Gibt es noch mehr PDA-Schisser???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kugel2010 23.10.10 - 16:02 Uhr

Wollt mich mal so umhören, ob es hier eigentlich noch mehr Leute gibt, die wie ich "noch" der Meinung sind, lieber vor Sterben schmerzen als sich ne PDA setzen zu lassen!!

Oder ward ihr vielleicht der Meinung und habt sie dann während der Geburt doch geändert.... Was ich für mich jetzt noch vollständig ausschließe, aber wer weiß!!

Für mich ist es unvorstellbar mir da hinten mit ner Nadel rumgestochen zu bekommen.... Und dass dieser Zugang dann ja auch drinbleibt..... AAAAAHHHH Bin nunmal nicht grad n Nadelfetischist....

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, bzw. welcher Meinung seid ihr??

Liebe Grüße

Kugel2010
ET - 4

Beitrag von sweetstarlet 23.10.10 - 16:06 Uhr

hieeeeeeeeeer


ich ertrag auch lieber schmerzen als ne nadel im rücken zu haben u vll allergisch auf das mittel zu reagieren, ich hab meine einleitung auch ohne pda urchgezogen u war danach mächtig stolz .

ich wollte während der geburt dann doch eine, haben mir aber gott sei dank keine gegeben. wäre wieder so gelaufen der typ wäre gekommen u ich hät ihn doch wieder weggeschickt :-p

bei meiner Ausschabung war ich übringens auch so, keine vollnarkose nur örtlich beträuben lassen, lieber alles merken als sowas #zitter

Beitrag von kikra02 23.10.10 - 16:06 Uhr

Huhuuuu! :-D

Ich hatte kein Schiß mehr vor der PDA. Hab nur noch zum Doc gesagt, er soll endlich machen dass diese Schmerzen aufhören. Egal was... Ich war so am Ende. Und du spürst auch wirklich nur den Druck von Nadel und Katheter, es schmerzt nicht wirklich.
Ist doch prima, wenn du es ohne schaffst, aber bevor du am Schluß vielleicht keine Kraft mehr für die Geburt hast, sollte man sich das doch als Alternative überlegen. Man kann das ja immer individuell und zu fast jedem Zeitpunkt neu entscheiden.
Lg, Anja

Beitrag von 2008-04 23.10.10 - 16:07 Uhr

1. siehst du es nicht und 2 ist blutabnehmen schlimmer:-p

Ich mußte sie nehmen, und ich fand es nicht schlimm, absolut nicht, hatte aber panische angst davor, hab gezittert klatsch nasse hände gehabt, und einer hebamme die hand kaputt gequetscht#hicks, und was hab ich gespührt, nichts.

Lg Antje 24ssw

Beitrag von nalle 23.10.10 - 16:09 Uhr

Hallo

bei meiner ersten Tochter war ich sowas von gegen PDA und hab tapfer durch gehalten !

Die zweite geburt sollte auch wieder so verlaufen !

Allerdings kam alles anders ...

ich habe mich so extrem verkrampft,dass sich mein MUMU geknickt hat und der kleine nicht raus kam ....

Dann blieben ihm kurzzeitig die Herztöne weg #schmoll

Legte sich dann aber #zitter

Danach rieten die Ärzte mir,dass ich mir eine PDA geben lassen soll,damit ich nicht so verkrampfe oder locker bleibe !


Uuuuuuuuuuuuund ich muss sagen : Ich liebe seit dem Zeitpunkt die PDA !!

leider werd ich nicht mehr ss,ansonsten würde ich sie mir wieder eher geben lassen und nicht erst nach 12 std wehen :-)



Als ich mir die PDA geben lassen hab ca. 1 std später kam Zwergi zur Welt - ohne hätte ich mich wahrscheinlich noch länger geqäult !


Also aus eine PDA gegenerin wurde eine PDA Liebhaberin :-p


lg


Beitrag von 2008-04 23.10.10 - 16:16 Uhr

Wie weit war dein mumu auf als die Pda gelegt wurde?

Ich hab 1.20 die Pda bekommen da war mein Mumu 2 cm auf und um 2.30 war er komplett auf#schock

ich hab damals gesagt so bekomm ich noch 10 kinder und das im kreissaal noch#hicks, das waren wohl die nebenwirkung#rofl

Hast du gefroren und gezittert? und hat es dich am ganzen körper gejuckt?
So war das bei mir, ganz schlimm, aber immer noch besser so als so.;-)

Beitrag von sweetstarlet 23.10.10 - 16:18 Uhr

#schock und genau wegen solche nebenwirkungen, lieber schmerzen :-p

Beitrag von nalle 23.10.10 - 16:35 Uhr

DIE Nebenwirkungen sind harmloser wie die schmerzen °


Wie gesagt war auch IMMER eine PDA Gegnerin !


Aber diesmal MUSSTE / WOLLTE ich dann eine haben !

Wäre mein mann nicht dabei gewesen,lege ich wohl immernoch in Wehen !

Komischerweise ging es ihm auch SOFORT besser als ich die PDA bekam :-p

Beitrag von sweetstarlet 23.10.10 - 16:39 Uhr

lol, also im notfall klar, aber lieber leide ich ohne scheiß, ich hatte hammerwehen u schmerzen, aber trotzdem

Beitrag von nalle 23.10.10 - 16:41 Uhr

Klar ,man sollte versuchen ohne ! War auch bei meiner ersten SS mega stolz drauf ohne !

Auch diesmal wollte ich wie gesagt ohne !


Leider kam es dann anders.

Und nun würde ich eben nicht mehr sagen PDA ist scheisse ! Im gegenteil !


Fazit : man lernt nie aus und sollte niemals nie sagen :-p

Beitrag von nalle 23.10.10 - 16:34 Uhr

Als ich PDA bekam war er ca. 6 cm auf !


Und hör bloss auf ..ich hab mich am Oberkörper kaputt gejuckt !

War ein komisches Juckgefühl !

Beitrag von 2008-04 23.10.10 - 16:37 Uhr

bei mir war das gesicht am schlimmsten, da hat dan die hebamme geschimpft das ich es lieber sein lassen sollte, aber nach 2 std hat es aufgehört.

Beitrag von nalle 23.10.10 - 16:38 Uhr

Jupp bei mir war es auch nach ca. 2 std weg !


Gefroren und dergleichen hab ich nicht !


Nur eben der Juckreiz ! Aber in kauf zu nehmen bei den schmerzen vorher ;-)

Beitrag von vanilia 23.10.10 - 16:10 Uhr

Ja, ich :-p
Beide Geburten ohne PDA gemeistert, obwohl ich am Ende doch vieles für eine gegeben hätte - da wars dann aber beide Male ohnehin schon gleich vorbei;-)

Danach ist man so schön stolz auf sich!

Lg, vanilia

Beitrag von uvd 23.10.10 - 16:10 Uhr

ich hasse nadeln, narkosen und alles was damit zu tun hat.
kann es nicht mal ertragen, einen zugang im arm zu haben.
deshalb habe ich beim 4. kind (leider erst da) dafür gesorgt, daß mir und dem kind das alles erspart geblieben ist.
meine entscheidung für die hausgeburt war die beste meines lebens.
eine selbstbestimmte geburt im geborgener, vertrauter umgebung ist mit nichts zu vergleichen. das schmerzempfinden ist völlig anders. zu keinem zeitpunkt hatte ich das bedürfnis, mir das geburtserleben wegspritzen zu lassen. es war einfach wunderbar, kraftvoll, mächtig, unvergleichlich.
mitgeholfen hat sicher die bewegungsfreiheit, das wasser im geburtspool und das intuitive hören auf den eigenen körper und dessen bedürfnisse.
woher soll jemand anders besser wissen, was ich brauche, als ich selbst?
noch lieber 10 hausgeburten als eine klinikgeburt mit PDA :-)

Beitrag von julis8 23.10.10 - 16:23 Uhr

PDA Schisser?

Wenn Du die größten Schmerzen Deines Lebens erlebst, wirst Du keine Angst mehr vor der PDA haben oder sie kritisch sehen.

Dann möchtest Du nur noch Erlösung :-)

Beitrag von vicki81 23.10.10 - 16:33 Uhr

Angst hab ich keine und das obwohl ich als Mediziner den Aufklärungsbogen mit allen Komplikationen praktisch auswendig kenn. Da bleibt übrigens nur ein Schlauch, keine Nadel stecken - genau wie bei den Venenzugängen im Arm.

Ich denke, dass muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Problem ist, dass wenn man die PDA zu früh setzt, die Wehentätigkeit aufhören kann. Zu spät geht auch nicht, weil du ja am Ende deinen Körper mitspüren richtig sollst. Ich habe von einer Freundin gehört, dass sie nach PDA viel besser mitarbeiten konnte und ihr somit auch größere Verltzungen erspart geblieben sind. Im GVK war letztlich das Resume, dass man mit dem Ziel einer natürlichen geburt in den Kreißsaal gehen sollte, sich aber darauf einsetllen sollte, dass je nach Entwicklung eben Dinge auch anders laufen können - letztlich zum Besten von Mutter und Kind.

Was das oben angesprochene Thema mit den Zugängen am Arm angeht, muss ich aber sagen, dass ich so eine Einsetllung sehr riskant finde. Nein, man muss sich keine Kanüle legen lassen, aber dann auch nicht jammern wenn was passiert. Ich habe mehr als einmal erlebt (sowohl bei Schwangeren als auch in anderen Fachbereichen), dass in dem Moment in den etwas passiert und der Körper z.B. starken Schmerzen ausgesetzt ist, man plötzlich keine Adern mehr findet. Bin selber lange Blutspender gewesen und habe Adern dick wie Gartenschläuche, aber als ich letzten Winter Noro hatte, musste selbst eine erfahrene Kollegin eine ganze Weile suchen bis sie einen Zugang hatte. Und diese Zeit hat man in einer Notfallsituation nicht, was lebensgefährlich sein kann. Eine Kollegin hat vor 2 Monaten entbunden, auch sie hat sonst sehr deutliche Venen. Aus irgendeinem Grund (und bestimmt nicht weil sie es nicht wollte) hat sie vorher keinen Zugang bekommen und als es dann Probleme gab, waren alle nur noch furchtbar hektisch.

sorry, dass war jetzt ein langer Text. Das ist aber eine Diskussion, die ich regelmäßig in der Notaufnahme geführt habe - und zwar interessanterweise immer nur mit Menschen, denen es nicht schnell genug ging, wenn es wirklich ernst wurde. Wie gesagt: jeder kann selbst entscheiden, wie er es haben will - aber dann bitte nicht meckern, wenn es zu lebensbedrohlichen Schocksituationen kommt und unnötige Zeit mit sowas vergeudet wird. :-[

Beitrag von mausi2309 23.10.10 - 16:41 Uhr

Ja, hier deswegen lass ich auch keine bei mir anwenden

Beitrag von tiffy2704 23.10.10 - 16:43 Uhr

Hallo,

ich hatte zwar noch keine PDA, dafür aber eine peridurale Inflitration wegen Bandscheibenvorfall. Das Vorgehen ist im Prinzip das gleiche, nur dass bei der Infiltration kein Schlauch drin bleibt.

Ich hatte vorher auch wahnsinnig Schiss, es war aber nicht mal halb so schlimm wie ich mir das vorgestellt hatte: ein kleiner Pieks für die Betäubung und dann war alles vorbei.

Ich würde zwar auch gerne eine natürliche Geburt haben, aber für mich steht fest, dass wenn ich wirklich starke Schmerzen haben sollte eine PDA für mich auf jeden Fall in Frage kommt. Den Zugang im Arm fand ich tausendmal schlimmer!

LG tiffy mit Peanut (morgen 16.SSW)

Beitrag von maylu28 23.10.10 - 16:51 Uhr

Ja, ich auch

1. Nadeln und mein Rücken vertragen sich nicht besonders...aber ich weiss, dass es schon Situationen gibt, wo eine PDA ein Segen sein kann....

Gerade wenn die Geburt sehr lange dauert und nichts so richtig vorangeht, die Frau sehr erschöpft ist und die Schmerzen über mehrere Stunden extrem schlimm sind. Wenn man sich dann noch zu sehr verkrampft, dann kann es nicht mehr vorran gehen. Da ist einen PDA wirklich sinnvoll...

Der Zugang soll auch nicht weh tun....

Aber es gibt halt auch Nebenwirkungen, es kann die Geburt verlängert und eventuell Wehen abschwächen und es kann passieren dass man tagelang Kopfschmerzen hat, hinterher......was aber angeblich nicht so häufig vorkommt, aber eine Freundin von mir hatte wirklich 5 Tag die schmerzhaftesten Kopfschmerzen, die sie je gehabt hat und konnte sich um den Kleinen nicht kümmern, aber hoffentlich eine Ausnahme...

Aber bei Geburten, die nicht lange dauern, ist es glaube ich nicht notwendig....bei mir ging es schnell und es gab nur einen ganz kurze Phase wo ich wirklich unerträgliche Schmerzen hatte, kurz vor den Presswehen, dann war es aber schon vorbei und ich hatte meinen Sohn im Arm. Meine Hebamme hat gemeint, dass man auch erst ein leichtes Schmerzmittel über den Tropf geben kann, dass ist doch auch schon mal etwas......

LG Maylu (36. SSW)

Beitrag von schmerlimaus 23.10.10 - 17:06 Uhr

Jup.....hier....

Hatte bei meiner ersten Geburt eine.
Bekam Stromschläge in den Beinen (die unkontrolliert umherflogen) und der Katheder musste auf 5 cm zurückgezogen werden.

Hatte dann 1Std keine Schmerzen zum Abendbrot essen und dann ist der Katheder weiter rausgerutscht und die Wehen waren wieder da.


Danach habe ich mir geschworen NIE wieder.....

Die anderen 3 Geburten habe ich ohne alles gemeistert und würde es immer wieder so machen.

Beitrag von 81addison 23.10.10 - 17:13 Uhr

Ich habe jetzt schon solche angst... das ich ohne die möglichkeit einer PDA nicht mehr schlafen könnte..... ob ich sie dann wirklich brauche stellt sich noch raus... meine Hebi sagte manchmal ist es sogar sehr viel besser wenn man sie nimmt.. wenn man so sehr leidet oder schon mehr als 10 Stunden.. und erschöpft ist..

Beitrag von mariechen1 23.10.10 - 17:13 Uhr

hallihallo,

habe vor genau 7 Wochen meinen Spatz bekommen und kann Dir versichern, dass ich genau so dachte wie Du.
Als ich dann eine Stunde einen "Wehensturm" hatte, bei dem nichts mehr von wegen "veratmen" geschweigen denn überhaupt atmen stattfand, hab ich um eine PDA gebettelt. Ich hätte alles genommen, ALLES!
Und was soll ich sagen, innerhalb von einer halben Stunde keine Schmerzen mehr und wunderbar. Es hat dann noch 8!! Stunden gedauert bis der Mumu offen war.
Da wär ich zwischenzeitlich aufgestanden und heimgegangen...

Beim zweiten würd ichs wieder ohne PDA versuchen, aber nicht wenn es wieder 26 Stunden dauert.

Du schaffst das sicher, egal ob mit oder ohne!

Marie

Beitrag von jindabyne 23.10.10 - 18:24 Uhr

Ich habe zwei Kinder ohne PDA bekommen und hab während beider Geburten nicht mal im Entferntesten dran gedacht, eine haben zu wollen... #gruebel

Die Schmerzen sind stark, verdammt stark. Einen Wehensturm hatte ich bei der zweiten Geburt auch, das ist knackig, weil man zu NICHTS mehr in der Lage ist. Aber man brauch ja auch nix tun, außer abwarten, dass es vorbei geht :-p Das kann man schon auch ohne PDA hinkriegen.

Und ganz ehrlich: Es waren nicht die schlimsten Schmerzen, die ich je in meinem Leben gehabt habe! Da hatte ich schon schlimmere Schmerzen als Wehen und durch die musste ich auch durch.

Jetzt für die dritte Geburt schließe ich eine PDA grundsätzlich nicht aus, falls es irgendwie problematisch werden sollte und z.B. ein KS gemacht werden muss (vor dem Schnitt hab ich aber ehrlich gesagt mehr Schiss #zitter).

Doch bei einem normalen Geburtsverlauf muss eine PDA nicht sein. Aber das hängt vielleicht auch mit der persönlichen Einstellung zusammen.

Lg Steffi