Neurodermitis beim Baby - Umfrage

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Beitrag von schnuppelag 23.10.10 - 21:01 Uhr

Hallo ihr Urbianer.

Ich möchte eine kleine Umfrage zum Thema Neurodermitis beim Baby starten... da ich befürchte, dass mein Kleines Huschel damit wohl konfrontiert ist :-( Wir waren auch schon beim KiArzt deswegen, aber der meinte, wir sollen es für's Erste noch weiter beobachten.
Nun interessieren mich ein paar Vergleiche mit anderen Babys. Deswegen hier meine Fragen (ihr müsst sie auch nicht öffentlich beantworten - PN an mich ist völlig ok):

1. Wann hast du bei deinem Baby festgestellt, dass sich die Haut verändert? Wie alt war es da?
2. Wie schnell verlief das Ganze? (Bsp.: bei uns ist es so, dass die ersten sehr trockenen Hautstellen bereits mit ungefähr 4,5 LM auftraten, wieder weggingen und seit etwa 4 Wochen ist fast der ganze Körper betroffen - er ist 7 Monate alt).
3. Wann hast du mit der Beikost angefangen? Hast du auch Obst gegeben und wie veränderte sich das Hautbild danach? Oder hast du andere Lebensmittel gegeben und danach eine Hautveränderung bemerkt?
4. Gibt es in deiner/eurer Familie Neurodermitis-Fälle?
5. Wann warst du beim KiArzt und welche Behandlung erfolgte? (Gibt es schon Erfolge?)

Was ich weiß: Neurodermitis bricht bei Babys im 4. bis 6. Lebensmonat aus und es beginnt meist auf Gesicht, Hals und Dekoltee. Das alles trifft bei uns zu... leider leidet auch meine Mutter an Neurodermitis. Ich bin davon verschont geblieben; in der Familie meines Freundes ist es noch nie aufgetreten.
Unser KiArzt meinte zwar, dass er schon Babys mit viel schlimmerer Haut gesehen hätte und solange mein Huschel darunter noch nicht leidet (Kratzen, Unruhe etc.) und sich das Hautbild nicht verschlechtert, will er auch nicht weiter dagegen vorgehen.
Ich creme weiterhin mit Linola Fett ein... ein bisschen Besserung ist phasenweise in Sicht.

Und nun interessiert mich eure Geschichte, ich bin für jede Antwort dankbar. Vielleicht gibt es ja gewisse Zusammenhänge, die den Ausbruch begünstigt haben.

Viele Grüße
die Schnuppel

Beitrag von ryja 23.10.10 - 21:53 Uhr

Hallo,

hier kurz ein paar Antworten:
1. mit 16 Monaten
2. es wird stetig schlimmer, im Sommer geht es bisschen besser
3. mit 6 Monaten, davor voll gestillt - es liegt aber nicht an Lebensmitteln (den Grund haben wir noch nicht)
4. mein Mann
5. Blutuntersuchung (ohne Erfolg), Fettcreme und wenns ganz schlimm ist (nachts aufwachen, ständiges Kratzen), dann eine Cortisoncreme .:-(

Beitrag von janiki020305 23.10.10 - 22:10 Uhr

Hallo,

1. Mit knapp 6 Monaten vereinzelt trockene, nicht juckende Stellen
2. Es ging recht langsam und verlief auch milde. Es sind/ waren immer nur die Beugen betroffen. Manchmal sind sie nur trocken, z.T. aber auch auch rot und stark juckend. Haute ist Jannis 5,5 Jahre alt.
3. 6 Monate voll gestillt, danach bei Bedarf. Danach ganz streng allergenarme Kost eingeführt. Jede Woche nur eine neue Zutat, im 1. LJ kein Weizen, Fisch, Gluten, Kuhmilch, Eiweiß etc. Unser Jüngster wird überhaupt nicht allergenarm ernährt, denn heute geht man davon aus, dass die frühe Gabe allergener Stoffe wie eine Art Impfung wirkt. Bislang hat Javid keinerlei Symptome - mal sehen!
4. Mein Mann hatte bis zur Pubertät eine schlimme Form der ND.
5. Waren bereits mit 6 Monaten mit Jannis beim KIA. Hinsichtlich der Therapie ist es ein "trial and error" Verfahren. Linola Fett z.B. verschlimmerte sein Hautbild sehr. Mittlerweile haben wir als Basispflege Eubos Urea und für die Beugen Neuroderm Pflegecreme mit 0,5% Cortison. Die Erfolge sind sehr gut - aber das ist natürlich eine individuelle Sache.

LG

Beitrag von tabi 23.10.10 - 23:46 Uhr

Hallo,
*aufHolzklopf* mein Großer hat bis dato keine ND und die Kleine hoffentlich auch nicht.
Da ich und meind Bruder es aber beide extrem hatten, will ich dir davon berichten:
1. bei mir ab circa einem Jahr, bei meinem Bruder mit sechs Monaten.
Symptome: juckende, trockene Hautstelle an den Armbeugen, Kniekehlen und Handoberfläche, die aufgegangen sind und geblutet haben
2. es ging sehr schnell, also die Haut wurde trocken und hat sich auch schnell entzündet und es bleib auch so bis zur Einführung uneten genannter Therapie
3. wurden beide 6 Monate auschließlich mit (Mutter)milch gefüttert/gestillt. Langsame Beikosteinführung mit Getreide am Abend und erst später Karotte Mittags, dann Kartoffel, dann Fleisch
4. Mein Bruder und ich waren bislang die einzigesten Fälle weit und breit
5. Ich kann die verschiedenen KIÄ und Experten nicht mehr zählen.

Das einzigeste was uns beiden gut geholfen hat - und jetzt bitte nicht gleich vor lauter Eckel sagen"auf keinen Fall", denn ich weiß wie schrecklich ND ist und ich bin bis heute heilfroh, dass es geholfen hat- Eigen-Urin-Therapie. Das hieß, wir haben die Badewanne voll mit Kleiebad bekommen und haben dann reingepieselt. Wenn es ganz schlimm wurde, zum Beispiel im Sommer, haben wir auch mal den Urin unverdünnt auf die betroffenen Hautstellen getupft. Klingt wahnsinnig abstoßend, aber mach dich mal schlau zu dem Thema. Der eigene Urin ist wahnsinnig heilsam für den Körper und zudem ist in der allseits bekannten Ureasalbe auch Harnstoff drin(Urea ist Harnstoff) Der eigene Urin wirkt nur viel gezielter.
Ansonsten wenig Seife(wenn nur seifenfreie) so wenig wie möglich, so viel wie nötig baden oder duschen, nicht mit parfümierten, mineralisierten Lotion etc cremen.
Schreib mich gerne an wenn du mehr wissen willst!
LG