Sohn 6 Jahre alt muss auf die Förderschule

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von tascha0711 25.10.10 - 08:32 Uhr

Hallo bin neu hir und total verzweifelt das ich nur an heulen bin:(
Mein Sohn 6 Jahre alt wurde September eingeschult in eine grud Schule ,
Jetzt hatten wir ein Gespräch mit der Lehrerin er soll doch runter von der Schule und auf eine Förderschule in eine Förder Diagnose Klasse für 2 Jahre da seine ausspache zu undeutlich sei und er were zu unkonzentriert und würde in so eine großen Klasse unter gehen, das Problem ist das er zuhaus sei Zeug super ordentlich und richtig macht bloß in der Schule lasst er sich zu leicht ablenken.
Ich weiß ja das er sprachlich schon immer hinten dran war und wir machen schon ewig Logo und ergo und das ist super er hat so einen Riesen Spund gemacht und hat quasi alles sprachlich auf geholt bloß die ausspache ist zu undeutlich noch muss dazu sagen er bekommt demnächst seine Polypen raus und ich denke bzw. hoffe das es das besser wird.
Jedenfalls will sie ihn weg haben!! Was wir garnicht gut finden da wir denken das er psychisch gar nicht mehr klar kommt weil er alleine ohne seine Freunde da were und auf der Schule sind auch Kinder die Verhaltens gestoert sind wir haben total Angst das er ein knacks dadurch bekommt. Wir gaben einfach so ein gefühl das sie Kinder aussortieren wollen wo sie dran hindern den Stoff schneller durch zu bekommen den wenn er Heim kommt und irgendwas nichtverstanden hat sagt er ich habe die Lehrerin gefragt und sie erklärt es mit nicht. Das ist echt schwierig ich weiss nicht was wir machen sollen er hat am Wochenende so ein Drama zuhause gemacht geweint war verzweifelt weil er das nicht verstehen konnte und sagte zu uns ihr wollt doch das ich auf die dummen Schule gehe da sein Fußball Kollege da ist und er wird ausgelach von den anderen weil er eben auf der Schule ist ich meine der junge kann nix dazu aber dem sieht man das auch an das mit ihm was nicht stimmt und bei meinem gar nicht der ist völlig normal und super inteligend bis auf die Sachen die ich schon genannt hatte. Hat jemand von euch auch so ein Problem?bitte um eure Meinung was wuerdet ihr tun ??? Den alle aus unserer Familie raten uns davon ab ich weiß nicht den mein Gefühl nach sollte ich ihn nicht wo anders hin tun irgendwas haelt mich und mein Mann davon ab.
Danke schon mal für eure Antwort lg.

Beitrag von tattel 25.10.10 - 08:41 Uhr

Hi,

zu allererst: wenn du mit Punkt und Komma schreiben würdest könnte man es besser lesen, da muß man sich ja echt durchkämpfen#schwitz

Zum Zweiten: Ich würde es als Chance sehen, dass Dein Kind in einer Förderschule seine momentanen Defizite aufarbeiten kann. Dort sind weniger Kinder in einer Klasse und die Lehrer haben dort mehr Zeit auf die Probleme der Kinder einzugehen.

Wäre es Dir lieber, Dein Kind würde auf ner "normalen "Schule untergehn, zich Ehrenrunden drehen usw. ?

Wenn Du wirklich nicht einverstanden bist kann Dich keiner dazu zwingen, Dein Kind an einer Förderschule anzumelden, Ich allerdings würde erstmal noch das Gespräch mit der Lehrerin suchen, damit Du die Gründe richtig verstehst.

LG

Tanja



Beitrag von germany 25.10.10 - 15:05 Uhr

Du hast es wirklich geschafft bis zum Ende zu kommen? Ich habe es wirklich versucht, nach der Hälfte allerdings aufgegeben. Die Rechtschreibung kann meinetwegen noch so schlecht sein, wenn wenigstens Absätze gemacht werden, dann ist es etwas einfacher sowas zu lesen..#schwitz

Beitrag von aylin80 25.10.10 - 08:53 Uhr

Hallo, guten Morgen, als Lehrerin kann ich dir auch sagen, dass du das als Chance und Gelegenheit sehen solltest. Kein Kind wird "aussortiert", zumal das ja nicht nur Sache der Lehrkraft, sondern auch mit Schulpsychologin und Sonderschullehrer besprochen wird.
Du hast doch in der Förderschule kleinere Klassen, viel Hilfe und Unterstützung. Also, was ist so schliumm dran? Dass euch jemand blöd anschauen könnte? Und wenn schon!!!! Bei einigen Schülern gelingt auch nach 2-3 Jahren eine Rückführung an eine Regelschule.
Bedenke auch, dass su deine negative Einstellung bez. FS aucf dein Kind überträgst und ihm damit bestimmt keinen Gefallen tust.

Beitrag von leiahenny 25.10.10 - 09:01 Uhr

Sprich mit dem Schulpsychologen etc. - schau die dir Föderschule mal in Ruhe an. Und dann mach eine Liste positiv und negativ.
Wieso ist euer Sohn bereits jetzt in die Diskussion miteinbezogen ?

Beitrag von tascha0711 25.10.10 - 09:14 Uhr

Ja weil er direkt nach den Herbstferien wechseln soll und am Dienstag 2 Std. Hin soll zu schnuppern und wir haben es ihn schonend beigebracht und er war so gar nicht damit einverstanden.
Ich mein hat man als Eltern nicht so ein Gefühl dafür was das richtige were?
Ich meine wir sind nicht dagegen oder so aber irgendwas hält uns davon ab ist so ein komisches Gefühl.

Beitrag von manu123456 25.10.10 - 09:18 Uhr

hallo

mein sohn wurde im august in eine förderschule eingeschult.
er fühlt sich da wohl und kommt prima zurecht.
wir gehen mit dem thema offen um und schämen uns nicht ihn da hin gegeben zu haben.

mein sohn wurde anfang des jahres getestet vom BFZ.
ergebnis : normale grundschule nur mit integrationskraft oder förderschule.


lg manu

Beitrag von juniorette 25.10.10 - 09:23 Uhr

Hallo,

es gibt Sprachförderschulen. Dahin gehen auch die intelligentesten Kinder, wenn sie erhebliche Sprach-Defizite haben.

"und irgendwas nichtverstanden hat sagt er ich habe die Lehrerin gefragt und sie erklärt es mit nicht. "

"der ist völlig normal und super inteligend "

Sei mir nicht böse, aber wenn dein Sohn als Einziger bestimmte Sachen in der Schule nicht versteht, dann ist er alles andere als "super intelligent" (nicht unbedingt dumm, aber eben auch nicht überdurchschnittlich intelligent).

"und sagte zu uns ihr wollt doch das ich auf die dummen Schule gehe da sein Fußball Kollege da ist und er wird ausgelach von den anderen weil er eben auf der Schule ist i"

Wenn dein Sohn eine Förderschule als "dummen Schule" bezeichnet, spricht das ebenfalls nicht für eine hohe Intelligenz, wobei ich denke, dass er einfach nachplappert, was er von anderen gehört hat. Ein intelligentes Kind würde verstehen, dass es nicht auf eine "dummen Schule" gehen soll, sondern auf eine Schule, die besser auf seine sprachlichen Defizite Rücksicht nehmen kann. Dafür bräuchte es natürlich intelligente Eltern, die das ihrem Kind kindgerecht erklären und nicht selbst null Ahnung von Förderschulen haben und nur Vorurteile gegen selbige haben.

Und noch eine Anmerkung, die nicht böse gemeint ist:
der Bildungsstand eines so jungen Kindes hängt in hohem Maße davon ab, wie gebildet seine Eltern sind.
Und wenn ich deine Rechtschreibung, die fehlenden Satzzeichen, deine Wortwahl und deine Grammatik so anschaue, konntest du deinem Kind in den vergangenen 6 Jahren vermutlich nicht so viel Bildung vermitteln wie es andere Eltern eventuell können.

Ich denke deine Ansprüche an ein "intelligentes" Kind weichen sehr von den Ansprüchen einer Regelschule ab.

LG,
J.

Beitrag von nina_1981 25.10.10 - 09:41 Uhr

Dem ist nichts hinzuzufügen....

Beitrag von tascha0711 25.10.10 - 09:41 Uhr

Das ist deine Meinung das akzeptiere ich voll kommen! Nur soviel dazu, bei ihm wurde ein IQ Test schon durch geführt und ich wuerde das nicht schreiben wenn ich das schwarz auf weiß haette.
Zur meiner Rechtschreibung ja tut mir leid ich bin mit meinem Handy online und vertippe mich leicht da ich schnell schreibe sorry falls es jemanden stören sollte;)

Beitrag von juniorette 25.10.10 - 09:51 Uhr

1) wie hoch ist denn sein IQ? Und kennen die Lehrer das Ergebnis?

2) wie schon gesagt:
auch ein hoch intelligentes Kind wird für eine SPRACHförderschule empfohlen, wenn es gravierende Sprach-Defizite hat. Bei deinem Sohn scheinen ja noch Konzentrationsstörungen dazu zu kommen, wenn er sich von einer Gruppe leicht ablenken lässt. Darauf kann eine Förderschule auch besser Rücksicht nehmen bzw. diese therapieren, als eine Regelschule.

"sorry falls es jemanden stören sollte"

Natürlich stört das, wenn man sich doppelt anstrengen muss, um einen Text zu entziffern. Hast du keinen PC zum Online gehen? #gruebel
Und hat dein Handy keine Satzzeichen? Meins schon...

Beitrag von seluna 25.10.10 - 12:17 Uhr

Kinder fassen zudem das Wort "dumme Schule" nicht selber zusammen, es sind in der Regel Erwachsene die das von sich geben.

Mein Sohn bekam das auch schon an den Kopf geknallt, das schlimme daran..es kam vom eigenen Vater.(von dem ich zu der Zeit schon getrennt war)
Der meinte "auf deine Schule gehen nur Vollidioten, Spasten und Schwachköpfe"

Oh man, bin ich ausgetickt als das Kind um die ecke war.

Als ich mit dem Mann fertig war, habe ich meinen Sohn erstmal erklärt, das er und seine Freunde keine Idioten oder sonstiges sind und Papa keine Ahnung hat, weil er sich nicht damit beschäftigt hat und seine Eltern ihn sowas als Kind bereits eingebläut haben.
Keine Ahnung ob das die perfekte Erklärung war, aber für ihn war die sache dann erledigt.

Kinder spiegeln nun mal das wieder, was Erwachsene ihnen vorleben.


Beitrag von kleinessternchen05 25.10.10 - 12:57 Uhr

Das waren auch meine Gedanken!


"Und noch eine Anmerkung, die nicht böse gemeint ist:
der Bildungsstand eines so jungen Kindes hängt in hohem Maße davon ab, wie gebildet seine Eltern sind.
Und wenn ich deine Rechtschreibung, die fehlenden Satzzeichen, deine Wortwahl und deine Grammatik so anschaue, konntest du deinem Kind in den vergangenen 6 Jahren vermutlich nicht so viel Bildung vermitteln wie es andere Eltern eventuell können."

Beitrag von twins2302 25.10.10 - 13:47 Uhr

Ein Hoch auf deinen Mut, das auszusprechen!!!!

Ich wurde gerade gefragt, ob ich den Beitrag unangemessen finde #kratz

Beitrag von asimbonanga 25.10.10 - 19:00 Uhr

Dem kann ich nur zustimmen.

Beitrag von sandra7.12.75 25.10.10 - 09:41 Uhr

Hallo

Ich verstehe nicht das man ihn jetzt schon von der Schule haben möchte.

Unsere Tochter war Entwicklungsverzögert mit Sprachproblemen.Sie hat Epilepsie.
Mit viel Hilfe und Förderung haben wir sie Schulreif bekommen.In der 2.KLasse wurde sie dann gemoppt mit sex.Gewalt und das Elend nahm seinen Lauf.Sie wurde auf Förderbedarf getestet und brauchte das auch.
Sie geht jetzt schon über ein Jahr auf die Förderschule und macht sich ganz gut.
Was die anderen geschrieben haben stimmt schon wegen den kleinen Klassen und so,aber die Grundschule kann das nicht einfach so entscheiden.Das machen andere Leute.Dann muß die ADD auch noch zustimmen.Du selber kannst auch sagen:Nein,möchten wir nicht nur braucht er echt Förderung kannst du das nur einmal ablehnen.

Guck mal ob es bei euch Grundschulen mit Förderbedarf gibt.Das sind ganz normale Grundschulen mit Schwerpunkt Förderung.


lg

Beitrag von delfinchen 25.10.10 - 09:57 Uhr

Hallo,

dein Text ist kaum verständlich, weil er keinerlei Satzzeichen enthält und vor Fehlern nur so wimmelt.
Wenn eine solche Schreibweise dein Maßstab von Intelligenz ist, dann weicht er wirklich von der "Norm" ab und es ist verständlich, warum du deinen Sohn als "super intelligent" bezeichnest.

Aber ok, vielleicht ist das ja nur in der Aufregung passiert.
Zu deinem Anliegen:

Was sollte die Lehrerin davon haben, deinen Sohn loszubekommen? Sie bekommt kein Geld dafür, dass sie Kindern eine andere Schule empfiehlt.
Ich bin mir auch sicher, sie hat Unterrichtsstoff auch schon x-Mal erklärt, da es mit Sicherheit nicht lauter Überflieger in der Klasse gibt, die alles beim ersten Erklären kapieren. Und Lehrer erklären natürlich gerne und oft, aber alles hat seine Grenzen. Irgendwann muss man weitermachen, denn es gibt genug Kinder, die es schon verstanden haben und sich dann langweilen und stören - außerdem muss man ja eine bestimmte Stofffülle schaffen. Wenn dein Sohn also wirklich super intelligent wäre, dann käme es nicht dazu, dass er nach Mehrmalerklärungen der Lehrkraft etwas immer noch nicht versteht.

Wenn er von der Dummenschule als Förderschule spricht, dann spricht das gegen deine Familie. Wo soll er denn eine solche Ausdrucksweise anders herhaben? Das ist absolut vorurteilsbehaftet. Es gibt eben Kinder, die in speziellen Bereichen solche Defizite haben, dass sie an einer Regelschule mit nicht speziell für dieses Defizit ausgebildeten Lehrern nicht adäquat gefördert werden können.
Daher sollte man eine solche Schule als Chance begreifen, in der in KLEINEN Klassen mit ZWEI Lehrkräften an dem Defizit gezielt gearbeitet werden kann, eben weil der Lehrer eine Ausbildung dafür hat. Normale Volksschullehrer haben das im Normalfall NICHT!
DAS solltet ihr eurem Sohn erklären, aber das ist wohl nun schon zu spät.
Ich hätte ih GAR NIX zur neuen Schule gesagt, sondern nur, dass er mal für einen anderen Tag eine andere Schule anschauen DARF um zu sehen, ob es ihm da besser gefällt.

Eine Diafö ist eigentlich eine tolle Sache, weil einem da die Möglichkeit geboten wird, mehr Zeit für den Unterrichtstoff zu haben. Will heißen: Man macht den Unterrichtsstoff der ersten zwei Schuljahre in drei Jahren.
Und das eine Jahr wird NICHT auf die Pflichtschulzeit angerechnet, es gilt als zwei Schuljahre. Wenn dein Sohn aber später vielleicht mal eine Klasse wiederholen muss, wird das angerechnet und KANN dazu führen, dass er nach der 8. Klasse die Schule verlassen muss, falls er keine Schulzeitverlängerung bekommt.
Holt er in drei Jahren seine Defizite auf und muss nicht mehr wiederholen, dann kann er ohne Schulzeitverlängerung die 9. Klasse beenden.

Klar kann dich niemand gegen deinen Willen zwingen, aber ICH würde mir in einem solchen Fall von den Eltern unterschreiben lassen, dass wir als Schule und ich als Lehrer darauf aufmerksam gemacht haben, dass eine spezielle Förderung an unserer Schule nicht möglich ist und dass später kein Anspruch geltend gemacht werden kann, dass ihm eine Förderung in ebendiesem Bereich zusteht, sondern der Förderunterricht nur in dem Rahmen erteilt wird, wie er an einer Regelschule vorgesehen ist.

Eine Diafö ist nicht anderes als Unterricht nach dem Grundschullehrplan, der den Kindern mehr Zeit lässt. Das heißt nicht, dass dein Kind keine Chancen im späteren Leben hat.
Ich denke zudem, dass in den Augend er Lehrkraft da noch ANDERE Defizite als nur die Sprache eine Rolle spielen, denn sonst hätte sie eine Sprachheilschule vorgeschlagen.
Vielleicht hat er auch Probleme in der Aufmerksamkeit und der Wahrnehmung oder generell der Intelligenz?

Wie geschrieben, läge es nur an der Aussprache, sollte die Lehrkraft eigentlich eine Sprachhilschule vorgeschlagen haben und ich frage mich dann auch, warum das im Kindergarten niemandem aufgefallen ist, denn da hätte man mit Logopädie sicher schon dran arbeiten können!

Viele Grüße,
delfinchen



Beitrag von karna.dalilah 25.10.10 - 10:35 Uhr

Als ich deinen Text las kamen einige Fragen auf.
Ich stelle sie dir eben mal :-)

Habt ihr schon nach der Ursache gesucht, dass euer Sohn schlecht spricht und offensichtlich manche Dinge nicht hört?

Mit Ergo und Logo therapiert ihr die Auswirkungen der Ursache!

Schlechte Aussprache läßt auf (temporäre) Hörschwierigkeiten vermuten.

Ist das abgeklärt?
Habt ihr auch einen Überleitungstest Gehör-Gehirn machen lassen?
(Unser Sohn hat da zwar ein altersgemäßes Ergebnis, jedoch funktioniert die Kommunikation rechte und linke Gehirnhälfte nicht tadellos)

Habt ihr die Wirbelsäule eures Sohnes mal anschauen lassen?

Wirbelsäulenfehlstellungen oder Blockaden können Ursache für schlechte Konzentrationsfähigkeit sein.
( Unser Sohn hatte eine Blokade es Atlaswirbels, nach der Therapie ist er lt Lehrerin wie ausgewechselt. Er hat einen Entwicklungssprung gemacht und die Konzentration ist merklich besser und andauernder. Auch er sollte zurückgestuft werden)

Übrigens konnte unser Sohn daheim die geforderten Aufgaben lösen und erfüllen, während in der Schule gar nix ging.

Er hat heute noch temorär Flüssigkeit im Ohr, was ihn schlecht hören läßt.
Einmal haben wir schon Paukenröhrchen setzen lassen.
Nun warten wir noch ein wenig ab, da er bei der OP kardiologisch auffällig war.

Eine Förderschule mag ein Segen sein, da der Druck einer Regelschule wegfällt.
Nur sind die Ursachen ja auch nicht zwangsläufig mit einer Umschulung behoben.

Ich wünsche euch Erfolg bei der Entscheidungsfindung
Karna

Beitrag von seluna 25.10.10 - 12:11 Uhr

Hallo du,
Mit Absätzen, Punkt und Komma wäre dein Beitrag um einiges besser zu lesen.

Nun aber zum Thema,
Mein Sohn ist 11 und geht seit Beginn der 2 Klasse ebenfalls auf die Förderschule.

Ich hatte die gleichen Ängste wie du, aber mein Sohn ist in seiner Art genauso geblieben und die Schule war eine Möglichkeit für ihn, erstmal mit der Situation Schule klar zu kommen.
Ich finde es ganz schlimm, das die Förderschule heute immer noch als Aufbewahrung für dumme, als Brettergymnasium oder Sonderschule betrachtet wird, denn das ist sie defintiv nicht.

Mein Sohn hat sogar einen sehr guten IQ, aber er kommt halt mit dem Anspruch in der Schule nicht klar, die Akzeptanz für mich war schwer, das Umfeld gab mir die Schuld an dem Versagen meines Sohnes und das hat das ganze nicht leicht gemacht.
Ich musste lernen das ganze zu akzeptieren und in den meisten Fällen sind es die Eltern, die die Probleme mit den Gedanken an die Förderschule haben und nicht die Kinder.

Wenn dein Sohn sich in der Förderschule gut entwickelt und seine Leistung gut ist, er den Schulstoff gut mitarbeitet, kommt er eh zurück auf die Regelschule.

Ich habe meinen Sohn übrigens erstmal für ein längeres Gutachten dort zur Schule gehen lassen, die Förderschule war einverstanden und die Regelschule hielt seinen Platz frei bis zur endgültigen Entscheidung.


Hast du mich mal mit der Förderschule auseinander gesetzt? Hattest du schon ein Gespräch mit dem Schulleiter?

LG Seluna

Beitrag von seluna 25.10.10 - 14:14 Uhr

wie man hier zum teil gegen die Mutter angeht.
Ja, mich nervt die fehlende Interpunktion auch und die Rechtschreibung ist auch nicht der Knaller.
Trotzdem sollte man überlegen was man von sich gibt..

1: es gibt Legasthenie und diese betroffene Menschen haben wirkliche Probleme die einfachsten Wörter zu schreiben, geschweige denn Punkt und Komma zu benutzen.
Wer glaubt das hätte etwas mit mangelnder Intelligenz zu tun, sollte ruhig mal Google benutzen und sich gründlich informieren.

2: Es gibt Menschen die sind schlichtweg zu faul, beim Schreiben im Netz auf Rechtschreibung und Interpunktion zu achten.
Mein Ex Schwager ist ein hoch intelligenter Mann, hat den Dipl. Ing und den Doktor quasi nebenbei aus Langeweile gemacht.
Im Internet liefert er aber genau solche Texte ab, wie die Ur-Verfasserin hier.
Er sagt er hat schlichtweg keine Lust.
Gut, kann ich nicht nachvollziehen, aber ich akzeptiere es.

Da ich hier im Internet nicht weiss was für ein Mensch mein gegenüber ist, kann ich den doch nicht einfach beleidigen oder angehen.
Selbst wenn dieser Mensch vielleicht nicht so intelligent scheint wie man selber, wer bin ich das dem auch noch an Kopf zu knallen.

Welcher Mensch findet es toll, auf seine Schwächen hingewiesen zu werden und das auf solche Art und weise.

Es geht jetzt nicht nur um die hier zu findenden Postings, man liest sie ja immer wieder.

Mein Sohn ist 11 und schwerer Legastheniker, er kann erst seit einem knappen Jahr lesen und schreiben, ständig wird er verunsichert und von fremden Menschen angegangen.
Ich kann es nicht nachvollziehen, es tut mir leid.

Wenn ich dann hier noch lesen muss, das es mutig ist hier jemanden öffentlich anzuprangern, fehlt mir jedes Verständnis.
hin und wieder ist es besser einfach den Mund oder die Finger still zu halten. und sich sein Teil zu denken.

Sicher, ich weiss sehr wohl das es Menschen gibt die sich schlichtweg einen Dreck um die Rechtschreibung kümmern, aber ich sitze hier vor meinem Pc und kann nicht beurteilen ob das bei der Person so ist ob da ernste Sachen vorliegen.

So, wer sich jetzt von mir angegriffen fühlt, darf mir gerne Kontra geben.
Ich möchte allerdings niemanden angreifen, sondern ehr zum Nachdenken anregen.


Beitrag von froehlich 25.10.10 - 21:52 Uhr

VIELEN DANK! Dieser Beitrag ist der ERSTE in diesem Thread, der sich einer angemessenen Antwort rühmen kann. Es ist absolut BESCHÄMEND, mit welcher Befriedigung eine verzweifelte Mutter hier derangiert und niedergemacht wird. Unerhört!

Beitrag von nanoukaladar 25.10.10 - 21:57 Uhr

Eigentlich gebe ich dir Recht.

Aber: was zwar sehr unfreundlich, teils beleidigend gesagt wurde, könnte netter formuliert eine gewisse Wahrheit enthalten.

Der Text der Themeneröffnerin legt die Vermutung nahe, dass sie in irgendeiner Form mit Sprache auf dem Kriegsfuss steht. Dafür braucht sie nun aber wirklich niemand anzuprangern. Jedoch, todschweigen muss man es auch nicht, es fällt auf, weshalb nicht thematisieren, sachlich, anständig und nicht wertend?

Wenn jemand selber eine Schwäche hat, egal welcher Art, ist es gut möglich, dass diese a) vererbt wird und b) dass derjenige mit der Schwäche selber kaum auf adäquate Art und Weise seinem Kind mit derselben Schwäche beistehen kann um diese wettzumachen.

Beitrag von moni66 16.11.10 - 18:36 Uhr

HI
sehr guter Beitrag du hast mir aus der Seele gesprochen!!!
LG

Beitrag von jono 25.10.10 - 16:59 Uhr

Hallo,

erst einmal hat die Lehrerin das nicht selber zu entscheiden, schon gar nicht nach 7 Wochen Unterricht.

Ich würde als erstes versuchen, mein Kind an einer anderen Schule (Regelschule) unterzubringen, bei der Lehrerin wird er wohl kaum mehr einen Fuß "auf den Boden" bekommen. Zeig Deinem Kind, das es so wie es ist, o.k ist. Steh zu ihm und kämpfe für ihn.

Die Förderschule wäre für mich die letzte Wahl, erst wenn gar nichts mehr geht. Heute bekommen die Kinder aus meiner Sicht viel zu schnell einen Stempel aufgedrückt. Ergo ist MOde und am Logopäden kommt schon fast gar keiner mehr vorbei. ADHS haben sie eh alle.

Viel Erfolg und LG
Jono

Beitrag von aylin80 25.10.10 - 19:56 Uhr

Was heißt "letzte Wahl"? Du drückst dem Ganzen ja auch schon einen Stempel auf?

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