liebdrueck)
Wir sprechen auch sehr offen mit unserer Kleinen(auch wenn sie noch Klein ist) über "besondere Kinder" . Ich denke die Kinder haben da auch kein Problem damit....es sind eher die Eltern die ein Problem damit haben.

Traurig, dass es solche (entschuldige) doofen Leute gibt.
Kämpfe für dein Kind.....ich würde alles dafür tun, dass die Kleine in der Einrichtung bleiben darf.#pro#liebdrueck

lg wasnun mit Motte 2,9 Jahre

Beitrag von sandy_1 21.10.10 - 22:44 Uhr

Hallo Andrea,

also hier von mir auch mal ein ganz dicker Kuss und Drücker...

Hmmm... Du möchtest ehrliche Meinungen.
Kann nur sagen das ich eben kurz bei Dir in der VK gelesen habe, was eben zum "Bild" gehört und muß sagen ich weiß nicht wie genau ich reagieren würde. Einfach weil man vielleicht doch nicht weiß wie man reagieren soll.
Ich als Mutter wüßte halt gerne was man auch dem eigenen Kind dann erklären kann, wenn es denn frägt.
Ich weiß das hört sich "böse" an. Muß dazu sagen, das es oftmals so ist das was man nicht kennt oder eben erstmal anders ist, einen evtl. erschreckt weil man es eben nicht weiß oder traut zu fragen.
Sind denn die Eltern informiert worden über die "Krankheit" oder das "BIld", das meine ich nicht abwertend sondern ob die Eltern informiert wurden damit sie eben keine Berührungsangst haben brauchen? Damit sie den Kindern auch Fragen beantworten können. Warum? Kinder fragen nunmal und als Erwachsener oder Elternteil möchte man auch erklären können. Was aber schlecht ist, wenn man selber keine Ahnung hat. ;-) Daher fände ich es als Mutter gut, wenn ich informiert würde vor allem vor dem Hintergrund das ich meinem eignen Kind Fragen beantworten kann oder ich auch selber weiß wie man dem Kind/Eltern gegenüber treten kann.. Ich weiß nicht ob ich das so rüberbringen kann, wie ich das meine. #schwitz

Bei uns im Kiga sind sehr wohl Kinder die auch extra Integrationsbetreuung bekommen. Auch arbeitet unser Kiga eng mit einem körperbehinderten Kiga/Einrichtung hier bei uns im Stadtteil zusammen. Das sieht so aus das eben unsere Kinder die andere Einrichtung besucht, dort mit den Kindern spielen und diese Kinder auch (allerdings in kleineren Gruppen) unseren Kindergarten besucht. Dies kommt bei allen gut an, gleichermaßen Kindern und Eltern. Einfach weil es wichtig ist, den "gesunden" Kindern nahezubringen das es eben auch Menschen gibt die nicht ganz der Norm entsprechen und es dennoch "normal" ist mit Ihnen die gleichen Dinge machen zu können wie mit anderen auch. Dazu kommt das diese EInrichtung mit Kiga/Schule neben unseren Grund-und Hauptschule liegt, daher ist das für viele Kinder hier "normal" das sie eben tagtäglich auch andere Kinder sehen die eben nicht gesund sind. Ich würde sagen, das da doch der Umgang normaler ist als wenn man als Kind nie Kontakt hat.

Dennoch finde ich kommt es eben auch auf den Grad der "Behinderung" an, ob man das mit einem normalen Kiga bewältigen kann..
Das muß allerdings bei Euch ja der Fall gewesen sein, sonst wärt Ihr ja nicht in diesem Kiga aufgenommen worden. Schade ist einfach das vor allem den gesunden die Chance genommen wird sich besser zu informieren. Möchte aber auch dazu sagen, das es eben auch darauf ankommt wie die Krankheit sich im Alltag deutet bzw. wie stark sie ausgeprägt ist.
Vielleicht kann es sein, das der Kiga erst im nachhinein merkt das sie der Sache (evtl. mit Mehraufwand usw.) nicht gewachsen ist.
Das finde ich an der Sache am schlimmsten, das das eben so hintenrum geschehen ist, es kein wirklich klärendes Gespräch gab usw. Ich kann mir vorstellen das Du auch enttäuscht bist, vor allem von der Reaktion der anderen Eltern.
Ich als Elternteil würde mir nicht anmaßen zu verlangen das ein anderes Kind nicht kommen darf und finde das es auch zuweit geht. Denn ganz klar das ist Sache der Einrichtung und die sollte auch dahinter stehen, was ja nicht wirklich der Fall ist.

Der Kiga kann, wenn er will. Das habe ich auch hier schon gesehen. Ein Kind das offensichtlich Sprach- und Entwicklungsrückstand hatte. Da wurde dann in Absprache mit den Eltern und der Einrichtung eine extra Integrationskraft beantragt und wurde nach tests/gesprächen auch genehmigt. Dieses Kind ist hier ganz normal im Kiga integriert und keinen stört es, weil die Kinder eben so hineinwachsen.

Wünsche Euch weiterhin alles Gute.
Lg, Sandra

Beitrag von silbermond65 21.10.10 - 22:46 Uhr

Was wäre, wenn meine Tochter bei euren Kindern in der Einrichtung wäre?
Wie würdet ihr das finden?

Ich habe meine Tochter in einer Integrationsgruppe bei uns im Kindergarten.
Von daher hab bzw. hätte ich damit überhaupt kein Problem.
Laß dir das bitte nicht gefallen !
Vielleicht gehst du mit deiner Familie gemeinsam in die Kita und sprichst die Eltern an.
Sollen sie dir ins Gesicht sagen ,was hintenrum ja anscheinend ganz prima klappt......falls sie überhaupt den Arsch in der Hose haben.
Beschwer dich beim Träger ,notfalls wende dich an die Tageszeitung.
DAS kanns ja wohl nicht sein.

Beitrag von lulu2003 21.10.10 - 22:51 Uhr

Liebe Andrea,

ich kann nur sagen dass man sich für das Verhalten der Einrichtungsleitung wirklich schon fremdschämen muß. Wo gibts denn sowas? Ich würde deiner süßen Tochter nicht zumuten in SO einen Kindergarten zu gehen.

Ich wäre froh gewesen wenn mein Sohn in einen Integrationskindergarten hätte gehen können. Damit auch schon die Kleinsten lernen dass es heute soviele verschiedene Krankheiten geben kann die aber die Kinder nicht daran hindern alle zusammen spielen und aufwachsen zu können.

Ich würde das Ganze öffentlich machen und mich beim Träger beschweren. Das grenzt ja schon an Diskriminierung!

Ich wünsche euch von Herzen alles Liebe und hoffe dass ihr in Zukunft netteren Menschen begegnet.

Sandra

Beitrag von annika28 21.10.10 - 22:53 Uhr

Hey!
Mensch, das ist ja heftig, was deine Tochter alles hat.
Aber da du sie im Regelkiga angemeldet hast, scheint sie doch relativ fit zu sein.

Zu deiner Frage: Ich hätte ÜBERHAUPT kein Problem damit.
Ich find es aber gar nicht in Ordnung, dass man dir sowas - am Telefon :-[ - vor den Kopf knallt.

Weißt du, manche Leute rennen mit Scheuklappen durch die Welt. Genauso, wie viele Menschen um das Thema Tod einen riesen Bogen machen. Wieso eigentlich?
Wie schon jemand anderes schrieb: die Kiga-Leitung sollte bei sowas versuchen zu vermitteln. Einen Elternabend oder einen internen Infonachmittag vorschlagen, dass du den anderen Eltern erklären kannst, was mit deiner Tochter ist. Die haben nur vor Augen, was sie sehen. Und was mann nicht kennt, macht einem Angst?!
Meiner Meinung nach ist das auch eine Erziehungssache. Die Leute, die "mit sowas nicht in Kontakt kommen wollen" kennen das aus ihrem eigenen Elternhaus wahrscheinlich nicht anders.
Traurig aber wahr.
Deswegen hätte ich überhaupt nichts dagegen, wenn wir ein behindertes Kind in der Gruppe hätten. Ist doch nichts annormales.
Versuch mit der Leitung einen persönlichen Termin auszumachen.
An deiner Stelle würde ich mich aber nach einem anderen Platz auf die Suche machen. Weil ich es einfach eine Schande finde und mein Kind auch nicht mehr dahin geben würde.
Es hätte im Vorfeld schon mehr getan werden müssen seitens der Leitung.

Tut mir sehr leid für dich, aber lass dir so eine Unverschämtheit nicht gefallen.

Ganz liebe Grüße

Kerstin