Fernbeziehung wie läufts

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von Fernbeziehung 24.10.10 - 20:29 Uhr

Hi ihr lieben,

am Wochenende war mein Freund hier, es war wunderschön! Morgen muss er wieder arbeiten und hat deshalb heute die Heimreise angetreten, uns trennen gott sei Dank "nur" 280 km. Wir sehen uns meistens an den Wochenenden, mal fahr ich zu ihm und diesmal war er eben hier!

Jetzt bin ich traurig und vermisse ihn, ich fühl mich allein und will trotzdem stark sein.

Wer lebt in einer Fernbeziehung, gewöhnt man sich daran, wird die Sehnsucht immer schlimmer? Wie geht ihr damit um? Wer hat den Schritt gewagt und ist zu dem Partner gezogen?

Schreibt mir doch mal eure Meinung.

Liebe Grüße Fernbeziehung

Beitrag von 280km 24.10.10 - 21:34 Uhr

Bei uns sind es auch 280 km.

Weder gewöhnen wir uns daran, noch wird es schlimmer #gruebel Es ist immer unterschiedlich, mal ist es erträglich, dann wieder richtig schlimm. Das hängt dann auch von äußeren Umständen ab, wie dem Abstand bis zum nächsten Wiedersehen z.B.

Zusammenziehen geht leider derzeit nicht.

Beitrag von chii 24.10.10 - 22:03 Uhr

Hi,
ich habe auch eine Fernbeziehung, doch mich trennen mehr km.
Ich wohne in FFM und mein Partner hinter Magdeburg(Ort heißt Gardelegen)
wir sehen uns nur alle paar Wochen, letztens waren es 6 Wochen, bis jetzt sind es wieder 3 fast 4 Wochen. Es ist immer unerträglich, man gewöhnt sich etwas daran, aber die Sehnusucht bleibt, wenn nicht, wäre es ja merkwürdig ;-)
Wenn was ist kannst du gerne über meine VK mit mir schreiben.
LG Chii:-D

Beitrag von nurmal-ich 24.10.10 - 22:05 Uhr

Hallo,

ich hatte bisher 2 Fehrnbeziehungen und für mich wäre es mittlerweile keine Option mehr.

Bei der Ersten waren es 700km zwischen uns und das fährt man nicht jedes WE.
Nach 3 Mon. bin ich dann zu ihm gezogen weil ich dort auch einen sehr guten Job bekommen habe. Die Beziehung hilt dann 2 Jahre, nunja.

Fehrnbeziehung Nr. 2 war mit 210 km Abstand, wir waren 2 Jahre zusammen und sahen uns meistens jedes 2. WE und telefonierten täglich stunden mit Webcam.
Ich wurde dann auch schwanger, nachdem das Kind 9 Mon. alt war und ich ja quasie allein erziehend war hatte ich halt viel Stress mit dem Kind und mein Freund war wenn er hier war nur noch ein Störfaktor der in eine feste Tagesstruktur einbrach.
Gefühlsmäßig erntfernte ich mich ganz weit von ihm so das ich die Beziehung dann beendete.
Zusammenziehen kahm für uns wegen unserer Jobs nicht in Frage.

Ich brauche das Genze nicht noch ein drittes Mal.

Ich denke wenn man nach einer gewissen zeit zusammen zieht geht es.
Ich kenne auch ein Paar was seit 12 jahren so lebt, die sehen sich jedes WE machen Urlaub zusammen, aber für mich wäre das nix.

LG

Beitrag von -tessa- 24.10.10 - 22:06 Uhr

hi hi!

bei meinem freund und mir sind es 600 km die uns trennen.
wir sehen uns nur alle 14 tage. wir leben immer nur von wochenende zu wochenende. zeitweise ist es echt unerträglich...und wir machen das schon über 1jahr 7monate mit (was für uns schon echt lange ist).
und da uns das beiden jetzt reicht, will ich zu ihm ziehen (ich komme ursprünglich aus seiner gegend und da unser beider familien dort wohnen naja, ziehe ich zu ihm. man muss ja schliesslich auch an später denken, mit familie gründen etc. da ist es schon sehr praktisch, wenn mann oma & opa in der nähe hat;-) ) ich schreibe jetzt fleißig bewerbungen, in der hoffnung dass es bald klappt.
GLG

Beitrag von ciocia 24.10.10 - 22:17 Uhr

Ich bewundere diejenigen, die das schaffen. Für mich wäre das nichts. Ich muss nicht mit dem Partner wohnen, aber wenigstens in greifbarer Nähe soll er sein. Ich finde, Liebe lebt von Nähe. Höchstens- man weiss,dass es nur vorübergehend ist und man will bald zusammen ziehen. Ich kenne einige Leute, die sich so auseinander gelebt bzw in andere Partner verliebt haben.

trotzdem alles Gute

Beitrag von widowwadman 24.10.10 - 23:40 Uhr

Mein Mann und ich haben mit ner Fernbeziehung angefangen, ich i, Ruhrgebiet, er in den Midlands (UK). Das ging ein Jahr so, bis ich (zunaechst auf Probe) zu ihm gezogen bin und nie wieder zurueckgegangen. Nach 3 Jahren zusammenleben kam unsere Tochter auf die Welt, nach weiteren 10 Monaten haben wir geheiratet, das war heut vor einem Jahr und ich bin mit Nr 2 schwanger.

Fernbeziehungen koennen funktionieren, wenn man gut kommunizieren kann, aber ne Dauerloesung kann es nicht sein. Wenn man sich nicht vorstellen kann die Entfernung irgendwann abzubauen, hat es meines Erachtens keinen Zweck.

Die Beziehung die ich mit meinem Ex hatte hat auch als Fernbeziehung angefangen, und fing an zu scheitern sobald wir zusammenzogen, weil schon da am Anfang die Kommunikation nicht gestimmt hat, und wir uns erst da richtig kennen lernten, und feststellten, dass es nicht passte. Mit meinem Mann war das anders, da wir in dem Jahr Fernbeziehung fast jeden Tag stundenlang geredet hatten und uns dementsprechend besser kannten.

Beitrag von luna1985 25.10.10 - 10:21 Uhr

hallo,

mein freund und mich trennen ca. 250 km (B-HL)...wir versuchen uns jedes we zu sehen und dann parallel auch an den wes die familie und freunde unter einen hut zu bekommen...ich finde es ziemlich wichtig, auch die sozialen kontakte des partners kennen zu lernen um auch den partner besser zu verstehen...wir machen das ganze jetzt auch schon ein jahr...mmmmhhhh gewöhnen????neeeeeeee niemals:-Daber man weiß nach einer gewissen zeit was man an dem menschen hat und man will es einfach nicht mehr loslassen...obwohl so weit weg, tut mir mein freund unheimlich gut, weil wenn ich an ihn denke eine absolute wärme meinen körper erfüllt...wichtig ist füreinander erreichbar und immer da sein...und wenns mal nicht klappt, dann den anderen darüber informieren...es ist eben eine andere art von kommunikation notwendig, auf die sich beide auch einlassen müssen...ich hoffe es klappt mit einem jobwechsel für ihn im nächsten halben jahr...denn ich denke, wie schon hier gesagt, eine gemeinsame zukunft auf dauer ist eben auch nur möglich, wenn man sich gemeinsam was aufbaut....

trotz aller trennungsschmerzen bin ich trotzdem die glücklichste frau auf erden und würde ihn gegen keinen anderen mann eintauschen wollen...

lg luna

Beitrag von badguy 25.10.10 - 11:36 Uhr

Man gewöhnt sich an fast alles. Wir haben 500km und so lange man sich alle 14 Tage sehen kann, geht es. Dazwischen rauscht die Arbeit durch, am We die Kinder, da bleibt eh kaum Zeit.

Zusammen ziehen wäre schön, dauert aber noch ne Zeit...

Beitrag von luna1985 25.10.10 - 12:19 Uhr

du hörst dich glücklich an;-)

lg

luna

Beitrag von badguy 26.10.10 - 13:13 Uhr

Lach, prinzipiell bin ich das auch. Trotzdem ist der Wunsch nach einem vollständig gemeinsamen Leben da. Weißt du, es gibt Situationen, da dreht man fast hohl. Vor drei Jahren hatte meine Frau z. B. einen Bänderriss im Knöchel und hätte Hilfe gebraucht, ging nicht, 500 km und Kinder-We.

Von den kompletten doppelten Haushaltsführungskosten fangen wir erst gar nicht an...

lg
bad

Beitrag von luna1985 27.10.10 - 14:51 Uhr

war auch nur nen witz :-) klar sind wir alle glücklich mit unserer fernbeziehung :-D bin ich ja auch...aber grade in den momentan wo man den partner braucht oder gebraucht wird, ist es doppelt so schwierig so weit weg zu sein....verstehe dich da vollkommen...

aber ihr scheint trotz allem glücklich zu sein und das ist das wichtigste...

wünsch euch nur das beste und haltet durch...

ist eigentlich ein ende in sicht?

luna