Wie viel schenkt ihr?!

Archiv des urbia-Forums

Forum: Weihnachten

Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsbäume, Weihnachtsschmuck, Weihnachtsgebäck, Weihnachtsfeiern ... hier dreht sich alles um die Weihnachtszeit. Tipp: Schaue doch einmal in unsere Artikel zum Thema: Geschenke für die Kleinsten, Zauberhafte Adventszeit mit Kindern.

Beitrag von sonnen.schein83 25.10.10 - 12:10 Uhr

Ich lese diese Weihnachtsgeschenke-wie-viel-gebt-ihr-aus-was-schenkt-ihr-Diskussionen immer mit gemischten Gefühlen, da so viele Meinungen aufeinander treffen und jeder immer meint, er hätte das Patentrezept (für sich vielleicht ja - aber nicht für alle! Also seit doch nicht immer so abwertend und kritisierend)

Ich möchte hierzu nur drei Gedanken los werden.

Warum schließen sich größere Geschenke und der Sinn von Weihnachten gegenseitig aus? Wer sagt das und wie wollt ihr das belegen bzw. seit ihr selbst wirklich so religiös?
Ganz subjektiv so, wie es das erlebt habe. In meiner Kindheit gab es bei uns auch immer größere Geschenke ohne, dass dabei der wahre Sinn in Vergessenheit geraten ist. Christliche Werte, der Sinn der Weihnachtszeit, der Kirchgang auch an den Weihnachtsfeiertagen waren und sind meinen Eltern sehr wichtig (mal abgesehen davon nicht nur zur Weihnachtszeit) und bei uns war das Schenken auch immer ein Ausdruck von Achtung, Respekt und Zuneigung. Deswegen haben wir auch immer Nachbarn und Freunde mitbeschenkt um einfach einmal Danke zu sagen, dass es diese gibt und sie immer da sind.

Mal abgesehen davon, glaubt ihr, dass (mal von den älteren Grundschulkindern abgesehen) eure Kinder Geld schon in einer solchen Verhältnismäßigkeit begreifen könne, dass sie Papas und Mamas Gehalt und sonstige Dingen z.B. des täglichen Bedafts mit ihren Weihnachtsgeschenken in Relation setzten können? Ich glaube kaum, dass ein Kind, dass mit 3 Jahren eine Holzküche oder einen Kaufladen mit Zubehör im Wert von 300 Euro oder mehr bekommt, aus diesem Grund später noch mehr verlagen wird? Wenn es keine Grenzen akzeptiert, auch beim Schenken bzw. vor allem da und daraus ein Fordern wird, dann ist bei der Erziehung etwas schief gelaufen.

Und zum dritten, Spielzeug ist doch nicht nur reines Vergnügen (von pädagogisch nicht wertvollem mal abgesehen) Wir und auch andere wie man hier durchaus lesen kann, legen sehr viel wert auf Qualität und vor allem auf gutes Spielzeug, dass die Entwicklung fördert. Das ist besonders für kleinere Kinder oftmals aus Holz und hat eben schon deswegen auch seinen Preis. Also provokativ ausgedrückt: ihr überschüttet doch eure Kinder nicht mit Unsinn!

Und dann noch einfach eine Frage in den Raum geworfen: Warum ist wenig schenken in? Warum werden nur immer die angegriffen, die 200 Euro oder mehr ausgeben?

Ich plädiere dafür, dass das einfach jeder so macht wie er möchte und nicht gleich bei jeder eigentlich neutralen Frage, deren Sinn vielleicht auch mal dahin gestellt sein soll, polemisiert wird.

In diesem Sinne wünsche ich euch, wenn auch verfrüht, eine schöne Vorweihnachtszeit!

Beitrag von bipi168 25.10.10 - 12:15 Uhr

geb ich dir recht.

ich habe weiter unten geschrieben das qualität eben auch seinen preis hat und das meine kinder nicht wissen wie teuer etwas ist, wir reden nicht mit den kindern über geld.

liebe grüße bianca

Beitrag von kruemel310382 25.10.10 - 12:31 Uhr

Sehe ich genauso wie du. Jeder soll es so machen wie sie meinen. Unsere Kinsder kriegen zwischendurch nichts von und also kann es dann auch mal ein bisschen mehr werden. Packe auch einiges an Geschenken erst mal weg und sie bekommen es dann erst später nach und nach.

LG

Beitrag von chantalele 25.10.10 - 13:28 Uhr

und wieso dann nicht gleich lieber zwischendurch immer wieder mal etwas?

Beitrag von kimberly1988 25.10.10 - 13:13 Uhr

Ich denke das größte Problem warum viele sich aufregen über teure und viele Geschenke ist das man es selber den Kindern nicht kaufen kann.

Aber es ist schon komisch, wir geben auch mehr aus als viele andere aber für ein Kind 400Euro oder mehr auszugeben geht bei uns auch nicht einfach mal so. Und ja dann bin ich auch bisschen traurig das ich dann nicht wie anderen hier meinem Kind so viele tolle und gute Sachen kaufen kann.

Ich denke da liegt eben das Geheimniss warum viele so böse reagieren. Ist ja auch verständlich, überlegt mal wie schlecht und traurig eine Mama sein múss die ihrem Kind eine Geschenk nur für 30Euro kaufen kann während andere fast 1000 euro für 2Kinder ausgeben...

Beitrag von sixe 25.10.10 - 13:20 Uhr

schön geschrieben! ich bin ganz deiner meinung!

Beitrag von peachii 25.10.10 - 13:27 Uhr

Hallo,

ich sehe das auch so!!!
Obwohl ich ja bei dem Thread weiter unten auch zu den "wenig" Schenkern gehöre#schein
ABer eigentlich ist es mir bis zu einem gewissen Rahemn egal, wie teuer es wird;-)
Dieses Jahr liegen wir bei ca. 80 Euro für unsere Tochter, weil sie sich diese Sachen halt gewünscht hat und der Rest der Familie ja auch ncoh was schenkt;-)
Es gab letztes Jahr was für 200 Euro und das ist mir dann auch wurscht, dass das für viele übertrieben ist!
Wir Erwachsenen schcnken uns übrigens auch noch was, und da hat meine Mama mal mit da steuerste Geschenk von mir bekommne, einfach weil ich wusste, dass sie sich darüber tierische freuen wird:-p
Und so wars dann auch, sie hat echt geheult (das waren übrigens 2 Rolling Stones Karten)#schwitz
Und dann hat Menne halt mal nur den Parfüm bekommen, weil auch kein Wunsch da war#cool

Wie gesagt, ich schenke nach meinen Möglichkeiten und hoffe, das ich wenigstens einem im Jahr eine riesen Freude mache:-p;-)

Grüße
Peachii

Beitrag von line81 25.10.10 - 13:37 Uhr

Hi, ich stimme Dir auch voll und ganz zu!

Ich muss sagen, dass es bei jedem von uns in der Familie bestimmte Grenzen gibt (mama + papa 100€, Oma1 50€, Oma2 50€, Uroma 50€, Uroma 50€, Uroma 25€, Tante 25€) Das macht dann pro Kind etwa 350€. Was aber noch lange nicht heißt, dass wir das Geld *auf Teufel komm raus*, auf den Kopf kloppen. Ich schaue zu, dass die Wünsche abgedeckt werden, bzw. jeder wenigsten etwas schönes zum Spielen schenken kann (zieht sich bei uns auch über 4 x feiern) und wenn Geld über ist, wird es auf die Konten der Kinder gepackt. Da können sie sich später was schönes von kaufen.

Ich finde es auch nicht verwerflich wenn jemand sagt, dass er 500€ ausgibt. Sicher kann jeder seinen Rahmen selber bestimmen und es kommt nicht immer auf den Wert an.

Aber: wenn der Weihnachtsmann an Weihnachten nicht die Wünsche erfüllt - wer denn dann? Und ich glaube kaum, dass die die hier immer schreiben, also bei uns gibt es nur eine Kleinigkeit....#bla ihren Kindern nicht weiter schenken. Denn die Kinderzimmer sind ja meist trotzdem mit Spielzeug gefüllt.

So nun Euch viel Spaß in der Vorweihnachtszeit unf beim beschenken (in welcher Menge auch immer)

Line

Beitrag von litalia 25.10.10 - 14:10 Uhr

sehe ich auch so.

meine tochter hat auch schon 300 euro vom osterhasen bekommen ;-)

das war eben ein fahrrad was der osterhase versteckt hatte.

na und?

dieses "nur ein buch und was zum anziehen" finde ich völlig daneben.

weihnachten ist nur einmal im jahr und da schenke ich GERNE etwas mehr als ein buch :-)

Beitrag von bipi168 25.10.10 - 16:57 Uhr

das is doch quatsch...............

da geht aber auch der zug an dir vorbei oder?

mach die augen auf, es gibt familien die haben keinen baum weil es zuviel geld ist.

verstehe deine einstellung nicht, jeder is sich selbst der nächste oder wie.

daneben find ich das von dir, absolut daneben.

ich hoffe das du auch irgendwas spendest, denn anscheinend hast du zuviel.


weißt du wie ich das sehe?!

jeder so wie er kann, ich schenke gerne und ich beschenke alle die ich mag aber ich beschenke auch menschen die ich nicht kenne.
letztes jahr in der quellefiliale weil sie mir nicht aus dem kopf gegangen sind, den postboten, den arzt ect.pp vom lehrer bis zur kindergärtnerin aber auch die tafel und weißt was............
ich mach es gerne weil ich gerade zu weihnachten ( traurig eigentlich) mich freue und anderen eine freude machen möchte.
NEIN, ich schenke auch bei meinen kindern und patenkind großzügig ABER wenn ich es nicht machen würde hätte ich kein schlechtes gewissen.

du kannst gerne mehr wie ein buch schenken, aber es gibt tausende die sich nur eins wünschen am heiligabend
-warme kleidung
-ein bett
-etwas zu essen
-eine familie
-gesundheit
und und und.................

Beitrag von litalia 25.10.10 - 21:58 Uhr

nein du hast mich falsch verstanden oder es kam falsch rüber.

es geht nicht um die, die sich nichts leisten können, das ist tatsächlich sehr traurig.

ich meinte eher die, die rein theoretisch könnten aber lediglich rein aus prinzip "nur ein buch" schenken. weil wenig schenken ja so toll ist und pädagogisch der oberknaller.
das sehe ich eben nicht so, weihnachten ist nur einmal im jahr und man kann seinem kind auch mit wenig geld einen wunsch erfüllen. und ich glaube das sich kein kind "nur ein buch" wünscht zu weihnachten.

es geht nicht um den finanziellen wert oder das man sein kind mit tausend sachen überhäuft aber dieses übertriebene oder besser gesagt untertriebene "wir schenken nur ein buch, das reicht" finde ich daneben.

man weiß das ganze jahr das weihnachten ist und da kann man ein paar wenige euro zur seite tun um seinen kind einen wunsch zu erfüllen, es gibt ebay, kleinanzeigen, a&v.

in deutschland muss keiner hungern, es gibt ein sozialsystem und selbst als reiner alg2 empfänger kann man seinem kind/ern was schönes zu weihnachten schenken.


zu deiner frage: ja, ich spende! ...allerdings für tiere.

Beitrag von litalia 25.10.10 - 22:02 Uhr

ps. wer sich in deutschland keinen tannenbaum leisten kann ist tatsähclich sehr arm, aber nicht vom finanziellen!

tannenbäume bekommt man für 5-10 euro (ok, keine nordmanntanne aber das ist ja wurscht)

Beitrag von nienicht 25.10.10 - 14:56 Uhr

Hallo,

ich bin ganz deiner Meinung.
Meine Kids werden auch beschenkt, so wie es halt geht, muß gestehen, je mehr Kinder wir haben, desto weniger wird es aber für den einzelnen, aber es sind immer Sachen über die sie sich freuen.
Ich denke auch, wenn ich mehr in der Tasche hätte, würde ich auch gern mehr kaufen, aber das geht halt nicht, so ist es eben.
Darum kann ich ja keinen der mehr hat, vorwürfe machen, vielleicht ist bei ein paar, auch nur etwas Neid dabei (was ich auch etwas verstehen kann) und darum versuchen sie sich das so einzureden, wenig zu schenken, um kein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
Aber ich finde das braucht man nicht, es gibt immer welche die mehr und die weniger bis gar nichts haben.
Darum sei es jedem selber überlassen wie er es macht.
Genießt doch einfach die Zeit #niko

Lieben Gruß
nienicht

Beitrag von frech1995 25.10.10 - 16:33 Uhr

Hallo!

Bei uns bekommen die Kinder jeder nur 1 Geschenk.

Der Kleine, der im Dezember auch noch Geburtstag hat, bekommt zum Geburtstag halt Tickets für ein Auswärtsspiel des Lieblingsfußballvereins geschenkt, inklusive dem Komplettangebot bezüglich Aufenthalt und dergleichen.

Zu Weihnachten bekommt er den Aufenthalt in einem Fußballcamp geschenkt. Da es sich bei dem 1-wöchigen Aufenthalt um ein höherpreisiges Geschenk handelt, gibt es einfach nur 1 Geschenk.

Die Große sollte zu Weihnachten eigentlich das gleiche Weihnachtsgeschenk bekommen. Da aber bereits in den Herbstferien ein solches Camp stattfand, bekam sie dies bereits zum Geburtstag im September geschenkt. Dafür gibt es zu Weihnachten nun das, was ihre Bruder zu seinem Geburtstag bekommt.

Und da beide Kinder Fans unterschiedlicher Vereine sind, zieht es uns auch in unterschiedliche Gegenden. UNd weil wir unsere Gegend zu genügend kennen, fiel die Entscheidung auf ein Auswärtsspiel. Mit nem Heimspiel wären wir zwar wesentlich billiger davon gekommen, aber da kennen sie das komplette drumrum schon, sprich Fanshops, Stadt selbst und dergleichen.

Beitrag von mandy007 25.10.10 - 21:09 Uhr

Hallo,

also ich sehe das so, Weihnachten ist doch nur einmal im Jahr, wieso sollen dann die Kinder da wenig bekommen?Es muss ja nichts im wert von 300€ haben oder so, unser zwergi kriegt dieses jahr 5-6 geschenke die haben einen wert von 100€ und das finde ich völlig ok, ich würde ja gerne noch mehr kaufen, aber da gehen die meinungen zwischen mir und meinen Mann weit aus einander und übertreiben muss mans ja dann auch nicht.
Ich würde es traurig finden und nie übers Herz bringen meinem soh nur ein geschenk unter den Baum zu legen, niemals, das ist für mich das schlimmste was man machen kann, denke das liegt aber auch daran das ich es aus meiner Kindheit auch gewohnt war viele geschenke zu bekommen.

Ich denke da gehen die Meinung stark auseiander.

Beitrag von lisi32 25.10.10 - 21:23 Uhr

ist nicht die hauptsache, daß sich der beschenkte freut....
ich schenke um eine freude zu machen...

Beitrag von frauke131 26.10.10 - 12:37 Uhr

Als Atheist feiere ich Weihnachten sicher anders als "religiöse" Menschen. Dennoch fehlt irgendwie die Besinnlichkeit bei all dem Trubel. Hier wird immer ein Riesenstress um die Schenkerei veranstaltet. Da sage ich als Nicht-Christ: Das kann einfach nicht der Sinn sein. Weihnachten ist für mich das wichtigste, dass wir alle zusammen sind: Oma, Opa, Geschwister, Urgroßeltern, wer weiß, wie lange man das so erlebt. Natürlich gehören leuchtende Kinderaugen dazu, aber sehen viele diese nch hinter dutzenden Geschenken?

Ich liebe die Vorweihnachtszeit mit all den schönen Nachmittagen auf Weihnachtsmärkten oder Basteln und Plätzchenbacken. Ist das für Kinder nicht wichtiger, als das man sich stundenlang durch Kaufhäuser schiebt, um ALLE Wünsche zu erfüllen?
Ich denke, weniger ist mehr. Lieber ein glückliches Kind mit einem erfüllten Wunsch, als ein überfordertes mit zig Päckchen, von dem nichts mehr das Interesse weckt.
Klar jeder kann machen was er für richtig hält, aber ich glaube es kommt nicht aufs Schenken an!