Angeregt durch "Endsieg" - mehrere Fragen

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Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von och.nee 21.10.10 - 23:06 Uhr

Nabend.

Wenn Thor Steiner Kleidung verboten werden würde, was würden Rechte dann anziehen und würde die nächste Bevorzugte Marke dann auch verboten, die darauffolgende und weitere auch? Rein theoretisch ;-)

Ist es okay einen vermeidlich Rechten Laden zu beschädigen und wenn ja - warum?

Ist es okay einen Menschen der rechts aussieht oder sich so äußert (es geht nicht um "aktive" Rechte) zu bedrohen, auszuschliessen oder ihn zu vertreiben und wenn ja - warum?

Macht es einen Unterschied ob man einen Menschen wegen seiner Religion oder seiner "politischen Gesinnung (rechts)" bedroht, ausschliesst, vertreibt etc. und warum?

Sind Rechte von der Meinungsfreiheit ausgeschlossen (es geht immer noch nur ums Denken und nicht ums Handeln!)


Ich bin absolut nicht pro Rechts, aber ich bin auch nicht für Faschismus und Extremismus im Allgemeinen - heißt ich persönlich finde diverse Ansätze im "Kampf gegen Rechts" falsch, finde es falsch wenn Leute einen Laden mit Farbbomben bewerfen nur weil dort Menschen mit Rechter Gesinnung einkaufen. Meiner Meinung nach ist das nicht besser als einen Laden zu beschädigen weil er von Russen, Türken, nem Bänker, ner Frau, Siamesischen Zwillingen, nem Juden, Katholiken, FSM Anhänger oder was weiß ich wem geführt wird.

Wie ist Eure Meinung dazu?


Bitte denkt dran, dass es hier nur um Gedankengut geht! Es geht nicht um Rechte, die handgreiflich oder schlimmeres einem "nichtdeutschen", Homosexuellen o.a. gegenüber wurde.

Beitrag von drusilia 21.10.10 - 23:22 Uhr

In der Feuerwehr meines Bruders sollte ein aktives Mitglied ausgeschlossen werden da es sehr sehr rechts orientiert ist (marschiert bei Kundgebungen an vorderster Front wie man so schön sagt). Ein Feuerwehrkamerad konnte nicht mehr damit leben dass er wusste dass dieses Mitglied rechts ist und wollte nicht mehr das die Kinder der freiwilligen Feuerwehr mit ihm Kontakt haben (da er plötzlich Angst um seine eigenen Kinder hatte). Fakt ist aber: dieses rechtsgestellte Mitglied der freiwilligen Feuerwehr kam zu jedem Dienst, zu jeder Besprechung, zu jeder Planung, zu jedem Einsatz, was auch immer. Hat gut ausgebildet und sich weitergebildet und hat nie im Dienst auch nur irgendeine politische Äußerung von sich gegeben. Jeder (!) im Dorf, in der Feuerwehr und auch der Arbeitgeber kennt seine Gesinnung und seinen Posten. Aber trotzdem hat das nichtsrechtsgesinnte Mitglied dies an die Presse weitergegeben um den Ausschluß zu erwirken.


Auch nicht gerade politisch Korrekt.


Beitrag von och.nee 21.10.10 - 23:32 Uhr

Ja eben, eigentlich ist es doch das selbe in grün oder seh ich das falsch? Wie gesagt, ich bin nicht rechts, aber ich glaube auch nicht an Gott und versuche trotzdem nicht jemanden der das tut (und auch der könnte gefährlich werden, wenn ich so an Glaubenskriege denke) irgendwo auszuschliessen...

Beitrag von drusilia 21.10.10 - 23:33 Uhr

Ich fand es vor allem albern da es jeder wußte. Nur um sich gut darzustellen gibt man was an die Zeitung weiter. Ich meine, ich bin mit der rechtsgerichteten Person aufgewachsen und habe eine andere politische Gesinnung und wir kommen gut miteinander klar.

Beitrag von och.nee 21.10.10 - 23:41 Uhr

Ich kenne keine rechten Personen näher, hat sich nie ergeben und ich weiß auch nicht ob ich das wollen würde, ob ich mich dann trotzdem auf einer anderen Ebene mit der Person verstehen würde oder ob die Art über andere Menschen zu denken da überwiegen würde und ich dann eben keinen Kontakt haben wollen würde!? Ja, ich hab da Vorurteile! Dennoch bin ich der Meinung, dass die Gedanken frei sind und wenn jemand einem anderen beabsichtigt schadet, ist das immer kacke - egal aus welchem Grund er es getan hat.

Beitrag von parzifal 22.10.10 - 07:22 Uhr

Du schreibst leider nicht für was er konkret eintritt ("marschiert").

Es gibt rechts ....und es gibt rechts.

Wer z.B. eine bestimmte Grenze überschreitet hat in einer öffentlichen Einrichtung nichts zu suchen (zum Beispiel den Holocaust öffentlich leugnet).

Egal wie er sich dort konkret verhält.





Beitrag von drusilia 22.10.10 - 09:14 Uhr

Ich hab keine Ahnung ob er das tut, das hat mich auch nie interessiert. Ich hab keine Ahnung was genau er das ist, aber in einem Betrieb würde man es wohl als Führungsebene bezeichnen. Er hat es nie bei der Feuerwehr erwähnt, keine Werbung gemacht und nichts anderes. Da haben sich andre ganz andere Dinge gerissen. Seine politische Gesinnung lebt er nicht am Heimatort und auch nicht in der Nähe seiner ARbeitsstätte aus aber sie ist jedem bekannt.

Beitrag von parzifal 22.10.10 - 10:53 Uhr

Im öffentlichen Dienst (und hierzu zähle ich die freiwillige Feuerwehr dazu) sind m.E. höhere Anforderungen zu stellen.

Ein Marsch, weil man "stolz ist Deutscher zu sein" zu sein hat eine andere Qualität als ein Marsch, weil der Holcaust nie stattgefunden habe.

Irgendwo muss man eine Grenze ziehen, bei der man im öffentlichen Dienst nichts zu suchen hat.

Man kann sich sicher streiten wo diese zu ziehen ist.

Beitrag von nixfrei 22.10.10 - 13:21 Uhr

Ich kann die Angst des Vaters verstehen. Ich würde auch nicht wollen, dass meine Kinder mit so einem zu tun haben und auch für mich würde ich es nicht wollen.

Was ist, wenn das Haus eines türkischen Mitbürgers brennt? Ist er dann auch noch so korrekt?

Beitrag von drusilia 22.10.10 - 14:18 Uhr

Er war bei jedem Einsatz bei dem ausländische Mitbürger beteiligt waren korrekt, auch zu den ausländischen Kindern in der Feuerwehr ist er korrekt. Ich finde es nur scheinheilig wenn der Vater es weiß, es wirklich jeder weiß, und er dann plötzlich zur Zeitung gehen muß um es noch in den Landesteilen bekannt zugeben in den man es noch nicht weiß. Vor allem hat es den Vater sonst nie gestört, nur ganz plötzlich störte es ihn. Hängt aber vllt. auch damit zusammen dass er nicht den Rang hat den er gerne hätte.

Ich muß sagen, da ich ihn kenne und mein Bruder immer mit ihm Dienst macht hätte ich keine Probleme meine Kinder dorthin zu geben. Ich weiß dass er sich kümmert und dass er seine Gesinnung nicht mit in die Feuerwehr bringt. Ich denke die GEfahr ist viel größer an anderen Orten an denen man es nicht weiß.

Beitrag von och.nee 22.10.10 - 15:26 Uhr

Ist ein nichtrechter Mensch der ein Haus anzündet korrekter? Kann jemand der links denkt nicht auch gefährlich werden? Oder ein Mensch der irgendeiner Religion anhängt und das unter Umständen fanatisch? Kann ein Fleischer nicht plötzlich seine Messer umfunktionieren, ein Hobbybastler im Keller ne Bombe bauen? Potenziell gefährlich kann jeder sein oder seh ich das falsch?

Beitrag von nixfrei 22.10.10 - 16:41 Uhr

das stimmt zwar sicher, aber für mich sind Rechtsextreme nun mal abstoßend und ich will nicht, dass meine evtl. Kinder mal was davon in positivem Zusammenhang mitbekommen...

Beitrag von mansojo 21.10.10 - 23:39 Uhr

http://www.bundestag.de/dokumente/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01.html


und punkt


Beitrag von vwpassat 22.10.10 - 15:08 Uhr

Wenn's nur immer so einfach wäre. #augen

Beitrag von mansojo 22.10.10 - 16:49 Uhr

naja eigentlich ist es einfach

steht ja alles drinn im grundgesetz

man muss nur noch einsehen das es für alle gilt

Beitrag von valentina.wien 22.10.10 - 16:36 Uhr

Ist das dein Ernst??

"Bitte denkt dran, dass es hier nur um Gedankengut geht!"

Dein "Gedankengut" ist auch nicht gerade ohne... und um dieses Missverständnis auszuräumen: deine "Gedanken" sind intellektuell keine Meisterleistung. Eine Leistung wäre es, wenn du fünf Minuten weiterdenken würdest. - Dann würdest du wohl von alleine draufkommen, dass dein Posting hirnlos und stupide ist.

Beitrag von och.nee 24.10.10 - 21:50 Uhr

Deine Antwort ist dagegen wahrlich eine Meisterleistung, alle Daumen hoch.