Hochzeit-Unterhalt???

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von valldemosa 24.10.10 - 12:42 Uhr

Hallo,
habe auch schon im Hochzeitsforum gefragt,aber vielleicht kann mir hier auch jemand mit erfahrung helfen.
Mein Partner und ich wollen heiraten.Nun ist es so,das er seinem Kind aus anderer Beziehung Unterhaltspflichtig ist.Wenn wir nun heiraten, muß er da mehr zahlen?Hab gehört,dass dann sein Selbstbehalt auf 700€ sinkt.
Liebe Grüße

Beitrag von hedda.gabler 24.10.10 - 12:56 Uhr

Hallo.

Ja, der Unterhalt könnte sich durchaus erhöhen. Zum einem über die eventuell geänderte Lohnsteuerklasse und zum anderen aber durch die Herabsetzung des Selbstbehaltes (zweiteres ist aber eine Einzelfallentscheidung).

Gruß von der Hedda.

Beitrag von valldemosa 24.10.10 - 13:00 Uhr

sorry,aber dann bekommt diese Person noch mehr.
Und jetzt?

Beitrag von hedda.gabler 24.10.10 - 13:14 Uhr

Du meinst wohl, dass die Kinder Deines zukünftigen Mannes mehr bekommen, was ihnen schlicht und ergreifend von Rechts wegen zusteht ...

... sich darüber als Zweitfrau aufzuregen, ist ein mehr als schäbiges Verhalten.

Wenn Du Dir einen ungebrauchten Mann ohne Altlasten gesucht hättest, würden Dir jetzt nicht die finanziellen Felle in der von Dir angestrebten Versorgerehe weg schwimmen ... Variante 2 wäre natürlich, dass Du finanziell selbst auf gefestigten Füßen stehst, so dass es Dich gar nicht tangieren würde, dass Dein Mann seinen finanziellen Verpflichtungen nachgeht.

Beitrag von valldemosa 24.10.10 - 15:52 Uhr

Hallo,nein,glaube das war von mir falsch formuliert.
Natürlich möchte ich das er weiter für sein Kind zahlt.wegen mir noch mehr.Am liebsten möchte ich das der kleine mit bei uns wohnt.Es geht darum,dass wir wissen,das der Unterhalt nicht bei ihm ankommt,sonst wäre mir das relativ egal.es gibt nämlich auch Frauen,die nur auf das Geld scharf sind...und mehr und mehr und mehr und wieder zum Anwalt wegen event noch 5 € mehr.

Beitrag von hedda.gabler 24.10.10 - 16:11 Uhr

Ja, ja ... das übliche Herziehen der Zweitfrau über die Ex-Frau ...

... und die bessere Mutter wärst Du natürlich auch.

Ganz arm.

Beitrag von valldemosa 24.10.10 - 16:21 Uhr

du kennst weder mich noch sie noch das KInd und schon gar nicht die Situation.Ich finde es gerade nicht ok das du mich so gemein angehst.Habe eine Frage gestellt und eine Antwort darauf bekommen.Ich wäre auch bestimmt nicht die bessere Mutter,denn Mutter kann nur eine sein,egal was passiert,glaub mir,ich weiß wovon ich rede.
ich möchte lediglich,dass das Geld was er bezahlt bei ihm ankommt und nicht in ihren Kleiderschrank fließt.Wer sie kennt und mich kennt weiß was ich meine.
Niemand ist perfekt...und eine Meinung darf man haben....wer mag die ex des zukünftigen schon.

Beitrag von mariella70 24.10.10 - 16:29 Uhr

Ich - ich mag die Exfrau meines Mannes. Sie ist nett, wir verstehen uns gut. Wieso auch nicht, wir haben zumindest den Männergeschmack gemeinsam;-)
Die Steuervorteile bleiben in der Regel in der neuen Ehe, nur der Selbstbehalt in der Mangelfallberechnung kann sich ändern, muss aber nicht. Dies kommt immer auf den Einzelfall an.
LG
Mariella

Beitrag von zwiebelchen1977 24.10.10 - 13:28 Uhr

Hallo

Es muss nicht sein, es KANN sein. Meist ist es nicht so.

Du must keinem Mitteilen, das ihr heiratet. Und auch ein Steuerklassenwechsel muss nicht mitgeteilt werden!!!
Lasst die Steuerklassen einfach so

Bianca

Beitrag von valldemosa 24.10.10 - 16:22 Uhr

Danke für die Antwort.Hilft mir schon sehr weiter.

Beitrag von patchworkfamily007 24.10.10 - 16:36 Uhr

Seit wann muß man einen Steuerklassenwechsel nicht mehr angeben? Woher hast du das denn?

Sicherlich muß man angeben das man verheiratet ist. Vielleicht nicht der Exfrau gegenüber, dem Finanzamt aber schon. Spätestens bei der Steuererklärung.

Außerdem ist Steuerklasse I immer die schlechter als die Steuerklasse III. Von daher wird doch schon jeder bestrebt sein, mehr Netto zu bekommen...

LG
sabine

Beitrag von mariella70 24.10.10 - 16:46 Uhr

Bei Verheirateten gibt es keine 1, nur die 4/4 oder die 3/5, die sich aber nur für quasi-Hausfrauen lohnen kann, die deutlich weniger als ihr Mann verdienen.
Man zahlt immer gleich viel an Steuern, es wird nur weniger im Voraus bezahlt bei 3/5, dafür kann eine Nachzahlung fällig werden und man muss eine Steuererklärung machen. Bei 4/4 bekommt man meist was zurück, zahlt aber auch mehr im Voraus, muss jedoch keine Steuererkläung machen, sollte man aber...
LG
Mariella

Beitrag von zwiebelchen1977 24.10.10 - 18:09 Uhr

Ich meinte beim Jugendamt. Da muss man es nicht angeben. Und als verheirateter kann man eh nur 4/4 oder 3/5 nehmen.

Bianca

Beitrag von valldemosa 24.10.10 - 19:11 Uhr

mit dem Jugendamt hat unser unterhalt nix mehr zu tun.es läuft nur noch über Anwalt...seit der Urkundenunterschreibung.

Beitrag von fensterputzer 24.10.10 - 19:17 Uhr

Steuerklase 4 und 1 nimmt sich kaum was. Dein Gehalt spielt sowieso keine Geige.

Beitrag von valldemosa 24.10.10 - 19:28 Uhr

ich weiß,dachte,hier hat jemand erfahrung mit dieser situation und kann mir sagen ob er dann mehr bezahlen durfte.

Beitrag von patchworkfamily007 25.10.10 - 14:25 Uhr

Ein Vater der Unterhaltspflichtig ist, muß laut Gericht immer in die für ihn günstigste Steuerklasse. Das wäre in dem Fall die III. Würde er mit seiner neuen Frau in IV / IV würde man ihn obligatorisch nach III berechnen. Egal ob das Geld vorhanden ist oder nicht.

Beitrag von redrose123 25.10.10 - 06:02 Uhr

Forum für Väter

urbia-Väter, hier ist Ihr Bereich! Ob Sie gerade Vätermonate nehmen, werdender Vater sind oder einfach zu Hause (allein erziehend oder nicht) eine engagierte Vaterrolle einnehmen: Hier ist der Platz für männerspezifische Fragen und Probleme. Mütter sind in dieser Rubrik als antwortende Gäste willkommen, das Eröffnen von Beiträgen ist aber unseren männlichen Usern vorbehalten.

Beitrag von danima 25.10.10 - 11:25 Uhr

Hallo,

bin auch eine sogenannte "Zweit-Frau", liebe meinen Mann obwohl er zwei Kinder aus erster Ehe hat...Gefühle kann man eben nicht steuern(auf Personen bezogen die schrieben du hättest dir auch einen anderen Mann suchen können)

wir waren keine 2 Wochen verheiratet hatten wir einen Brief vom Anwalt im Briefkasten, da die Ex eine neue Berechnung forderte und seit dieser Berechnung bekommt sie 150 Euro mehr im Monat genau das was mein Mann seit unserer Hochzeit mehr verdient!!!
Zu unserer Situation wir haben einen gemeinsamen Sohn für den gerade Mal 75 Euro Unterhalt eingerechnet wurden. Für mich ist mein Mann nicht unterhaltspflichtig da er eine Mangelberechnung hat.

Spurt mein Mann nicht so wie es seine Ex will sieht er die Kindern Monate lang nicht.
Arme Väter kann man da nur sagen!!!!

Liebe Grüße und alles Gute für euch