Schwiegereltern-----oder, was man macht, macht man verkehrt.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von traurige Omi 23.10.10 - 18:30 Uhr

Hallo
Hier wird so viel über die Schwiegermütter geschimpft-----also mal ein Thread aus Schwiegermuttersicht.

Unser Sohn ist mit seiner Frau schon 10 Jahre zusammen. Vor 2 Jahren haben sie ein Baby bekommen und auch geheiratet.
Wir haben uns immer sehr gut verstanden und lieben unsere Schwiegertochter ---aber so langsam fühlen wir uns wie Verwandte 2 Klasse.
IHRE Eltern wohnen etwa 5 Autostunden von ihnen entfernt----aber die sehen sie öfter wie uns, die "nur" 1 Autostunde entfernt wohnen.
IHRE Eltern können machen, was sie wollen-----denen wird immer alles verziehen. Bei uns wird alles auf die Goldwaage gelegt---obwohl wir uns wirklich nicht einmischen-----weder in die Ehe, noch in die Kindererziehung.
Wenn "Not am Mann" ist, sind wir immer parat. Ich fahre dann auch schon Mal 2-3 Tage hin, um die Tagesmutter zu ersetzen.
Aaaaaaber------wenn wir unseren Enkel von uns aus sehen wollen, müssen wir uns fast anbieten wie Sauerbier.
Es passt irgendwie nie----obwohl wir Mal am Sonntag nur für 1-2 Stunden hinfahren möchten. Wenn IHRE Eltern für das ganze Wochenende da sind, oder für eine ganze Woche----ist alles kein Problem.
Vergangenes WE waren sie bei ihren Eltern---------zu uns ist es zu weit-----da kommen sie nur, wenn sie sowieso in der Nähe sind.

Mittlerweile ist schon unsere ganze Verwandtschaft angesäuert-------denen geht es auch so.
Obwohl ich eigentlich mit keinem darüber rede, weil ich mich schäme.
Wir haben für unseren einzigen Sohn immer alles getan und wundern uns schon sehr, wie seine Frau ihn unter ihrer "Knute" hat.

Ich will hier nur zwei Beispiele geben:
Die Hochzeitsfeier wurde total an uns vorbei geplant. IHRE Eltern waren überall mit dabei----haben die Kleidung mit ausgesucht, die Lokalität und das Essen mit getestet ----waren mit beim Floristen usw. Mir wollten sie nicht mal sagen, welche Farbe das Brautkleid hatte-----das sollte eine Überraschung sein-----toll.

Und:
ich durfte meinen Enkel erst mit 4 Monaten auf den Arm nehmen-------weil ich nicht gegen Keuchhusten geimpft bin. Ich hätte mich ja sofort impfen lassen, aber mein Arzt hat sich geweigert.
. Ich habe das akzeptiert, obwohl ich es nicht verstanden habe. Wenn man mit dem Baby schwimmen geht, einkaufen, zum Babyturnen usw. ---- wieso ist dann die gesunde Oma ein Infektionsherd ?
Könnt ihr euch vorstellen, wie weh das getan hat ?

Unser Sohn soll leben, wie er mag-----wir mischen uns nicht ein. Wir sind froh, dass er eine Frau und ein Kind hat, die ihn lieben.
Aber ich weine doch hin und wieder-----besonders wenn ich daran denke, wie alleine ich im Alter sein werde.
Mein Mann ist schwer Herzkrank und ich bin um jedes Jahr froh, das ich ihn noch haben darf.



Ach----ich könnte schon wieder.

Traurige Omi

Beitrag von ciocia 23.10.10 - 19:01 Uhr

Hallo,

das hört sich traurig an. Was ist eigentlich mit deinem Sohn- hat er nichts zu sagen? Sieht so aus als hätte deine Schwiegertochter die Hosen an! Es erinnert mich sehr an meinen Bruder und seine Frau. Seit paar Monaten redet sie gar nicht mehr mit uns, also der Familie ihres Mannes. Niemand weiss warum, es ist nichts vorgefallen. Die beiden haben kein Kind, sind aber schon 8 Jahre verheiratet. Die Eltern meiner Schwägerin wurde schon immer bevorzugt, sie leben im Ausland. Mein Bruder hält eigentlich zu seiner Frau oder mischt sich nicht ein.

Mir ist es mehr oder weniger egal, aber meine Mutter leidet darunter. Sie hätte es so gerne, dass sich alle verstehen und Kontakt halten. Sie hat auch öfter versucht meine Schwägerin am Telefon zu fragen was los ist, sie geht nicht dran.

Was sagt dein Sohn zu der ganzen Situation. Kann er seiner Frau das alles so mitteilen wie du es uns geschildert hast? Vielleicht ist es ihr nicht so klar, dass ihr euch mehr Kontakt wünscht.

Gruß

Beitrag von traurige Omi 24.10.10 - 09:07 Uhr

Danke für deine Antwort.
Wir haben die Kinder darauf noch nicht angesprochen, schließlich müssen die Beiden miteinander klarkommen.
Und wenn die wirklich bei ihren Eltern bauen, sehen wir uns ja noch seltener.

Beitrag von dore1977 23.10.10 - 19:31 Uhr

Hallo,

kann ich Dich adoptieren #liebdrueck

Ich würde mir so sehr wünschen das meine Schwiegereltern sich mehr für ihr Enkelkind interessieren würden.

Wissen die beiden den das Du darunter leidest ? Vielleicht kannst Du ein Gespräch mit Deinem Sohn führen ohne Vorwürfe ?

Es ist bei uns auch so das wir zu meinen Eltern mehr Kontakt haben als zu meinen Schwiegereltern obwohl die deutlich weiter weg wohnen als meine Eltern. (2000km zu ca 100km)
Ich sage meinen Eltern ständig ruf doch mal Deine Eltern an. Dieses Jahr hab ich ihn gefragt willst Du nicht mal anrufen und fragen ob wir Heilig Abend dort verbringen dürfen. (Sonst feiern wir immer bei meinen Eltern oder die bei uns. 1 Weihnachtsfeiertag sind wir immer bei Schwiegereltern) Anrufen wird er erst wen ich ihn damit quasi zu Tode genervt habe. Dabei mag er seine Eltern und sein Vater wartet sehnsüchtig drauf das wir vorbei kommen und mein Mann "Opas" PC rettet.
Am Ende rufe meist ich an. Ich komme mir aber doof dabei vor weil ich immer denke meine Schwiegereltern sind bestimmt traurig weil ich anrufe und nicht ihr Sohn.
Wärst Du enttäuscht wen Deine Schwiegertochter wegen sowas anrufen würde und nicht Euer Sohn ??? (Sorry etwas am Thema vorbei)

Meine Schwiegereltern melden sich von sich aus aber auch so gut wie nie. Vielleicht 2 mal im Jahr.

Was ich ich damit sagen will es kann sein das Deine Schwiegertochter Deinen Sohn gar nicht unter dem Pantoffel hat sondern er naja sagen wir mal "Sprechfaul" ist.
Es kann natürlich auch sein das sie die Hosen anhat.

Das mit dem Keuchhusten finde ich übrigens ziemlich albern.

LG dore

Beitrag von traurige Omi 24.10.10 - 09:11 Uhr

Danke Dore

Nein, sprechfaul ist unser Sohn nicht. Wir telefonieren fast täglich miteinander.

Beitrag von anyca 23.10.10 - 19:43 Uhr

"Wir haben für unseren einzigen Sohn immer alles getan"

Hmmmm ... alles getan im Sinne von "verwöhntes Einzelkind" oder alles getan im Sinne von "ihn zur Selbständigkeit erzogen"? Oder anders gefragt, wie schätzt Du denn die Rollenverteilung in der Ehe Deines Sohnes ein, macht er seinen Anteil, was Haushalt und Kind angeht, oder ist das "ihr Job"?

Bei eher "klassischen" Rollen fände ich es nicht unbedingt überraschend, daß die Braut z.B. den Großteil der Hochzeitsplanung mit Mama und bester Freundin macht und die Schwiegermutter nicht groß mit einbezogen wird (nicht vergessen, traditionell richteten die Brauteltern die gesamte Hochzeit aus!)

Wie läuft es denn ab, wenn ihr zu Besuch kommt - backt Dein Sohn mal einen Kuchen, plant das Essen, bezieht ggf. die Betten für die Übernachtung, oder bleibt das an der Schwiegertochter hängen? Im letzeren Fall ist es für sie vielleicht naheliegender, sowas für ihre eigenen Eltern zu machen, Alltag mit Kleinkind ist ja anstrengend genug.

Klar, die Keuchhustengeschichte finde ich auch hysterisch. Meine Schwiegereltern hatten meine beiden Töchter am Tag nach der Geburt auf dem Arm, ich wäre nie auf die Idee gekommen, da nach Impfungen zu fragen. Hat die Schwiegertochter das denn auch mit ihren eigenen Eltern so gehalten?

Ich bin übrigens sehr froh, daß bei uns NICHT aufgerechnet wird, wer wann die Enkel wie oft gesehen hat ...

Beitrag von anyca 23.10.10 - 19:55 Uhr

Ach ja - bei mir hat vor der Hochzeit außer der Trauzeugin niemand das Kleid gesehen, auch nicht meine eigenen Eltern! Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Schwiegis, aber ich hätte es eher seltsam gefunden, wenn sie beansprucht hätten, vor der Hochzeit über das Kleid informiert zu werden, wozu denn? #kratz

Beitrag von traurige Omi 24.10.10 - 09:19 Uhr

Bei uns wird auch nicht aufgerechnet. Ich mag ihre Eltern und vor allem freue ich mich, dass unser Enkel so viele Großeltern hat, die ihn lieben.

Beide arbeiten übrigens in sehr verantwortungsvollen Positionen. Wer zuerst nach Hause kommt, holt das Kind von der Tagesmutter und kocht.
Die ganze Hausarbeit wird geteilt.

Beitrag von scura 23.10.10 - 21:14 Uhr

Ich habe das schon mal geschrieben.

Aber ich halte das für das Los von Müttern mit Söhnen. Die Schwiegertochter fährt natürlich lieber zu ihrer Mutter. Mache ich auch so und meine Schwägerin auch.
Ich wohne von meiner Mutter 200 km entfernt. Mein Bruder 10!
Wir haben zur selben Zeit Töchter bekommen. Und meine Mutter sieht meine Tochter eindeutig öfter und intensiver, als die meines Bruders.
Meine Tochter ist auch schon mal 2 Wochen alleine bei meinen Eltern. Das würde meine Schwägerin nie zulassen.
Verstehen kann ich es auch nicht so wirklich. Wir hatten eine sehr schöne Kindheit mit sehr liebevollen Eltern. Daran kann es nicht liegen.
Es ist natürlich so, das die Männer in Fragen der Betreuung und Umgang des Kindes, meisst schon die schlechteren Karten haben, da sie klassischer Weise erstmal den Part des Ernährers übernehmen und oft ausser Haus sind. Klar wendet sich die Mutter in den Fällen bei Fragen der eigenen Mutter zu.
Es sei denn es liegen Probleme in der Familie vor.

Ich würde einfach mal ein offenes Gespräch führen. Vielleicht hilfts ja. Aber ich glaube, das es in Ihrem Fall doch sehr normal zugeht.

Beitrag von traurige Omi 24.10.10 - 09:37 Uhr

Danke für deine Antwort.

Ja, ich glaube auch, dass es im Großen und Ganzen ziemlich normal zugeht. Ich zähle ja auch nicht die Male, die sie öfter bei ihren Eltern sind.
Ich finde es nur so schade, dass wir so wenig Kontakt zum Enkel haben. Mit unserem Sohn telefonieren wir sehr viel und ich telefoniere auch gerne mit meiner Schwiegertochter.

Beitrag von lassiter 23.10.10 - 22:38 Uhr

Ach ..., ich wünschte ich könnte etwas für dich tun.

Genieße die Zeit die du mit deinem Enkel verbringen darfst, sie sind so schnell groß.

#herzlich#blume


Josef




Beitrag von traurige Omi 24.10.10 - 09:21 Uhr

Danke #blume

Beitrag von windsbraut69 24.10.10 - 09:00 Uhr

Ohje, dann hast Du wohl eine der dominanten Partnerinnen und Schwiegertöchter erwischt, über die ich hier im Forum oft den Kopf schüttele.
Solange Dein Sohn dieses Verhalten unterstützt und akzeptiert, wird sich das aber wohl nicht ändern - habt Ihr mal mit ihm gesprochen?

LG

Beitrag von traurige Omi 24.10.10 - 09:25 Uhr

Danke. #danke
Nein, gesprochen haben wir noch nicht darüber, weil wir keinen Unfrieden stiften wollen. Schließlich müssen die Beiden miteinander klarkommen.

Beitrag von schwiegertochter 24.10.10 - 10:19 Uhr

Irgendwie scheint es ja das Los (fast) jedes Schwiegertochter/Mutter-Verhältnisses zu sein... Ich frage mich auch inzwischen warum eigentlich...

Zu mir: Meine SchwieMu aus erster Ehe war wie eine Freundin für mich und ich konnte all diese SchwieTo/SchwieMu-Klagen NIE verstehen!

Heute ist es leider anders...

Meine jetzige SchwieMu mag mich. Ich weiss, dass sie mich in irgendeiner Weise als "die richtige Wahl" für ihren Sohn empfindet. Und dennoch kann ich so einige Eigenarten (nicht nur mir gegenüber, sondern allgemein) von ihr nicht leiden. Direkt einmischten tut sie sich auch nicht, aber ich weiss, wenn mein Mann etwas zu mir sagt, ob es von ihm kommt oder von seiner Mutter. Auch wenn es mich regelmässig ärgert, halte ich meinen Mund, denn ich will weder mit ihm noch mit ihr streiten.

Ich nehme das einfach als gegeben hin und irgendwie scheint es ja auch normaler zu sein als mein Verhältnis zu meiner ersten SchwieMu. Leider.

Ich gucke, dass sie unsere Tochter so ca. zwei Mal die Woche sieht. Schliesslich ist es ihre Oma, die sie sehr liebt. Ich würde mir das von meinen Schwiegertöchtern irgendwann und auch von den Schwiegertöchtern meiner Mutter für meine Mutter nicht anders wünschen. Also verhalte ich mich auch so.

Ich lade sie regelmässig zum essen ein und vermeide auch sonst jeden Streit. Für mich gäbe es genug Gründe zu streiten, aber ich lasse es einfach. (Nur mal ein Beispiel: Letztens erfahre ich, dass meine SchwieMu meiner Tochter Obst zu essen gegeben hat zu einer Zeit, als ich noch ausdrücklich gesagt habe, dass ich noch voll stille. Die SchwieMu war der Meinung, das Kind solle schon zugefüttert werden und als ich das nicht tat, tat SIE es einfach, als ich nicht dabei war!Meine Tochter war noch keine sechs Monate alt.) Auch mein Mann ist Einzelkind uns die haben sonst niemanden ausser "uns".

Ich glaube Fehler werden oft auf beiden Seiten gemacht. Ich reisse mich echt zusammen um so eine Schwiegertochter zu sein, wie ich mir auch eine Wünschen würde. Ausserdem bringt es nichts mit der Familie meines Mannes auf Kriegsfuss zu stehen.

Auf der anderen Seite sehe ich meine Mutter und die Frau meines Bruders. BEIDE machen Fehler! Meine Mutter stellt es gerne so hin, dass sie sich einwandfrei verhält, aber so ist es nicht. Auch wenn sie sich auch aus fast allem raus hält und viel für die beiden tut. Daher kann ich ihren Unmut über meine Schwägerin manchmal verstehen. Allerdings verstehe ich auch meine Schwägerin, weil meine Mutter auch nicht immer so einwandfrei zu ihr ist, wie sie selbst es gerne sieht.

Es ist und bleibt ein schwieriges Thema. So war es immer und so wird es wohl auch immer sein!

Beitrag von fruehchenomi 24.10.10 - 10:50 Uhr

Ojeee, lass Dich mal knuddeln von einer anderen Oma #liebdrueck
Ich kann Dich gut verstehen, wenn ich auch Gottseidank nicht in der gleichen Lage bin. Ich erlebe meine Enkelin von der ersten Minute ihres Lebens an mit. Es ist aber auch die Tochter meiner Tochter...... ;-)
Wobei ich aber sagen muss, die andere Oma wohnt zwar ein paar Autostunden entfernt, WILL aber garnicht soviel kommen und Leonie aufwachsen sehen. Sie hats nicht so mit Kindern, möchte ich mal so vorsichtig umschreiben.
Wenn sie dann mal da ist, will Leonie auch nicht viel von ihr wissen.

Mein Sohn wohnt 20 Automin. entfernt und hat noch keine Kinder. WENN die beiden aber eines hätten, wäre ich sicher, das Kind auch nicht so oft zu sehen, obwohl die Eltern seiner Partnerin nicht hier wohnen. Es hätte den Grund, dass die beiden immer alles alleine machen wollen........ es wäre wohl auch nicht ganz einfach. Und ich müsste mir wohl jegliche Bemerkung verkneifen über Kinderpflege usw.
Sicher müssen Deine beiden alleine miteinander klarkommen, aber, wenn sich schon die ganze Verwandtschaft darüber ärgert, ist das ja nicht nur Deine subjektive Sicht, sondern Fakt.
Und dann sollte sich ruhig mal einer aufraffen und den beiden klarmachen, dass der Enkel nicht nur eine Oma hat.....

Das hat überhaupt nichts mit Aufrechnen zu tun, aber ich finde, wenn man sich als Omi verletzt fühlt, darf man das auch mal sagen. Man muss deswegen ja keinen Streit vom Zaun brechen und Vorwurfstiraden loslassen. Sondern einfach mal sagen, dass es Dir wehtut und Du mehr vom Enkel haben willst, solange das Kind noch kleiner ist - später wirds eh anders, wenn sie eigene Interessen haben.
Ich bin sicher, hier gäbe es viele Mamis, die glücklich wären, eine fürsorgliche Oma zu haben.
Liebe Grüße von Moni

Beitrag von traurige Omi 24.10.10 - 16:21 Uhr

Danke Moni

Ja, du kannst sicher gut verstehen, wie ich mich fühle.
Ich habe aber richtig Angst mit ihnen zu reden, nachher wird alles noch schlimmer.
Dazu kommt ja, dass ich fast sicher bin, dass sie bei ihren Eltern bauen werden-----sie bekommt unseren Sohn schon noch so weit.
Und ich kann es ja auch verstehen. So ein geschenktes Grundstück reizt nun mal.
Aber dann sehen wir unseren Enkel eh nur noch zu Weihnachten.

Beitrag von carrie23 24.10.10 - 20:42 Uhr

Wieso solltet ihr den Enkel dann nur am Wochenende sehen?
Ihr könnt doch auch hinfahren.
Ich las aus deinen Zeilen heraus dass die beiden nur zu euch kommen wenn sie in der Nähe sind ect....ich frage mich da aber wie oft fährt ihr zu ihnen?
Dein Mann ist krank-versteh ich-meine Mutter ist auch nicht die gesündeste und ist auch oft bei uns weil s einfacher ist für meine Eltern her zu kommen als mit drei kleinen Kindern hinzufahren.
Man muss sich da einfach mal entgegen kommen.

Beitrag von traurige Omi 25.10.10 - 08:33 Uhr

Das hast du nicht richtig verstanden, Carrie.
Wir würden unseren Enkel gerne viel öfter besuchen. Wir sind auch nicht aufdringlich-----alle 4 Wochen für 1-2 Stunden würde uns ja reichen.
Wir verlangen auch nicht, dass sie zu uns kommen.
Aber wir bieten uns immer an------und denen passt es nie.

Wenn das öfter passiert, hat man einfach keine Lust mehr, sich immer wieder wie Sauerbier anzubieten.
Es geht ja nun mal nur am Wochenende, weil alle arbeiten müssen.

Beitrag von carrie23 24.10.10 - 12:35 Uhr

Du tust mir so leid.
Gut ich gehe auch eher zu meiner Mama wenn ich fragen habe, meine Schwiegermutter kennt meine Kinder gar nicht aber da ist einiges schon in der Kindheit meines Mannes vorgefallen weshalb kein Kontakt besteht und nie bestehen wird-darum borge ich mir gelegentlich die Schwiema meiner Schwester aus denn DIE ist eine perfekte Ersatzoma für meine drei.
Hast du schon mal mit den beiden gesprochen?
Wirklich ohne Vorwüre erklären wie du dich fühlst und wie es dir damit geht und dass du einfach nur deinen Enkel und die Beiden ( Schwiegertöchter fühlen sich oft ausgegrenzt wenn der Enkel da ist und nur dazu gut um den schwiegermüttern einen Enkel zu schenken ) öfter um dich haben möchtest weil du deine Familie liebst.
Es ist ihnen vielleicht gar nicht bewusst wie du dich fühlst, ich glaube nämlich nicht-wenn bis dato guter Kontatk bestand-dass sie das machen um dich zu verletzen.

Beitrag von traurige Omi 24.10.10 - 16:10 Uhr

Die Beiden waren ja schon 8 Jahre zusammen, bevor sie das Baby bekommen haben und wir haben uns immer sehr gut verstanden.
Sie hat sogar in der Zeit 2 Mal für längere Zeit bei uns gewohnt und es gab keinerlei Probleme.
Sie machen es ganz sicher nicht, um uns zu verletzen und es wäre wohl auch alles einfacher, wenn wir mehrere Enkel hätten.

Beitrag von quasiratlos 25.10.10 - 10:31 Uhr

Also ich kann dir nur dringend raten, die beiden um ein Gespräch zu bitten.
Ich verstehe deine Sichtweise sehr gut und kann sie nachvollziehen, aber evtl. gab oder gibt es Verhaltensweisen, die du nicht so meinst, bei den beiden aber völlig anders ankommen.
Sowas kann man in einem Gespräch schnell aus der Welt räumen.

Bei mir ist es so, dass auch mein Partner ein Einzelkind ist und leider jedesmal, wenn er bei seinen Eltern zu Besuch vorbeischaut, vorgehalten bekommt, dass ich ihn rumdirigiere und wir mit meinen Eltern mehr unternehmen würden.

Das Gegenteil ist aber der Fall, wir sind jetzt in der verhältnismäßig kurzen Zeit, die wir zusammen sind, mehr mit seinen Eltern unterwegs gewesen als mit meinen.

Ich bringe ihn dazu, manche, in seiner Familie sehr festgefahrene Meinungen auch mal zu überdenken, das empfinden seine Eltern anscheinend leider als Entfremdung, die sie mir anlasten.

Ich würde sehr gerne ein innigeres Verhältnis vor allem mit seiner Mama haben, aber es hat mich sehr getroffen zu erfahren, dass sie meint, er stehe unter meinem Pantoffel.

Als wir um ein klärendes Gespräch gebeten haben, da uns dieses und andere Missverständnisse doch sehr auf dem Gemüt liegen, hat sein Papa nur abgewinkt und wollte darauf nicht mehr eingehen...dabei behaupten gerade die beiden, dass man immer mit ihnen reden kann!

Ich bin froh, dass wir noch nicht verheiratet sind, und auch noch keine Kinder haben, denn dann wäre das ganze doch sehr viel schwieriger, und es reicht mir so schon.

Aber dies nur nebenbei gesagt, ich kann dich gut verstehen, dass man sich nicht immer pfeilbieten will und dann abgelehnt wird, aber bitte geb ihnen nicht den Eindruck, dass du sonst niemanden mehr außer deinem Mann hast, denn es könnte auch das sein, was für sie belastend wirkt.

Alles Gute dir#klee

Beitrag von traurige Omi 25.10.10 - 16:44 Uhr

Danke für deine Meinung.

Die Beiden sind seit 10 Jahren zusammen und ich habe immer ein tolles Verhältnis zu meiner Schwiegertochter gehabt.
Ich habe mich nie in die Ehe eingemischt und ich freue mich wirklich , dass unser Sohn so eine liebe Frau bekommen hat. Und wir waren glücklich, als das Baby kam-----unser Sohn war ja auch mittlerweile schon 30 Jahre alt.
Trotzdem haben wir nie zu viel erwartet, uns nie eingemischt.

Oder ist es zu viel erwartet, wenn wir alle 2-3 Monate mal für 1-2 Stunden hinfahren möchten ?
Wir erwarten nicht, dass SIE kommen und wir erwarten keinen Kaffee und Kuchen----wir möchten einfach nur, dass unserer Enkelchen sich an uns erinnert.
Jedes Mal, wenn wir uns mal wieder sehen, sind wir fast wie Fremde für ihn. Das tut weh.

Aber ich werde mich wohl daran gewöhnen müssen.-----Schade.