Die Perversion (nicht nur) des deutschen Unterhaltsrechts

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Ob ihr gerade Vätermonate nehmt, werdender Vater seid oder einfach eine engagierte Vaterrolle einnehmt: Hier ist der Platz für männerspezifische Fragen und Probleme. Mütter sind in dieser Rubrik als antwortende Gäste willkommen. Neu: Unser Newsletter für werdende Väter.

Beitrag von krypa 23.10.10 - 21:34 Uhr

Hallo zusammen,


so kanns gehen:===>

http://www.bild.de/BILD/news/2010/10/23/vater-wider-willen/nach-kuenstlicher-befruchtung-muss-unterhalt-zahlen.html



Mfg krypa

Beitrag von rmwib 23.10.10 - 21:38 Uhr

UN GLAUB LICH
vor allem die Gerichtsentscheidung dazu #nanana gibts doch gar nicht. Und das bei uns vor der Haustür #schwitz

Beitrag von mama.ines 25.10.10 - 09:22 Uhr

also das ist ja mal echt unter aller sau.
ich bin erschüttert das eine frau so dreist sein kann.
ich hoffe ihm wird recht zugesprochen!!!!!!!!
aber schön finde ich es auch das er die beiden trotzdem liebt!
in deutschland läuft echt sovieles ganz ganz schlimm schief!

Beitrag von sharizah 25.10.10 - 13:23 Uhr

Klar ist es unter aller Sau. Aber die Kinder können nunmal nichts dafür und der Unterhalt steht in erster Linie ihnen zu. Ist eben mies gelaufen, aber dass der Vater für die Kinder aufkommt, finde ich schon richtig. Wie gesagt, sie können nichts für die Linkheit ihrer Mutter. Sollte lieber die Mutter eine fette Strafe kassieren.

Beitrag von arianas 25.10.10 - 19:37 Uhr

Das ist ja echt ein Ding.
Aber hat auch er eine Mitschuld: Er hätte in die Klinik fahren müssen und mit dem Repromediziner sprechen müsssen. Schließlich waren es ja eingefrorene befruchtete Eizellen und davon hatte er bestimmt Kenntnis, dass es da welche gibt.

lg
Ariana

Beitrag von sharizah 25.10.10 - 20:15 Uhr

Schon. Das macht die ganze Aktion von der Frau zwar nicht besser...
Aber Männer, die übers Ohr gehauen werden gibt es auch in anderer Form, zB durch Frauen, die angeben, die Pille zu nehmen, es aber nicht tun.
Andersrum ist es auch möglich (Männer die Kondome manipulieren z.B.), aber nicht so häufig.

Ich heiße das in keinem Fall gut! Aber wie gesagt... die Kinder können nichts dafür und für die ist das Geld ja bestimmt.
Wer zu 100% sicher sein will, darf niemandem vertrauen (nicht einmal seiner Exfrau, wie es scheint) und muss selbst Vorkehrungen treffen. Traurig, aber wahr.
Nur hinterher jammern bringt nichts.

Beitrag von parzifal 28.10.10 - 14:01 Uhr

Von wieviel Mitschuld redest Du denn (in Prozent)?

Beitrag von parzifal 28.10.10 - 14:04 Uhr

Wenn die Mutter den Kindesunterhalt nicht allein tragen kann dann ja.

Wenn sie aber so leistungsfähig wäre, dass sie Betreuungs- und Barunterhalt allein tragen könnte wäre das auch angemessen.

Beitrag von marion2 27.10.10 - 16:06 Uhr

Hallo,

pervers ist, dass der Vater jetzt an die Presse geht und Fotos machen lässt, mit denen man die Kinder sehr wohl identifizieren kann.

Noch perverser ist, dass du auf solche Themen so dermaßen anspringst.

Gruß Marion

Beitrag von krypa 27.10.10 - 16:18 Uhr

Hallo marion2,

klar, nicht der Narr ist der schlimme, sondern derjenige, der ihm die Schell' anhängt.

MfG krypa

Beitrag von kalle7 09.11.10 - 13:48 Uhr

Hallo Krypa,

mache dir nichts daraus, manche lernen es nie. Wie ja bekannt ist habe ich selber so einen schwierigen Fall. Nur hoffe ich das im Januar endlich Klartext vor Gericht geredet wird. Dann ist nämlich meine Verhandlung bezüglich halbigen Sorgerecht oder ersatzweise komplettes Sorgerecht. Übrigens Kind ist imer noch verschwunden.

Beitrag von keinalterego 10.11.10 - 17:56 Uhr

jo, nicht der erste, der kinder bekommen hat, obwohl ers nicht wollte.

macht ja keinen unterschied, wie ers "angehängt" bekommt.

typisch bild-zeitung

Beitrag von silke_35 13.11.10 - 11:14 Uhr

"macht ja keinen unterschied, wie ers "angehängt" bekommt. "

Sorry, aber das nervt.
Wenn ich absolut kein Kind haben will, dann verhüte ich als Mann. Dann kann mir auch keine Frau ein Kind anhängen.

Sorry, aber wenn man dazu nicht in der Lage ist, dann ist man in meinen Augen einfach blöd:-p.


VG
Silke

Beitrag von krypa 13.11.10 - 15:24 Uhr

Hallo silke_35,

Du schriebst:

***''Wenn ich absolut kein Kind haben will, dann verhüte ich als Mann. Dann kann mir auch keine Frau ein Kind anhängen.''***

Diese Maxime ist doch absurd. Dann könnte kein Mann ein vertrauensvolles,
partnerschaftliches Verhältnis zu einer Frau pflegen.
Grundlage für Liebesverhältnisse ist Vertrauen - schon mal was davon gehört?
Nach Deinem hochmögenden Grundsatz könnte kein Mann, der (vorerst) kein Kind will, eine Partnerschaft mit einer Frau eingehen.

MfG krypa

Beitrag von silke_35 13.11.10 - 20:27 Uhr

Hallo,

da hast Du natürlich recht, aber ich würde es nicht anders machen.

Wie heißt es so schön:

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser...

oder

Selbst ist der Mann.....

Ich bin auch verheiratet und mein Mann hat nie verhütet, aber mir wäre es nicht in den Sinn gekommen ihn zu übergehen. Unser Kind war von beiden gewollt. Es kommt halt auch immer auf die Partnerschaft und auf den Partner an. Ich glaube nicht, dass die meisten ungewollten Kinder in einer langen oder längeren vertrauensvollen Partnerschaft gezeugt werden.

Es hörte sich halt bei Dir sehr abwertend an, so, als wenn man keiner Frau über den Weg trauen kann....und.... dann greift eben die obere These....

LG
Silke



Beitrag von krypa 13.11.10 - 21:18 Uhr

Hallo silke_35,

Du schriebst:

***''Es hörte sich halt bei Dir sehr abwertend an, so, als wenn man keiner Frau über den Weg trauen kann....und.... dann greift eben die obere These....''***

Welcher meiner Aussagen entnimmst Du diese Auffassung?

Sry, ich bin halt ein bisserl allergisch wenn frau 'Tipps' mit ''hätte'' und ''hätte müssen'' für Männer gibt, so als müssten Männer auch noch für evtl. Perfidien von Frauen (mit) verantwortlich sein.

MfG krypa

Beitrag von silke_35 14.11.10 - 08:30 Uhr

Hallo,

sorry, bin davon ausgegangen, dass die Antwort von einem anderen User war.

Das fand ich abwertend:

"jo, nicht der erste, der kinder bekommen hat, obwohl ers nicht wollte.

macht ja keinen unterschied, wie ers "angehängt" bekommt."


Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, wenn ich als Mann absolut kein Kind haben will, dann kümmere ich mich selbst drum. Das hat für mich auch nur bedingt mit Vertrauen zu tun. Verhütung ist ja schließlich nicht nur "Frauensache". Wie ich schon geschrieben habe, würde mir kein Mann ein Kind anhängen.

Dein Ursprungsthema finde ich allerdings krass. Da müßte noch mal vor Einsetzten der befruchteten Eizelle eine persönliche Einwilligung fällig sein. Erst recht, wenn das "Material" schon älter ist.


LG
Silke

Beitrag von krypa 14.11.10 - 09:05 Uhr

Hallo silke_35,

das jetzt von Dir angeführte Zitat stammt aber nicht von mir!

Natürlich ist Verhütung nicht nur Frauensache. Darum geht es aber hier gar nicht.
Hier geht es um Hintergehen, z.B. die Frau behauptet, sie verhüte mit Pille oder Sonstigem, um eine Verhütung des Mannes zu unterlaufen.

Eine Frau hat sowieso viel mehr Möglichkeiten, ihre Fruchtbarkeit und deren Erfolg zu fördern/verhindern.

MfG krypa

Beitrag von silke_35 14.11.10 - 09:27 Uhr

Hi,

ja, ich weiß, habe ich auch gemerkt. Tut mir Leid.

Wenn mir ein Mann gesagt hätte, dass er unfruchtbar oder so ist, hätte ich mich da trotzdem nicht drauf verlassen. Sorry, aber so ist es halt. In einer längeren Beziehung ist das wohl was anderes. Ein Bekannter von mir hat 3 Kinder in 10 Jahren bekommen. Jedesmal von einer Frau über´s Ohr gehauen? Nee, wie blöd ist das denn?

LG
Silke