Die Zeit nach der ungeplannten Schwangerschaft (Umfrage)

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von amalka. 25.10.10 - 22:33 Uhr

Guten Abend,

meine Umfrage wendet sich an Mamis mit einer ungeplannten SS und zwar an die, die bereits ihr Baby im Arm halten. ich bin 30+o. Bei allerspätestens 34+o, wenn meine Medis sonst halten, wird das Baby rausgeschnitten. ich freue mich aus unterschiedlichen Punkten, die bitte jetzt nicht zur Diskussion stehen.

Jetzt zu meiner Frage:
Ich stehe kurz vor dem Torschuss, bald halte ich mein Baby, das ich nciht wollte im Arm. ich habe mich so enorm verändert. Und es ist eine vorsichtige aber ehrliche Freude.
TROTZDEM
ist einiges anders als bei meiner tochter. Wir stehen kurz vor dem Ende, nichts ist fertig und ich habe keine so besondere Lsut etwas zu machen. Ich habe schon schlechtes Gewissen (man braucht esm ir nicht mehr zu machen). wir haben gott sei dank schon eniges..aber ich habe einfach keine Lsut etwas vorzubereiten. Leigt es an der ungeplannten SS ?
wovor ich wirklich Angst habe, werden Situationen kommen, in denen ihr eure Entscheidung fürs Kind bereut habt ? Habr ihr eur Kind immer mit der rosa Brille danach angesehen. Was hat euch nach der Etnbindung probleme bereitet ? ist eine Beziehung zu einem solchen Kind anders ?

Es kann durchaus sein, ich mach mich umsonst verrückt. woran ich immer in diesen Situationen denke, es war ein absolutes Kind der Liebe, dass dank der gegenseitigen Leibe zweier menschen entstanden ist...dies hilft mir sehr..aber drehe ich durch...oder hat man vor der Ertnbindung solche Gedanken ?

WIE GING ES EUCH kurz vor dem Ende..und wie ging es euch nach der Entbindung ?

ich würde mich sehr über viele Antworten freuen ,auch sehr gerne per PN!!!

Vielen Dank, A.

Beitrag von babygirl2010 25.10.10 - 22:54 Uhr

Hallo !!

Unser Baby war auch absolut ungeplant.
Wir und insbesondere ich mussten viele Hürden meistern.

Aber komischerweise war es dann, so ab der 20. Woche nur noch Freude.
Habe mich auf jeden US gefreut... auf jedes CTG... auf jeden Tritt...
ich konnte es kaum abwarten ..!!

Und nun ist unsre Maus knapp 8 Monate alt und wir sind einfach überglücklich!! #verliebt
Ich hab es nieeeeeeeee bereut!! Im Gegenteil... Lea ist das Beste was mir je passieren konnte.

Mach dir keinen Kopf, du wirst es genauso lieben!!
Freu dich! Und ein wenig Sorgen gehören auch dazu! ;-)

LG Janine

Beitrag von schnupsi76 25.10.10 - 22:59 Uhr

Hallo,

ich hatte im November 2000 meinen ersten Sohn bekommen. Er war nicht geplant. Hatte mich kurz zuvor von seinem Erzeuger getrennt,
war also komplett alleine.

BV inder 15. Woche, die Aussicht ohne Geld da zu stehen, wenn er auf der Welt ist....Existenzangst pur!!!

Die allerallerallerschlimmste Geburt meines Lebens gehabt ( #schein )



Also alles keine Gründe sich da jetzt tierisch zu freuen oder optimistisch zu sein....#zitter




Als er dann auf der Welt war, in meinen Armen lag...da dachte ich nur: Wer bist du eigentlich? Kleiner Mann- ich kenne dich nicht. Ich möchte gerne wissen wer du bist.... Sowas ging mir durch den Kopf.;-)



#verliebtUnd seit diesen ersten zwei Minuten seines Lebens, liebe ich ihn mit jeder einzelnen Faser meines Körpers. Er ist das Beste, was mir je passieren konnte. Er ist mein Sonnenschein und das ganze Glück der Erde!!!#verliebt

Er ist der Sinn meines Lebens.#verliebt#verliebt#verliebt#verliebt#verliebt


Alle widrigen Umstände waren ab da lösbar und klein.


Also- sorge dich nicht allzu sehr....
#liebdrueck


Alles Gute
Schnupsi...deren Sonnenschein bald 10 wird, erste Pickel hat und Mädchen auf einmal gar nicht mehr soooo doof findet ;-)

Beitrag von bussygirl 26.10.10 - 00:50 Uhr

Also im gegensatz zu meinen vorrednerinnen ging und geht es mir ab und an anders....

Mein Sohn war ungeplant aber ab dem moment der schwangerschaft war ich nur glücklich, aber nach der geburt war alles anders (kann auch damit zusammenhängen das ich erst grad 18 war und überfordert) aber bis ich wirkliche LIEBE empfinden konnt vergingen knapp 2 jahre. Ich meine mein Sohn hatte alles was er brauchte an materiellen sachen aber meine Mutterliebe kam sehr spät und ich denke es hatte eben auch was damit zutun das er nicht geplant war.

Und auch heute denke ich ab und an mal daran wie alles gelaufen wäre ohne ihn (auch wenn ich ihn jetzt liebe und nicht mehr ohne ihn wöllte) kommen manchmal diese gedanken auf. Vorallem wenn er mal wieder einer seiner stundenlangen Wutanfälle hat ....

Man kann leider nie wissen wie es ist wenn das Kind dann da ist, momentan bin ich wieder in der selben situation aber ich bin reifer und habe mich bewusst für das baby in mir entschieden.

Ich hoffe das du nicht das selbe durch machen musst wie ich wenn dein Kind dann da ist, denn mal fühlt sich nicht wertloser als mutter wenn man weis das man sein kind lange nicht richtig lieben kann/konnte.

LG Sylvi mit Rico in 10ssw

Beitrag von amalka. 26.10.10 - 17:22 Uhr

oh Sylvi,
dass das Leben nicht nur Sonnenschein ist, kann ich mr durchaus vorstellen. und ich werde mit Sicherheit nicht mein Kind aber die Etnscheidung, ihn austragewn zu lssen, irgendwann mal verfluchten..

Ich trage von dieser SS wieder eine komplett kaputte Gesundheit, wo keienr weiß, was sich danach verbessern wird und was nicht...

Was mich aber entsetzt, ist dein letzter Satz:
zit.: man fühlt sich nicht wertloser als mutter wenn man weis das man sein kind lange nicht richtig lieben kann/konnte

Der Satz ist so tief und so erschreckend... Ich glaube, ich kann es nicht mal fühlen, weil ich weiss, dass ich diesem verdammten Kind sein Leben geschenkt hat, wenn es nach mir gehen würde, wäre er nie entstnaden und ich bin jetzt auch nicht besonders stolz drauf, dass er auf dieWelt kommt und ich mich um zwei Kinder kümmern muss..

Puuuh, ich weiss nicht einaml ,wie ich mich verhalten würde, wenn dieses Gefühl in mir über längere Zeit hochkommen würde...das ist doch der tiefste urwald... hast du dich damals wegen sowas an jemanden gewendet...Psychotherapie k.a. was ?

Wann hat es sich bei dir innerlich gewandelt, gab es eine bestimmte Pahse ein bestimmtes Ereignis ? Hat damals jemand von solchem Gefühl in deiner näheren Umgebung davon gewußt ?

Ich wäre wikrlich und unedlich froh, du könntest mir mehr schreiben...wenn du willst, muss es nicht jeder lesen, ich wäre auch über eine Nachricht per PN sehr dankbar..

Bei mir könnte sich so eine Situation einstellen, wenn das Kind jetzt nicht gesund wäre...da puuuh, darüber will ich gar nicht nachdenken :-(

Ein ganz großes#herzlich von mir!!!

Beitrag von bussygirl 26.10.10 - 17:49 Uhr

Hallo Amalka :)

Diese schreckliche zeit wünsche ich wirklich niemandem und diese gefühle erst recht nicht.

Meine Schwester war die einzigste die damals in etwa wusste was in mir vor geht. aber auch nicht alles... Ich habe die entscheidung damals oft verflucht das ich mit 18 ein kind bekommen habe , meine ausbildung abbrechen musste, geheiratet-mich schlagen und dann wieder scheiden lassen habe...und für alles habe ich meinen armen sohn verantwortlich gemacht!!#schmoll

es war sogar dann soweit das ich überlegt habe ihn weg zu geben... aber um so mehr ich mich mit dem gedanken befasst habe, um so weniger konnt ich die vorstellung ertragen das er nicht mehr da ist und dann ist der knoten auch irgend wann geplatzt... aber diese zeit hat tiefe schäden bei meinem sohn hinterlassen (verlust ängste und andere psychische sachen) und das macht mir jeden tag zu schaffen...

für mich hatte das "kind" eine art weltuntergang zur folge, für mich war mein leben vorbei ... aber als ich merkte das es ganz und garnicht vorbei ist und es mir doch sehr viel mehr gebracht hat als genommen (von neuen partnerschafts problemen mal abgesehen) bin ich jetzt sehr sehr glücklich und versuche meine fehler , die ich auch heute noch oft genug mache, wieder gut zu machen.

Komisch ist nur das ich mich die gesammte schwangerschaft gefreut hab wie blöd und dann war alles weg.... das ist leider garnicht mal so selten bei ungeplanten kindern oder eben eine depression nach der schwangerschaft... aber ich bin mehr als zuversichtlich das es diesmal anders wird :)

LG

Beitrag von amalka. 26.10.10 - 18:10 Uhr

Es kommt mir ( uf, bin ausländerin, kenne diesen ausdruck nciht) ein ganz kalter Schauer über mein Rücken..und ich denke, ich muss ganz ganz schnell mit meiner Psychologin darünber sprechen...was du schreibst, fühle ich in Ansätzen manchmal auch.

Weißt du, was mir dabei einfällt, hast du die SS damals zu spät festgestellt , wenn nicht, was hat dich dazu aber bewogen es auszutragen ?

Bei mir war es einerseits, dass ich feige war zur abtreibung.. dass ich keine moralische Rechtfertigung sah (obwohl sie da gewesen wäre ) und weil wir beide gespürt haben, dass DIESES Kind auf die Welt kommen sollt...

nur ich fühle /fühlt es mit dem Weggeben manchmal auch.. Es hat bei mir einen einzigen Grund und das ist wenn das kind so krank sein sollte ,dass ich es nicht heben kann/können sollte..und in dem Moment sag ich mir: du hast doch nicht so hart gekämpft..

uf, also manche Gedanken...es macht es zumindest einfacher, wenn ich sehe, dass jemad es schon vor mir erlebt hat...

jo ,es wird bei dir dismal anders und ich halte dir die Daumen!!!! ich glaube ein mensch ist ein Lerntier und man wächst an eingene Erfahrungen!!!

von mir ein ganz ganz ganz großes#herzlich nochmals!

Beitrag von bussygirl 26.10.10 - 18:23 Uhr

Danke dir auch ein dickes großes #herzlich

Nein , du bist nicht die erste mit solchen gedanken und wirst auch nicht die letzte sein :)

Ich habe es damals in der 6 ssw erfahren und lange überlegt ob ich es abtreibe oder nicht... ich denke es war auch viel feigheit es machen zu lassen.. aber eben wie du sagst die moralischen werte. und als ich mich entschied war auch alles ok bis kurz nach der geburt....

Rede mit deiner psychologin wenn du manchmal solche gedanken hast, schaden kann es nicht nur helfen!! Ich hatte zu sehr angst mit einer psychologin zu sprechen weil ich dachte das sie mir das kind weg nehmen (da ich ja noch recht jung war) und ich als schrecklichte mutter der welt da gestanden hätte und davor hatte ich auch angst ich wollte es ja schaffen, irgend wie!!

Jetzt meine frage ich hoffe es steht nicht schon irgend wo und ich habs nur überlesen: warum glaubst du oder befürchtest du das dein kind krank werden sollte?? Ich hoffe doch das da alles ok sein wird!

Wenn du ab und an mal das gefühl haben solltest das du einen fehler machst oder auch nach der geburt , du kannst dich gerne an mich wenden und mir schreiben es ist immer besser darüber zu reden.

viel #klee und viel #herzlich wünsch ich dir :)

Beitrag von amalka. 26.10.10 - 18:53 Uhr

Mein Gott wie nett bist du!!!!

und wieder ähnliche Gedanken...bei der ersten SS, da war mein Kind ein Frühchen, wie jetzt gewoöötes Frühchen...da kam zu mir...k.a. wer es war..ob Ärztin und sagte: sie haben aber eine Hebamme.. ich hatte auch wie du die ganze Zeit angst, dass sie das Jugendamt einschalten und da war ich erheblich älter als du, wir beide haben studiert..ich glaube ,der einzige Grund wart mein Mann der i nder Krawatte so vertraunswürdig ausgesehen hat..

onwohl ich identsiche Schmerzen wie Schwein hatte, musste ich mich damals für ein psycho (ist nicht richtig aber für mich einfacher auszudrücken) erklären lassen, damit das Kind kommen konnte..

eine so traumatisierende Erfahrung...die wörtliche Aussage einer Ärztin damals: Schmerzen sind kein Grund für eine vorzeitige Etnbindung..

JETZT habe ich ein UNENDLICHES Glück. In Potsdam wurde mir Hilfe angeboten. In potsdam kennen sie meine Geschichte, trotzdem bekam ich volles Vertrauen. Die Psychologin des KHauses begleitet mich und ich kann ihr rund um die uhr eine email schreiben und sie liest es.
Der oberarzt der Geburtshilfe, der über alles entschiedet, glaubt mir auch was die Schmerzen betrifft und hat mir unedlich geholfen, dass endlich die ersten Diagnosen gestellt wurden..

Ich habe in dieser Schwangeschaft so unedliches Glück.

sorry, zu deiner Antwort.. Man kann es nicht wissen, ob das Baby gesund sei nwird, weil ich etliche medikamente nehmen muss/te.
An sich sollen sie nicht großartig cschädlich sein, wenn man mit ihnen vernünftig umgeht.
Zurzeit nehme ich aber Tramal. Das gehört zur Gruppe der Opiate und die größte Gefahr ist, dass ich oder das kind anbhängig sei nwerden...Bei mir kein problem aber bei dem Baby kamm es zu sog. neonatalem Entzugssyndrom kommen. und die wirklichen rpoblem angen erst danach..
Es ist so gut wie ausgeschlossen. ich nehme es seit 10 Tagen, werde es maximal insbesogesamt 21a tage nehmen. ich halte mich an die von den ärzten festgelegten dosierung. im Gegenteil nahm ich bis jetzt nur die Hälfte davon...sicherheit wird man aber nie haben...

uf, habe zu viel geschrieben..
das mit dem jugendamt..ist wieder meine große Sorge. ich bin angeschlagen aber ich habe es geschafft angeschlagen schon meine Tochter großzuziehen und das war das erste jahr verdammt harte Arbeit...Jetzt sollte alles ienfacher sein, weil man besimmte Fehler nicht macht...aber gut, das Kind ist noch nicht auf der Welt...heute in 4 wochen allerspätestens..

Danek, danke danke...du gibst mir uendlich viel kraft! mein Mann ist shcon seit Wochen mit mir zuhause..heute fuhr er weg, weil unser haus einer baustelle gleicht..und es fällt mir so schwer ihn nicht um sich zu haben, gersde jetzt DICH zu lesen, tut uendlich gut!!!

Beitrag von bussygirl 26.10.10 - 19:08 Uhr

Ich denke auch das man gewisse sachen anders macht und anders aufnimmt wenn man schon mal solche erfahrungen gemacht hat....

Und das mit den Schmerzen ist ja echt ne krasse sache , ich hab schon oft gehört das kinder eher geholt wurden weil die mütter zu starke schmerzen hatten!!

Aber dann ist es ja gut , dass du jetzt gut aufgehoben bistwas die Ärzte angeht und du dich immer an sie wenden kannst :)

Zu dem Tramal, meine schwester musste das in ihrer ersten schwangerschaft auch nehmen... und das echt lange und viel, aber sie hat einen wunderhübschen total lieben und gesunden jungen zur welt gebracht #verliebt Also wenn die ärzte dir das verschreiben , und du es nur so nimmst wie es gesagt wird oder weniger wie in deinem fall dann gehe ich davon aus das deinem baby nichts passieren wird :-) ich drück dir zumindest alle daumen die ich habe :)

und das dein mann sich auch so dolle mit kümmert ist auch eine große hilfe für dich :) ich denke du wirst das schon machen, egal ob gewollt oder ungewollt und weißt du warum ich das denke??!! Weil du DIR JETZT SCHON SO GEDANKEN DARUM machst!! Du liebst dein kind jetzt schon sonst würde es dir egal sein ob das zimmer fertig ist oder sonst was und du machst dir gedanken um alles das ist ein sehr gutes Zeichen #liebdrueck

ganz liebe grüße an dich/euch #herzlich

Beitrag von amalka. 26.10.10 - 19:43 Uhr

Weißt du was...ich glaube an Gott und deswegen kann ich es schreiben...genauso wie ich denke, dass baby hat einen sinn..denke ich, dass ich DICH heute treffen sollte...ich habe noch nie gehört von einer SS, wo die Frau Tramal nehmen musste und das freut mich unedlich viel, dass es gut ausgegangen ist..:-)

Danke schön..so jetzt bin ich schon still, habe ehe genug Kraftportionen bekommen...

bitt sei nicht beleidigt aber so viel Weisheit mit 24 jahren, wahnsinn..

Beitrag von bussygirl 26.10.10 - 19:50 Uhr

Ich bin auch der meinung das alles im Leben ein sinn hat, manchmal merkt man ihn nicht gleich aber früher oder später dann sieht man warum alles so ist wie es ist... aus diesem grund liebe ich meinen sohn und auch mein zweites kind hat einen sinn es hat mir jetzt schon unendlich viel geholfen :)

Ich freu mich sehr das ich dir helfen konnte und auch das ich dich hier getroffen habe denn so kann ich meine letzten "schatten" überwinden.

Danke dir #herzlich und ich wünsche dir einen schönen kuschelig- warmen Abend ;-)

Beitrag von lilo73 26.10.10 - 13:13 Uhr

wiiie schöööön du geschrieben hast!!! Ich sitze hier und heule!! SS-hormone)
Alles gute für euch, lilo

Beitrag von amalka. 26.10.10 - 17:24 Uhr

hehe, auf sowas kann man sich nur freuen...danke schön#winke

Beitrag von super_mama 26.10.10 - 09:38 Uhr

Hallo du,

ich kenne das ... bei meinem Sohn (geplant) war das Zimmer und alles lange vor der Entbindung parat und ich verbrachte Stunden damit meinen Bauch zu streicheln, mit ihm zu reden, in sein Tagebuch zu schreiben, etc. und bei meiner Kleinen (ungeplant) ... ich redete auch mit ihr, aber viel Zeit blieb da auch gar nicht durch den Großen und abends war ich so erschöpft das ich meist direkt einschlief.
Ausserdem: es ist einfach die 2. Schwangerschaft, es ist zwar wundervoll und wunderbar, aber es ist nicht mehr "so neu".
Kurz vorher stellte sich dann bei mir "Panik" ein weil nichts fertig war ... aber das Einkaufen und fertig machen war schnell erledigt.
Die Geburt war für mich wunderschön. Schmerzhaft halt, aber wunderschön. Mein Sohn wurde per geplantem KS geholt, die Kleine kam spontan.
Die Zeit danach war erschöpfend, ich stillte voll, was bei meinem Sohn damals gar nicht geklappt hatte. Die Kleine schlief erst spät durch oder gar allein ... aber es war toll.
Ich liebe meine 2 Mäuse, ob geplant oder ungeplant spielt keine Rolle mehr. Sie sind beide "Wunschkinder" und die tollsten süssesten und besten Kinder der Welt - ach, des Universums :-p !
Wenn du nach der Geburt Probleme haben solltest, meinst du findest nicht einen solchen Bezug zu deinem Baby, dann wende dich, vlt auch jetzt schon, an deine Nachsorge Hebamme, sie sollte ein offenes Ohr für dich haben und dir raten können was zu tun ist.
Mir hat es sehr geholfen auch viel für mich während der Schwangerschaft zu tun ... ich bin schwimmen gegangen, hab mir schicke Sachen gekauft (auch wenn es blödsinn ist weil man die Umstandssachen nicht lange trägt) - ich wollt mich einfach wohl fühlen und meinen Bauch zeigen - stolz sein darauf das ich es "durchziehe" obwohl sie nicht geplant war und so oder so habe ich sie aber von Anfang an geliebt #verliebt
Wenn du magst, dann kannst du mich auch per PN anschreiben, einfach wenn du wen zum "ausweinen" brauchst.
#liebdrueck

Beitrag von amalka. 26.10.10 - 12:11 Uhr

oh meine super-Mama, du bist soooooooo unedlich nett!!!! immer wenn ich was poste, weiß ich, dass es sich lohnt..

DANKE, DANKE, DANKE! ich werde mich sehr gerne an dich wenden, um sich nicht auszuweinen aber vllt sich von dir ein rat holen...

DEINE WORTE tun so unedlich gut!!!
Man kann sich nicht genug bedanken!!

Beitrag von gemababba 26.10.10 - 15:24 Uhr

Hallo


also ich bin mit 20 Jahren total ungeplant schwanger geworden , mit meinem Freund grad mal 4 monate zusammen und noch mitten in der Ausbildung gewesen , dann haben wir beide noch zuhause gewohnt.

Für mich war es ein schock und ich habe nur geweint und hatte so angst was alles so kommt.

Aber mein Freund stand damals hinter mir und sagte er steht zu dem kind und zu mir und er würde sich freuen wenn ich mich dafür entscheide.

Naja gesagt getan , dann im Dez noch geheiratet :-) im Januar zusammen gezogen und im Mai kam unser Baby :-)

Nun heute ist mein Großer 7 Jahre alt geht in die 2.Klasse und mein Mann und ich sind fast 8 Jahre verheiratet und haben insgesamt 3 Kinder :-)
Es läuft alles super , haben beide nen Job , Eigentum etc .

Klar war ich sehr jung und ich bin froh das ich mich für das Kind entschieden habe , er ist mein Großer und für mich was ganz besonderes warum kann ich dir nicht sagen , aber er ist halt mein erster.

Nach der geburt habe ich mich toll gefühlt wie nach jeder Geburt und ich kam super mit dem kleinen klar und ich denke wenn man ungeplant Schwanger wirde nimmt man die dinge ganz anders ;-)

LG Jenny

Und alles Gute noch

Beitrag von amalka. 26.10.10 - 17:10 Uhr

und ein großen Respekt von mir. Dein letzter Satz war der schönste!!!

Beitrag von seluna 26.10.10 - 15:49 Uhr

Hallo,
ich bin zwar noch mit einem ungeplantem schwanger, aber ich habe bereits ein ungeplantes, mit dem ich damals trotz Spirale schwanger wurde. Sie ist inzw. 6 Jahre alt.

Damals wollte ich sie nicht, ich wollte einen Abbruch aber die Natur haute dazwischen und ich erhielt die Diagnose Fehlgeburt.
Vor der Op bei dem Routine US bemerkte man den Fehler und ich fühlte mich nicht mehr in der Lage, dieses willensstarke Wesen am Leben zu hindern.

Ich behielt es bis zum 6 Monat für mich, hatte arge Probleme und ignorierte meinen zustand einfach.Ich merkte das ich depressiv wurde und fing an zu reden, das tat gut.
Vorbereitungen traf ich erst 5 min vor 12 und ich fand es irgendwie ehr nervig und hatte keinen Spaß daran.
Kaum hatte ich alles vorbereitet, machte sie sich 7 tage später auf den Weg.
Ich war froh, wollte sie endlich aus mir raus haben.
Die Geburt verlief völlig anders als bei meinen anderen beiden, meine kleine überlebte diese fast nicht und wurde mir sofort entrissen, weil sie nicht atmetet (Nabelschnur 2 mal um den Hals)
Ich realisierte das gar nicht, war voller Adrenalin und immer noch überrascht über diese Turbo Entbindung, die im Nachhinein das Leben meiner kleinen rettet.
Irgendwann fragte ich wo eigentlich mein Kind ist und in dem Moment sah ich wie sie meiner Motte den Sauerstoff in die Lunge pressten.
Die kleine reagierte sofort und kurz danach bekam ich sie endlich dahin wo sie hin gehörte, auf meinen Bauch und direkt in mein Herz.

Ich hatte nach der Geburt relativ wenig Probleme, hin und wieder mal ein " ich wollte das gar nicht" aber um nichts auf der Welt hätte ich sie wieder her gegeben.
Mit 10 tagen hatten sie ihre erste Bronchitis und unser Kinderarzt, der mich gut kennt gab mir die Option sie zu Hause zu behandeln und nicht im Kh.
2 mal tgl zum Kinderarzt, alle 2 Stunden Inhalation und es war Streß pur.
Ich habe es nicht eine Sekunde bereut und wir haben das auch hinbekommen.

Heute bin ich mir sicher, das es einen Grund gibt das sie bei mir ist.
Sie wollte unbedingt zu mir, hat sich durchgesetzt (sie ist heute noch extrem stur) und allen gefahren getrotzt.
Ich bin froh das ich sie habe, möchte sie keine Sekunde ihres Lebens missen und bereue dafür mein Verhalten in der Schwangerschaft. (bin halt auch nur Mensch)

Mit meiner Nummer 4, die sich genauso durch geschummelt hat, wird es mir sicher genauso gehen.
Noch habe ich Probleme damit, aber ich habe die Erfahrung schon einmal gemacht und ich werde sie erneut machen.

Mein kleiner Bruder ist übrigens auch so ein Kind.
Er ist 19 Jahre jünger als ich und z.Zt 16.
Meine Mutter war 38 und wollte kein Kind mehr, sie war durch und hatte zudem eine fast 19 Jährige Tochter (mich).
Sie wollte einen Abbruch und ich habe ihr nen Vogel gezeigt.
Ich habe mich durchgesetzt, das sie zumindest eine FWU macht und dann entscheidet.
Sie tat es und bekam einen gesunden Jungen.
Sie sagt heute noch, das sie sein ganzes erstes Jahr Probleme hatte und immer wieder damit zu kämpfen hatte, obwohl sie ihn abgöttisch liebte.

Heute ist sie froh das sie ihn hat, er ist ihr Augapfel und total verwöhnt #augen , aber das ist schon o.k so :-D

Beitrag von amalka. 26.10.10 - 17:09 Uhr

oh mannooo-oh-manoooo oh- manoooooo

Da können ja einem nur die Tränen laufen, dankeeee schöööön!!!!!

d.h. wie ich es sehe, scheint es mit der Laune, was machen zu wollen normal zu sein. vielen Dank, dein Beitrag hat mir sehr viel Energie gegeben!!!!1

Danek schön!