Sohn 12 Jahre will nirgends mehr mit

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von yannicsun 24.10.10 - 13:48 Uhr

Ist das der Lauf der Zeit, der Anfang der Pubertät??
Mein Sohn (wird 12 nächste Woche) will kaum noch was mit uns unternehmen. Auch Freunde von uns besuchen (haben kein Kind in seinem Alter) will er nicht mehr. Es ist super schwer ihn noch zu was zu begeistern.

Wie handhbat ihr das? Lasst ihr die Kids dann ihre Wege gehen, auch wenn WE ist? Ich meine immer noch, wir müssten was zusammen machen. Aber vielleicht lässt das jetzt nach ?!
Gruss Yannicsun

Beitrag von marathoni 24.10.10 - 14:56 Uhr

Ja, das ist leider so. Meiner ( gerade 12 geworden ) ist auch schwer zu begeistern mit uns irgendetwas zu unternehmen.
Wir lassen ihn dann einfach in Ruhe. Ab und an kommt er noch mit, aber größtenteils ist er lieber mit den Kumpels zusammen oder auch alleine. Da habe ich überhaupt kein Problem damit.
Gestaltet eure WE so wie ihr es möchtet. Sagt ihm was ansteht, er kann jederzeit mitkommen wenn er will. Sagt ihm auch, wenn er mal wieder etwas mit euch zusammen unternehmen will, soll er es euch wissen lassen. Punkt. Aus. fertig.

Beitrag von jazzbassist 24.10.10 - 18:51 Uhr

Wir lassen unserem Sohn seine eigenen Wege gehen; was soll ein 11-Jähriger auch auf einen Erwachsenenbesuch oder bei sonstigen, (aus Pubertierendensicht) langweiligen Unternehmungen mit den Eltern? Die haben eigene Freunde und ein eigenes Leben - da spielen Eltern oftmals nur noch eine untergeordnete Rolle.

Wir haben auf Grund einer etwas schrägeren Familienkonstellation (hauptsächlich Freitagabends) ein paar gemeinsame Ritualien, aber, die sonstige Wochenendgestaltung ist ihm überlassen. Mal planen wir was zusammen (dann muss das aber auch schon was sein, was er mit seinen 11 Jahren alleine nicht mehr hinbekommt); mal grallt er sich auch sein Skateboard und ist den ganzen Tag unterwegs; in letzter Zeit ist er auch häufiger mal das halbe Wochenende zuhause geblieben und hat sich etwas ausgeruht (ich denk mal, dass G8 Abi macht sich da doch etwas bemerkbar).

Viel von den Eltern wissen möchte Meiner aber auch nicht mehr; ich halte das für gänzlich normal. Die Pubertät fängt halt heute früher an, als bsw. noch vor 30 Jahren. Ich hab’ bisher noch keine Möglichkeit gefunden, diesen Prozess irgendwie zu verlangsamen...

Beitrag von schnuffelschnute 25.10.10 - 12:56 Uhr

Hi du!

Kenn ich, macht meine fast 13-jährige auch :-)

Ist also völlig normal.

Wir lassen sie. Wenn sie mitwill - schön, wenn nicht, bleibt sie daheim

LG

Beitrag von katzeleonie 26.10.10 - 20:03 Uhr

Ja, scheint heute leider normal.:-(

Ich habe auch immer das Bedürfnis, wir müßten nochwas zusammen machen, weil sie ist doch erst 11 fast 12 #verliebt(ging bei uns mit 10,5 los, sie wollte nie mit essen und spazieren gehen sondern lieber mit ihrer besten Freundin von nebenan spielen).
Aber nachdem das jedesmal Theater gab:-(, haben wir irgendwann gesagt, ok, wenn Du bei Deiner Freundin bleiben willst, dann frag, ob du mitessen kannst. Wenn das ok ging, haben wir sie da gelaßen. Oder aber die Freundin kam rüber und sie haben sich einen gemütlichen TVabend gemacht. Hole dann vorher Brötchen und Süßkram, sie genießt es. Sie kann jederzeit mit wenn sie mag.

Am Freitag hatte sie mal Lust, und alle inkl. Oma und Opa haben sich gefreut.:-D:-) Klar verstehe ich daß es mit uns langweilig ist, aber uns war auch langweilig früher und da hat keiner gefragt. Aber schließlich entwickeln wir uns weiter.#rofl

Trotzdem schade, daß heute alles so früh ist, aber hat auch gute Seiten, wir planen wieder, was wir wollen, ohne Rücksicht, denn sie mag eh nicht mit

lg
Anja.

Beitrag von starshine 29.10.10 - 12:00 Uhr

ja, macht meine 12 jaehrige auch. Sie kann zuhause bleiben wenn sie will. Nur ab und zu sage ich sie muss mit weil wir auch als Familie mal zusammen sein wollen.