Freude und Leid so knapp zusammen.

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von teddybriefmarken 24.10.10 - 14:09 Uhr

Hallo!

Wollte nur einmal schreiben wie es mir geht.

Heute vor einer Woche ist mein Vater total überraschend gestorben. Nun hab ich die schlimmste Woche meines Lebens hinter mir und das im 6 SS-Monat.

Er hat sich schon so auf sein 2. Enkelkind gefreut und nun das.

Ich muß jetzt total viel Kraft für mich und mein Baby haben obwohl mir gar nicht danach zumute ist. Aber ich muß jetzt auch an meinen kleinen Bauchzwerg denken.

Ich find es einfach nur so unfair. Jetzt haben mit über 1,5 Jahre an einem 2 Kind gebastelt und nun pasiert das. Er hätte es noch so gerne gesehen.

Gleichzeitig versuche ich meine Mutter aufzubauen und mir nichts anmerken zu lassen wenn sie dabei ist. Damit sie sich nicht auch noch mehr sorgen um mich macht als sie eh jetzt schon hat.

Im moment hab ich eh keine beschwerden und war eh diese Woche schon im Spital um abklären zu lassen ob mit dem Baby alles ok ist. Passt eh alles, zumind. am MO. Spüren tuh ich es eh jeden Tag brav also wird schon alles passen.

Unser Großer (3,5 Jahre) fragt auch jeden Tag warum Opa nicht mehr da ist, echt schlimm. Die beiden haben sehr viel miteinnander unternommen, war sein ein und alles.
Echt schlimm auch für den Kleinen.

Hoffe ich bin euch jetzt nicht auf den Nerv gegangen mußte es aber jetzt mal loswerden.

Lg.

Beitrag von nadja.1304 24.10.10 - 14:16 Uhr

Leider gibt es keine Worte, um dich zu trösten. Trotzdem möchte ich dir sagen, dass es mir furchtbar leid tut für dich. Ich wünsch dir viel Kraft für das Kommende.

Alles Gute.

Beitrag von chii 24.10.10 - 14:22 Uhr

Nein du gehst niemandem auf die Nerven, sowas zu erleben und durch machen zu müssen ist wirklich traurig.
Mein Beileid.#kerze
Ich weiß es selber wie schwer sowas ist. Ich habe meinen Vater früh verloren, da war ich grade mal 7, aber er hat damals schon immer gesagt, das er sich unglaublich darauf freut, wenn er dabei sein kann, wenn seine Kinder mal heiraten und Enkel unterwegs sind. Leider kann er das nicht und das macht mich auch heute noch richtig fertig.
Damals, auch wenn ich so jung war, wollte ich auch stark sein für meine Mutter und hab es mir nicht anmerken lassen, immer nur heimlich geweint, wenn ich mal alleine war. Das habe ich so beibehalten, ich weine nur wenn niemand dabei ist. Wichtig aber ist, das du jemanden hast mit dem du reden kannst darüber, sonst geht es an die Psyche und das muss ja nicht sein.
Nimm dir jemanden mit dem du darüber sprechen kannst und bei dem du wenn dir danach ist auch deiner Trauer "freien Lauf" lassen kannst.
Ich hoffe das ich dir etwas helfen konnte.

LG Chii

Beitrag von maigloeckchen83 24.10.10 - 14:28 Uhr

Mein herzliches Beileid... Es ist immer sehr schlimm, wenn man einen geliebten Menschen verliert...

Es heißt ja immer: Ein Leben geht, ein anderes Kommt. Und dein Papa wird sein Enkelkind trotzdem sehen können und wird auf das Kleine von oben aufpassen. Da bin ich mir ganz sicher.

Wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit...

LG Kati

Beitrag von amalka. 24.10.10 - 15:29 Uhr

Dein Papa stirbt und du hoffst, dass du keinem auf die Nerven gehst....grrr

DEIN PAPA! du bist so tapfer, so unedlich tapfer, was du grade durchmachst! du versuchst noch deiner Mama Kraft geben!

Mögen unsere Gedanken sich in eine Kraft für dich umwandeln, dass du auch von uns was bekommst!!!!

in Gedanken bei dir und deiner Familie, A.

Beitrag von dini2 24.10.10 - 15:43 Uhr

Hallo,
es tut mir sehr leid...
Ich kann Dir nachfühlen. In meiner ersten SS haben wir plötzlich erfahren, daß mein Papa einen Grhirntumor hat. Es hat sich alles hingezogen bis wir wußten daß er bösartig und unoperabel ist. Er hat meine Tochter noch kennen lernen dürfen (sie ist jetzt 2 1/2). Letzten November ist er verstorben. Es war eine schlimme Zeit. Und in 5 Wochen werde ich mein 2. Kind bekommen, daß er leider auch nicht erleben darf.
Sehr traurig
Ich wünsche Dir sehr viel Kraft. Es ist nicht leicht. Ich glaube aber ganz fest daran, daß mein Papa, so auch Dein Papa trotzdem da sind. Sie freuen sich mit uns und schauen sich von oben ihre kleinen Engelchen an und beschützen uns.
#liebdrueck

Beitrag von morgenfrisch 24.10.10 - 15:44 Uhr

Ich kann Dich gut verstehen. Mein Papa ist auch vor ein paar Jahren gestorben, nur ein paar Monate nach seiner Pensionierung und ich hatte noch so viele Wuensche fuer ihn, was er alles erleben sollte, nun, da er endlich viel Zeit gehabt haette, etwas zu unternehmen.
Ich hatte zu dieser Zeit auch das Beduerfnis, meiner Mutter eine gute Stuetze zu sein, bin aber sehr schnell an meine Grenzen gestossen. Hoffentlich koennt ihr euch gegenseitig ein wenig Trost spenden. Auch wenn es in dieser Situation schwer faellt: bitte pass weiter gut auf Dich auf und hole Dir Unterstuetzung von Menschen, die von dem Tod Deines Vaters nicht unmittelbar betroffen sind und fuer Dich da sein koennen. Freunde halten so was aus.

Beitrag von samyskruemel 24.10.10 - 16:15 Uhr

och je sonnen#schein

was soll amn da schreiben erstmal auf jedenfall mein beileid!

ich kann es nachvollziehen wie schwer es ist auf sich zu achten und in so ein sitution auf andere! ich habe etwa vor 4 jahren so was ähnliches durch ich war nicht schwanger aber schwer krank und mein Opa ist plötzlich verstorben und am selben tag mein Cousin! für mich ist eine welt zusammen gebrochen ich hab mich ständig gefragt wieviel leid ein Mensch ertragen kann! und ich hab die erfahrung gemacht gemacht er kann ne menge Leid ertragen!
solange es deinem Zwergi gut geht find ich es super das du dich weiterhin um den Ret der Familie kümmerst! Meiner kleinen Cousine hat es immer geholfen ihren bruder im Himmel anzuchauen wir haben uns den hellsten stern raus gesucht und ihm eine geschichte vom Tag erzählt!

Ich wünsch dir und deiner Familie ganz viel Kraft für die nächste Zeit!
ich zünde eine #kerze
lg Samy

Beitrag von teddybriefmarken 24.10.10 - 16:55 Uhr

Ich möchte mich hiermit für eure lieben Worte bedanken.

Hab eh Gott sei Dank viele gute Freunde mit dennne ich reden kann und auch meinen Mann der ganz lieb ist.

Es ist halt gerade eine schwere Zeit, aber es werden wieder schönere kommen.

Jetzt ist es mal wichtig das es dem Baby gut geht und alles andere wird die Zeit mit sich bringen, hoffe ich mal.

Lg.