Frage zum Thema Impfen

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Beitrag von trinerle83 25.10.10 - 10:36 Uhr

Hallo,

ich habe meinen Kleinen bei der U4 das erste mal 7-Fach impfen lassen.
Er hat es super vertragen. Keine Nebenwirkungen.
Jetzt steht mo0rgen die 2. 7fach Impfung an.

Und nun macht mich meine Hebamme verrückt.
Wieso ich mein Kind so früh hab impfen lassen. Das wäre viel zu früh für den kleinen Körper und sowieso erst ab 6 Monate impfen, wenn überhaupt.
Die Impffolgen wären noch lange nicht geklärt. Und außerdem wären soviele Impfungen überhaupt nicht nötig. Meistens würden 2 7 Fach impfungen ausreichen, anstatt 4. Únd ich soll lieber den Titer bestimmen lassen als blind zu impfen.

Der KiA spricht wieder total anders. Es wäre alles super und es wäre auch noch nichts passiert etc..

Jetzt stehe ich mitten drin und weiß nicht was ich morgen machen soll.

Ich will natürlich das beste für mein Baby.

Wie habt Ihr das entschieden? und wie haben eure Babys denn die 2. Impfung vertragen?

LG Kathrin

Beitrag von brautjungfer 25.10.10 - 10:40 Uhr

Hallo,

wir stehen auch vor dieser Entscheidung und sind absolut verunsichert.
früher war ich absolut fürs Impfen, aber in letzter Zeit hab ich viele Dinge gelesen die diese Unsicherheit hervorrufen. werde da wohl mal mit meinem Onkel ausführlich drüber reden.

lg

Beitrag von schwilis1 25.10.10 - 10:43 Uhr

ich find 7fach auch zuviel und zu früh.
und ich find es schoen dass deine Hebamme dir nen denkanstoß gegeben hat.
wenn du dir unsicher bist verschiebe den impftermin (was kein problem ist) und informier dich genauer über das impfen.
Denn wie du dich entscheidest, du musst dahinter stehen koennen mit allen konsequenzen.
impfreaktionen müssen nicht sofort auftauchen. sondern koennen sich auch später durch neuro, allergien asthma, diabetis, krebs etc manifestieren.
was sie nicht müssen. ich wurde als kind gegen diptherie, polio und tetanus geimpft und hab nichts von alle dem.
Aber es besteht das Risiko.
warum hast du eigentlich 7 fach impfen lassen`weißt du gegen was alles geimpft wurde? oder vertruast du blind deinem arzt?

Beitrag von trinerle83 25.10.10 - 10:46 Uhr

Hallo,

ich weiß natürlich schon gegen was ich geimpft habe.
Aber der Arzt stellte mich wie eine Rabenmutter hin als ich sagte ich möchte noch nicht so früh impfen. Er hat mich mehr oder weniger dazu überredet und es war eine Kurzschlussreaktion die ich auch bereue.

Kann ich denn jetzt trotzdem die 2. Impfung rausschieben oder ist dann die erste Impfung dahin?

LG Kathrin

Beitrag von schwilis1 25.10.10 - 12:06 Uhr

Kannst du. also rausschieben. ich wurde auch in den boden gebrüllt als ich gesagt hab ic moechte noch nicht impfen. dennoch bin ich froh stark geblieben zu sein. wir haben dann den arzt gewechselt.
ein arzt muss sachlich und professionell bleiben koennen. und mich nicht anschreien wenn ich anderer meinung bin als er!

Beitrag von snoopygirl-2009 25.10.10 - 10:52 Uhr

Natürlich spricht der Kinderarzt anders. erist darauf angewiesen das alle rennen und impfen lassen.

Bei uns ist niemand geimpft.

Beitrag von eminchen 25.10.10 - 11:12 Uhr

Hallo!

Unsere KiÄ meinte die Impfung vertragen die meisten Kinder ganz gut, meistens haben die Kleinen Schreianfälle (bei uns ging das 2 Tage land :-()

Also wir haben die erste 7fach impfung im 3. Monat bekommen, die zweite 4. Monat und die letzte bekommen wir am 3.11.

Ich vertraue unserer KiÄ sehr und habe keine Bedenken, dass es zu früh ist..

LG
eminchen

Beitrag von brautjungfer 25.10.10 - 11:14 Uhr

Hallo,

hat der Kinderarzt dir erklärt warum die Kinder dann Schreianfälle haben? würd mich mal interessieren.

lg

Beitrag von eminchen 26.10.10 - 11:11 Uhr

Ja, die meinte die beine tun ihr weh.. Wenn du geimpft wirst, dann tut es ja auch weh, wenn du über die Stelle streichst.. So ist das dann bei den Babys auch. Es ist ja auch nicht außergewöhnlich, dass das Baby danach schreit. Die einen schreien, die anderen bekommen Fieber.

LG
eminchen

Beitrag von polarsternchen 25.10.10 - 14:00 Uhr

Hallo eminchen,

die Schreianfälle, die Du beschreibst, ließ sich Dein Kind beruhigen oder war es ein schrilles, untröstliches Schreien? Wenn es das 2. war, so rate ich Dir, nicht nur deinem KiA zu vertrauen sondern dich über Impfungen und deren Nebenwirkungen ausgiebig zu informieren und eigenverantwortlich eine individuelle Impfentscheidung zu treffen! cri encephalique ist eine meldepflichtige Impfkomplikation und kann ein Hinweis auf eine Hirnschädigung sein!

http://www.impfschaden.info/de/impfschaeden-allgemein.htm

LG

Beitrag von brautjungfer 25.10.10 - 14:52 Uhr

schade, dein link ist veraltet. steht zumindest da wenn man ihn öffnet.

lg

Beitrag von polarsternchen 25.10.10 - 16:51 Uhr

Oh, man kommt nur nicht über den link rein, wenn Du auf der Seite vom link bist, dann klicke bitte in der oberen Leiste Impfschäden an. Danach am linken Rand Impfschäden allgemein anklicken. Dort steht unter mögliche schwerwiegende Reaktionen/Folgeschäden nach Impfungen u.a., dass die cri encephalique ein Zeichen für eine mögliche Hirnschädigung ist!

LG

Beitrag von zwei-erdmaennchen 25.10.10 - 17:13 Uhr

Hi Polarsternchen,

das ist eine meiner Lieblingsseiten was die einseitige Dokumentation von "möglichen Impfschäden" angeht.

Wird doch hier (auch in dieser Diskussion) häufig darauf verwiesen, dass Kinderärzte nur aus reiner Profitgier impfen, so wird solchen Impfgegnerseiten blind vertraut. Hilfreich ist es da, sich mal anzusehen wer denn der Inhaber dieser Seite ist. Und die von dir genannte wird von einem Homöopathen betrieben, der mit der Behandlung solcher angeblicher Impfschäden sein Geld verdient. Also veröffentlicht er diese Seite auch nicht aus reiner Nächstenliebe. Aber aus reiner Nächstenliebe nimmt er gerne Spenden entgegen#aerger

Generell bin ich sehr vorsichtig Seiten zu vertrauen auf denen jeder seinen Senf dazugeben kann. Ob die aufgetretenen Nebenwirkungen überhaupt auch nur im entferntesten im Zusammenhang mit der Impfung stehen ist da schon mehr als fraglich. Möglich, aber eben auch nur das.

Viele Grüße
Ina #winke

Beitrag von polarsternchen 25.10.10 - 17:55 Uhr

Hi Ina,

ich gebe Dir Recht, dass nicht jede Krankheit auf das Impfen geschoben werden sollte und auch nicht jedes Kind wird krank durch das Impfen! Und ich bin auch überzeugt, dass die Ärzte hauptsächlich nicht aus Profitgier, sondern aus Überzeugung impfen! Wenn man bedenkt, dass die Medizinstudenten nur das übernehmen, was sie aus Lehrbüchern und auf Impfseminaren (welche von Pharmafirmen gesponsert werden-weiss ich aus eigener Erfahrung!) vermittelt bekommen, ist dies auch nicht verwunderlich! Aber wie erklärst Du Dir, dass immer mehr Ärzte diesem Thema kritisch gegenüber stehen? Ich persönlich bin überzeugt davon, dass Impfungen eine Krankheit auslösen können, welche vielleicht ohne die Impfung nicht ausbrechen würde! Schau Dir mal folgende pdf-Datei an, dort wird die Encephalopathie aus homöopath. Sicht ganz verständlich erklärt!

http://www.tisani-verlag.de/Encephalopathie.pdf

Leider ist die cri encephalique nicht nur auf der von mir hingewiesenen impfschaden.info-Seite beschrieben, sondern die Hirnentzündung, die daraus resultieren kann, ein offiziell anerkannter Impfschaden nach dem Bundesgesundheitsblatt! Ich finde es auch gut von einer anderen Diskussionsteilnehmerin beschrieben, dass eine Schwangere auf sämtliche Medikamente und Impfungen in der SS verzichten sollte, ein Säugling im zarten Alter von 8 Wochen jedoch ein 7fach-Impfstoff verabreicht bekommt! Aber die Mehrheit der Eltern informiert sich zum Glück inzwischen ausgiebig über das Nutzen/Risiko solcher frühen Mehrfachimpfungen und trifft verantwortungsbewusst eine individuelle Impfentscheidung!

Viele Grüße zurück#winke
(schön, dass man mal über das Thema vernünftig diskutieren kann:-D!)

Beitrag von brautjungfer 25.10.10 - 20:59 Uhr

Hallo,

ich glaube beide Seiten wollen Geld verdienen und nehmen sich nicht die Butter vom Brot.
Niemanden von beiden sollte man blind vertrauen.
nur ich denke, man sollte sich mit beiden Seiten beschäftigen und dann entscheiden. nur so kann eine ausgewogene Entscheidung gefällt werden.

lg

Beitrag von eminchen 26.10.10 - 11:21 Uhr

Sie ließ sich beruhigen auf dem Arm, hat dann nicht mehr geschrien, aber halt geweint. Ich habe ihr Zäpfchen gegen die gegeben und nach ca. einer halben std. war alles vorbei. Bei der ersten Impfung hat sie 2 Zäpfen (mit 6 std abstand, klar) und bei der 2. Impfung nur ein Zäpfchen bekommen.

Ich verstehe ja, dass du es nur gut meinst mit deiner Warnung und dem Informieren. Aber dann kann ich ja alles nachlesen und brauche nicht mehr zum Arzt gehen.

Hast du mal Halsschmerzen im Google eingegeben? Da gibt es auch die unterschiedlichsten Beiträge, u.a. dass es tödlich sein kann..

Es gibt Ärzte, da weiß man sofort, dass da ein anderer Arzt gefragt werden muss. In unserem Fall ist das nicht nötig. Meine Schwägerin ist Ärztin f. Allg.medizin und ihre Kinder wurden auch geimpft, die muss es ja wissen.

LG
eminchen #blume

Beitrag von babygirl2010 25.10.10 - 11:16 Uhr

Hi Kathrin.

Das liebe Impfen.... da scheiden sich die Meinungen ganz extrem!!

Wir haben impfen lassen, und zwar die 6-Fach.

Ich hätte einfach zu sehr Angst das meine Maus was bekommt und es schlecht aus geht. Könnte mir das nie verzeihen.

Meine Schwester arbeitet als Erzieherin in einem Kindergarten. Vor ein paar Jahren gab es folgenden Fall:

Ein Kind hatte Hepatitis B... davon wusste allerdings erst noch keiner.
Dann fing ein anderes Kind an mit dem Kind das Hepatitis hatte zu streiten, das Kind mit Hepatitis hat das andere Kind gebissen das es geblutet hat und nun hatte das andere Kind auch Hepatitis.

Später kam raus das die Mutter das dem Kindergarten verheimlicht hat das das Kind Hepatitis hatte.

Tja, so schnell kanns gehen.

Ich impfe. So, nun könnt ihr mit Steinen werfen.

Lg Janine mit Lea 7 Monate die alle 3 Impfungen super vertragen hat.

Beitrag von canadia.und.baby. 25.10.10 - 11:36 Uhr

Hör auf deinen Kinderarzt und nicht auf so eine verblendete Hebamme.

Nur weil so regelmäßig geimpft wurde und wird sind viele krankheiten momentan nahe zu zum stillstand gekommen.


Schütze dein Kind.

Beitrag von thalia.81 25.10.10 - 11:43 Uhr

Ich kann deiner Hebamme nur Recht geben! Natürlich sprechen die Ärzte anders, leider sind die meisten nur am Profit interessiert.

Ich kann wirklich nur jedem immer wieder den Titel von Martin Hirte zum Impfen ans Herz legen #pro


LG
thalia, die nicht nachvollziehen kann, warum viele Eltern so "blind" ihre Babys impfen lassen

Beitrag von anja1971 25.10.10 - 11:59 Uhr

Heikel, diese Frage hier zu stellen. Das Thema spaltet die Gemüter extrem ;-)

Ich kann Dir nur den Tip geben, Dich selbst soweit zu informieren, daß Du in Deiner Entscheidungsfindung nicht völlig auf Hebamme oder Kinderarzt angewiesen bist. Es gibt gute Bücher dazu, z.b von Martin Hirte, Impfen Pro und Contra.

Meine "Großen" haben die 5fach-Impfung, da ich mich blöderweise erst nach der Impfung genauer informiert habe.

Meine Jüngste ist noch gar nicht geimpft, damit lassen wir uns noch Zeit.

Beitrag von kleines-meierlein 25.10.10 - 12:55 Uhr

Mich beschäftigt das Thema "Impfen" auch schon seit geraumer Zeit und ich habe mich viel umgehört und belesen. Jenes besagte Buch von M. Hirte ist echt lesenswert. Das Thema spaltet wirklich die Gemüter!#gruebel

Ich selbst bin gegen alles geimpft worden (als Kind) und habe mich aufgrund meines Berufes auch noch zur "Sicherheit" für diverse andere Impfungen entschieden. Ein Arzt meinte mal nach einem Blick in meinen Impfausweis, dass ich ja ganz schön "überimpft" bin. Das war, bevor ich selbst Mutter geworden bin und solche weitreichenden Entscheidungen für meinen Sohn treffen muss.

Mein Mann und ich haben nun entschieden, mit dem Impfen noch eine Weile zu warten. Nicht weil wir grundsätzlich dagegen sind, sondern weil uns ein 5 - oder 6-fach Impfstoff für so einen kleinen Organismus, der sich erst noch entwickeln muss, einfach zu viel ist und das ganze auch noch ziemlich neu auf dem Markt ist. Was ist mit den Langzeitstudien?
Ich selbst würde mich auch nicht 6-fach impfen lassen. Man muss sich doch nur mal vorstellen, was das für ein Immunsystem bedeutet - gerade für so ein junges.

Es verwundert mich außerdem schon sehr, dass man als Mutter in Schwangerschaft und Stillzeit grundsätzlich (außer in begründeten Ausnahmen) keine Medikamente nehmen darf - aus Rücksicht auf das Ungeborene - und kaum ist das Kind dann mal zwei Monate alt, sollten schon die ersten Impfungen erfolgen.#kratz
Tja und das "schrilles Schreien" als eine leichte Nebenwirkung von manchen Kinderärzten abgetan wird, ist für mich unbegreiflich und etwas, dass ich für meinen Sohn auf keinen Fall möchte. Daher warten wir noch etwas und wählen dann gezielt aus - auch wenn das fast nicht mehr möglich ist.

Letzendlich ist es keine einfache Entscheidung und wir hoffen als Eltern natürlich, im Interesse unseres Sohnes richtig gehandelt zu haben.

Beitrag von zwei-erdmaennchen 25.10.10 - 17:01 Uhr

Hi,

ich bin ein absoluter Impfbefürworter (der meisten Impfungen) und meine Kinder sind beide mit der 6fach+Pneumokokken geimpft. Ich habe keineswegs blind drauf los geimpft sondern bin sehr gut darüber informiert und habe mich ruhigen Gewissens dafür entschieden.

Meine erste Tochter hat auf jede dieser Impfungen ziemlich heftig mit Fieber und Unwohlsein reagiert, die Kleine steckt es weg wie nichts. So wie ein Kind auf die erste Impfung reagiert, so reagiert es meist auch auf die Weiteren. Muss nicht sein, ist aber häufig so. Von daher würde ich mich nicht verrückt machen lassen.

Theoretisch könntest du auch den Titer bei deinem Kind bestimmen lassen. Das würde aber eine Blutentnahme erfordern, die für so ein Würmchen auch kein wahres Zuckerschlecken ist. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wirst du trotzdem nachimpfen müssen. Dann war diese Tortur also für die Katz.

Sicherlich sind nicht alle Nebenwirkungen von Impfungen geklärt. Dafür sind aber die meisten Nebenwirkungen dieser Erkrankungen Fakt. Und man muss sich schon überlegen ob man dieses Risiko in Kauf nehmen möchte.

Es wird viel falsche Information seitens der Impfgegner gestreut. So denkt z.B. immer noch ein großer Teil der Eltern, dass Impfungen ein Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod wären. Dass es zig Studien gibt, die genau das Gegenteil belegen, nämlich dass (gegen Keuchhusten) geimpfte Kinder seltener Opfer von SIDS werden wird gekonnt verschwiegen. Und was auf diesen impfkritischen Seiten alles als Nebenwirkung aufgeführt wird, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Da wird so ziemlich jeder Pickel auf die Impfung geschoben, wohl wissend, dass man auch ohne Impfung immer mal wieder nen Pickel haben wird ;-)

Was ich damit sagen will - nicht alles ist so heiß wie es gekocht wird. Hätte man nicht vor vielen Jahren mit dem Durchimpfen bei Kindern begonnen wären verschiedene Krankheiten immer noch an der Tagesordnung.

Laß dich also nicht verrückt machen. Du kannst die Impfung natürlich noch eine Weile verschieben. Da ist schon eine gewisse Toleranz drin (muss ja sein falls ein Kind mal krank wird oder so). All zu lange würde ich das aber nicht machen sonst hättet ihr euch die erste evtl sparen können.

Viele liebe Grüße
Ina #winke