ICSI mit Kleinkind?

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Beitrag von sunny1184 23.10.10 - 21:50 Uhr

Hallo ihr Lieben,

wie macht ihr das?

Man sollte sich ja eigentlich schonen und nicht schwer heben bzgl. der Einnistung usw..

Meine Freundin hat bald ihre 2 ICSI und ist total fertig#heul, weil sie Angst hat, durch das Tragen ihres Kindes (15 Monate, 11-12kg) die Einnistung zu verhindern.
Aus gesundheitlichen Gründen sollte die 2 SS so schnell wie möglich entstehen.

Sie schont sich in diesen Tagen so viel es geht, aber es ist nicht leicht.

Sie muss auch täglich Treppen steigen (wohnt im 1. Stock) mit Kind auf dem Arm.

Ich sage immer, schone dich, soweit es geht.
Und denk dran, wenn es wirklich so stark die Einnistung beeinflusst, gäbe es wahrscheinlich nirgendwo mehr Geschwisterkinder bzw. Geschwister mit geringem Altersabstand.
Oder?:-)

Habt ihr Erfahrungen?:-)
Warum ist das so schlimm?

Liebe Grüße,
Sunny#klee#herzlich

Beitrag von shiningstar 23.10.10 - 21:53 Uhr

Wie viele Frauen, die auf natürlichem Weg schwanger werden, heben auch ihre Kinder auf den Arm und heben auch sonst mal schwer, nachdem es zur Befruchtung gekommen ist?!
Sie wissen es nur zu diesem Zeitpunkt nicht...

Ich denke, da speilt vor allem die Psyche eine Rolle. Zu wissen, dass man "schwanger ist" (also die befruchtete Eizellen in sich trägt), verleitet einen dazu, vielleicht sogar zu vorsichtig zu sein.

Meine Schwester hat zwei Söhne, die sind jetzt 4 und 6. Sie hat als sie schwanger wurde, den großen auch immer normal getragen usw. Das liegt schon in Mutter Natur, dass das trotzdem klappen kann.

Beitrag von motmot1410 23.10.10 - 21:59 Uhr

Ich habe zwar noch kein Kind. Aber einen kleinen Hund (11 - 12 kg), der sich täglich 2-3 mal am Tag in den 4.Stock tragen läßt.
Zumindest einer meiner Embryonen hat sich davon nicht sonderlich beeindrucken lassen.
Die Schonung bezieht sich auch nicht auf die Erfolgsaussichten der Einnistung (die findet ja eh schon 2-3 Tage nach dem ET statt), sondern eher darauf, dass die Eierstöcke nach der Stimu noch stark vergrößert sind und sich verdrehen können.
So bald der Druck im Unterleib nachließ, hab ich mich wieder völlig normal verhalten und mich in den Alltag gestürzt.

Die Embryonen lassen sich von ihrer Einnistung nicht so einfach abhalten. Wenn sie sich nicht einnisten, dann hat das eher damit zu tun, dass halt etwas mit ihnen nicht stimmt. Aber mit dem Verhalten der Mutter während der Einnistung hat das eher wenig zu tun.
Du sieht das schon richtig: Dann dürfte es ja kaum noch Kinder geben. Schließlich weiß Frau für gewöhnlich ja nicht einmal von der Existenz eines Embryos ;-)

Beitrag von iseeku 23.10.10 - 22:08 Uhr

sie ist das gewicht des kindes doch gewohnt, dann ist das eigentlich etwas anders...

sollten die eierstöcke stark geschwollen sein, sollte anstrengung vermieden werden...

lg

Beitrag von melanie1105 24.10.10 - 08:25 Uhr

Hallo Sunny

ich kenne das Problem, mein 1. ICSI-Sohn ist 18 Monate und hat auch 11-12 Kilo, er läuft zwar schon aber muss doch noch oft getragen werden. Ich hatte am Mittwoch Kryo-Transfer und habe meinen Doc extra gefragt wie ich mich verhalten soll da ich am Wochenende immer in einer Küche helfe. Er meinte nur ich kann alles machen außer vielleicht Trampolin springen. Die Embryonen legen sich auf die Schleimhaut und schlüpfen da gleich rein. Die richtige Einnistung wäre 3-5 Tage nach Transfer (dann würden sich Blutgefäße bilden). Durch ganz normales Leben mit Tragen etc. kann man absolut nichts falsch machen. Frauen die normal schwanger werden wissen ja nichtmal das da was in ihnen ist und es geht gut. Mein Doc meinte wenn man so aufpassen müsste wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.

Sie soll beruhigt weiter machen und ganz normal Leben - ist auch für die Psyche besser wenn man vom normalen Alltag abgelenkt ist. Dauer Sofaing mach Nachdenklich.

Melanie