Stillen, Baby 6 Wochen alt

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von katgra1976 25.10.10 - 18:03 Uhr

Bitte helft mir mal. Vielleicht habt Ihr ja noch Tips...ich habe Probleme beim Stillen meines Kleinen.
Und zwar trinkt er immer nur 3-5 Minuten....und dann kann ich mich auf den Kopfstellen....mit zwischendrin stillen, schaffe ich es auf erste Halbzeit 5 Minuten und die zweite 3 Minuten. Danach wird er ganz fuchtig, unruhig, sucht aber macht den Mund dann nicht zu und weint....ihn zur Ruhe zu bekommen, ist dann immer schwer.

Ich weiß schon gar nicht mehr was ich machen soll.

Ich hab mir heute in der Apotheke eine Waage geholt um zu sehen wieviel er trinkt. Allerdings hatte er beide Male auf der Waage geschrien und ich konnte nicht wiegen. Die Milchbildung geht auch zurück...fühlt sich zumindest so an.

Ich kann dann machen was ich will, er nimmt die Brustwarze dann nicht mehr....wenn er dann mal nicht weint, dann zieht er noch einmal, lässt die Warze im Mund und macht nicht weiter...schläft so ein. Wacht aber 15 Minuten später wieder auf und schreit.

Kann mir jemand einen Rat geben? Ich hätte gern wieder mehr Ruhe beim Stillen...jetzt ist es die ersten 5 Minuten entspannend und dann nur noch Stress.

Wollte von meiner Frauärtzin eine Milchpumpe aber die hat mich an den Kinderarzt verwiesen:0(((((((((((((((((((((. So halte ich das nicht lange durch.:0(

Kennt das jemand? Wie bekomme ich ihn dazu länger zu trinken? Bis er auch satt ist?

Beitrag von taschila 25.10.10 - 19:18 Uhr

Vielleicht ist es eine Brustbrüllphase?? Wäre eigentlich zu früh, aber wir hatten das auch schon mit 2 Monaten etwa. Ich hatte damals auch Angst, sie kriegt zu wenig. Hab dann versucht häufiger anzulegen und einfach drauf vertraut, dass sie sich nimmt, was sie braucht. Wenn sie nicht wollte, hab ich sie nicht gezwungen. Mit Flasche wollte ich aber nicht anfangen, das wär dann wahrscheinlich das Ende vom Stillen gewesen. Nach einer Woche hat sie dann wieder normal getrunken und der Spuk war vorbei. Nun stillen wir immer noch und haben keine Probleme.
LG
Natascha mit Amelie (fast 8 Monate)

Beitrag von hippogreif 25.10.10 - 19:23 Uhr

Wieso denkst Du denn, dass er nicht satt wird? Möchte er denn nach sehr kurzer Zeit schon wieder trinken? Oder hat er Gewicht abgenommen? Wirkt er apathisch/kränklich?
Aber von all dem schreibst Du nichts. Daher gehe ich davon aus, dass dies nicht der Fall ist.
Ein Baby muß nicht unbedingt 20 min an Deiner Brust hängen. Manche trinken schneller als andere. Meine Tochter war auch immer so nach ca. 7 min fertig, später dann nach 5 min. Und dann hat sie 3 Stunden durchgehalten. Sie hat einfach schnell getrunken. Satt war sie trotzdem.
Die Stillzeiten verringern sich in den ersten Wochen, weil die Babys natürlich auch lernen, besser zu trinken und weil sie kräftiger werden und besser "ziehen" können.
Und dass sich Deine Brust weicher anfühlt, ist völlig normal oder wolltest Du bis zum Stillende mit Dolly-Buster-Brüsten rumlaufen? ;-)
Die Brust stellt sich einfach auf den Bedarf Deines Kindes ein und produziert nicht mehr so viel "Überschuß", sondern nur noch soviel, wie wirklich gebraucht wird.
Wenn Dein Kind nicht wirklich krank wirkt und mehrere nasse Windeln am Tag hat, dann ist alles bestens. Mach Dir keine Gedanken!#liebdrueck
Und eine Milchpumpe brauchst Du nur, wenn Du einen Vorrat haben möchtest, weil Du irgendwann man weggehen willst und Dein Mann/Eltern dann das füttern übernehmen sollen. Ansonsten vertrau einfach Deinem Kind, es trinkt genau so viel, wie es braucht!
:-)

Beitrag von katgra1976 25.10.10 - 20:24 Uhr

Nein kränklich wirkt er nicht. Volle Windeln haben wir immer....ich wickle bei jeden Stillen. Meistens haben wir auch Stuhlgang (4 mal am Tag sicher). Er hat viel Bauchweh...aber das ist wohl auch normal.

Was mich erschreckt, dass er am Ende vom Stillen extrem unruhig wird. Ganz wild mit dem Kopf hin und her geht....immer wieder die Brustwarze schnabt aber nicht mehr trinkt und wenn doch dann fängt er an zu Weinen. So ist das Stillen ein Krampf...zumindest am Ende. Er schläft nicht mehr an der Brust ein, was sonst so war.Weil er am Ende so schreit und so kurz trinkt, denke ich er wird nicht satt.

Wieviel sollten die Kinder überhauot pro Tag trinken?

Bisher hat er gut zugenommen...allerdings habe ich erst heute angefangen das Gewicht zu kontrollieren. Bisher hatte das ja Hebamme und Kinderarzt gemacht...aber die Hebamme kommt ja nicht mehr :0(..leider.

Beitrag von hebigabi 25.10.10 - 20:58 Uhr

Du hast Anspruch auf deine Hebamme bis dein Kind 8 Wochen ist allemal und darüber hinaus bei Stillproblemen bis zum Ende der Abstillzeit noch mal 8 Leistungen.

Also - anrufen auf die Füße treten oder eine andere Hebamme anrufen.

LG

Gabi

PS: Schon mal die Position gewechselt oder hat er evtl eine Blockade, so dass er Probleme durch die Position an sich hat?

Beitrag von katgra1976 26.10.10 - 10:12 Uhr

Ja, ich wechsele eigentlich bei jeden Stillen die Positionen....allerdings kommt zu dem genannten Problemen, dass er sich in der Rücklingsposition von der Seite gar nicht mehr stillen lässt. Nur noch im Liegen bzw. in die Wiegeposition.

Eine Hebamme in München zu bekommen ist gar nicht so einfach. Ich war schon froh überhaupt eine Nachsorgehebamme zu bekommen...nachdem ich damals betsimmt 30 Hebammen angerufen hatte....ich war damals mit der 25. SSW leider viel zu spät dran. Was ich leider nicht wusste:0(.

Ich werde auch nochmal wegen einer Stillgruppe schauen...vielleicht kann ich dort von den Erfahrungen was mitnehmen.

Danke für die Antworten...