Katze von Hunden fast tod gebissen - Hundehalter lässt sie liegen

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von mineos 25.10.10 - 17:17 Uhr

Hallo,

am Wochenende ist die Katze von Bekannten in aller Frühe von 2 Jagdunden angegriffen und fast tod gebissen worden. Die Bekannten haben Hunde bellen, die Katze miauen und eine Frau schreien gehört. Sie haben die Frau auch in der Stimme erkannt - sie kommt aus dem Dorf.

Die schwer verletzte Katze hat die Hundehalterin einfach liegen lassen. Meine Bekannten sind von dem Krach zwar wach geworden, haben aber zuerst nicht gedacht, dass ihre Katze beteiligt gewesen sein könnte und haben sie erst eine Stunde später gesucht, nachdem sie beim Frühstück nicht aufgetaucht ist.

Eine Nachbarin der Bekannten hat die Frau zur Tatzeit auch in der Straße gesehen.

Ich finde es einfach unmöglich, als tierlieber (?) Hundehalter eine Katze einfach so liegen zu lassen. Sie hatte mehrere Rippen gebrochen, natürlich etliche Bisse und Luft im Bauchraum, also nicht zu übersehen, dass sie Hilfe braucht. Die Frau hätte ja wenigstens bei Nachbarn klingeln können, hier auf dem Dorf weiß die ganze Straße, welche Katze wohin gehört. Oder sie hätte sie zum TA bringen können, schließlich ist es ja ihre Schuld, dass die Katze so zugerichtet wird, wenn sie ihre Hunde nicht im Griff hat.

Wir überlegen nun, was wir tun können. Die Katze war 2 Tage auf der "Intensivstation", mehrmals geröngt, OP, Nachkontrollen sind bestimmt auch fällig. Natürlich wäre es schön, wenn die Halterin den Unfall der Versicherung melden würde und meine Bekannten die Kosten ersetzt bekämen. Aber - wie kommt man an die Frau ran bzw. wie bekommt man sie dazu, die Sache einzugestehen? So richtig beweisen kann man es ihr ja nicht. Und eine Nachbarin hat neulich gesehen, dass sie ihre Hunde immer in ihren (also den der Nachbarin) Garten häufeln lässt und hat sie darauf angesprochen. Sie sagte, das wären ihre Hunde nicht gewesen #augen

Was tut man mit solchen Leuten?

Beitrag von alkesh 25.10.10 - 17:22 Uhr

< Was tut man mit solchen Leuten? >

Man zeigt sie an!

LG

Beitrag von 2joschi 25.10.10 - 17:39 Uhr

Ja, auf alle Fälle anzeigen!!!!!!!!!!

Da werd ich gleich total sauer wenn ich sowas lese, das Allerletzte!!!!!:-[
Ich hab auch nen Kater. Das wenn meinem Liebling passiert wäre, ich wäre nicht mehr zu halten.................:-[

Heute ist es ne Katze und morgen vielleicht ein Kind.............nicht auszudenken was da alles passieren kann. Die Dame hat wohl ihre Köter nicht im Griff!!!!

Auf jeden Fall melden: Polizei, Gemeinde, Veterinäramt.
Ich würd alles rebellisch machen!!!!!!!!!!!!!

lg

Beitrag von trollmama 25.10.10 - 18:35 Uhr

>>Heute ist es ne Katze und morgen vielleicht ein Kind..........<<

Ich weiß ja nicht, wie strunzdumm die Hunde sind, die Du kennst, aber die Hunde, die ich kennen, können eine Katze von einem Kind unterscheiden.

>>Ja, auf alle Fälle anzeigen!!!!!!!!!!<<

Aufgrund welcher Grundlage? Daß dort eine Frau irgendeine andere Frau gesehen hat, die 2 Jagdhunde hat? Daß die Besitzer zwar etwas gehört haben, aber keine Lust hatten, nachzusehen?

Ich aber kann es nicht verstehen, daß die Besitzer es vorgezogen haben, nicht nach der eigenen Katze zu sehen, obwohl sie sie gehört haben, ebenso Hundegebell und das Rufen einer Frau. Der Vorfall fand am frühen Morgen statt und für mich liegt der Verdacht nahe, daß die Besitzer sich lieber noch einmal im Bett umgedreht haben, anstatt mal nachzusehen, ob alles in Ordnung ist.

Beitrag von alkesh 25.10.10 - 19:17 Uhr

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>>Heute ist es ne Katze und morgen vielleicht ein Kind..........<<

Ich weiß ja nicht, wie strunzdumm die Hunde sind, die Du kennst, aber die Hunde, die ich kennen, können eine Katze von einem Kind unterscheiden.
>

Da hast Du Recht, diese Aussage werde ich auch nie verstehen!


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>>Ja, auf alle Fälle anzeigen!!!!!!!!!!<<
Aufgrund welcher Grundlage?
>

Zum einen liegt die Wahrscheinlichkeit nahe das Leinenzwang herrscht, einfach weil es fast überall so ist - die TE wird ja wissen ob es dort der Fall ist und zum anderen ist es Verboten einem Tier leid zuzufügen.
Ihre Hunde, also ihre Verantwortung, sie hätte handeln müssen!

LG

Beitrag von 2joschi 25.10.10 - 19:28 Uhr

Das hat nichts damit zu tun, dass ich die HUnde für strunzdumm halte. Aber wenn bei Jagdhunden der Jagdtrieb einsetzt und die Frau die Hund nicht im Griff hat, dann wirds gefährlich, oder nicht????????????????????#aerger

Außerdem kann man ja überprüfen lassen, ob die HUnd von Haus auf aggressiv sind. Und es gibt Gemeinden da herrscht Leinenzwang und man kann die Köter nicht einfach laufen lassen..................

Beitrag von redrose123 26.10.10 - 09:32 Uhr

Ein Jagdtrieb setzt bei Tieren ein, bei meinen ist es auf alle Fälle so, sie sind absolut Kinderlieb drehen aber auch Füchsen und Rehen mal den Kragen rum.

Ich muss mich schon manchmal wundern über das Unwissen hier, es wird Jagdhunden von klein auf beigebracht andere Tiere zu aportieren #aha Und auch an der Leine können diese es schaffen....Was nicht entschuldigt das die Besitzerin nichts dagegen getan hat....Oder es gemeldet hat....Wenn sie überhaupt schuld war, den gesehen wie die Katze gepackt wurde hats keiner, und wenn doch, wieso hat sich dort keiner gekümmert?

Beitrag von mineos 25.10.10 - 21:10 Uhr

Also wenn man hier im Dorf wegen jedem Katzengeschrei sofort auf der Matte stehen müsste, könnte man keine Nacht ruhig schlafen. Man kann das ihnen wirklich nicht zum Vorwurf machen, dass sie früh um 7 nicht sofort auf der Straße stehen wenn sich draußen was tut. Also ich brauche früh ein paar Minuten, wenn ich mitten aus dem Schlaf gerissen werde. Und es rechnet ja auch kein Mensch damit, dass sowas passiert...

Beitrag von redrose123 27.10.10 - 07:35 Uhr

Naja da gibt es ja schon einen Unterschied wenn sich Katzen zoffen oder Hunde mit drin sind und den sollte man erkennen :-P So ist es eben in der Natur überleben auch nur die starken

Beitrag von windsbraut69 26.10.10 - 06:41 Uhr

"Ich aber kann es nicht verstehen, daß die Besitzer es vorgezogen haben, nicht nach der eigenen Katze zu sehen, obwohl sie sie gehört haben, ebenso Hundegebell und das Rufen einer Frau. Der Vorfall fand am frühen Morgen statt und für mich liegt der Verdacht nahe, daß die Besitzer sich lieber noch einmal im Bett umgedreht haben, anstatt mal nachzusehen, ob alles in Ordnung ist. "

Du, Katzen hört man auf dem Dorf öfter mal schreien.
Ich mach mir seit Jahren Vorwürfe, weil ich nicht genauer geschaut habe, als unsere Katze unter unserem Fenster totgebissen wurde.
Zu hören war Geknurre und Gefauche und ich hab gedacht, da hätten sich zwei Katzen auf dem Hof in den Haaren. Hab zwar geschaut, aber nichts gesehen und sie erst eine Stunde später tot gefunden...

LG,

W

Beitrag von redrose123 26.10.10 - 09:27 Uhr

Vorneweg, ich finde es auch scheisse wie die Hundehalterin sich verhalten hat. Die Hunde, nicht Köter, haben es so gelernt es waren Jagdhunde. Die Frau hätte die Hunde im Ort nicht abzuleinen oder an Katzen rankommenzulassen auf dem Feld naja darf eine Katze sogar erschossen werden...Informier dichmal über jagdrecht und Jagderziehung bei Hunden....

Beitrag von freches_reh 25.10.10 - 17:39 Uhr

Hallo,

man kann versuchen mit ihr ins Gespräch zu kommen und zu fragen ob sie was gesehen hat. Vielleicht sagt sie ja auch das sie es war. Aber ich denke die Chancen stehen eher schlecht.

Die möglichkeit der Anzeige gibt es, aber auch da sind die Chancen das die Kosten übernommen werden gering weil man es ihr halt leider nicht nachweisen kann.

Von meinem Ops der Hund wurde von einem nachbarshund angegriffen auf dem Grundstück des anderen Halters. Er hat auch ein verletzung davon getragen. Der ander Halter kam auch um zu sagen das er auf seinem Grundstück von seinem Hund angefallen wurde (also der Hund meines Opas). Sie sind dann auch zur Tierärztin und die hat ihn untersucht die Wunde verbunden. Einen Tag später ging es dem Hund immer schlechter und sie sind wieder zum Tierarzt. Beim genaueren untersuchen stellte die Ärztin dann einen Einschuß fest und die Kugel steckte noch im Hund. Wurde dann entfernt und versorgt, aber dadurch das soviel Zeit vergangen war hat Arko das leider nciht überlebt und ist an der Verletzung gestorben. Es muss der Besitzer des anderen Hundes gewesen sein, aber leider konnte man das nciht beweisen. Das war ein sehr trauriges Weihnachten damals...

Also gab es keinen Ausgleich oder eine Entschädigung.

Deswegen versuchen kann man es, aber ob es was bringt muss man dann sehen. Versuchen würde ich es auf jedenfall, mehr als das es nichts bringt kann ja nicht passieren.

Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von wilma.flintstone 25.10.10 - 19:36 Uhr

Hallo mineos,

ich würde auch zu einer Anzeige greifen und die Zeugen benennen.

Die Chancen sind wahrscheinlich eher schlecht - aber wenn keiner es anzeigt, dann können die noch ewig so weiter machen und wer weiß was schon alles passiert ist und noch passieren wird. Wenn sich die Anzeigen häufen wird man die Halter schon etwas mehr unter die Lupe nehmen.

Gruß W.

Beitrag von windsbraut69 25.10.10 - 19:44 Uhr

Wir haben den Halter des Hundes vor die Wahl gestellt, entweder die Rechnung SOFORT zu begleichen oder aber eine Anzeige zu riskieren. Außerdem haben wir ihm angekündigt, das nächste Mal, wenn seine Jagdhunde allein im Dorf unterwegs sind, Anzeige zu erstatten.

Hat funktioniert, obwohl der arme Kerl sich noch in 50 Jahren grämen wird, für ein "Katzenvieh" fast 200 Euro gezahlt zu haben!

Lg,

W

Beitrag von windsbraut69 25.10.10 - 19:46 Uhr

Ach so - wir hatten eine Zeugin, sind aber so entschieden aufgetreten und haben erst gar nicht gefragt, ob das sein Hund war, dass es gar nicht nötig war, das anzusprechen.

Ich würde frech behaupten, dass sie gesehen wurde.

Gruß,

W

Beitrag von mama-von3 25.10.10 - 19:55 Uhr

anzeigen ! SOFORT !!!!!

Meiner katze ist auch irgendwas passiert und keiner was was warum und wieso.
sie hatte nen Loch in der seite, abschürfungen neben dran und am Kopf starke schürfwunden die richtig geblutet haben. ne Prellung am Brustbein und nen riesen Schock.
Sie konnte nicht mal mehr richtig laufen.
4 Tage gings ihr echt dreckig :( sie hat 3 Tage nur durchgeschlafen.

zum Glück hab ich nicht viel bezahlen müssen und zum Glück ist alles ok jetzt !!!!


Fell muß noch nachwachsen aber so ist sie wieder fit !!!


Ich weis bis heute nicht was passiert ist !!!!!


Anzeigen. Solche Leute gehören angezeigt !!!!!!!

Beitrag von julianstantchen 25.10.10 - 22:47 Uhr

Hallo,

tja, was tut man mit solchen Leuten... Dinge, die man eh nicht darf also im schlimmsten Fall anzeigen, was ohne Beweise natürlich schwierig wird.

Meiner Schwester erging es letzten Monat ähnlich, leider hatte das Katzerl kein Glück und wurde totgebissen. Ein Nachbar hat Fotos gemacht, so konnte die Halterin gefunden werden.

Konsequenzen??? Ehrlich...? Offensichtlich keine :-[
Wahrscheinlich bekommt sie halt eine Strafe, weil sie die Hunde nicht gut verwahrt hat (sie waren ausgebüchst) aber mehr auch nicht.

Wie wahrscheinlich ist es denn, dass es wirklcih diese Hunde waren?

Gute Besserung an die Katze deiner Bekannten, wie traurig...!

LG

Beitrag von tauchmaus01 26.10.10 - 09:01 Uhr

**Meine Bekannten sind von dem Krach zwar wach geworden, haben aber zuerst nicht gedacht, dass ihre Katze beteiligt gewesen sein könnte***

Aber auf die Idee einer fremden KAtze vielleicht zu helfen sind sie auch nicht gekommen!? Warum haben sie nicht gleich nachgeschaut was da genau los ist?

Mona

Beitrag von redrose123 26.10.10 - 09:34 Uhr

War doch ne fremde Katze #aha Wieso handeln? Ach ja weil sie es von der Hundebesitzerin auch verlangen #kratz

Beitrag von redrose123 26.10.10 - 09:25 Uhr

Sie hätte es zum TA oder zu den Besitzern bringen sollen, die Hunde naja die haben es so gelernt das man die Beute aportiert.....Aber grundsätzlich im Ort wenn ich mit meinen Hunden unterwegs bin haben die nicht mal die Chance an eine Katze ranzukommen.....