Schwanger in Fernbeziehung

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von luna1985 25.10.10 - 10:34 Uhr

lebe jetzt seit einem jahr in einer fernbeziehung und wir sind uns einig, wir wollen nie mehr auseinander gehen...außerdem haben wir uns dafür entschieden, trotz der fernbeziehung ein kind zu bekommen...im ersten üz hat es nicht geklappt...jetzt üben wir weiter...die planung sieht den stadtwechsel seiner seits bis frühjahr nächsten jahres vor...wie habt ihr die zeit erlebt???wann hat es bei euch geklappt??? und sonst freu ich mich über weitere erfahrungen...

lg

luna

Beitrag von kathi.net 25.10.10 - 11:25 Uhr

Hallo Luna,

ohne Dir zu nahe treten zu wollen oder Eure Beziehung in Frage zu stellen..... wäre es aber nicht ratsam, zunächst einmal Euer Zusammenleben zu testen und dann den Kinderwunsch umzusetzen?

Es soll ja Fälle geben, da gehen Beziehungen in die Brüche, sobald man Tisch und Bett länger als nur übers Wochenende teilt. :-) Alltag ist ja dann doch meist anders.

Liebe Grüße Kathi

Beitrag von rhenus11 25.10.10 - 11:33 Uhr

That's right!

Beitrag von will nicht-------- 26.10.10 - 12:02 Uhr

Richtig!

Fernbeziehungen sind wie ein Urlaubsflirt.

Du machst Urlaub alles ist toll,
du triffst deinen "Freund" alles ist noch toller!

Aber JEDEN Tag mit dieser Person den Tag zu erleben und zusammen zu wohnen - ist WAS GANZ ANDERES!

Manche denken nicht soweit, weil die rosarote-Brille denen auf der Nase sitzt!

Aber manchmal muss man´s einfach probieren.....#verliebt

Beitrag von seelenspiegel 25.10.10 - 11:46 Uhr

Ich schliesse mich der Beitragsschreiberin über mir an.

Ein Kind in einer Beziehung zu haben, in der man eigentlich noch nicht mal weiss, wie es ist ständig und dauerhaft zusammen zu leben, halte ich für ein wenig übereilt.

Wartet doch wenigstens noch den Stadtwechsel, und 3 Monate Zusammenleben ab, bevor Thema Kind wieder spruchreif wird. Klar....eine Garantie gibt es nie.....aber ihr habt doch alle Zeit der Welt :-)


Alles Gut für Euch zwei......und vielleicht bald drei.

Beitrag von luna1985 25.10.10 - 12:07 Uhr

ganz lieben dank für eure ratschläge...aber ich wollte viel mehr erfahrunegn von frauen, die selber den wunsch nach einem kind in einer fernbeziehung versprüen oder verspürt haben...ich verstehe menschen, die kein "verständnis" dafür haben...hätte ich ohne die erfahrung sicherlich auch nicht...

wir leben dauerhaft miteinander...zwischen uns gelten die gleichen regeln, wie bei jeder anderen "normalen" beziehung auch...außer, dass wir eben 5 tage die woche räumlich getrennt sind...das heißt nicht nur emotional (liebe, vertrauen etc) sondern auch was die alltagsablauforganisation angeht...

wir haben den entschluss gefasst, weil wir wissen, dass wir uns nichts vormachen und keine schaspieler sind....soll heißen, wir machen uns nichts vor...wir reden viel über erwartungen an liebe und beziehung und sind uns in allen punkten einig, die eine beziehung ausmachen...

es ist schwer zu verstehen, dass glaube ich und wie ihr schon gesagt habt, es gibt für nichts eine garantie...menschen verändern sich auch in einer 50jährigen ehe und entweder man geht den weg zusammen oder nicht

Beitrag von cherymuffin80 25.10.10 - 11:59 Uhr

Hallo,

ich wurde in meiner Fehrnbeziehung ungeplant schwanger und ich kann da nur sagen man erlebt fast alles nur alleine, das ist schade!
Und grad nach der geburt war ich alleinerziehend und hatte niemanden der mir geholfen hat.
Ende vom Lied war das ich mich mit dem Kind arrangierte und mein Ex in dieser Konstellation keinen Platz mehr hatte und ich mich durch den Stras als alleinerziehende Mama auch Gefühlstechnisch arg weit von ihm entfernte. Nachdem unsere Kleine 10 Mon. alt war haben wir uns endgültig getrennt und seit dem hat er sie auch nicht mehr besucht, er findet immer schön eine Ausrede den Weg nicht fahren zu müssen, was er aber vor dem Kind komischerweise jedes 2. WE konnte, Jaja, sowas nennt er auch noch Vaterliebe und brüstet sich überall das er ja ne süße Tochter hat, nur sagt er niemanden das er sie seit fast 8 Mon. nicht gesehen hat und das er auch keinen Unterhalt zahlt usw.

Wenn ihr noch vor der Entbindung zusammenzieht kann das Vor,- und auch Nachteile haben, ihr kennt ja nichtmal das Zusammenleben zu zweit und son Kind ist ja grad am Anfang auch kein Spaziergang und man ist als Mutter auch schnell mal sehr überreizt.

Drück euch mal die Daumen das ihr das trotzdem hinbekommt ;-)

LG

Beitrag von luna1985 25.10.10 - 12:16 Uhr

hi chery,

ich hoffe du hast dich trotz allem nie unterkriegen lassen und bist stolz auf deine tochter und fühlst dich wohl mit ihr...der ganze ablauf ist natürlich traurig zu hören...grade diese mischung der gefühle stelle ich mich mir ziemlich hart vor...habe großen respekt vor dir...

was ich immer nicht so richtig verstehe, ist das alle glauben, dass man sich in einer fernbeziehung automatisch verstellt und man nicht weiß wie der andere wirklich ist...also ich kann das nicht...ich lass meine wohnung so ist wie sie ist...gehe erst einkaufen wenn er da ist...er kennt mich genauso, wie ich auch unter der woche bin..und genauso kenne ich ihn...man kann sich auch in einer fernbeziehung nicht ewig verstellen...

ich glaube an uns und an unsere zukunft...

dir alles liebe chery

luna

Beitrag von nick71 25.10.10 - 16:44 Uhr

"was ich immer nicht so richtig verstehe, ist das alle glauben, dass man sich in einer fernbeziehung automatisch verstellt und man nicht weiß wie der andere wirklich ist..."

Wer redet denn von verstellen?

Es ist einfach was vollkommen anderes, ob man sich am WE zwei Tage sieht oder die ganze Woche über zusammenlebt. Im ersteren Fall kann doch gar kein Alltag aufkommen...woher auch.

Und mit einem gemeinsamen Kind wird's dann noch mal etwas schwieriger. Ist zumindest meistens so. Ihr wärt nicht die Ersten, die daran scheitern.

Sei mir nicht böse, aber ich denke auch, du siehst das alles ein bisschen zu sehr durch die rosarote Brille.

Beitrag von nele27 25.10.10 - 14:47 Uhr

Hi,

mein Mann und ich sind erst im 7. Monat zusammengezogen... für uns war das total ok und beabsichtigt #pro
Grund war seine Arbeitsstelle: Er ist zu mir gezogen und in Elternzeit gegangen - und da er in 3 Schichten gearbeitet hat, wollten wir die Zeit, in der er täglich 100 km einfache Strecke pendeln muss, möglichst kurz halten. Das war dann nämlich ganz schön stressig für ihn.

Ich habe das "Zusammenleben testen" auch echt nicht vermisst. Wir kannten uns gut genug und - ganz wichtig - wir haben uns auch nach dem Zusammenzug genug Freiheiten gelassen.
Bedeutet, dass die Wochenendbeziehung in gewissem Sinne sogar mehr auf-der-Pelle-Hockerei war, weil da klar war, dass wir Freitag - Montagmorgen aufeinanderhocken. Da haben wir die gewisse Enge in einer WOhnung zu Genüge gestestet :-)

Und in der SS habe ich ihn auch nicht vermisst:
Wichtige Ultraschalluntersuchungen habe ich auf Montagmorgen um 8 Uhr oder Freitag später Nachmittag gelegt und Babykram haben wir eben am Wochenende gemacht. Als es später auf die Geburt zuging waren wir ja dann zusammen.

Also ich habe es positiv erlebt! Inzwischen bekommen wir das 2. Baby.

LG, Nele

Beitrag von luna1985 25.10.10 - 15:24 Uhr

Danke Nele :-) für deinen tollen bericht...klasse, dass es so harmonisch bei euch beiden geklappt hat...im idealfall stelle ich mir das genauso vor...weiß ja auch, dass er immer für mich da ist..ansonsten muss ne kamera mit zur untersuchung ;-) und zur geburt wird auch aller spätestens auch an meiner seite sein :-)

ja stimmt man hängt sich mehr auf der pelle am we, als man es wahrscheinlich die ganze woche machen würde...von der seite habe ich es noch nie gesehen...:-)

ich wünsch euch bald vieren ein schöne zeit und ganz viel glück

luna

Beitrag von nele27 26.10.10 - 09:16 Uhr

#danke

Ich hab mich nach unserem Zusammenzug gefreut, dass ich endlich mal am WE meine Ruhe hatte ;-)
Vorher hat man ja doch eher was mit Partner gemacht, wenn der die ganze Woche nicht da ist. Und ich musste so einige Mädelsabende geschwänzt.

Eine Freundin von mir führt übrigens seit 5 Jahren eine Wochenendbeziehung, das gemeinsame Kind ist 7... er ist beruflich bedingt als das Kind 2 war weggezogen, sie wollte nicht mit, da blöde Gegend und sie auch gerade alles in Sachen Kinderbetreuung organisiert hatte um ihrem Beruf nachzugehen...
Das Kind war ein Unfall (bzw. nicht geplant, aber dennoch erwünscht) und es war klar, dass er evtl. mal umziehen wird.
5 Jahre lang haben sie gut damit gelebt, den fehlenden Alltag mit längeren Urlauben etc. kompensiert.
Aber nun reicht es den beiden und sie bewerben sich gerade zusammen in denselben Städten - hätte nie gedacht, dass es dazu noch kommt :-) Sie sind nun Mitte 30 und wollen spießiger werden :-)

Naja, was ich damit sagen will, es kann auch lange Zeit klappen - aber man muss irgendwann auch den Absprung schaffen, sonst wird man eigenbrötlerisch. Zusammenleben erfordert ja auch ein gewisses Maß an Zurückstecken und das geht auf die Entfernung mM nach auf Dauer verloren...

LG, Nele

Beitrag von marsupilami2010 25.10.10 - 17:06 Uhr

Huhu,
ich hab vorneweg nur eine Frage: Seid ihr erst seit einem Jahr zusammen oder habt ihr seit einem Jahr eine Fernbeziehung? Habt ihr schon einen gemeinsamen Urlaub miteinander verbracht? Der Urlaub ist meiner Meinung nach übrigens der wichtigste Indikator. Wenn man es ohne Probleme und "Eingewöhnungszeit" 2 Wochen miteinander aushält ist das andere auch alles kein Problem :-p.
Wir führen seit 6 Jahren eine Fernbeziehung und ich bin nun in der 20. SSW. Der Zwerg ist ein absolutes Wunschkind und wir freuen uns beide sehr (geklappt hat es übrigens im 2. ÜZ). Mit Beginn der Mutterschutzes ziehe ich dann zu ihm und ein knappes halbes Jahr ziehen wir dann nochmal gemeinsam in eine andere Stadt. Ist zwar alles organisatorisch nicht so einfach (er konnte z.B. noch nicht bei einem Ultraschall daabei sein), aber in Fernbeziehungen lernt man miteinander zu reden. Wichtig ist nur, dass ihr euch - auch wenn ihr zusammen wohnt - genügend Freiraum lasst und gegenseitig unterstützt. Wünsch dir alles Gute

Beitrag von luna1985 25.10.10 - 17:40 Uhr

hallo

danke für deinen beitrag...tatsächlich sind wir ein jahr zusammen...haben uns auch als paar auf entfernung kennengelernt...nichts desto trotz haben wir eine sehr enge verbindung zueinander und haben schon mehrere urlaube von 3 tagen bis 2 wochen miteinander verbracht....auch am we hüllen wir uns nicht in eine rosarote wattewolke, sondern stemmen das ganz normale leben...heißt einkaufen, wäsche waschen, abwaschen, freunde und familie usw...jeden tag gibt es bestimmt intensivere gespräche als bei manchen paaren, die sich abends am abendbrottisch treffen (habe ich alles schon erlebt)...warum habt ihr euch erst so spät dazu entschieden??ich wünsche euch eine schöne zeit und nur das beste!!!

um jetzt nochmal klar zu machen warum ich hier schreiben :-) ich will keine ratschläge für mich....ich habe mich für diesen mann schon längst entschieden und auch für das baby was wir uns wünschen...ich wollte einfach nur von gleichgesinnten hören, wie es ihnen erging oder ergeht...nicht mehr und nicht weniger :-)

luna

Beitrag von marsupilami2010 25.10.10 - 17:55 Uhr

Na klingt doch alles gut bei euch #sonne. Sorry für meine Fragen, aber auf die Entfernung kann man immer schlecht unterscheiden, ob diese Entscheidung wirklich durchdacht wurde. Warum wir uns erst so spät entschieden haben? Vorher ging es einfach nicht. Ich muss dazu aber sagen, dass wir uns sehr früh kennen gelernt haben (er 16 und ich 14). Nach einigen Startschwierigkeiten sind wir nun seit über 10 Jahren ohne Unterbrechung zusammen. Trotzdem haben wir uns immer viel Freiraum gelassen. So war ich z.B. 2x freiwillig ein halbes Jahr im Ausland (USA, Peru), er 2x eher unfreiwillig (Bundeswehr, Afghanistan). Jetzt wo die Ausbildung komplett fertig ist und wir im Berufsleben angekommen sind, war klar, dass wir nun endlich an einem Zwerg basteln wollen. Wir wollten auch immer beide vor 30 Eltern werden, was wir nun ja auch noch schaffen #verliebt.
Ich habe meine Arbeit auch mal ne Woche zu ihm verlegt, da mein ES in diese Woche fiel und prompt hat es geklappt. Wär für euch ggf. auch ne Möglichkeit, dass du deinen Zyklus genauer beobachtest. Dann klappt es auch schneller :-p. Wirklich länger zusammengelebt haben wir übrigens auch noch nie. Ich habe aber auch null Zweifel daran, dass es klappt.
Meine Eltern waren damals noch kein Jahr zusammen, als ich (geplant!) entstanden bin. Nun sind sie seit über 26 Jahren glücklich verheiratet.
Schade finde ich momentan nur, dass er noch nicht beim Arzt dabei sein konnte, aber zur Feindiagnostik schaffen wir es bestimmt und Geburtsvorbereitungskurse gibt es ja auch am Wochenende ;-)
Ich drück euch die Daumen, dass es bald klappt. Eine Garantie gibt es schließlich für nichts im Leben

Beitrag von luna1985 25.10.10 - 21:07 Uhr

nein die fragen beantworte ich gerne :-) finde eure geschichte ziemlich romantisch muss ich sagen...eure art von beziehung ist ja leider zur seltenheit geworden :-) alle müssen sich immer austoben ;-) ich weiß immer noch nicht was das richtig heißen soll :-D

heißt das, dass ihr immer noch nicht zusammen wohnt ihr armen :-)

manchmal weiß man einfach wann man angekommen ist...wünsche euch die schönste zeit...und wie gesagt in zeiten der videokamera ist doch jeder arztbesuch so gut wie geteilt :-)...

alles alles liebe

luna

Beitrag von engel2011 26.10.10 - 13:28 Uhr

Hallo!!!

Ich kann gar nicht sagen wie froh ich bin nach der ganzen Sucherei jetzt endlich so richtige "Gleichgesinnte" gefunden zu haben. Ich führe auch eine Fernbeziehung und bin in der 16. SSW. Mir ist grad ein richtiger Stein vom Herzen gefallen.... man findet immer nur Schwangere die in "geordneten" Verhältnissen leben.
Hab letzte Woche einen Club gegründet "Fernbeziehung und schwanger" und würde mich freuen Euch da drin wieder zu sehen für regen Austausch. Bin jetzt sowas von happy, das könnt ihr Euch gar nicht vorstellen. #huepf

glg, Steffi

Beitrag von himbeerstein 25.10.10 - 18:06 Uhr

Ich habe eine Fernbeziehung und bin schwanger. Ich weiß ja nicht wo er wohnt aber meiner lebt in Island das bedeutet ich kann NUR fliegen. Das wiederum heißt das ich ihn nicht uneingeschränkt besuchen kann. Denk daran dass du praktisch allein erziehend bist solange er noch nicht in Deutschland ist. Also ich bin erst in der neunten Woche und ich denke jetzt schon manchmal... "Hmm.. wenn er hier wäre dann könnte er die schweren Einkäufe in den vierten Stock tragen." Oder "Sind bei den Geburtsvorbereitungskursen nur Frauen oder sind die anderen mit Partner da?" und so weiter...
Wenn du schwanger bist dann sollte er schon irgendwann zu dir kommen.. #winke

Beitrag von luna1985 25.10.10 - 21:14 Uhr

hallo,

na so schlimm ist es gott sei dank nicht...ist nur lübeck-berlin...also alles machbar...ist eigentlich mehr ne we-beziehung :-)

aber respekt...wie macht ihr das in der zukunft??

kleiner vorschlag von meiner seite...kauf doch jeden tag ein bisschen ein...man muss ja nicht alles aufeinmal kaufen...als grundnahrungsmittel klar, aber muss ja nich gleich nen 6er wasser sein...

ja das mit den arztbesuchen ist mir eben auch gleich, als wir drüber geredet haben in den sinn gekommen...aber wir wünschen es uns so sehr...und vielleicht passt es ja auch genau mit seinem umzug zusammen...es kommt meistens anders als man denkt...

wie meine mama immer sagt "alles wird gut"

luna