wurde sowas bei euch auch gefragt?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von kleinessternchen05 22.10.10 - 12:35 Uhr

hallo

bald ist bei uns die schulanmeldung (3. und 4.11.).
habe mich mit vielen müttern unterhalten deren kinder auf diese schule gehen/waren.

es wird gefragt, was die eltern beruflich machen. gut, kann ich noch nachvollziehen.
aber fragen, ob man im eigenheim oder mietewohnt find ich schon komisch. dann halt noch ob "nur" ETW oder sogar ein haus. hm.... schlimm find ich die fragen nicht, aber irgendwie seltsam.

oder was meint ihr?


lg#winke

Beitrag von tauchmaus01 22.10.10 - 12:43 Uhr

Wurde nicht gefragt, würde ich auch nicht beantworten!
Mona

Beitrag von brigge67 22.10.10 - 12:59 Uhr

Hi

solche Fragen waren bei uns auf dem Formular der Vorschuluntersuchung,
ich habe sie nicht beantwortet, weil ich den Sinn nicht sehe. Was macht es für einen Unterschied ob man im Eigenheim oder zur Miete wohnt? Was hat der Beruf der Eltern mit dem Kind zu tun? Sagt meiner Ansicht nach garnichts über das Kind aus. Das hab ich denen vom Gesundheitsamt bei der Untersuchung auch gesagt, sie konnte mir aber auch nicht erklären was der Sinn dahinter ist.
lg brigge

Beitrag von biene301971 22.10.10 - 13:01 Uhr


Hallo


wurde nicht gefrag bei uns. Diese Frage würde ich auch nicht beantworten das sie keinen was angeht

lg

Claudia

Beitrag von butler 22.10.10 - 13:18 Uhr

Ich kenne diese Fragen auch noch. Es geht darum ein etwas ausgewogenes Klassengefüge zu haben (von jedem etwas) Gerade wenn bei euch, wie bei uns Soziale Brennpunkte in der Nähe sind.
Ich fand es auch sehr merkwürdig und habe es auch sofort geäußert, das ich diese Fragen unmöglich finde. Ich mag es nicht wenn Kinder wegen Ihrem Umfeld schon mal in eine Schublade gesteckt werden.
Die letzte Befragung in dieser Art hatte ich zur Aufnahme an das Gymnasium.
LG

Beitrag von denila 22.10.10 - 13:34 Uhr

von der Grundschule kenne ich das nicht. Allerdings von der weiterführenden Schule. Damals habe ich das Feld mit der Wohnlage(haben die echt nett ausgedrückt, oder?) leer gelassen. Auf das Nachfragen der Sekretärin meinte ich nur "wenn sie wissen wolle nwie ich wohne kommen sie doch einfach vorbei. Die Adresse haben sie ja!";-)

Beitrag von froehlich 22.10.10 - 21:09 Uhr

Das ist ja unverschämt! Schon die Frage nach dem Beruf finde ich - gelinde gesagt - überflüssig. So werden Kinder schon von Vornherein abklassifiziert. Und DANN noch die Frage nach den MIETVERHÄLTNISSEN?! Also sowas habe ich ja noch nie gehört! Gab's bei uns (immerhin im sonst konservativen Bayern) nicht. Ich würde diese Frage auch nicht beantworten. Da sollten sich alle Eltern konsequent weigern, damit in Zukunft solche Fragebögen anders gestaltet werden.

Gruß, babs

Beitrag von manavgat 22.10.10 - 21:16 Uhr

Schade, dass mir das nicht passiert ist.


ich hätte da die passende Ansage gemacht!

Gruß

Manavgat

Beitrag von ilva08 22.10.10 - 21:43 Uhr

Also ich bin Lehrerin und ich würde im Traum nicht darauf kommen, solche Fragen zu stellen.

Wir haben lediglich einen Bogen, auf dem folgende Fragen vermerkt sind:

Üben Sie einen handwerklichen Beruf aus und könnten sich vorstellen, uns in Projektwochen zu unterstützen?

Üben Sie einen Beruf aus oder haben Sie ein Hobby, mit dem Sie uns im Sachunterricht als Experte zur Verfügung stehen könnten/möchten?

Da kann sich dann jeder selbst überlegen, ob er antworten möchte oder nicht.

Allgemeine Fragen nach dem Beruf, erst recht nach der Wohnsituation halte ich - auch an Brennpunktschulen - für eine Grenzüberschreitung.

Beitrag von puscheline 23.10.10 - 15:14 Uhr

Hallo!
Wir haben bei der Schuluntersuchung auch einen Zettel bekommen.
Dazu wurde uns gesagt das dieser freiwillig auszufüllen wäre und außer den Kästchen die ich ankreuzen konnte keinerlei Daten von uns abgefragt wurden.
Gefragt wurde nach dem Schulabschluß der Eltern und den beruflichen Abschlüßen. Wohnfeldmäßig oder anderes gar nichts.
Sie meinten das das von der Stadt?/ Bundesland? abgefragt werde.

Bei uns kann es nichts mit der Schule zu tun haben, wir sind einzügig und da kann nichts gemischt werden. ;-)
Viele Grüße,#blume
Claudia

Beitrag von morjachka 23.10.10 - 22:42 Uhr

Hallo!

Die korrekten Antworten sind:

Vater: Arzt

Mutter: Ingenieurin

Haus: Eigenheim (Villa mit Swimmingpool und Sauna)

Ok, vorsichtshalber füge ich noch hinzu, dass ich es ironisch meine.

Ich musste mal bei einem Auswahlverfahren die Schulbildung meiner Eltern angeben, vielleicht haben sie mich da nicht genommen, weil ich die Wahrheit geschrieben habe.

Beitrag von scotland 23.10.10 - 23:43 Uhr

LOL. Es wird immer irrer.
LG
Scotland

Beitrag von martina75 24.10.10 - 14:23 Uhr

Hallo,
bei uns wurde bei der Anmeldung nur nachgefragt, ob einer oder beide Elternteile berufstätig sind. Alles andere wurde nicht hinterfragt.
Bei der Schuluntersuchung bekamen wir einen Zettel, der anonym ausgefüllt werden konnte (war kein muß!). Dort wurde zu statistischen Zwecken nach der Schulbildung, Ausbildung und Beruf der Eltern gefragt. Weiterhin wollten die wissen, wie alt wir sind und ob das einzuschulende Kind ein Einzelkind ist oder Geschwister hat (Anzahl und Alter der Geschwister wurden auch nachgefragt).
Nun gut, alles kein großes Geheimnist. Nach dem wohnlichen Umfeld wurde nie gefragt.
LG,
Martina75