Polypen und Paukenguß - Wichtige Frage

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schwarzesetwas 25.10.10 - 21:30 Uhr

Hallo oder besser guten Abend euch!

Mein Kind (3,5) hat wohl schon seit längerer Zeit einen Paukenerguß und diese Polypen.
Wir haben auch schon einen OP-Termin, allerdings erst Ende November.

Nun klagt er JEDEN Tag über Ohrenschmerzen. Ich soll ihm Fiebersaft geben, gegen die Schmerzen.
Ist ja kein Problem. Allerdings kann ich Fieber bei ihm nicht mehr feststellen, wenn ich es mit Saft immer senke, den ich ihm gegen die Schmerzen ihm Ohr gebe.

Dann hat er die Tage Temperatur gehabt. Über 38. Dazu wie immer Schmerzen.
Ich mag ihn nicht weinen lassen.
Dazu läuft ihm Rotze aus der Nase die dunkelgrün ist.

Jetzt klagt er immer gegen Abend, dass er kaputt ist und nicht mehr mag. Auch nicht mehr Abendessen will.
Er ist heute gegen 18.00 eingeschlafen, ohne Waschen usw.
Ich hab ihn gelassen. Was soll ich sonst tun?

Meint ihr, die Klinik hat Erbarmen?

Lg,
SE

Beitrag von krokolady 25.10.10 - 21:35 Uhr

ganz wichtig ist Nasenspray damit das Ohr "belüftet" wird.

Und wenns so arg ist braucht er dringend nen Antibiotika.
Bei so arger Entzündung wär eine OP eh ein großes Risiko!

Beitrag von schwarzesetwas 25.10.10 - 21:46 Uhr

Mir wurde gesagt, er dürfte KEIN AB mehr bekommen, da zu oft und würde nicht helfen.

Nasenspay geb ich ihm schon, allerdings nicht dreimal pro Tag.
Nur morgens und abends.

Lg,
SE

Beitrag von thea21 26.10.10 - 07:50 Uhr

Nasenspray nötigenfalls sogar 4 Mal am Tag geben, das Ohr MUSS belüftet sein!!!

Beitrag von samcat 25.10.10 - 22:03 Uhr

Das sehe ich genauso. Du solltest unbedingt eine zweite Meinung einholen. Geh doch ruhig mal zu einem ganz normalen HNO Arzt. Es kann nicht sein, dass es deinem Kleinen so schlecht geht und er tagelang Schmerzmittel nehmen muss.

Geh lieber morgen zum Arzt und lass das abklären.

Meine Große musste zweimal in kurzer Zeit Antibibi nehmen. Danach hat sie ein Aufbaupräperat für den Darm bekommen, um die Schäden gering zu halten.

Es hat geholfen und sie konnte dann operiert werden. Die Schmerzen kommen vermutlich durch den Druck auf das Trommelfell. Entweder es platzt, dann hören die Schmerzen auch auf, oder es muss ein Schnitt gemacht werden. Wenn da allerdings eine dicke Entzündung drin ist (wahrscheinlich wegen dem Fieber), dann hilft nur Antibiotikum aber das ist nur meine Laienmeinung. Ein Arzt kann dir da besser helfen.


LG und gute Besserung !

Beitrag von schwarzesetwas 25.10.10 - 23:07 Uhr

Ich war beim HNO, beim KiA, beim Arzt im KH.

Mehr sollte ich nicht machen.

Es erscheint mit nur, es wird immer schlimmer. Er tut mir leid. Er hört kaum noch was, dazu Ohrenschmerzen, dazu der Schupfen.

Und ich kann nichts tun.
Das tut mir weh.

Beitrag von bibabutzefrau 25.10.10 - 22:08 Uhr

oh man,die arme Wutz:-(

wichtig wäre auch das entschleimen.
Zwiebelhustensaft,Sinupret.
Und je nachdem wie du zur Homöopathie stehst:

Ich würde Hepar sulfur C30 geben.
3 Tage lang je 1 Gabe a 3 Globulis,dann kommt der Rotz runter.

Zwiebelhustensaft wäre auch wegen den Zwiebeln gut und ein wenig "antiseptisch"

ich wünsch euch gute Besserung,uns steht das ganze auch noch bevor mit meinem Mittleren.


LG Tina

Beitrag von cori0815 25.10.10 - 22:08 Uhr

Meinst du nicht, du solltest ihn nochmal beim Ohrenarzt vorstellen?
Nasenspray ist wohl unabdingbar, vielleicht nimmt es ihm ein bisschen Druck von den Ohren. Hast du es mal mit Otowoven versucht? Das sind homöopathische Tropfen, die auch im Frühstadium einer MOE gegeben werden können. Viele empfehlen aber, es schon frühzeitig beim ersten Anzeichen von Schnupfen zu geben, um im Vorfeld Ohrengeschichten zu vermeiden.
Ich glaube, die Hoffnung, dass die Klinik ein Einsehen hat, würde ich mir eher nicht machen. Die haben ja immer einen echt straffen Terminplan. Aber du kannst ja auf jeden Fall mal anrufen und deine Bitte vorbringen. Wenn jemand abspringt, kann dein Sohn ja vielleicht kurzfristig "einspringen".
LG
cori

Beitrag von samcat 25.10.10 - 22:14 Uhr

Wenn es entzündet ist, kann nicht operiert werden.
Geh sobald du kannst zum HNO.

Alles Gute.

Beitrag von cori0815 25.10.10 - 22:21 Uhr

naja, Ohrenschmerzen müssen ja nicht immer auf eine Entzündung hinweisen. Kinder mit starken Paukenergüssen können auch so starken Druck dadurch im Ohr empfinden, dass es schmerzhaft ist.
Wir wollen mal das Beste hoffen.

Lg
cori

Beitrag von schwarzesetwas 25.10.10 - 22:50 Uhr

Wir waren doch schon oft beim HNO.
Der HNO meint, bloß keine Antiobiotika mehr geben. Es ist schon zu viel.

Beitrag von schwarzesetwas 25.10.10 - 22:49 Uhr

Die Tropfen haben wir schon.
Die sind extrem bitter.
Die kann ich nicht geben.

Beitrag von sonne_1975 25.10.10 - 23:06 Uhr

Was ist dir wichtiger, dein Sohn oder die bittere Tropfen?

Ich gebe auch immer Otovowen, seit ich sie dem Kleinen geben darf, braucht er endlich keine ABs mehr bei den MOE.

Du musst sie nicht pur geben, wenn du nicht willst (mein Grosser nimmt sie pur und trinkt dann einfach etwas hinterher). Tropfe sie doch auf ein Stück Brot und lasse ihn essen. So habe ich es immer dem Kleinen (ab 9 Monate) gegeben.

Das ist ja wohl ein Witz, dass du wegen Bitterkeit eine Chance zum Gesundwerden verpasst.

ICH selbst nehme die Tropfen übrigens auch, ich hatte vor kurzem MOE (richtig schlimm laut Arzt), nach 1 Tag hatte ich schon keine Schmerzen mehr und nach 3 Tagen war alles weg.

Beitrag von cori0815 26.10.10 - 09:28 Uhr

Pur lösen sie bei meiner Tochter auch einen Würgreiz aus (neulich hat sie mir fast ins Wartezimmer beim HNO gekotzt #schock als ich sie ihr dort nochmal verabreichen wollte).

Aber da weiß ich mir jetzt zu helfen: auch wenn die Wirkung dadurch vermutlich abgeschwächt wird, träufel ich es in 15 ml O-Saft ein - besser als nix. Den O-Saft inkl. Tropfen "serviere" ich dann in diesen Hustensaft-Becherchen.

Bei uns gilt das Motto "Süßigkeiten KANN man essen, Medizin MUSS man nehmen".

Lg
cori

Beitrag von jule2801 25.10.10 - 22:34 Uhr

Hallo,

wie schon meine Vorrednerinnen erwähnt haben ist Nasenspray gaaaaanz wichtig und zwar morgen s und abends und bei Bedarf auch noch in der Nacht. Und ansonsten hilft es wohl alles nichts, da muss dann nochmal Antibiotikum kommen.

lg Jule!

Beitrag von schwarzesetwas 25.10.10 - 22:54 Uhr

Das mache ich schon seit einem Jahr.
Dazu hab ich noch das silber-Nasenzeugs bekommen. Das schmeckt ecklig und ist bräunlich.

Das NIMMT er nicht.

Er muss schnellstend operiert werden. Das ist Fakt.

Ich werd morgen tun, was ich kann.
Er war zwischendurch wieder wach und hat geweint.
Mann, wass soll ich bloß tun?
Ihn vollstopfen, dass ich andere Infekte nicht mitbekomme?
Das kann es auch nicht sein.

Und wenn er heult vor Schmerzen, kann ich nicht hart bleiben.

Sandra

Beitrag von erstes-huhn 26.10.10 - 09:30 Uhr

In dem Alter hatte mein Sohn das auch, ständig. Der HNO wollte eine OP, ich nicht.
Ich habe lange gesucht und bin dann zu einem HNO-Arzt, der auch Naturheilverfahren anbietet.

Und: Es gibt Medikamente, also eigentlich homoöphatische Produkte, die dafür sorgen, das der Paukenerguss abklingt und alles wider okay ist.

Ganz ohne OP.

Dafür würde ich mich mal interesieren.

Beitrag von schwarzesetwas 26.10.10 - 09:47 Uhr

Ja, davon habe ich auch gehört.
Kann besser werden, muß aber nicht.

Aber ich möchte nicht weiter rumprobieren, sondern schnellstmöglich Besserung.

Beitrag von erstes-huhn 27.10.10 - 16:41 Uhr

Ich kenne keinen bei dem es nicht geklappt hat.

Und ich kenne viele, die das Problem haben /hatten.

Beitrag von schwarzesetwas 26.10.10 - 09:46 Uhr

Hab grad in der Klinik angerufen.
Die haben dort eine Warteliste, in die wird er nun aufgenommen.

In jedem Fall, wird es nun eher stattfinden...

Bin erleichtert.

Lg,
SE