Hodenhochstand

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Beitrag von sonnentoll 25.10.10 - 13:50 Uhr

Hallo!

Bei unserem Sohn, 12 Tage alt wurde ein Hodenhochstand festgestellt. Der eine ist okay, der andere ertastbar aber viel zu weit oben. Die Aerzte meinen er koenne von alleine herunterkommen. Bei wem war das tatsaechlich der Fall und wie hoch sind die Chancen?
Hat jemand Erfahrungen mit der Operation? Wie schmerzhaft ist es anschliesssend fuers Kind? Und die Hormontherapie? Gibt es da Nebenwirkungen?
Ich hoffe Ihr koennt mir helfen!

LG Sonnentoll

Beitrag von mama3001 25.10.10 - 15:10 Uhr

In den meisten Fällen senkt sich der Hoden von ganz alleine. Dein KiA wird darauf bei jeder U drauf achten. Mein Sohn hat nen Pendelhoden und das hat sich mitlerweile gelegt. immer wenn es dem "Sack" zu kalt ist, wandert der Hoden in die Leistengegend.
Was die Therapie betrifft ist ja noch jede Menge Zeit! Bevor dein Sohn nicht ein Jahr alt ist wird und sollte auch nichts gemacht werden.
Was die Hormontherapie und dessen Nebenwirkungen betrifft kann ich nichts sagen.... Bei der OP werden nur 2 kleine Schnitte in der Leistengegend gemacht und einen Tag später krabbeln sie schon wieder rum ;-) Ist also halb so schlimm....

Beitrag von sonnentoll 25.10.10 - 15:17 Uhr

Vielen Dank fuer Deine Antwort!

LG Sonnentoll

Beitrag von coconut05 25.10.10 - 16:00 Uhr

Hallo,

mein Großer hatte damals einen Hodenhochstand, sein Hoden war allerdings immer oben.

Er wurde mit 8 Monaten opereriert. Verlief alles problemlos. Unser Kinderarzt hat uns damals nahe gelegt die OP zu machen so lange der Kleine noch unter 1 Jahr ist, auch wegen evtl. Spätfolgen. Diesbezüglich habe ich auch mittlerweile viele Artikel gelesen und bin froh es gemacht zu haben.
Von einer Hormontherapie würde ich abraten, niemals würde ich ein Baby mit Hormonen vollpumpen, die Erfolgsaussichten sind auch fraglich. Auch da hat unser Kinderarzt abgeraten und wir haben einen wirklich guten und angesehenen Kinderarzt.

Klar ist es schwer einen so kleinen Wurm operieren zu lassen mit Vollnarkose etc. Aber es verlief reibungslos und wir konnten ihn ein paar Stunden nach der OP schon wieder mit nach Hause nehmen. 2 Tage später ist er schon wieder gekrabbelt. Die Kleinen stecken das besser weg als wir Erwachsenen.

LG Sandra

Beitrag von sonnentoll 26.10.10 - 14:02 Uhr

Hallo Sandra!

Lieben Dank fuer Deine beruhigende Antwort!
Wir stehen einer Hormonbehandlung auch sehr skeptisch gegenueber und bevorzugen dann doch die OP.

LG Sonnentoll

Beitrag von maylu28 25.10.10 - 16:06 Uhr

Wir hatten bei unserem Sohn einen einseitigen Hodenhochstand....

Wir haben erstmal gewartet, dann eine Hormontherapie gemacht, die leider nichts gebracht hat und er würde dann mit 1,5 Jahren operiert..

Also Fazit...

ich habe leider von noch keinem gehört, dass die Hormontherapie was gebracht hab, lass mich aber gerne etwas besserem belehren...

ich denke so früh wie möglich machen lassen, meiner Meinung nach, ab besten bevor das Kind laufen kann, da so ein Hoden auch wieder zurückrutschen kann, nach der OP und die einzig wirksame Möglichkeit ist Liegen und das ist bei einem 1,5 Jährigen Kind schwierig durchzu ziehen, wir haben es geschafft, mit dem Resultat, dass er erstmal 2 Wochen ganz wackelig gelaufen ist....
Aber okay der Hoden ist unten geblieben.

Naja, die OP war jetzt nicht schlimm, aber er hat hinterher schon ganz schön geweint, fast einen halben Tag, ich glaube nicht das er jetzt viele Schmerzen hatte, aber er war verwirrt, was da mit ihn gemacht wurde...

LG maylu