Muß der Taufpate katholisch sein?

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Beitrag von biba1983 23.10.10 - 13:58 Uhr

Hallo.
Ich hab zwar noch ein bisschen hin zur Geburt / Taufe unseres Kindes, aber wir überlegen schon, wer der Taufpate wird.
Wir möchten eigendlich meine beste Freundin dafür.
Aber, da wir beide katholisch sind und das Kind auch katholisch getauft wird, glaub ich, würde es Schwierigkeiten geben, da meine Freundin Neuapostolisch ist.
Wer kennt sich da aus???
LG, Biba

Beitrag von jade69 23.10.10 - 14:01 Uhr

Hallo,

das ist wahrscheinlich davon abhängig wie der Pfarrer eingestellt ist.

Wir hatten keine Schwierigkeiten. Wir haben unser Kind evangelisch taufen lassen und die Patin ist katholisch.

Bei einer Freundin von mir gab es Schwierigkeiten. Sie hat dann aber bei einen anderen katholischen Kirche nachgefragt und der dortige Pfarrer hat getauft.

MfG
jade

Beitrag von esprit78 23.10.10 - 14:17 Uhr

Hallo,

bei der evangl. Kirche ist es egal, ob der Pate evang. oder kath. ist, hauptsache er gehört einer Kirche an.

Bei der kath. Kirche ist es wichtig, dass der 1. Taufpate gefirmt wurde. D.h. Taufpate muss kath. sein u. auch schon ein bestimmtes Alter haben.

Da meine Paten, aber evang. sind, habe ich mich als 1. Taufpaten eintragen lassen, damit der Pfarrer seinen Willen hatte u. meine Schwägerinnen (je eine pro Kind) habe ich als 2. Taufpaten eintragen lassen u. es sind dann die für uns richtigen Paten.

Komme jedoch aus dem streng kath. Bayern u. weiss nicht, ob es woanders vielleicht anders geht.

LG Tanja mit Jonas *04.12.06 u. Kathleen *12.04.10

Beitrag von tanjawielandt 23.10.10 - 14:18 Uhr

Wir sind evang. und hatten einen kath., einen evang. und einen evang.-freikirchlichen Taufpaten.

Beitrag von andrea761 23.10.10 - 14:21 Uhr

Hallo
Also bei den Katholiken ist es so, dass ein Taufpate auch Katolisch sein muss! Wenn du deine Freundin, als Patin haben möchtest wird sie als Taufzeugin eingetragen und du müsstest dir noch einen Katholischen Paten suchen.
Bei uns war dasselbe Problem und somit habe ich meine Freundin (evangelisch) und mein Mann einen Freund (Katholisch) als Paten genommen. Die Katholishce Kirche ist da leider sehr streng von daher müsst ihr euch noch jemanden suchen der Katholisch ist.
lg

Beitrag von katrin.-s 23.10.10 - 14:26 Uhr

Hi, das kommt auf den Pfarrer an, ich würde morgen mal im Kirchenbüro anrufen und fragen, die sagen Dir das. Unser Pfarrer wollte eveng. Taufpaten, deshalb blieben nicht viele übrig!
LG Katrin

Beitrag von miniwuki 23.10.10 - 14:56 Uhr

Hi du,

das kenne ich #augen.....
Ich (neuapostolisch) sollte vor 6 Jahren Taufpatin vom Sohn meiner Freundin (katholisch) sein, aber der Pfarrer hat sich quergestellt.....:-[

Aber ich denke das kommt auf den zuständigen Pfarrer an, ich denke da spielt oft die persönliche Einstellung zu anderen Religionsgemenschaften eine große Rolle - was ich sehr, sehr schade finde!!!! #schmoll

Viel Glück, dass es klappt!

LG
Nicole

Beitrag von hedda.gabler 23.10.10 - 19:30 Uhr

Hallo.

Das kommt nicht auf den zuständigen Pfarrer an, sondern ist geltendes Kirchenrecht.
Taufpaten müssen katholisch und zur Firmung gegangen sein ... alle anderen Konfessionen können lediglich Taufzeugen werden.

Und dass ein Pfarrer nicht unbedingt begeistert ist, wenn die Eltern ein Sektenmitglied als Taufpate auswählen wollen, ist ihm sicher nicht zu verdenken ...

Gruß von der Hedda.

Beitrag von engelchen8184 23.10.10 - 17:11 Uhr

Der Taufpate muss bei einer katholischen Taufe katholisch sein. Ansonsten ist er/sie nur Taufzeuge.
Hintergrund: Der Pate hat die Aufgabe, das Kind im christilichen/katholischen Glaube zu erziehen.

Voraussetzung ist die Firmung. Haben erst am 10.10. getauft und da wurden wir auch direkt gefragt: Taufzeugen katholisch und gefirmt?

Frag einfach mal nach und dann macht euch weiter die Gedanken, vielleicht klappt es ja doch.

LG

Beitrag von hedda.gabler 23.10.10 - 17:15 Uhr

Hallo.

Bei einer katholischen Taufe muss mindestens einer der Paten katholisch sein ... Zugehörige anderer Konfession werden "nur" Taufzeugen, was allerdings nur eine kirchenrechtliche Angelegenheit ist und keinen Einfluß auf die Zeremonie nimmt.

Allerdings finde ich es etwas schwierig, wenn ein Sektenmitglied (keine Angst ich verwechsle die Neuapostoliker nicht mit den Scientologen und weiß, was ich da sage) Taufpate eines katholischen Kindes werden soll, da der Pate ja das Kind im christlich-kirchlichen Sinne begleiten soll und die Neuapostolen sind ja nun wirklich ein Verein für sich... außerdem kann ich mir vorstellen, dass das in der neuapotolischen Gemeinde nicht gerne gesehen, wenn nicht gar verboten wird.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von dentatus77 23.10.10 - 17:21 Uhr

Hallo!
Im Kirchenrecht der katholischen Kirche ist vorgeschrieben, dass der erste Pate getauft und gefirmt ist (und natürlich nicht ausgetreten). Da es die Firmung nur in der katholischen Kirche gibt, bedeutet das, dass ein Pate katholisch sein muss.
Liebe Grüße!