was macht ihr bei der geburt im krhs.mit dem 1.kind wenn keine familie

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von pitti25 25.10.10 - 15:24 Uhr

ich habe zwar von meinem mann familie hier wohnen,aber die haben kaum kontakt zu meiner tochter(1,5 j). meine beste freundin bekommt dem nächst zwillinge, fällt also auch weg. tja und oma und opa leben ca. 300 km entfernt.
und mein mann möchte natürlich bei der entbindung dabei sein.

wie plant ihr das so?

ich bin zwar noch nicht ss,aber wir üben schon fleißig. und das macht mir schon ziemliche sorgen. möchte nur ungern meine kleine an mein manns familie übergeben müssen, die kennen sie ja kaum, sind zwar nett zu ihr und zuverlässig, aber trotzdem fremde für sie.

sie ist kein krippenkind, und hat auch sonst nie fremde die sie manchmal betreuen, mein mann oder ich sind immer da.

lg.pitti

Beitrag von maylu28 25.10.10 - 15:46 Uhr

Dann wird es schwierig, aber da es ja noch nicht so weit ist, fangt doch an einen Babysitter zu suchen....dann habt ihr wenigstens einen Möglichkeit oder vielleicht eine nette Nachbarin....

Wir haben 2 Pläne, der beste sieht vor, dass 2 Wochen vor ET meine Schwiegermutter kommt, sie wohnt 300 km weit weg und bleibt dann bei uns und hilft mir in den letzten Zügen und wenns los geht, können wir einfach los.

Falls es vor diesen 2 Wochen losgeht, nehmen wir unseren Sohn mit in die Klinik und Freunde von uns wohnen in der Nähe der Klinik und holen ihn dann ab, aber er ist dort auch sehr gerne....außerdem schau ich jetzt, dass ich regelmäßig dort bin, dass er es gewöhnt ist....

LG Maylu

Beitrag von tekelek 25.10.10 - 15:48 Uhr

Hallo !

Du hast doch noch eine Menge Zeit. Selbst wenn Du diesen Monat schwanger werden würdest, würde das zweite Kind doch sowieso erst Mai/Juni auf die Welt kommen.
Und wenn Deine beste Freundin demnächst Zwillinge bekommt, dann sind diese ja auch schon aus dem Gröbsten raus, wenn Dein zweites Kind kommt - ich denke, daß sie Deine Tochter dann schon eine Weile nehmen kann.
Habt Ihr denn sonst keine anderen Freunde ? Und wegen der Eltern - 300 km sind ja nicht sooo weit weg, vielleicht könnte Deine Freundin Eure Tochter ein paar Stunden nehmen, bis Opa und Oma angekommen sind ?
Ich bin mit dem zweiten Kind schwanger geworden, als meine Tochter 11 Monate alt war. Sowohl Schwiegereltern als auch meine Eltern waren ebenfalls nicht in der Nähe, ich lernte aber in einer Krabbelgruppe eine sehr nette andere Mama kennen, mit der ich zum Zeitpunkt der zweiten Geburt so gut befreundet war, daß sie auf unsere Tochter aufpasste, als sich deren Bruder auf den Weg machte.
Allerdings hatten wir sowieso eine Hausgeburt, meine Freundin holte unsere Tochter ca. gegen 15 Uhr ab (als ich sie nicht mehr um mich haben wollte), um 19 Uhr kam unser Sohn auf die Welt, um 20 Uhr hat mein Mann sie wieder nach Hause geholt :-)
Meist ergibt sich vieles von alleine, wer weiß, was sich bei Euch noch so alles verändern wird in den nächsten Monaten !


Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (5), Nevio (4) und Sohn Nr.2 (29.SSW)

Beitrag von cori0815 25.10.10 - 17:51 Uhr

hi Pitti!
Naja, gehen wir mal davon aus, dass du frühestens in einem Monat schwanger bist und dann ja frühestens in 10 Monaten entbindest, könntest du ja nun in dieser Zeit noch von langer Hand planen, wie du vorgehst.

Du könntest dir z.B. eine Tagesmutter nehmen, bei der sie 1-2 pro Woche ist und die sie gut genug kennt, um dass sie dann auch dort mal über Nacht bleibt.

Oder ihr könntet euch dafür entscheiden, dass der Vater bei der Entbindung nicht dabei ist und auf eure gemeinsame Tochter aufpasst. Es soll Zeiten gegeben haben, da war das üblich ;-)

Oder ihr plant einfach eine Einleitung und gebt eure Tochter vorher zu deinen Eltern.

Aber ich finde ehrlich gesagt, es wäre genug Zeit, sie an die Großeltern zu gewöhnen. Denn die wirst du ja vielleicht in Zukunft noch das ein oder andere Mal brauchen, wenn mal Not am Mann ist.

Wir hätten - wenn es bei mir früher losgegangen wäre - vermutlich den Kleinen auch zu Oma und Opa (väterlicherseits) im Ort gebracht. Er war erst 18 Mon. alt, aber sie hatten ihn von Anfang an und er war immer zufrieden dort.

Da ich aber von selbst keine Wehen bekam und die Geburt wieder eingeleitet werden sollte, haben wir ihn vorher zu meinen Eltern (120 km entfernt) gebracht und dann konnte ich in Ruhe entbinden und noch 2 Tage anschließend entspannen. Bevor wir mit dem Baby nach Hause kamen, war meine Mutter mit dem Großen schon dort und erwartete uns. Dummerweise hatte ich vor, das im KH zu tun, was nicht so recht klappte. Kann ich echt nicht empfehlen ;-)

Lg
cori

Beitrag von kleiner-gruener-hase 25.10.10 - 20:21 Uhr

Wir haben eine Arbeitskollegin angerufen die sich dann mit unserer Tochter beschäftigt hat.

In der gleichen Woche lag ein Paar mit dem 2. Kind im KH, die waren eigentlich nur auf Kurzurlaub hier und haben dann doch schon entbunden. Die hatten also wirklich niemanden. Die hatten ihre 2jährige mit im KH, die hat dann im Kreißsaal geschlafen während Mama das Brüderchen entbunden hat. Ist auch erst aufgewacht als der Kleine schon da war und die Nabelschnur gekappt war... #cool Aber das war wohl eine grundlegende Ausnahme...

Vielleicht solltet ihr euch jemanden suchen der öfter mal auf eure Tochter aufpasst, jemand dem ihr vertraut und auf den ihr im Zweifelsfall zurückgreifen könntet.

Bis dahin: Viel Spaß beim Üben.

Beitrag von laboe 25.10.10 - 21:16 Uhr

Na dann bleibt ja nur der Papa übrig. Finde ich ganz normal. Alles geht nunmal nicht.
Traust du dir denn eine Geburt allein zu? Hast du ne Beleghebi? Oder eine Freundin, die mitgehen kann? Würde eher bei dir umändern, als bei der Betreuung deiner Tochter.

Beitrag von miau2 27.10.10 - 12:52 Uhr

Hi,
wenn ihr jetzt noch am üben seit - dann fangst doch mal an, sie an gelegentliche Babysitter o.ä. zu gewöhnen. Wäre ja noch mehr als genug Zeit. Oder für etwas mehr Kontakt zur Familie deines Mannes.

Ich hatte überhaupt keine Verwandtschaft in der Nähe. Aber ein Netzwerk aus Freunden, die - trotz eigener Kinder - bereit gewesen wären, für diese Ausnahmesituation in jeder Tages- und Nachtzeit unseren Großen zu übernehmen. Bekannte aus Spielkreisen, eine Nachbarin...

Bei der Nachbarin war unser großer dann während der Geburt, hat sich dort pudelwohl gefühlt. Es ging vollkommen problemlos.

9 Monate sind doch mehr als genug Zeit zum kennenlernen. Es geht ja auch nicht nur um die Geburt. Es kann mit zwei Kindern immer mal passieren, dass man eines der beiden kurzfristig gut betreut unterbringen muss (nach mittlerweile 3 Krankenhausaufenthalten mit dem Kleinen und 2 mit dem Großen haben wir da unsere Erfahrungen).

Ein Netzwerk ist dann immer gut - natürlich auf Gegenseitigkeit, ich wäre auch bereit, sofort ein andere Kind "aufzunehmen" im Notfall.

Also, fang an zu knüpfen ;-).

Viele Grüße
Miau2