Belastetes Spielzeug

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von mara0818 25.10.10 - 09:25 Uhr

Hallo ihr lieben,

mittlerweile weiß ich gar nicht mehr was ich meinem Sohn (14 mon) zum spielen kaufen soll :-( Ich achte schon auf Qualität und kaufe wenig, aber dafür dann halt sigikid, haba & co. Bei Stiftung Warentest kommen aber auch Qualitätsspielzeug echt schlecht weg, z.B. ein Teddy von Steiff. Hallo?! Sigikid und Haba geben wenigstens eine Stellungnahme ab, aber von vielen kommt gar nichts.
Ich wollte auch mal einen Spielteppich kaufen von mytoys, getestet im Jahr 2004 von Ökotest - einmal ein teppich mit note 2 und einmal ein Teppich mit note 6 und welcher wird noch verkauft? Der schlechte mit Schadstoffen!
Haben denn die Spielzeughersteller keine Ethik, müssen da wirklich Schadstoffe rein? Hallo das sind Kinder, die lutschen alles ab!
Ich kaufe noch immer Haba und Co, wenigstens ist das sicherer als das gar nicht getestete Spielzeug.
Was meint ihr? Was kann man als Verbraucher tun? Es heißt doch immer der Verbraucher bestimmt den Markt! Ich werde jetzt mal an Steiff und Co schreiben, vielleicht hat ja jemand Lust das auch zu tun. Damit die Mal sehen, dass es besorgte Eltern gibt die vielleicht nützt das ja was (ich glaub zwar nicht, aber nix tun ändert auch n ix)

Beitrag von dentatus77 25.10.10 - 09:41 Uhr

Hallo!
Ich stimme dir voll und ganz zu!
Ich hab mich auch schon gewundert, was diese ganzen Schadstoffe im Spielzeug zu suchen haben.
Und was mich am Meisten geärgert hat, ist , dass es sich nicht um Billigspielzeug sondern um absolut hochwertiges und auch preislich nicht gerade günstiges Spielzeug handelt. Außerdem ist Holzspielzeug stärker belastet als Plastikspielzeug.
Da will man als Mutter das Beste für sein Kind und kauft renomierte Markenprodukte, und dann sind die nichts besser als Billigprodukte. Da kann ich ja gleich im 1Euro-Laden kaufen, mehr als stark belastet kann das Spielzeug da auch nicht sein :-[.
Ich frag mich: Was denken sich die Herstellen? Müssen denn immer erst Test und Ökotest sie mit der Nase auf diese Schadstoffe stoßen? Können die nicht einmal selber testen?
Aber auch der Verbraucherschutz ist gefragt: Warum hat es für einen Hersteller von Spielwaren etc. keine Folgen, wenn eine so hohe Schadstoffbelastung festgestellt wird? Warum werden da nicht regelmäßig Stichproben genommen.
Vielleicht sollte man nicht nur an die Hersteller sondern auch einmal an Frau Aigner schreiben.
Liebe Grüße!

Beitrag von mara0818 25.10.10 - 09:51 Uhr

Hallo! Ja da hast Du recht - auch die Politik sollte reagieren! Auch mit hohen Geldstrafen, vielleicht lohnt es sich dann finanziell für die Firmen nciht mehr unsere Kinder zu vergiften!#wolke

Beitrag von poulette 25.10.10 - 09:53 Uhr

das frag ich mich auch... :(

bei dem spielzeugtest vom letzten jahr hat plastikspielzeug besonders schlecht abgeschnitten, da hab ich erstmal bei uns alles aussortiert und fast nur das holzspielzeug gelassen...

und nun heisst es in diesem jahr, dass plastikspielzeug besser abschneidet!

wie mans macht, ist es verkehrt, ach scheisse :(

Beitrag von kleenerdrachen 25.10.10 - 13:18 Uhr

Da siehste mal, dass das gar nichts bringt. Viel Wind um nichts, je nachdem wieviel die "unabhängige" Stiftung Warentest gespendet bekommt, so fallen auch die ERgebnisse aus. Das ist doch alles nur Lug und Trug!

Beitrag von dentatus77 25.10.10 - 10:11 Uhr

Hallo nochmal!
Ich hab mir den Artikel mal als Download gegönnt ;-)
Hier die nicht belasteten Artikel:
"Nur 8 ovn 50 Spielzeugen sind nicht mit Schadstoffen belastet, 6 sind aus Plastik: die Hubschrauber von Fisher Price und Playmobil (7,30 bis 10 Euro), das Lego-Ferkel (5 Euro), der petit-mauri-Junge von Its imagical (5,95 Euro), das Spaß-Auto von Ravensburger (18 Euro), die SmartVille-Tiere von Vtech (8 Euro). Auch nicht belastet: das Plüschtier Hello Kitty (30 Euro) und die Puppe Curly Girl von sigikid (27,50Euro)."
Liebe Grüße!