Stillen und Röntgen bzw. Betäubung beim Zahnarzt?!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von superstar01 25.10.10 - 14:45 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich muss mal wieder zum Zahnarzt und ich vermute, dass auch gebohrt werden muss. Da ich normalerweise die Schmerzen nicht so gut ertrage, habe ich mir immer eine Spritze geben lassen. Aber da habe ich auch nicht gestillt.
Was, wenn er bohren muss? Was, wenn er Röntgen muss?

Kann das als Stillmama gefährlich sein?

Danke für Eure Hilfe!

Beitrag von miamaus6 25.10.10 - 14:54 Uhr

Mein Zahnarzt hat mir geraten, früh, ehe er mir die Schmerzspritze gibt, abzupumpen und dann nach der Behandlung eine Mahlzeit faktisch aus der Konserve zu geben. Er meint, nach 3 - 4 Stunden ist die Wirkung nicht mehr schlimm und dann könnte ich wieder normal stillen.
Alles Gute beim Zahni :-)
LG
Katrin

Beitrag von sonne_1975 25.10.10 - 14:58 Uhr

Wenn du sagst, dass du stillst, bekommst du passende Betäubung. Es ist auf keinen Fall nötig abzupumpen usw.

Genau so Röntgen: es ist absolut unproblematisch.

LG Alla

Beitrag von luckylike 25.10.10 - 14:59 Uhr

hallo

ich habe als stillmama keine spritze bekommen, ausserdem gibts nur bestimmte füllungen die er reinmachen darf. kein amalgan.


vg lucky

Beitrag von hardcorezicke 25.10.10 - 15:09 Uhr

ich sollte eigentlich schon längst einen zah gemacht bekommen.. mein doc hat gefragt ob ich stille.. ich sagte ja... und er hat gesagt dann warten wir bis ich abgestillt habe...also er macht nichts...

weil das kind von der betäubung zu dösig werden könnte.. also müde versteht sich ^^..

Beitrag von zwillinge2005 25.10.10 - 15:14 Uhr

Hallo,

schönen Gruß an Deinen Zahnarzt _ er soll sich bitte mit embryotox in Verbindung setzen. Das was Du schreibst ist leider absoluter Unsinn. Von örtlichen Betäubungsmittel wird kein gestilltes Kind dösig. Wir reden hier nicht über starke systemische Schmerzmittel wie Opioide, sondern von Lokalanästhetika.

Und ein Zahn, der gemacht werden MUSS muss auch gemacht werden.

LG, Andrea#schock

Beitrag von anarchie 25.10.10 - 16:16 Uhr

Hallo!

wenn nicht mit Amalgan gearbeitet wird, ist es völlig problemlos.
Ampumpen und verwerfen ist unnötig.

Wenn dein Arzt da nicht fit ist, kann er sich bei der embryotox erkundigen.

lg

melanie mit 4 lzs-Kindern, die in den letzten 5 Wochen 6 mal beim ZA war*heul*

Beitrag von viofemme 25.10.10 - 16:43 Uhr

Röntgen ist natürlich kein Problem. Die Strahlung verbleibt ja nicht im Körper ;-).
Und was die Betäubung angeht: Ich stcke gerade i einer Wurzelbehandlung und weil das Ganze natürlich am Wochenende losging, musste ich zunächst zu einem Notdienstzahnarzt und erst dann zu meinem Zahnarzt. Beide haben mir versichert, dass die Betäubung nur lokal wirkt und nicht in die Muttermilch übergeht. Und weil ich aber so ängstlich war, habe ich noch eine Runde gegoogelt und mich mit einer Freundin, Kinderärztin, kurzheschlossen: Fazit: Kein Problem!

Beitrag von dentatus77 25.10.10 - 16:45 Uhr

Hallo!
Röntgen ist in der Stillzeit überhaupt kein Problem, das sollte lediglich in der SS vermieden werden, über die Muttermilch können Röntgenstrahlen aber keinen Schaden anrichten.
Auch eine Lokalanästhesie kann in der Stillzeit gegeben werden, hier kommt es allerdings auf das Mittel an:

"Empfehlung: Im Rahmen einer Zahnbehandlung können Lokalanästhetika zur Infiltrations- und Leitungsanästhesie angewendet werden. Dies gilt auch in Kombination mit Adrenalin, wobei der Adrenalinanteil 1:200 000 nicht überschreiten sollte. Auf die unbedingte Notwenigkeit, unbeabsichtigte intravasale Injektionen strikt zu vermeiden, sei an dieser Stelle nochmals ausdrücklich hingewiesen, da systemisch resorbiertes Adrenalin in der Schwangerschaft zu Uteruskontraktionen führen kann. In der Schwangerschaft können die Lokalanästhetika Articain, Bupivacain und Etidocain gegeben werden. Alle anderen Substanzen sollten gemieden werden. In der Stillzeit bestehen die meisten Erfahrungen mit Articain, Bupivacain und Lidocain. Lidocain kann in der Stillzeit gegeben werden, da es nicht in relevanten Konzentrationen in die Muttermilch übergeht."

Soweit die Empfehlung der Arzneimittelkomission der Bundeszahnärztekammer.
Den ganzen Text findest du hier:

http://www.zm-online.de/m5a.htm?/zm/1_10/pages2/titel1.htm

Liebe Grüße!

Beitrag von wunki 25.10.10 - 17:21 Uhr

Meine Zahnärztin hat mir gesagt, dass ich ungefähr 2 Stunden nicht stillen solle. Die Betäubung war aber ohnehin niedriger dosiert und ehrlich: Ich habe noch tierische Schmerzen gehabt (bin eigentlich nicht so empfindlich, aber es war halt ne tiefe Sache und Stück Zahn und so). Aber ich habe für meinen Sohn) (4 1/2 Monate alt durchgehalten, weil ich nicht wollte, dass er die Flasche kennenlernt ( bzw. ich will es nach wie vor noch nicht).

2 Stunden nach der Behandlung habe ich ihn gestillt und habe nicht g emerkt, dass er irgendwie anders drauf ist.

Beitrag von fihalhohi 26.10.10 - 20:37 Uhr

Hallo!
Hatte während Stillzeit eine Wurzelbehandlung. Bekam eine passende Betäubung, geröngt wurde ich auch. Kein Problem.
LG
Ute