An die Frauen: Tränengas und Co.

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von keikidira 25.10.10 - 11:39 Uhr

Ich gehe mit dem Baby immer auf dem einzigen Wanderweg in der Nähe spazieren und der ist großteils gut einsehbar, nur an einer Stelle etwas unübersichtlich. Vor kurzem sind mir genau dort ein paar komische Typen begegnet und ich habe hinterher überlegt wie ich mich überhaupt verteidigen könnte wenn die mich oder mein Baby angreifen #zitter

Habt ihr etwas zur Selbstverteidigung bei euch?
Was gibt es denn was sicher ist? Habe gehört Tränengas zum Beispiel kann ja gegen einen selber verwendet werden?
Habt ihr eure Selbstverteidigungswaffe (mir fällt kein anderes Wort dazu ein) schonmal gebraucht oder ward froh es dabei gehabt zu haben?

Vielleicht kann mich jemand auf eine Idee bringen, will nicht verzichten dort spazieren zu gehen aber mit einer Möglichkeit mit zur Not zu verteidigen fände ich mich sicherer #liebdrueck

Beitrag von rickomata25 25.10.10 - 11:41 Uhr

Hi,

als ich noch in der Stadt gelebt habe, wurde ich einmal verfolgt. Das war echt schrecklich. Zum Glück gab es da noch einen Menschen, der mich dann nach Hause begleitet hat.

Nach diesem Erlebnis führte ich für den Notfall einen Pfefferspray mit mir rum.

Am Land brauch ich das zum Glück nicht mehr. #schwitz

lg

Beitrag von emeri 25.10.10 - 11:46 Uhr

hey,

also, bei uns ist es eigentlich sehr sicher und eigentlich bin ich noch nie in eine situation (privat) gekommen, in der ich mich verfolgt oder unsicher gefühlt hätte. in der arbeit haben wir mal überlegt, ob wir uns pfefferspray zulegen sollen, allerdings meinte der selbstverteidigungstrainer, dass pfefferspray nur etwas für geübte ist, da der angegriffene trotz schmerzen noch etwa 5 min "aktiv" bleiben kann und durch den schmerz entsprechend aggressiv ist.

am besten du machst wirklich einen selbstverteidigungskurs für frauen, hältst dich von der gegend fern (vor allem in der dunkelheit) wo du dich bedroht oder unsicher fühlst und legst dir eine notfallpfeife zu. das ist so ein ding mit knopf, wenn du den drückst mach es einen ohrenbetäubenden krach, da flüchten angreifer meist.

lg

Beitrag von lisasimpson 25.10.10 - 12:06 Uhr

aus meiner erfahrung mit gewalttätigen Jugendlichen/ jugen Männern habe ich ganz sicher die Erkenntis gewonnen, daß ich- ohne übung und mit völlig andere schmerztoleranz immer schlecht karten habe, mich aktiv gewalttbereit zu zeigen.

Eine waffe zu präsentieren demostriert sofort Gewaltbereitschaft, was eine art "trigger" ist.

Sehr gut läßt sich dieses Phänomen an dem aktuell bekanntesten Opfer in der müncher u-bahn erkennen. So lange der Mann den Jugendlichen huilfe und schutz anbot- sogar als er die polizei rief und mit den jungs ausstieg war die sitaution zwar bedrohlich aber handelbar. sobald er jedoch gewaltbereitschaft demonstrierte eskalierte die Situation.

Ich bin daher ein verfechter der "keine waffen" politik.
Jemande der vor hat, geübt und trainiert darin ist gealt anzuwenden, den werde ich kaum mit einem pfefferspray, daß ich noch nicht mal sicehr anzuwenden weiß einschüchtern- ganz im gegenteil

lisasimpson

Beitrag von sxf25 25.10.10 - 12:39 Uhr

Hallo,

also ich habe dienstlich unter anderem ein Pfefferspray und seit einiger Zeit darf man sogar einmal pro Jahr damit üben. Sollte man übrigens auch, damit man überhaupt weiss wie der Mechanismus geht und wierum man die Flasche halten soll. Es gab nicht wenige bei uns im Training, die haben sich die Übungflüssigkeit selbst ins Gesicht gespritzt.

Ansonsten habe ich privat nichts dergleichen. Wenn man Selbstsicherheit ausstrahlt und nicht unbedingt die schlimmsten Ecken bei Nacht und Nebel aufsucht hat man schon viel für seine eigene Sicherheit getan. Übrigens würde ich im Zweifel jedem Konflikt aus dem Weg gehen, sofern möglich.

stefanie

Beitrag von thea21 25.10.10 - 13:00 Uhr

Hallo,

ich habe jahrelang Krav Maga gemacht und mach es heut noch (insgesamt 2 Jahre)

Ich könnte mich im Notfall durchaus wehren.

Beitrag von zeitblom 25.10.10 - 13:20 Uhr

"jahrelan"? = 2 Jahre?.... naja, ausstrahlende Selbstsicherheit kann auch schon schuetzen.... ansonsten fuerchte ich, dass Du Dich etwas ueberschaetzt bzw. moegliche Gefahren unterschaetzt...

Beitrag von thea21 25.10.10 - 13:28 Uhr

Davor habe ich andere Kampfsportarten gemacht. Nur falls es dich interessiert. Und diese habe ich seit der 5. Klasse gemacht.

UND: Ich unterschätze garnichts, ich bin mir vieler Gefahren durchaus bewusst und vor allem gehe ich keine Risiken ein, die nicht nötig sind. Also keine Sorge.

Beitrag von nisivogel2604 25.10.10 - 13:36 Uhr

Wer eine Waffe trägt sollte sich IMMER bewußt sein, dass diese Waffe gegen ihn selber gerichtet werden kann.

Ich bin immer darauf gepolt mich zu wehren,das mag aber an meiner Geschichte liegen. Ich trage selbstverständlich etwas zur Selbstverteidung bei mir und bin in der Lage das zu nutzen

LG

Beitrag von shabnam85 25.10.10 - 23:45 Uhr

Hallo,

also ich bin ja auch so ein Angsthase, ich hatte mir mal so ein Pfefferspray besorgt, würde mich aber eh nicht trauen dies wirklich anzuwenden. Wir haben auch so eine finstere Ecke, aber ich umgehe die bei Nacht, und ich telefoniere immer mit dem Handy, wenn ich mich bedroht fühle. Ich weiß das ist nicht der optimale Schutz, dennoch fühle ich mich sicherer, wenn mich mein Mann z.B am Handy begleitet bis ich am Ziel bin, ich sage dann auch immer wieder wo ich jetzt gerade bin.

Aber mit Baby ist es dann schon ein bisschen umständlicher, sich zu wehren, man kann ja nicht mit einer Hand den KIWA halten und mit der anderen Karate spielen, deswegen würde ich die kritischen Orte einfach meiden.

Lg