Wird man als Frau im Altern biestiger? SILOP

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Beitrag von scotland 22.10.10 - 18:18 Uhr

Hi, ich bin ja selbst eine, aber seit ich auf die 40 zugehe, stelle ich doch Veränderungen an mir fest.

Früher habe ich mich wirklich öfters ausnutzen lassen und eigentlich nie meine Meinung gesagt, da ich andere nicht verletzen wollte. Nach drei Kinderun und neun Jahren im Ellenbogenjob stelle ich echt fest, dass ich anders geworden bin.

Ich bin auch nicht mehr so harmoniebedürftig. Früher konnte ich nach Reibereien echt nicht mehr, bis alles wieder im Lot war. Das macht mir echt nichts mehr aus. Wie geht es euch?

LG
Scotland

Beitrag von die-ohne-name 22.10.10 - 18:44 Uhr

Huhu,

ich weiß nicht ob ich da überhaupt schon etwas dazu sagen darf, da ich ja doch noch jung bin.

Allerdings musste ich bei mir feststellen das ich mich auch schon um einiges verändert habe, grade auch im Job. Arbeite nun 10 Jahre in der Pflege, anfangs war ich echt der Depp vom Dienst...nach meinem Examen, einer Babypause und einiges mehr an Selbstbewusstsein lass ich auch nimmer alles mit mir machen.

Privat merk ich des auch, bin etwas egoistischer geworden...

Ich würde also sagen, ja, man wird eben reifer, biestig klingt so böse^^

Alles Liebe

Beitrag von bergfeecg80 22.10.10 - 18:49 Uhr

Hallo Scotland,

Ich gehe zwar noch nicht ganz auf die 40 zu.Eher so auf die 35.

Mir geht es ähnlich wie Dir.

Mittlerweile sehe ich die Dinge viel gelassener, die mich Anfang 20 noch auf die Palme gebracht hätten.

Ich denke, biestiger ist der falsche Ausdruck.
Man hat in dem Alter halt seine Erfahrungen gemacht und weiß was man möchte und was nicht.

In diesem Alter steht man fest in Leben, hat (meistens) viel erreicht und läßt sich halt nicht mehr soviel gefallen.Man kann seine Meinung vertreten.
Das bringt man den Leuten rüber.

LG eine (nur manchmal biestige) Claudia:-p

Beitrag von asimbonanga 22.10.10 - 21:45 Uhr

Hallo,
ich bin so alt , das ich schon wieder milder und nachsichtiger gestimmt bin.#schein#rofl


Spaß beiseite-ich habe mich noch nie auf Dauer ausnutzen lassen, schon immer meine Meinung vertreten und das wird sich auch nicht ändern.:-)
Unter "biestig" verstehe ich etwas anderes...................


L.G.

Beitrag von hummelinchen 22.10.10 - 22:03 Uhr

Du nennst es biestiger, ich nenne es reifer... ;-)

Ein junger Mensch handelt aufgrund mangelnder Lebenserfahrung oft emotional (Teenys). Mit zunehmender Reife und Lebenserfahrung ändert sich das, du hast ein größeres Potenzial auf das du in den verschiedensten Situationen zurückgreifen kannst und auch solltest. Wäre doch schlimm, wenn du dich nicht verändern würdest... :-p

Ich arbeite ständig an meiner Veränderung, will mich weiterentwickeln und dazu gehören auch persönliche Veränderungen - und ich hoffe, zu meinem Vorteil... ;-)

#winke Tanja

Beitrag von bergfeecg80 22.10.10 - 22:06 Uhr

#pro

Beitrag von gingerbun 22.10.10 - 23:09 Uhr

Nein nur selbstbewusster :-)

Beitrag von sassi31 23.10.10 - 02:12 Uhr

Biestig würde ich das nun nicht nennen. Man gewinnt im Laufe der Zeit einfach Lebenserfahrung und nutzt diese entsprechend. Und wenn man erst fest mit beiden Beinen im Leben steht und ungefähr weiß, wohin der Weg führen soll, dann lässt man sich nicht mehr so leicht beirren und aus der Bahn werfen.

Ich hab mir noch nie viel gefallen lassen, bin immer recht dickköpfig gewesen und hatte von vielen Dingen genaue Vorstellungen. Heute lasse ich mir noch immer nicht alles gefallen, bin eher bereit auch mal einzulenken und lasse auch mal 5 gerade sein, wenn es angebracht ist. Dabei verliere ich meine grundsätzliche Einstellung aber nicht aus den Augen. Was aber auch nicht heißt, dass ich Kritik nicht annehmen kann.

Beitrag von hinterwaeldlerin09 23.10.10 - 13:53 Uhr

Hallo Scotland,

bin über 40 und beoachte seit Jahren meine Arbeitskolleginnen, ihren Weg von den 40ern in die 50er. Und was ich gelesen habe...tja, was soll man dazu sagen?

Die Wechseljahre können 10 Jahre und mehr dauern. Erster Teil ist der Verlust von Gestagenen...Progesteronmangel, der zu Östrogenüberschuss führt. Symptome: Reizbarkeit, Ungeduld, Aggression.

Später kommt dann der Östrogenmangel im zweiten Teil der Wechseljahre. Besonder Symptome: Weinerlichkeit, Depression.

Viele Frauen sagen, dass sie mit Anfang 40 besser wissen was sie wollen, besser nein sagen können, meist trifft das ja auch mit einer entsprechenden Lebensphase zusammen (Kinder erwachsen, vielleicht beruflich nochmal durchstarten). Aber letztenendes: Das Verhalten wird sehr stark durch Hormone gesteuert.

Deine Selbstbeschreibung...hast du noch Fragen, wo du hormonell stehst?

lg die hinterwäldlerin

P.S. Zum Trost: eine Kollegin Mitte 50 sagte mir, wenn der ganze Hormonscheiß durch ist und man sich wieder im Gleichgewicht befindet, fühlt man sich GROSSARTIG!;-)

Beitrag von scotland 23.10.10 - 21:37 Uhr

LOL, Danke für euere Antworten! Ich werde mich nun auch als "reifer" einstufen" LOL

Beitrag von hsicks 24.10.10 - 21:14 Uhr

Hallo,

ich habe im Privatleben schon immer gesagt, was ich dachte - wer es vertragen konnte und mich nahm, wie ich bin, kam bestens mit mir aus, wer nicht, dem weinte ich nicht nach.

Heute tue ich es auch im Job, denn mit 51 bin ich zu alt für Spielchen ! Falls das unter " biestig " fällt - OK ! Ich kann sehr gut damit leben, denn ich bin nicht auf der Welt, um Schleimspuren zu legen.

Harmoniebedürfnis befällt mich nur hinsichtlich meiner engsten Familie, da ist Blut halt dicker als Wasser.

Gruß,
Heike