Nach Fehlgeburt Nervenschmerzen wieder extremer...

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von schachti2005 24.10.10 - 21:18 Uhr

Hallo!



Ich muss jetzt etwas ausholen.
Und zwar leide ich seit 2008 an Muskelzucken am ganzen Körper. Ab und an Krämpfe, Panikattacken und vorallem Nervenschmerzen kamen dazu.
Die Diagnose der Ärzte nach vielen Untersuchungen: Angsterkrankung.

Nun wurde ich im Juli schwanger, verlor den Wurm aber in der 11.SSW. #heul
Aber: Alle meine Symptome waren weg, außer Anfangs etwas mehr Panik, welche aber schnell wegging und ganz leichtes Muskelzucken. Nur die Nervenschmerzen, vorallem am sulcus ulnaris, waren wie weggeblasen. :-) (Auch mein Psychologe meinte da zu mir, ich mache einen viel besseren Eindruck...)

Jetzt, wo die letzten Schwangerschaftshormone nach der FG aus dem Körper sind, sind die Nervenschmerzen fast noch schlimmer wie vorher.

Aber, haben die Nerven überhaupt etwas mit den Hormonen zu tun?
Es ist eben merkwürdig wie sich das alles abwechselte...

Hat jemand einen Rat?


Danke inzwischen



LG Sandy

Beitrag von myimmortal1977 25.10.10 - 23:52 Uhr

Liefen bei Dir mal Blutuntersuchungen aufgrund der Diagnose von Weichteilrheumatismus?

Rheuma kann auch Nerven und Muskelschmerzen bereiten. Manche Rheumaarten lassen sich auch anhand von Blut nachweisen.

Wenn Ärzte nichts finden, drücken sie einen ganz gern mal in die Psychoschiene. Das heißt aber nicht, dass da nicht doch organisch was sein könnte.

Rheuma hat nämlich das Phänomen, wie andere entzündlichen Krankheiten auch, z. B. Morbus Crohn, während einer SS besser zu werden und dann nach Geburt oder SS-Abbruch wieder zu kommen.

Geh noch mal zu einem guten Internisten besprich die Sache mit ihm. Und lass nochmal ausführliche Blutuntersuchungen machen. Da brauchst Du aber einen sehr guten Internisten. Allgemeinärzte sind da manchmal etwas eingeschränkt.

LG Janette

Beitrag von schachti2005 26.10.10 - 23:43 Uhr

Hallo!


Nein, so wirklich habe ich daran noch nicht gedacht.
Werde es mal untersuchen lassen!



LG Sandy