Wie soll ich das beurteilen? HILFE!

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von stachelnase 25.10.10 - 09:16 Uhr

Guten Morgen,
unser Sohn ist jetzt 2 Jahre und 4 Monate. Er kann super sprechen und ist toll entwickelt. Ich kann es schlecht beurteilen und möchte auch nicht als Angeber dastehen! Lasse (so heißt er) kann schon manche Geschichten die ich ihm aus seinem Gute Nacht Buch vorlese auswendig (sie reimen sich) Lieder kann er schon komplett singen (Hänschen klein usw.) Er zählt auch schon fast richtig bis 10 und heute morgen als er auf dem Töpfchen saß fragte er mich was die Buchstaben in seim Buch bedeuten und wollte sie erklärt haben. Ist das normal? Ich freue mich natürlich aber möchte ihn auch richtig fördern und ihn nicht zu sehr verwirren wenn ich jetzt auch schon mit Buchstaben anfange! Ich habe das Gefühl er bracht immer eine Aufgabe- Er sagt auch zu mir "Und was ist meine Aufgabe oder was soll ich machen"! Danke für Euren Rat!

LG TINA

Beitrag von ena71 25.10.10 - 09:23 Uhr

Hi
wenn er das gerne macht, dann soll er es auch tun..
Buchstaben üben ist doch prima, z.B. seinen Namen schreiben lernen ist auch toll..

Das Auswendig können von Liedern und Texten ist schon häufiger , Johanna konnte auch noch nicht sprechen (so grade zweiwortsätze mit ca 15 Monaten) aber sang Backe Backe Kuchen auswendig...(lautmalerisch) und sprach ihr Gute Nacht Buch mit.

Ihr könntet ja mal Schule spielen, es ist total schön wenn ein Kind gerne lernt.

mal sehen wies sich entwickelt...

gruss ena

Beitrag von postrennmaus 25.10.10 - 09:25 Uhr

Meine wird am Samstag 2 und hat nahezu den gleichen Stand. Mir kommt das keinesfalls unnormal vor. Sie liebt es, alles auswendig zu lernen. Ob Bücher, Lieder, Farben, Buchstaben oder Zahlen. Manche Kinder sind einfach seeeeehr wissbegierig. Ich stille ihren Wissensdurst soweit ich das kann. Im Kindergarten bekommt sie aber auch schon so viel mit und löchter die Erzeiher da auch :-)

Also was möchtest du für einen Rat haben? Lass ihn doch neugierig sein und erzähl ihm was er wissen will. Warum solltest du ihm das vorenthalten?

Lg postrennmaus mit Lotte (23 Monate)

Beitrag von postrennmaus 25.10.10 - 09:26 Uhr

Au weia was für Rechtschreibfehler, sorry. War die Geschwindigkeit ;-)

Beitrag von stachelnase 25.10.10 - 09:28 Uhr

Vorenthalten auf keinen Fall! Ich hab gedacht ob es evt. irgendwelche Bücher oder Förderungen gibt wo er sich spielerisch weiterentwickeln kann!

Beitrag von zahnweh 25.10.10 - 10:31 Uhr

Das beste Fördermittel heißt Mama und ggf. andere Kinder ;-)

viel vorlesen und beim Lesen auf Fragen eingehen (auch wenn man dann keinen halben satz weit kommt pro Frage #schwitz#verliebt)

auf Fragen eingehen und beantworten.

im Laufe der Zeit auch Mini-Lük. Hat meine mit 3 Jahren bekommen und findet es toll. Bambino Lük gibt es auch, fand ich aber nicht sooo toll (wollte das Mini-Lük sowieso für sie)

Meine stand mit 1,5 Jahren vor jedem Schild auf ihrer Höhe (mit Werbung) und spielte "lesen". Sie positionierte sich und tat so als ob. Zwischendurch fragte sie nach einzelnen Buchstaben. Sie machen lassen und ihre Freude mit ihr teilen, war Förderung pur :-) #huepf

Beitrag von hanni123 25.10.10 - 09:53 Uhr

Huhu,

ist normal.

Ein schönes Buch ist dieses hier:

http://www.amazon.de/Duden-bis-10-Lernschritte-Begreifen/dp/3411703466

LG

Hanna

Beitrag von engelchen28 25.10.10 - 10:15 Uhr

alles völlig normal, keine angst #:-)!

Beitrag von raena 25.10.10 - 10:23 Uhr

Meine Tochter sang in dem Alter auch schon auswendig das halbe Liederbuch, kannte die Geschichte die wir häufig gelesen haben auch auswendig. Das ist ganz normal, denn ebenso wie beim Memory haben Kinder da eicht ein Talent sich die Sachen zu merken!
Auch das Zählen ist was ganz normales (zumal es in dem Alter häufig auch nur die "auswendig" gelernte Reihnenfolge von Zahlen ist und sie von Zahlen /Mengen noch nicht so viel Gespür haben)

Was willst denn beurteilen? Er ist ein völlig normales neugierige Kind!
Wenn er was fragt dann antwortest du ihm halt. Du brauchst da gar kein Förderprogramm durchziehen, biete deinem Sohn Dinge an und er wird dir schon zeigen ob es ihn interessiert oder nicht!

Mach dir doch nicht so einen Kopf drum!

LG
Tanja

Beitrag von zahnweh 25.10.10 - 10:26 Uhr

Hallo,

solange Kinder fragen und was wissen wollen, ist das "normal"
Gedanen würde ich mir eher machen, wenn Kind gar nicht fragen und für gar nichts Interesse hätten.

Meine 3jährige spricht noch nicht sooo gut. Besser als vor einem halben Jahr, aber noch nicht super.
Für Buchstaben interessiert sie sich schon lange.

Bei uns gilt:
Auf Fragen bekommt sie Antwort - soweit sie es wissen möchte. Nicht mehr und nicht weniger.
Egal bei welchem Thema. Sie weiß wie viel Input sie braucht und sie weiß auch, wann sie genug hat. Genau so viel fragt sie.

Kürzlich wollte sie die Einzeile des Waschbeckens + Rohre wissen. Ventil und Rohr war ihr zu wenig. Bei anderen (einfachen) Sachen zeigt sie auch, wenn es ihr zu viel wird, dreht den Kopf weg oder geht einfach spielen ;-)

An manchen Tagen fragt sie mehr, an anderen weniger.

Wenn Deiner nach Automarken fragen würde, würdest du dir da auch Gedanken machen? Oder einfach genau das beantworten, was er wissen möchte? (nicht mehr und nicht weniger)

Beitrag von anja1971 25.10.10 - 12:03 Uhr

Hallo,
ich glaube, das ist völlig normal. Singen, zählen, Reime aufsagen - das konnten meine beiden auch schon sehr früh. Jetzt, mit genau 3 Jahren, "lesen" sie sich Bücher gegenseitig vor. Sie kennen eben den Inhalt und durch häufiges Vorlesen auch die genaue Wortwahl. Für meine Begriffe hat das nichts mit besonderer Intelligenz zu tun, sondern eher mit Interesse und Phantasie.