ergebnis des IQ tests bei der schulanmeldung mitteilen?!

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von einer mama 25.10.10 - 13:02 Uhr

hallo

nächste woche ist hier bei uns in nrw die schulanmeldung für die grundschule.

unser KA hat meine tochter vor 1 jahr (also mit 3 J) ins SPZ überwiesen wo ein IQ test durchgeführt werden sollte und mehrere sitzungen mit einem psychologen stattfinden sollten.
die "behandlung" ist nun im september abgeschlossen worden.
ergebnis mit 4 jahren: IQ von 139.

unsere tochter wird nun nächstes jahr mit 5,9 J eingeschult. also ein jahr eher.

KA, erzieherinnen, SPZ sind sich alle einig, sie "muss" in die schule da der KiGa dem kind nicht mehr gerecht wird. zu hause bekommt sie natürlich auch genug förderung aber natürlich auch ihren freiraum!!

nun meine frage:

soll ich der direktorin (die die anmeldung durchführt) von dem ergebnis berichten oder einfach stillschweigen bewahren und schauen was passiert?
was meint ihr?

danke und lg von einer manchmal überforderten mama, da das kind immer und immer nach "mehr" verlangt #schwitz

Beitrag von sunny-babe81 25.10.10 - 13:14 Uhr

Willst du mit dem IQ deiner tochter angeben?

Es ist doch eh klar, da sie früher eingeschult wird, dass sie was aufm Kasten hat. Und ich finde einen IQ von 139 nicht erwähnenswert. Sie werden schon merken, dass deine Tochter eine schnelle Auffassungsgabe hat, und auch dementsprechend fördern.

Ist meine persönliche Meinung.

LG Sunny-babe (die sich für Ihren hohen IQ manchmal schämt)

Beitrag von einer mama 25.10.10 - 13:21 Uhr

wenn ich angeben wollen würde, dann würde ich nicht üerblegen ob ich ihn nennen soll oder lieber verschweigen!

hm.... da sehen es die fachkräfte aber anders. denn ein IQ von 139 ist schon "erwähnenswert" (um es in deine worte zu fassen).

Beitrag von schnucki3 25.10.10 - 13:28 Uhr

Hallo
Ich selber bin Lehrerin, jedoch auf dem Gymnasium. Ich würde es auf keinen Fall direkt sagen. Zum einen sind IQ Tests in dem Alter einfach nicht aussagekräftig, da sie sich noch ändern können, zum anderen gehen Lehrer mit einer vorgefassten Meinung an das Kind heran.
Ein hoher IQ muss nicht unbedingt gute Schulnoten bedeuten und als Lehrer erwartet man es trotzdem. Ich habe selber einen IQ von 160 und meine Lehrer wußten es auch nicht und meine Schulleistungen waren mittelprächtig.
Laß Dein Kind erst mal dort anfangen, falls es dann zu Auffälligkeiten kommen, kann man dies direkt mit den Lehrern klären.
Hochbegabtenförderung in unserem Schulsystem ist sowieso schwer und ich denke an Gymnasien noch eher möglich als in Grundschulen. Falls es so eine Klasse bei Euch gibt, dann macht es Sinn es vorher zu sagen. In allen anderen Fällen, laß es.
Liebe Grüße

Beitrag von einer mama 25.10.10 - 13:32 Uhr

danke für deine meinung!

ja, ich glaube auch, es ist besser vorerst nicht drüber zu reden.

wie man bei der einen "dame" sehen kann, wird einem ja auch direkt angeberei unterstellt. den größten schwachsinn den ich je gehört habe :-[

ein kind mit solch einem IQ zu haben, ist nicht immer leicht und einfach. na egal. sie wirds wohl wissen :-p

Beitrag von teufelchen67 26.10.10 - 09:32 Uhr

die kleine ist noch nicht mal 6, wieso ist es mit so einem kind nicht immer einfach??? nur weil sie eine tendez zur hoch Begabung hat??#kratz

Beitrag von sunny-babe81 25.10.10 - 16:15 Uhr

Also, das kam ein bißchen falsch an, bei dir. Ich finde auch einen IQ von 160 nicht erwähnenswert.
Als bei uns im Freundeskreis das Thema IQ-Test besprochen wurde (arbeiten viele im sozialen Bereich, daher haben sie auch die "richtigen" IQ-Tests gemacht), haben sie angefangen sich mit ihrem IQ zu "messen". Glaube mir, ich wurde richtig rot, als sie mich danach gefragt haben, und ich es nicht sagen wollte. Ich habe es trotzdem nicht gesagt, weil man dann automatisch einen Stempel drauf hat.
Ich durfte mir schon oft anhören: "Du hast doch einen sooooooooooooo hohen IQ, du müsstest das doch wissen."
Oder "du bist doch sonst sooooooooo schlau, warum in dieser Situation nicht?"
Aus diesem Grund ist für mich kein IQ erwähnenswert. Egal ob er bei 139, 160, 180 oder bei 95 liegt.

Beitrag von claudi2712 25.10.10 - 13:30 Uhr

Ich will Dir nicht zu Nahe treten, aber wenn Du Dich tatsächlich mal mit dem Thema beschäftigt hättest, wüsstest Du, dass man mit einem IQ ab 130 als hochbegabt gilt und eine entsprechende Förderung angeraten wird.

Dieses "nicht erwähnenswert" im Zusammenhang mit Deinem Satz in Klammern ist auch irgendwie "lustig". Das mußte wohl noch mal eben raus, was:-)

Wie dem auch sei,

Gruß
Claudia (IQ definitiv unter 130;-))

Beitrag von einer mama 25.10.10 - 13:35 Uhr

irgendwie stehe ich grad auf dem schlauch....

was meinst du hiermit: "Dieses "nicht erwähnenswert" im Zusammenhang mit Deinem Satz in Klammern ist auch irgendwie "lustig". Das mußte wohl noch mal eben raus, was"

verstehe grad nicht was du meinst....


du, ich habe mich sehrwohl mit dem thema beschäftigt. sonst wären wir wohl kaum in behandlung und im SPZ :-p

Beitrag von claudi2712 25.10.10 - 13:38 Uhr

Ich meinte nicht Dich, sondern "sunny-babe";-)

Beitrag von einer mama 25.10.10 - 13:41 Uhr

ah okay....

nun verstehe ich es auch.... #schein

Beitrag von teufelchen67 26.10.10 - 09:48 Uhr

womit in Behandlung???

wie lange hat die testreihe denn gedauert??

Beitrag von michi0512 25.10.10 - 15:08 Uhr

Neid der Besitzlosen?

Beitrag von erdbeerschnittchen 25.10.10 - 17:35 Uhr

Du findest einen IQ von 139 nicht erwähnenswert? *lach
Also für manches Offensichtliche schämt man sich selbst als Leser wirklich mit.

Beitrag von trollmama 26.10.10 - 13:16 Uhr

>>Sunny-babe (die sich für Ihren hohen IQ manchmal schämt)<<

Womit bewiesen wäre, daß ein hoher IQ noch lange kein Garant dafür ist, mit einem gesunden Menschenverstand gesegnet zu sein.
Auch auf Kinder mit einem hohen IQ muß speziell geachtet werden, da die große Gefahr besteht, daß sie sich schnell langweilen, deshalb im Unterricht nicht mehr aufpassen, keine Lust mehr haben, die anderen Kinder dadurch stören, etc., pp.
Somit wird eine gute Lehrerin höher begabte Kinder Extraaufgaben geben, die die Kinder herausfordern.
Und wenn Du wirklich einen hohen IQ hast, wie Du es hier propagierst, solltest Du das eigentlich wissen........
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von sharizah 25.10.10 - 13:57 Uhr

Schwer zu sagen. Auch bei mir wurde in einem offiziellen Test ein IQ von genau 139 festgestellt. Ich weiß zwar, dass ich mehr habe, als der Durchschnitt, aber besonders intelligent oder generell besonders fühle ich mich nicht. Ich habe auch nie eine spezielle Förderung erhalten - vielleicht war das ja verkehrt, wer weiß.
Hm... aber ich würde das Thema vorerst nicht ansprechen und erst einmal schauen, wie es läuft, sonst kommst du ganz schnell so rüber, als wolltest du für dein Kind eine Extrawurst. Und wie genau sollen sie ein einzelnes Kind "speziell fördern" - den ganzen Unterrichtsplan danach ausrichten?
Sollen sie jetzt allen Lehrern einbleuen, dein Kind besonders zu behandeln?
Scheint mir irgendwie überzogen. Und 139 ist zwar ein stattliches Ergebnis, aber kein Einzelfall.

Ich würde erst einmal schauen und abwarten.

Beitrag von Mund halten 25.10.10 - 14:00 Uhr

Ich würde es nicht sagen.

Die Tochter meines Mannes hat einen IQ von 165. Sie wurde auch mit 5 Jahren eingeschult. Allerdings hatte und hat sie es schwer, sich in die Klassen zu integrieren, da sie mit Abstand die Jüngste ist. Auch ihre Leistungen sind nicht das, was man von dem hohen IQ erwarten würde. Wir vermuten, dass das daher rührt, dass sie einfach unterfordert ist. In den ersten Schuljahren war sie zwar Klassenbeste, das hat sich dann aber geändert. Es ist ihr peinlich, als Streberin dazustehen, auf der anderen Seite passt sie nicht auf im Unterricht, weil sie eh schon alles kann, was natürlich nicht so ist. Dadurch entgehen ihr wichtige Details des Unterrichtsstoffes.

Besser also, die Lehrer wissen nichts vom hohen IQ, da dann der Erwartungsdruck zu hoch ist.

Ich persönlich würde so ein Kind allerdings nicht in eine normale Schule einschulen. Erkundige Dich, wo sie besser gefördert werden kann. Eventuell eine Privatschule? Oder ist es möglich, gleich in die 2. Klasse eingeschult zu werden? Ich gehe mal davon aus, dass Deine Tochter bereits Lesen und Schreiben kann und auch mit den Grundrechenarten vertraut ist.

Beitrag von einer mama 25.10.10 - 14:04 Uhr

"ch gehe mal davon aus, dass Deine Tochter bereits Lesen und Schreiben kann und auch mit den Grundrechenarten vertraut ist. "

ja genau.


also ich würd schon gerne mit der 1. klasse anfangen. denn wenn sie nun direkt in die 2 klasse käme, wäre mir das zu heftig.
andere sind mit 5 ja nichtmal in der 1. klase.

#schwitz

Beitrag von barbarelle 25.10.10 - 17:21 Uhr

Tipp von mir: Warte einfach noch ab. Was hast du zu verlieren? Ich würde lieber noch ein halbes Jahr warten und wenn es überhaupt nötig wird, erst einmal mit der Klassenlehrerin sprechen.

Der Schuss kan nach hinten los gehen und die Erwartungen sind dann gerade an diese Kinder hoch.

Lass sie einfach ankommen. In eine bereits bestehende Klassengemeinschaft reinzukommen wird für sie nicht leicht. Sie soll sich langsam an die Schule gewöhnen und ich denke wir hatten viele Überflieger in der Klasse. In der dritten hat sich das alles relativiert.

Alles Gute

Barbarelle

Beitrag von witch71 25.10.10 - 14:07 Uhr

Nö, würd ich nicht erwähnen. Schon deshalb, damit das Kind dann keine Nachteile hat, beispielsweise in Form von zu hohen Erwartungen seitens der Lehrer.

Mein IQ ist in einigen Bereichen auch extrem hoch (bspw. räumliches Denken), dafür bin ich z.B. in Mathe eine ziemliche Niete. Vielleicht geht es Deinem Kind genauso, dass einige Fächer hervorragend laufen, sie in anderen dafür eher durchschnittlich begabt ist?

Schau erst mal, wie es für sie läuft und falls Probleme auftreten in die eine oder andere Richtung, kannst Du immernoch schauen, wie man damit umgehen kann.

Beitrag von ronja74 25.10.10 - 14:58 Uhr

5,9 Jahre?
Da ist die Mama aber nicht so schlau wie das Kind...

Sorry, das liest man hier so oft, ich konnte es mir echt nicht verkneifen...

Beitrag von moeriee 25.10.10 - 15:32 Uhr

Wie kommst du denn auf das schmale Brett? Bei meiner Examensarbeit wurde genau dieses Format vorgegeben: 5,9 Jahre = 5 Jahre und 9 Monate. Es wird in diesem Fall NICHT prozentual berechnet (100/12*9) und das Ganze als (unechter) Dezimalbruch dargestellt (5,75 Jahre). Ist zwar, mathematisch gesehen, der größte Witz, formal gesehen aber korrekt.

Beitrag von delfinchen 25.10.10 - 16:23 Uhr

Danke, wollte ich auch gerade schreiben :-)

Beitrag von gh1954 25.10.10 - 19:41 Uhr

Ich kenne nur diese Schrebweise: 5;9 Jahre.

Beitrag von delfinchen 25.10.10 - 20:25 Uhr

;-)
Jaaa, ich eigentlich auch, aber manche nehmen es mit "," und ";" nicht sooo genau :-)
wenn ich bei iq-tests das alter angeben muss, nehm ich aber auch deine schreibweise.

lg

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