Gott vs. Pseudoreligion / Kinderkriegerinnen

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Beitrag von nele27 25.10.10 - 15:51 Uhr

Hallo,

wie immer rege Beteiligung beim Thema "Glaubt Ihr an Gott"... die üblichen Verdächtigen beginnen das Regionsbashing und wer zugibt an Gott zu glauben und womöglich noch mit der Kirche zu tun zu haben ist mindestens ein bisschen doof, eher jedoch einfach verbohrt und Kreuzzug-Befürworter.

Tolenranz wird hochgehalten - manchmal ist es Toleranz in einem Maße, dass mir zumindest schier schlecht wird. Ich übersetze das mit Gleichgültigkeit, Beliebigkeit, nicht für seine Überzeugungen eintreten usw.

Soweit, so gut. Muss jeder selbst wissen.

Aber: Hier bei Urbia entfachen sooo oft relegrechte Glaubenskriege, die mich an religiöse Fanatiker erinnern: Hausgeburtsmuttis gegen Kaiserschnittfrauen, Pastinakenpuritanerinnen gegen Gläschen-Rabenmütter, Ferbermethode gegen Familienbett, Öko gegen Kik und und und.

Ich denke oft: Sie kommen wieder, die Kinderkriegerinnen.

Da ist es nicht weit her mit der Toleranz, die beim Thema Religon dann von denselben Menschen gespriesen wird.

Nun frage ich Euch: Hat Gott für Euch ausgedient? Und nun scheint es pseudoreligiösen Ersatz en masse zu geben: Themen des Alltags, die spirituell aufgebaquscht werden. Hausgeburts-Kreuzzüge, Hartz-4-Bashing. Nehmt jedes Thema, das ihr wollt, es gibt Fanatiker dazu.

Und nun? Fehlt Gott doch? Oder muss das alles so sein?
Wie tolerant sind die modernen Ungläubigen wirklich???

Würde gern Eure Meinung hören!!!

DANKE

Nele

Beitrag von super_mama 25.10.10 - 16:04 Uhr

Hallo,

wie an hier so liest - hört Toleranz oft an der eigenen Pforte auf - jeder hat eine/seine Einstellung, man sagt man tolleriert, aber wirklich tut man es nicht, man sagt "jaja" dreht sich um und schüttelt den Kopf, findet sich bei Urbia und lästert darüber.
Es ist auch ok, jeder sollte eine Meinung haben und diese äussern dürfen - so lang es legal ist und so lang dabei niemand verletzt wird -
Selbst zu "ach so Gottes - gläubigen Zeiten" gab es Intolleranz und ihre Folgen. Damals wie Heute. Fehlt er dann jetzt ? Ja, vlt. Vlt würde etwas mehr Glauben eine Wendung bringen ? Vlt aber auch nicht.
Für mich persönlich hat Gott nicht ausgedient, auch wenn ich Kirchen den Rücken kehre.
Ich bezeichne mich nicht als sonderlich tolerant, ich habe und vertrete meine Meinung, jeder der eine Andere hat kann darf und sollte sie kund tun, dabei spielt der Ton die Musik - die Art wie der Standpunkt vorgebracht wird und aus welchen Gründen man diesen hat ... ein "es ist so wie es ist und deshalb bin ich so" reicht mir nicht, bei sowas bin ich intolerant.

Beitrag von ippilala 25.10.10 - 16:07 Uhr

>man sagt man tolleriert, aber wirklich tut man es nicht, man sagt "jaja" dreht sich um und schüttelt den Kopf, findet sich bei Urbia und lästert darüber.

Das ist doch Tolleranz. Tolleranz bedeutet nicht Akteptanz. Ich kann etwas tollerieren und jaja sagen und bei Urbia über die lästern, die ich tollerie. Das ist kein Gegensatz.

Beitrag von ninnifee2000 25.10.10 - 16:13 Uhr

Bitte Toleranz und tolerieren nur mit einem "l" schreiben. Danke!

Solche Rechtschreibfehler toleriere ich nicht! #schein

Beitrag von ippilala 25.10.10 - 16:19 Uhr

Manno ich war irrietiert vom "tollerien" von super_mama.
Danke für den Hinweis und deine Intoleranz :)

Beitrag von ippilala 25.10.10 - 16:21 Uhr

tollerien#klatsch

Ich schreibe heute einfach gar nichts mehr, das wird ja immer schlimmer.

Beitrag von snailshell 25.10.10 - 16:45 Uhr

Toleranz kommt nicht von "toll".

Beitrag von ninnifee2000 25.10.10 - 16:16 Uhr

Vor allem: Was haben Kinderkriegerinnen mit diesem Thema zu tun??? #kratz#kratz#kratz

Beitrag von ippilala 25.10.10 - 16:25 Uhr

Nunja bei Urbia treffen sich nunmal viele Kinderbekommerinnen, Kinderbekamer und zukünftige Kinderbekommerinnen und wenn diese sich dann bekriegen, werden sie zu Kinderkriegerinnen. Beispiele wurden ja gebracht.

Beitrag von zeitblom 25.10.10 - 16:23 Uhr

"Wie tolerant sind die modernen Ungläubigen wirklich??? "

Nun, in der Regel IMMER toleranter als Menschen, die ihre Wahrheit auf hoeheres Wissen, eine Ideologie, gar auf einen Gott bauen, und daher jeden Irrtum ausschliessen. Wenn "irren menschlich ist", dann sind vorbehaltlose Ueberzeugungen unmenschlich.... Toleranz ist das Zugestaendnis, selber im Irrtum sein zu koennen....

Beitrag von nele27 25.10.10 - 16:33 Uhr

Dann verstehst Du aber was anderes unter Toleranz als das, was damit normalerweise gleichgesetzt wird: Laissez-faire, interessiert mich nicht, jeder wie er meint, jeder macht sein Ding etc.
DAS habe ich zumindest schon oft im Zusammenhang mit Toleranz gelesen.

Warum sollten Leute, die an Gott glauben (und sich darin auch sicher und gefestigt sind), JEDEN Irrtum ausschließen?
Ich hab oft meine Zweifel, Kurskorrektur etc. Aber in den Grundfesten bin ich fest (für mich selbst gesprochen) und wenn DAS intolerant ist, tja, dann bin ich das.

Und was sagst Du zu Ersatzreligionen im Alltag? Darum ging es mir ja u.a... beißt sich das nicht mit "Ich glaube nichts"??

Beitrag von zeitblom 25.10.10 - 16:44 Uhr

"Ersatzreligionen"

Naja, Hartz4-bashing ist fuer mich keine Ersatzreligion (ebensowenig wie andere vergleichbare Rechthabereien)... aber, ohne zu wissen, was genau Du mit Vagina-Atmen meinst, denke ich, dass man sich auch (und vielleicht gerade) als Atheist sich mehr um seinen (!) Koerper und das Verhaeltnis Geist-Koerper kuemmert, zumal diese Gedanken aelter als z.B. das Christentum sind, wenn ich an das indische Yoga denke. Anstatt Transendenz zu suchen, begnuegt man sich mit der Selbsterfahrung, was doch letztlich spannender und befriedigender, weil realer, ist....

Beitrag von mansojo 25.10.10 - 16:27 Uhr

wie tolerant bist du?

Beitrag von nele27 25.10.10 - 16:36 Uhr

Wenn Toleranz gleich "die anderen interessieren mich nicht, jeder macht sein Ding" ist bin ich total intolerant. Dazu tausche ich mich zu gern aus und stehe auch zu sehr zu meinen Überzeugungen.

Auch wenn Toleranz heißt, dass man nicht seine eigenen ganz festen Überzeugungen haben darf wie z.B. Religion oder auch andere Überzeugungen (z.B. politische) und diese auch fest nach außen vertritt, bin ich auch intolerant.

Wenn es jedoch heißt, dass man all das vertreten darf und sich mit anderen anderer Auffassung darüber austauscht ohne den Andersdenkenden abzuwerten bezeichne ich mich als tolerant.

LG

Beitrag von mansojo 25.10.10 - 16:44 Uhr

"Wenn es jedoch heißt, dass man all das vertreten darf und sich mit anderen anderer Auffassung darüber austauscht ohne den Andersdenkenden abzuwerten bezeichne ich mich als tolerant. "

da sind wir einer meinung

in dem vorrangegangen thread ging es genau darum
anders denkende wurden abgewertet
und das nenne ich verbohrt und vernagelt
nenn es von mir aus auch tunnelblick


ich bin genau wie du mit christlichen werten aufgewachsenen
auch wenn die ein oder ander epoche dies nicht wahr haben wollte
wir sind christlich geprägt

meine kinder wissen warum weinachten und ostern gefeiert wird
ohne das wir einer konfession zugehören

es gibt ja kein NICHT-glaube
auch der atheist glaubt

ich denke wir schwimmen auf der selben welle
nur das ich einen anderen namen dafür hab

Beitrag von marada 25.10.10 - 16:30 Uhr

Hallo,

ob Gläubige oder Ungläubige ist völlig egal. Im Endeffekt ist das reale Leben schwer zu ertragen und schwer zu meistern und so lenkt sich jeder davon ab. Der eine säuft, der andere raucht oder wirft bunte Pillen ein, wieder ein anderer frießt oder man konsumiert Drogen. Dies sind dann die "Götter" der "Ungläubigen".
Irgendjemand sagte mal der Glaube ist die Droge fürs Volk. Da kam grad heut ne passende Meldung dazu:
"Die Schwägerin des früheren britischen Premierministers Tony Blair ist zum Islam übergetreten. ... Bei ihrem Aufenthalt im Iran habe sie "plötzlich pures Glück und Freude gespürt", es sei wie "spirituelles Morphium" gewesen."
http://de.news.yahoo.com/2/20101025/ten-tony-blairs-schwaegerin-zum-islam-ue-1dc2b55.html

Gott fehlt wohl nicht wenn man andere "Drogen" bevorzugt.

Toleranz ist ein schönes Wort aber mehr auch nicht. Der moderne Mensch lebt nach außen Toleranz aber im Inneren läuft ein anderer Film.
Nur Menschen die mit sich und ihrem Leben, ihrem Umfeld, ihren Aufgaben zufrieden sind werden auch automatisch tolerant sein denn Neid und Zoff wächst aus der Unzufriedenheit und aus einem leeren Leben.
Toleranz ist Respekt und der muß von beiden Seiten kommen, dann stimmt es auch im Zusammenleben.

Glaube an sich findet man nur in der Ruhe und in der Einsamkeit und in keinem Religionsprunkbau oder in Massen von betenden Menschen.

LG marada

Beitrag von buzzi2 25.10.10 - 17:19 Uhr

>>"Irgendjemand sagte mal der Glaube ist die Droge fürs Volk"<<

Aua ......... dieser Irgendjemand war Friedrich Nietsche und er sagte "Religion ist Opium für das Volk". Wenn schon zitieren, dann doch bitte richtig.

Beitrag von ostsonne 25.10.10 - 16:47 Uhr

< Und nun? Fehlt Gott doch? Oder muss das alles so sein?
Wie tolerant sind die modernen Ungläubigen wirklich??? >

Ich versteh das grade nicht.....

Es ist so wie es ist, weil Gott fehlt....weil ich nicht gläubig bin ? #kratz
Also ich bin mit meinem Leben zufrieden, ich brauch Gott nicht.

Und was soll der 2. Satz von dir bedeuten ? #kratz
Soll das heißen, das wir ungläubigen nicht tolerant sind ?

Beitrag von daisy80 25.10.10 - 17:22 Uhr

"ich brauch Gott nicht"

Dann hast Du den Glauben als Solches nicht verstanden.

Beitrag von ostsonne 26.10.10 - 15:41 Uhr

Was gibt es da zu verstehen ?
Das ist doch keine Sache, die ich erlernen kann ?!

Beitrag von no-monk 25.10.10 - 17:42 Uhr

Ich glaube jeder Mensch sucht sich im Leben etwas, an das er glauben kann.
Der eine glaubt nur an sich selbst und an die eigenen Fähigkeiten, andere glauben an die Liebe, wiederum andere glauben an Gott oder andere Mächte. Dann gibt es diejenigen, die an die Wissenschaft glauben und an das, was sie sehen können.
Und das halte ich für normal und auch so gewollt.
Solange Menschen an etwas festhalten können, was ihnen Kraft gibt, solange leben sie in ihrer für sie gemachten Sicherheit.
Daran ist nichts verwerflich und ich akzeptiere und toleriere jedermanns Glaubensrichtung.
Da wo es anfängt gefährlich, ketzerisch und gewalttätig zu werden fehlt im Grunde genommen die Toleranz und das Verstehen.
Aber je größer das Unverständnis und die Intoleranz um so größer die Gegenwehr und der Fanatismus.
Ein Teufelskreis.
Fanatisch werden die Menschen imho nur, wenn sie sich missverstanden und belächelt bzw. verurteilt fühlen.

Die Frage "Fehlt Gott doch?" kann ich dir nicht beantworten, denn dazu bräuchte ich eine Definition dessen, was Gott sein und wie ich ihn betrachten soll.

Beitrag von nele27 26.10.10 - 08:39 Uhr

***Fanatisch werden die Menschen imho nur, wenn sie sich missverstanden und belächelt bzw. verurteilt fühlen.***

Liest Du im Stillforum oder einem der Kinderforen?? :-) Da denk ich manchmal schon an richtige Feldzüge für oder gegen Langzeitstillen, für oder gegen Fernsehen und und und. Das hat für mich pseudoreligiöse Züge - daher finde ich es einigermaßen grotesk aber auch sehr spannend, dass der aufgeklärten Welt offenbar die Religion auszugehen scheint, sich aber Ersatzschauplätze gesucht werden...

Und werden die Leute dann belächelt oder erst WEIL sie so fanatisch gegenüber Dingen sind, wo es eigentlich schnurzegal sein kann, wie der Nachbar das macht?

***denn dazu bräuchte ich eine Definition dessen, was Gott sein und wie ich ihn betrachten soll. ***

Naja, das kann ich Dir wiederum nicht bieten, denn es ist ja ganz individuell. Für mich persönlich geht es um Kraft, Zuversicht und das große Ganze - und ich finde das ganz gut, dass Gott nicht wirklich vorstellbar ist. Wieder andere schreckt aber genau das ab.

Liebe Grüße

Beitrag von buzzi2 25.10.10 - 17:49 Uhr

Hallo Nele,

ja du hast recht, es gibt heute diverse "Ersatzreligionen". Wie z.B. die Art der Kindererziehung, die Art wie man "richtig lebt", es gibt Fersehen, Internet, legale und ilegale Drogen, Sex, Essen usw. usf.

Der Mensch braucht für seine persönlich geistige Entwicklung zwingend Orientierungspunkte. Auf der einen Seite ist es wichtig, dass wir uns von anderen unterscheiden. Das ist das "Außen" und das ist das "Innen". Innen bin ich und außen sind die anderen. An welchen Punkte unterscheide ich mich überhaupt vom Außen? Gäbe es keine Unterscheidung, dann wären wir doch alle ein Kollektiv, ohne Unterscheidung im Zweck und Ziel unseres Daseins. Auf der anderen Seite braucht der Mensch aber doch auch das Gefühl, dass andere genauso sind, wie er selbst. Also wenn ich das Gefühl habe nur ein einzelnes Individuum zu sein, dann habe ich keine Verbindung mehr zu den anderen, dann fehlen wieder die Orientierungspunkte. Diejenigen anderen, die so sind wie ich, die zählen dann zu meiner inneren Gruppe. Hier haben wir wieder das Innen und das Außen (dies scheint eine notwendige Instanz zu sein). Innen ist meine Gruppe (Familie, ethnische Zugehörigkeit, Religionszugehörigkeit, oder eben Interessengemeinschaft wie z.B Sportverein, Internetcommunity usw.).

Da wir in der heutigen Zeit immer mehr unsere alten Werte hinterfragen (das kommt aus der Zeit der Aufklärung), kommen wir doch nicht umhin auch religiöse Werte zu hinterfragen, zu analysieren und gegebenenfalls gegen vermeintlich bessere oder einfach nur besser passende Werte auszutauschen. Jetzt kommt wieder das Innen und Außen zum Tragen, denn anscheinend ist dies einfach nötig um sich nicht völlig zu verlieren. Also ich suche mir Menschen, die so denken, wie ich, und ich such mir Menschen, die komplett anders denken, um damit wieder mein persönliches Innen und Außen herzustellen.

Ich bin davon überzeugt, dass dies der Grund ist, für die von dir beschriebenen Erscheinungen.

Ich persönlich versuche immer das Große Ganze zu sehen und nicht aus den Augen zu verlieren. Ich erweitere beständig meinen Horizont im Streben nach Vollendung und immer wieder versuche ich meine Ideen zu hinterfragen und mich auch eines besseren belehren zu lassen. Also kurz und gut: Ja ich glaube an Gott, aber ich habe auch meine Zweifel und meinen Irrglauben.

LG Christina

Beitrag von nele27 26.10.10 - 08:49 Uhr

Das hast Du schön ausgedrückt, finde ich #pro

Ich hab gar kein Problem damit, alte Werte zu hinterfragen und es ist auch schön, dass man heutzutage so eine weltanschauliche Vielfalt hat, ohne dass - zumindest hier bei uns - Menschen deswegen etwas zu befürchten haben.

Ich stelle halt nur oft fest (auch im Bekanntenkreis), dass die Leute, die behaupten, total über den Dingen zu stehen, wenn es um Religiöses / Weltanschauliches geht, diejenigen sind, bei denen man immer irgendeinen Fetisch findet. Und damit meine ich gar nicht Geld oder Güter, sondern Ideologien -
Ich war mal in einem Laufforum aktiv, da bin ich fast vom Stuhl gefallen, was für eine ideologie die Leute aus dem richtigen Schuhwerk machen und wie man sich über die vermeintlich falschen Verhaltensweisen (zu wenig Eiweiß im Essen vorm Marathon oder so :-)) ereifern kann #gruebel
Also scheint Gott nicht ausgedient zu haben, er kommt nur für viele in anderer Form daher.

Ich zweifel übrigens auch immer wegen irgendwas, aber das gehört für mich auch zum Glauben dazu.

LG, Nele

Beitrag von krokolady 25.10.10 - 18:25 Uhr

was hat der Glaube an Gott mit Kinderernährung und Kinderkriegen zu tun?

Hausgeburten sind super........denn wozu ins KKH?
Frau ist nur schwanger - und nicht krank!

Ernährung? Jeder so wie er es für richtig hält..........

Und Glaube an Gott? Bitteschön......jeder so wie er mag.

Ich glaube weder an Gott noch an die Kirche........meine Kinder bekamen Gläschen ebenso wie mal Frisches........sie dürfen süsskram, bekamen früh Ohrringe, dürfen Fernsehen....haben eigene Handy und PCs und Fernseher.......tragen Klamotten vom KiK oder H&M.......Schuhe kaufe ich bei Deichmann oder sonstewo wo es günstig und gut ist.........

Über Öko-Muttis mache ich mich auch gern mal lustig........ebenso über Leute die echt Anfangen zu erzählen das es Gottes Wille sein das ein Kind behindert ist oder stirbt..........
Trotzdem lasse ich jeden an das Glauben was ihm gefällt.........soviel Toleranz hab ich auf jeden Fall.
Nur verlange ich das auch von anderen - Toleranz mein Leben, und das Leben der Kids, so zu führen wie ICH es für richtig halte

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