Frage zu Stillen in der Schwangerschaft

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Beitrag von bluemotion 25.10.10 - 20:40 Uhr

Im Sommer diesen Jahres wurde unsere Tochter#verliebt geboren. Wir haben fast 6 Jahre an ihr "gebastelt" mit Hilfe von Künstlicher Befruchtung. Von dieser letzten Icsi haben wir noch 6 Eisbärchen übrig. Wir wollen nicht allzu lang mit dem Geschwisterchen warten und würden gern nächstes Frühjahr damit starten. Wenn wir nochmal das Glück haben. Vorher werde ich langsam Abstillen wg. evtl. Medikamenteneinnahme für die Kryo. Sie wurde dann 7 Monate voll gestillt.

Meine Frage ist jetzt, wenn der Versuch erfolgreich sein sollte, kann ich denn dann in der SS wieder das Stillen weiterführen? Also würde denn dann noch mal Milch kommen? Würde ihr so gern statt der Fertigmilch MuMi zur Breifütterung geben.

Hat damit jemand Erfahrung oder kennt sich damit aus wie das ist?

LG#blume

S. mit Larissa (13 Wochen)

Beitrag von azumisasaki 25.10.10 - 20:53 Uhr

Hm, also erstmal Glückwunsch zu eurem Wunschbaby!

Mit Stillen in der Schwangerschaft habe ich keine Erfahrung.
Aber wenn du weiterstillen möchtest, weil du keine Fertigmilch geben willst, dann kann ich dir mal berichten, wie das bei uns so ist:
Ich gebe Helena nämlich auch keine Fertigmilch; ich habe sie die ersten 4 Monate voll gestillt und dann mit der Beikost angefangen.
Jetzt ist sie gute 7 Monate und ich stille eigentlich nicht mehr. ("Eigentlich" weil sie nachts noch manchmal an die Brust will... kommt aber so gut wie nix mehr raus, deswegen zähle ich das nicht mit :-) ).
Morgens gibt's ein Butter- oder Schinkenbrot, mittags Kartoffel+Gemüse, nachmittags Obst und Abends Brei.
Breie kannst du auch nur mit Wasser anrühren! Machen wir auch und schmeckt Helena sehr gut. (Z.B. Hirseflocken von Babylove ausm dm).
Bei uns hat "von der Brust an den Tisch" hervorragend geklappt. Habe schon seit ein paar Wochen alle Milchflaschen weggeräumt!

Beitrag von bluemotion 25.10.10 - 21:05 Uhr

Ja, das wäre natürlich am Besten wenn es so klappt. Aber ich rechne mal eher mit dem Fall, das sie anfangs nicht gleich komplett auf Brei/Familientisch umsteigt, sondern eher langsam, so das ich halt den 1. Brei einführe und ihr dazu Milch gebe. Mit der Mumi wird ja auch das Essen an sich besser verwertbarer gemacht für Babys Bauch.

Ein Gesprächstermin haben wir für Februar in der Kinderwunschklinik. Aber bis alles so zueinander paßt (Zyklus, meine Schilddrüse etc) vergeht noch 1 oder 2 Monate bis die Behandlung mit Medikamenten beginnt, so dass sie vielleicht schon aufs normale Essen umgestiegen ist. Aber ich will sie halt nicht drängeln, deshalb denk ich wohl, das sie noch Milch brauchen wird. Sie wäre dann ja noch nicht einmal 1 Jahr.

Danke dir für deine Antwort#winke

LG

Beitrag von anarchie 25.10.10 - 21:08 Uhr

Hallo!

Potentiell spricht nichts gegen das Stillen in der Schwangerschaft.

Nur ist es meisstens so, dass in der ss ,hormonell bedingt, die Milch zurückgeht.
Nicht immer, manchmal kaum spürbar, oft ziemlich und manchmal ganz.
das ist von Frau zu Frau(und schwangerschaft zu Schwangerschaft) verschieden.

Wie lange müsstest du denn medis nehmen?
Und wielange vor bzw in der schwangerschaft?

Sind diese nicht vielleicht stillkompatibel?
Da kann die embryotox informieren...

das problem ist auch, dass wenn man untebrricht, es sein kann(nicht muss) , dass das Kind dannach nicht mehr an die Brust geht...

Vielleicht könntest du deinen erneuten Kinderwunsch, den ich sehr gut nachvollziehen kann, doch etwas weiter anch hinten verschieben, wenigstens solange, bis das du an Kunstmilch vorbei kommst.
Bei einem einjährigen Kind kann ich mir auch besser vorstellen, dass es nach einer Unterbrechung eher wieder an die Brust geht, weil es gefestigter ist in seiner Stillbeziehung.


lg

melanie mit 4 Kindern, die seit 8 jahren dauerstillt, insges. einige jahre tandemgestillt hat und 3 schwangerschaften durchgestillt hat

Beitrag von bluemotion 25.10.10 - 21:22 Uhr

Das wäre eine gute Idee da mal nachzufragen wegen stillfreundlichen Medis!

Da wir ja Kryo machen, brauche ich sozusagen nur leichte Medikamente und nicht wie bei einer ICSI die "Hammerdröhnung". Ich müßte die Medis von Beginn der Behandlung an bis ca. 12 Wochen in der SS nehmen. Das wäre aber nur Utrogest, welches ich bis zur 12. Woche nehmen müßte. Aber wird bestimmt den wenigsten hier was sagen#hicks

Hab auch mal gelesen, das die Milch anders schmecken soll in der Schwangerschaft. Ist denn da was Wahres dran? Denn dann wäre es ja ohnehin schwer zu stillen.

LG und Respekt zu deinen 4 Still-Kindern!

Beitrag von muehlie 25.10.10 - 22:14 Uhr

"Hab auch mal gelesen, das die Milch anders schmecken soll in der Schwangerschaft."

Während einer erneuten Schwangerschaft stellt sich die Milch meistens schon auf das neue Baby ein, d.h. es wird wieder umgestellt auf Kolostrum, und das schmeckt etwas bitterer als die normale Milch. Laut Statistik stillen sich ca. 70% der noch gestillten Kinder während einer erneuten Schwangerschaft deshalb ab. War aber bei uns auch nicht der Fall.

LG
Claudia (stillt erst seit fast 4 Jahren ;-))

Beitrag von anarchie 25.10.10 - 22:22 Uhr

Hallo!

ich meine zu wissen, das Utrogest durchaus stillverträglich ist...dazu könntest du auch eine Stillberaterin befragen.

Die Milch in der ss kann sich sowohl in menge als auch geschmack verändern - kann - muss nicht.
Und selbst wenn das so ist, gibt es viele Kinder, die sich werder vom Einen noch vom anderen stören lassen...und dann einacfh wieder voller wonne stillen, wenn das baby da ist und mit ihm wieder sehr viel milch...

Wobei:
Man muss sich immer im Klaren sein, dass Stillen die gebärmutter unter Umständen zum kontrahieren anregen kann,
einer normalen ss schadet das kein stück.
Es wurde lange geraten, schwanger nicht zu stillen deswegen, es gab aber keinerlei Hinweise, dass es wirklich Auswirkungen hätte.
Wenn du jetzt "normal" schwanger würdest, würde ich ohne einschränkung sagen, dass es kein problem ist.
in deiner besonderen situtation vermute ich das zwar ebenfalls sehr stark, würde mich aber nicht gutfühlen, dass uneingeschränkt zu "empfehlen"...einfach weil ich mich mit der materie nicht auskenne und nicht weiss, inwiefern die gebärmutter eh strapaziert ist oder zu kontraktionen neigt durch die besondere Art des schwangerwerdens...

Frag doch mal deine Ärzte, ob eure ss ein besonderes rsikio in sachen vorzeitige wehentätigkeit mit sich bringt.
Nach dem stillen würde ich explizit nicht fragen , weil die allermeissten Ärzte davon schlicht keinen Plan haben - darüber lernen sie im Studium einafch nichts.
Sie sind in ihrem fachgebiet spitze - aber stillen gehörtz einfach nicht dazu...


lg


lg