Name sagen.... Nö! 5 Jahre...

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ela_moon 22.10.10 - 22:31 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist fast 5 und soweit bin ich glücklich mit Ihm. ;-)
Er ist sehr aufgeweckt aber lt Kindergarten nicht sehr selbstbewusst und eher schüchtern....
Es gibt ja immer wieder Situationen, wo die Kinder gefragt werden, wie sie heissen und Pascal sagt dann immer nix. Mit 3 Jahren finde ich das ja noch ok aber nicht mit fast 5.
Jemand Erfahrung, wie man das los wird???
Auch gut zureden, bringt da nix....

Manu

Beitrag von 3erclan 22.10.10 - 22:42 Uhr

Hiii

lass es so.

Ich habe meiner großen beibringen müssen dass sie ihren namen nicht einfachsagt.

Meiner sagt auch nicht seinen Namen sobald jemand dabei ist den er nicht kennt.

lg

Beitrag von silbermond65 22.10.10 - 22:44 Uhr

Was ist ,wenn dein Kind mal verloren geht?
Ich finde es wichtig,daß meine Tochter sagen kann wie sie heißt und wo sie wohnt.

Beitrag von 3erclan 22.10.10 - 22:48 Uhr

Hallo

zur Polizei ist es auch kein Problem.

lg

Beitrag von hummelinchen 23.10.10 - 10:07 Uhr

Dann solltest du vorsorgen und die Stärken und Schwächen deines Kindes mit einbeziehen. Ein Kind, dass schüchtern ist und verloren geht, wird evtl. nicht reden. Is dann so..

Dafür gibt es aber andere Möglickeiten. Schreib einen Zettel, mit allen Daten und einer Telefonnr. auf einen Zettel und steck ihm den Kind in die Tasche.

2. pass auf den Kind auf, damit es nicht verloren geht... ;-)

Beitrag von sternenzauber24 22.10.10 - 23:00 Uhr

Vielleicht ein Verein für die Gruppenaktivität, und das Selbstwertgefühl mehr auszufeilen?

Es gibt natürlich Beide Seiten, sehr redefreudige und selbstbewußte Kinder, und auch die etwas schüchternen leisen Kinder, die sich nicht so getrauen, wie sie aber sehr gern würden.

Ich würde sagen versuche es wirklich mal mit Judo oder dergleichen, das er ein bißchen aus sich heraus kommt. Außerdem oft Freunde einladen, und Kleine Aufgaben zuteilen...

Zum Bäcker schicken ( Du kannst ja in der Nähe stehen), kurz die Nudeln einpacken beim Einkauf, an der Kasse auflegen. Vielleicht auch mal an der Trinkhalle ein paar Bonbons holen lassen, er muß ja nicht allein hin, hauptsache er macht es halt selbststndig!

Vielleicht klappt es ja, ansonsten sag Du für ihn den Namen erst noch, ich bin mir sicher das kommt noch... mit Schuleintritt.

LG,
Julia

Beitrag von daviecooper 23.10.10 - 09:53 Uhr

Hallo!

Bei uns im KiGa wird die Sprachförderung nicht nur für Kinder mit Sprachverzögerungen, sondern auch für schüchterne Kinder angeboten, die in größerer Runde und vor anderen nicht gerne sprechen.

Vielleicht ist das eine Idee, falls es Sprachförderung bei euch im KiGa gibt. Dort haben schüchterne und zurückhaltende Kinder die Möglichkeit, in kleiner Gruppe "Sprechen" und Erzählen vor anderen zu lernen.

LG

daviecooper + Charlotte (*7.7.2006)

Beitrag von hummelinchen 23.10.10 - 10:03 Uhr

Hallo manu,

auch die schüchternen brauchen ihren Platz in der Welt. Meine Tochter (heute 20) war ein besonders schüchternes Exemplar#verliebt. In der Kita und auch später in der Schule wurde immer gesagt, sie sei zu leise und müsste sich mehr beteiligen (dadurch oft ne Note schlechter, da mündlich nichts kam). Ich habe sie so akzeptiert und ihr gesagt, dass ich sie so liebe wie sie ist und laut sein auch nicht das Maß aller Dinge sei (kurz gesagt). Ich habe also durch mein Verhalten ihr Selbstbewusstsein dahingehend gestärkt, dass ich ihr vermittelt habe "Du bist oke" und das hat sich bewährt. Heute ist sie ein sehr selbstbewusster junger Mensch, der seine Meinung vertreten kann, in sich ruht und schüchtern ist sie nicht mehr...
Wenn du ihn versuchst zu puschen, ihn treibst, vermittelst du ihm "Du bist nicht oke" und das ist gefährlich.. Dann baut er nicht auf sich und seine Stärken, dann zieht er sich zurück...

Gib ihm Zeit, vermittel ihm, dass es oke ist schüchtern zu sein, er sich aber ab und zu schon einmal Dinge trauen sollte, die ihm schwer fallen (ohne Druck). Denn mutig sein, heißt Dinge zu tun, die einem schwer fallen... ;-)
Vorher sprecht ihr darüber, wo seine Ängste liegen, was denn so schlimmes passieren könnte und was er machen könnte, wenn das eintrifft. Er braucht Handlungsstrategien, die ihn sichern, wenn er seine "Komfortzone" verlässt.

Damals gab es noch keine Ergotherapie, die hätte meiner Tochter sehr gut getan, doch ich war eine zeitlang mit ihr bei einer Kinderpsychologin und die hat uns beiden sehr geholfen, damit umzugehen. Das soll jetzt kein Ratschlag an dich sein, nur so habe ich es damals gehandhabt... Und selber sehr, sehr viel gelernt...

Und ich erwarte von den Kindern im Stuhkreis (bin Erz.) im letzten Jahr vor der Schule, dass sie das können. Bis dahin unterstütze ich sie und helfe ihnen, ihre Komfortzone zu verlassen.. Das braucht Fingerspitzengefühl

Es gibt eine Menge Literatur zu diesem Thema, mach dich schlau und unterstütz dein Kind, wo du kannst...

lg Tanja