Krippe vs. Tagesmutti ???????????

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von free77 24.10.10 - 14:41 Uhr

wofür/wogegen habt würdet ihr euch entscheiden .... ich muss arbeiten gehen, da wird mein Kleiner 13 Monate.. danke für euere Tipps ......

#winke

Beitrag von wollywell 24.10.10 - 14:59 Uhr

Hallo,
aus eigener Erfahrung die ich mit meiner großen Tochter gemacht habe, ganz klar, Krippe.
Aber das muss jeder für sich selber entscheiden. Damals hatte ich keine Möglichkeit, da es so gut wie keine Krippenplätze gab.

Schreib dir die Vor und Nachteile zusammen.




LG Wolly

Beitrag von kessita 24.10.10 - 15:22 Uhr

Welches Temperament hat dein Kind?
Wie stehst du diesen Betreuungsmöglichkeiten gegenüber?

Ganz persönlich für meine Kinder und mich ist die Entscheidung nachdem wir beides ausprobiert haben auf die Krippe gefallen - allerdings auch erst nachdem wir einen Krippenplatz hatten.

LG

Beitrag von grundlosdiver 24.10.10 - 15:30 Uhr

Hat beides seine Vor- und Nachteile...
Unsere Maus war bei der Tagesmutti von 6 Monate bis 2 Jahre. Seit ihrem 2.Geb. geht sie in Krippe/ Kiga...

Unser 2. wird, denke ich, gleich in den Kiga gehen! Die haben einfach mehr Möglichkeiten der Förderung, da es mehr Erzieher gibt, fallen Probleme eher auf und Kiga ist günstiger. Die Tagesmutti war dafür zeitlich flexibler...

Beitrag von mimi1410 24.10.10 - 16:36 Uhr

Hi,
wir haben uns aus ganz pragmatischem Grund für die Krippe entschieden: die Betreuung ist sichergestellt, auch wenn man eine Erzieherin krank ist, gibts kein Problem. Bei einer Tagesmutter schon - auch die kann krank sein, an deinen Arbeitstagen, was machst du dann mit dem Kind? Außerdem finde ich die Ausbildung der Tagesmütter etwas mau, zumindest bei uns hier. Ein Crashkurs über 72 Stunden auf ein vierteltes Jahr verteilt - mir zu wenig!

LG und alles Gute Mimi

Beitrag von october 24.10.10 - 17:05 Uhr

Hallo,
ich hab mich für die Krippe entschieden (eigentlcih wars keine Entscheidung, es kam für mich nur die KiTa in Frage), denn dort ist der Ausbildungsgrad der Betreuungspersonen deutlich höher.
Was mir auch wichtig ist, dass im Krankheitsfall der Betreuungspersonen sofort Ersatz da ist. Bei einer Tagesmutter gehe ich nicht unbedingt davon aus, dass immer jemand sofort einspringen kann.

LG Annika

Beitrag von claerchen81 24.10.10 - 17:28 Uhr

Hi,

mach´s am besten vom Temperament deines Kindes und von der Qualität der Krippe/ TaMu abhängig.

Wir hatten eine TaMu, da unser Sohn ein Kind mit starken Bedürfnissen war. Er wurde noch 75% gestillt, als ich arbeiten ging, schlief nur im TT uvm. Er war viel zu sensibel für eine Krippe.
Unsere TaMu ist jedoch eine Ausnahme, da sie gelernte Erzieherin ist und sich regelmäßig fortbildet, außerdem hat sie räumlich sehr gute Möglichkeiten (riesige offene Küche mit Spielbereich, extra Schlafraum für die Kiddies, spezieller 6-Sitz-Kiwa etc.). Sie hat aber unserem Sohn tatsächlich so etwas wie eine zweite Familie gegeben, wir sind immernoch gern zu Besuch, halten Kontakt. Unser 2. wird definitiv wieder dorthin gehen.

Bei uns sind die Krippen noch nicht so erfahren, es mag ja mehr oder minder tolle Konzepte geben, aber so unglaublich pädogisch betreut werden müssen Kinder zwischen 12 und 24 Monate m.E. gar nicht. Zumindest fehlt es unserem nicht, jetzt, wo er mit 3 in den Kiga geht. Robustere Kinder können in einer gut aufgestellten Kita wirklich toll betreut werden, aber sensible sind potentiell schnell überfordert.

Einige TaMus in unserer Umgebung fordern 6 Wochen bezahlten Urlaub (woaaaaaaaa, geht gar nicht!), nehmen Kinder nur bis 16:00 Uhr etc. - da ist man mit einer Kita schon besser dran.

Letztlich entscheiden die Modalitäten und eben das Kind, also vergleich einfach kritisch.

Gruß, C.

Beitrag von silbermond65 24.10.10 - 17:28 Uhr

Ich hab mich eindeutig für die Krippe entschieden.
Allein schon ,weil dort ausgebildete Erzieher sind.
Einen Tagesmutterkurs kann heut ja schon fast jeder belegen. Gibt sicher ganz tolle Tagesmütter /Tagesväter ,aber trotzdem ist das nichts,wo ich mein Kind unterbringen würde.

Beitrag von curlysue2 24.10.10 - 17:58 Uhr

Hi,

ich bin selber Tagesmutter und kann Dir nur raten, dass Du Dir beides mal anschaust und dann nach Deinem Gefühl gehst. Denn das ist eine dermaßen individuelle Entscheidung, die nur Du treffen kannst. Es gibt Eltern die hätten sich nie für eine Tagesmutter entschieden, andere nie für eine Krippe, welche die haben schlechte Erfahrungen mit Tagesmüttern gemacht und andere wiederum mit einer Krippe. Du kannst Dir die jeweiligen Argumente anhören (lesen), aber entscheiden musst letzendlich Du aus EURER Situation heraus, denn die Argumente die Du von anderen bekommst müssen nicht unbedingt auch auf Eure Situation zutreffen.
Wichtig ist, dass sich Dein Kind wohlfühlt und Du hinter der jeweiligen Betreuungsform stehst.

LG

curlysue

Beitrag von schullek 24.10.10 - 19:12 Uhr

hallo,

das kommt ganz auf die einrichtung an. wir hatten usneren ab 11 monate in einer krippe und es war der totale reinfall. die probleme jetzt zu erläutern würde zu weit führen. jedenfalls habe ich ihn 3 monate später ad hoc rausgenommen und erstmal 2 monate urlaub mit ihm gemacht. in der zeit habe ich eine tagesmutter gesucht, wo wir dann eine ganz lange eingewöhnung gemacht haben. dort hat dann alles bis auf ab und an mal ne kleinigkeit sehr gut geklappt. damals hieß es bei mir nur: nie wieder krippe.

dann kam mein junge mit 3 in einen tollen kiga, die auch eine krippe haben. nun, nach 2 jahren kiga kann ich sagen: dort würde ich ein kind auch in die krippe geben. alles ganz anders als in der krippe, die wir damals kennengelernt haben.

lg

Beitrag von anna_lucas 24.10.10 - 20:11 Uhr

Habe im Leben schon viel gesehen, gehört und gelesen.

Weißt Du was die Tagesmutter mit Deinem Kind macht sobald die Tür hinter Dir ins Schloss gefallen ist? Leider kann man ja in Leute nicht reinsehen.

Also für mich - ganz klar Krippe.

LG

Beitrag von hsi 24.10.10 - 21:27 Uhr

Im KiGa und Krippe auch! In dem Nachbarort wo wir früher gewohnt haben wurden mehrere Kinder von einer Erzieherin Misshandelt! Die Kinder haben es nach einer sehr langen Zeit ihren Eltern unabhängig von einander berichtet! Also von daher, Krippe / KiGa heisst nicht immer sicher. Es gibt auch andere Dinge die passieren können im KiGa.

Beitrag von jule2801 24.10.10 - 20:54 Uhr

Hallo,

ich würde mich ganz klar wieder für eine Krippe entscheiden! Ich hatte alles in allem drei Tagesmütter und war letztendlich mit keiner wirklich zufrieden. In der Krippe hat man außerdem keine Probleme, dass sie wegen Krankheit ausfällt.

lg Jule!

Beitrag von anyca 24.10.10 - 21:14 Uhr

Meine Kinder sind bzw. waren bei einer Tagesmutter. Ich finde, ein so kleines Kind sollte eher in familiärer Umgebung und mit nicht zuuuu vielen anderen Kindern konfrontiert sein.

Beitrag von anthea21 24.10.10 - 21:46 Uhr

Hallo,

bei beiden Kindern: Tagesmutter. Allerdings hatte ich auch das Glück, bei der Großen meine Nachbarin nehmen zu können, die sie gnadenlos verwöhnt hat *g* und die Kleine ist jetzt in einer Familie untergebracht, bei der ich als Kind schon ein und aus gegangen bin. Sie liebt ihre Tagesmama, ihren Tagespapa, ihre Tagesoma und die 6 Tagesgeschwister (3 davon noch zu Hause lebend, der Rest nur mal zu Besuch da).

Ihre Tagesmutter hat allerdings auch extra für sie den Tagespflegekurs gemacht und noch keine weiteren Tageskinder. Nimmt sie notfalls wenn alle Stricke reißen, auch wenn sie krank ist und ist allgemein eine richtige "Ersatzmama", der ich mein Kind bedenkenlos anvertraue. Erziehungstechnisch, Ernährungstechnisch und auch was Medikamente angeht (Homöopathie z.B.) sind wir voll und ganz auf einer Wellenlänge.

Und das Beste: für den Fall der Fälle, das mal absoluter Tagesmutterausfall ist (Krankenhaus o.ä.), treffen sich die Tagesmütter des Kurses alle 2 Wochen mit den Kindern zum Frühstück. So haben die Kinder alle auch andere Tagesmütter, die notfalls einspringen können und die sie kennen.

Liebe Grüße,
Karin

Beitrag von a79 25.10.10 - 07:50 Uhr

Hallo,

die Idee mit der Vor- und Nachteilliste ist sicher gut, würde ich machen.
Mein Sohn ist mit knapp 18 Monaten zur Tagesmutter gekommen, mit zwie Jahren hätten wir Option auf einen U3-Platz in einem Kindergarten (21 Kinder, davon 17 3-6jährige und 4 U3-Plätze) gehabt, den wir aber wohl drangeben werden, da sich mein Kleiner so super bei der Tagesmutter wohlfühlt und ich ihn nicht nochmal umgewöhnen möchte.
Mein Großer war in dem Alter in einer Krippe mit 10 Kindern und zwei Erziehern + meistens einer Praktikantin - da mein Großer sehr aufgeschlossen ist, war das für ihn prima: viele Gleichaltrige, trotzdem nicht zu große Gruppe -für mich prima: auch wenn eine Erzieherin mal ausfiel, gab es für mich keinen Betreuungsausfall.

Mein Kleiner ist etwas zurückhaltender und kommt in der Kleingruppe (außer ihm noch drei andere knapp zweijährige) sehr gut zurecht, Krippe - je nachdem wie sie gemacht ist- könnte ich mir auch noch vorstellen aber für eine KiGa-Gruppe wäre es meiner Meinung nach für ihn noch zu früh.

Auf jeden Fall würde ich mir an Deiner Stelle beide Optionen anschauen und dann erst entscheiden - hättest Du denn schon einen Krippenplatz? Die sind bei uns nämlich sehr schwer zu kriegen.

LG

Andrea mit schlafenden Jungs:-)

Beitrag von sonnenfinsternis 26.10.10 - 00:36 Uhr

Am besten: In solch einem Fall keine Kinder kriegen!

Beitrag von mapue 26.10.10 - 20:44 Uhr

Mein Sohn geht seit er 16 Wochen alt ist zur Tagesmutter; ich musste direkt nach dem Mutterschutz wieder anfangen zu arbeiten.

Ich würde es immer wieder so machen, wobei ich auch nur zu ihr gehen würde ;-)

Sie ist großartig, mein Sohn liebt sie; sie hat 5 eigene fast erwachsene Kinder, die meinem Sohn, wie Geschwister sind; und dadurch hab ich auch noch nen BAbysitter, falls ich mal Abends jemanden brauche, denn die Kids sind einfach großartig erzogen.

Wir teilen nicht alle Ansichten, aber das tu ich mit Erziehern im Kiga auch nicht und wenn ich ne klare Ansage gebe ist das kein Thema bei ihr.

Ich bin dort sehr sehr glücklich und mir bricht es jetzt schon das Herz wenn er in 1,5 Jahren in den Kiga kommt und ihm auch :-(

Aber, wie dir alle den Rat gaben, schau dir mehrere Möglichkeiten an und geh nach dem BAuchgefühl.

Und ich habe es nie für nötig erachtet, dass unsere Tamu ausgebildete Erzieherin ist etc.....sie soll mein Kind in ihre Familie integrieren, an ihrem Familienleben teilhaben lassen und etwas so lieb, wie ihre eigenen haben und das macht sie großartig.
Meinem Sohn gehts supi, er ist großartig erzogen und das obwohl er nicht von einer ausgebildeten Erzieherin betreut wird #kratz