LANG!!! Mein Sohn /unüberwindbares Problem mit dem "großen Geschäft"

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von angelinchen 25.10.10 - 22:53 Uhr

Hallo
Ich wende mich mal hier an euch, hoffentlich bin ich richtig. wenn nicht bitte ins richtige Forum verschieben #danke

Es geht um meinen Sohn, er wird an Silvester 6 Jahre. Ich muss etwas ausholen. Mit etwa 2,5 Jahren wurde er tags trocken, sein großes Geschäft ging allerdings noch in die Windel. Er hockte sich beim "machen" auch nicht in irgendne Ecke oder so, sondern hing sich in meinen Beinen ein (sprich ich sass und er stellte sich Rücken zu mir vor mich und hing sich dann mit den Armen in eine Art Hockstellung ein). da er ein Wenigtrinker war (und noch immer ist) war das Ganze dann auch öfter mal schwieriger weil eben zu hart und dick. Mein Mann meinte dann immer wieder zu ihm, er solle doch auf Toilette machen das wär einfacher. er wollte aber nie. Nunja, ich weiss gar nimmer wie es genau lief, irgendwann brauchte er keine Windel mehr dafür. auf dem Klo wollte er aber auch nicht. so fing das "einhalten" bei ihm eigentlich an. er ging dann teils 5-6 Tage nicht auf Toilette, und immer wenn wir merkten, er muss setzten wir ihn aufs Klo. Da er zu diesem Zeitpunkt in einer gaaaanz extremen Trotz- und Bockphase war, wurde dieses Thema bald zu einer echten nervlichen Zerreissprobe. Mein Mann reagierte leider nie verständnisvoll darauf, und setzte meinen Kleinen schon arg unter Druck.
nunja, es lief ne Weile dann ganz gut, er ging immerhin alle 2-3 Tage aufs Klo, aber immer nur unter "Zwang"
Mittlerweile ist es ganz ganz extrem geworden, und ich weiss mir und ihm einfach nicht mehr zu helfen. wir haben das Ganze schon sooo oft beim Kinderarzt angesprochen, der aber nix unternimmt. wir haben es mit Belohnungs- und Bestechungsversuchen versucht, mit erklären, Bücher zu dem Thema, auch mit anschreien (denn irgendwann setzt der Verstand mal aus). Letzte Möglichkeit war dann Movicol, was und soweit auch nix brachte, ausser dass er dennoch versuchte einzuhalten und wir täglich volle Unterhosen hatten. Er "durfte" in letzter Zeit seine Unterhosen auch immer selber auswaschen, was er auch tut, ohne murren.
Am Freitag war nun wieder mal so eine Situation, wo er schon wieder 5 Tage nicht auf Toilette war, Donnerstag und Freitag waren dann 4 Unterhosen eingesaut. Ich hab ihm dann erklärt dass es so nicht geht, und ich ihm nun ein Klistier gebe (einfach, damit er den Bauch mal wieder leer bekommt). es gab ewiges Theater, er wollte das nicht, aber nach einer halben Stunde hatte ich ihn auf dem Bett liegen, und er war überrascht, dass es gar nicht weh tat...nunja. Nun war er seitdem wieder nicht auf Klo und hatte gestern wieder was in der Unterhose :-[

Ich habe die große Befürchtung, dass er bzw. sein Darm schon gar nicht mehr normal das Geschäft verrichten KÖNNEN. Er sagt imemr wieder, dass es "ziept und weh tut". Aber ausser ihm immer wieder erklären kann ich doch auch nicht, und er hat schon oft genug Phasen gehabt wo er immerhin alle 2 Tage ging, und da hat es dann auch nie weh getan.

sollte ich vll. mal einen Kinderpsychologen zu Rate ziehen? kann sowas auch mit dem KISS Syndrom zusammenhängen (hatte er unbehandelt 3 Monate, dann bekamen wir KG und ich war selber beim Osteopathen., der meinte nun alles behoben zu haben). Sein Kopf ist nach wie vor (für mich) auffällig verschoben...
was könnte denn sonst Ursache sein? hatte hier schonmal jemand dieses Problem über so lange Zeit? wenn ja, wie habt ihr das behoben?

Mittlerweile sind wir schon so weit, dass mein Mann sich nicht mehr unter Kontrolle hat und ihn dafür auch schon gehauen hat am Freitag #heul:-[ (ich denke seither auch über Trennung nach, und mache meinen Sohn ausschliesslich selber bett- bzw. tagfertig)

ich hoffe, mir kann irgendwer irgendwie weiterhelfen, denn ich leide extrem mit meinem Sohn, der das sicher nicht absichtlich macht (ich fahre meist eher die Verständnislinie, ohne schimpfen, das hab ich gelernt), habe aber leider auch langsam keine Nerven mehr dafür...wie soll das in der Schule werden? er rennt ja dann auch so rum, und sagt weder der Erzieherin noch mir was...das ist doch nicht normal!

danke an alle, die sich bis hier durchgelesen haben, und irgendwie helfen können.

Anja

Beitrag von pu-tschi 25.10.10 - 23:09 Uhr


Hallo!

Ich hab ja eigentlich keine Ahnung, aber:

Nimm doch einfach mal den ganzen Druck raus!

Fahr mit Deinem Sohn mal zwei Wochen weg und erwähn das Thema nicht- oder schick ihn mal zu den Großeltern.

Vielleicht tut ihm das mal gut...?

Und Dein Mann- das musst Du schleunigst regeln. Kinder schlagen- geht gar nicht. Und aus solchen Gründen- Pfui Teufel. Klär das ein für allemal.

lg, Putschi

Beitrag von angelinchen 25.10.10 - 23:19 Uhr

Das mit meinem Mann läuft hier scheinbar ohnehin auf eine Trennung raus. ich kann und möchte aber hier jetzt nichts zu schreiben, aber auch für mich ist sowas ein Unding! ich war Freitag auch geschockt...denn er ist sonst eigentlich ein liebevoller Vater...

mit ignorieren habe ich es bereits versucht, allerdings stellt sich mein Mann hierbei leider vollkommen quer, er kann und will sowas nicht ignorieren.

einfach mal wegfahren...ja wenn das so einfach wär, hab noch ne kleinere Tochter (grad 3)...wobei ich eh vorhatte nächste Woche allein mit den Kindern wegzufahren.

mit den Großeltern läuft das leider nicht, die arbeiten beide noch Vollzeit. Und mein Papa ist nur mit sich selber beschäftigt, meine Mama ist blutkrank...

ach, es ist momentan schlimm hier. ich kann grad nur noch heulen, wenn ich mein ganzes Leben grad in solch Trümmern sehe...


Beitrag von kleine1102 26.10.10 - 00:07 Uhr

Hallo nochmal!

Eure Partner- und Familiensituation (scheinbar unüberwindbare Differenzen) kann durchaus auch eine mögliche Ursache für das Verhalten/Problem Eures Sohnes sein. Dir "steht's" beziehungs-technisch offensichtlich "bis oben" und Eurem Sohn entsprechend auch- "im wahrsten Sinne des Wortes". Ist systemisch und ich find's eher weniger erstaunlich (Kinder reagieren meist extrem auf solche Situationen und Du schreibst ja, dass das Ganze bei ihm zwischenzeitlich schonmal besser klappte).

Alles Gute #blume!

Beitrag von kleine1102 26.10.10 - 00:00 Uhr

Hallo Anja!

Wir kennen das Problem auch zu gut. Alles sehr ähnlich wie bei Euch, unsere Tochter ist allerdings gerade vier Jahre alt geworden und das "große Geschäft" inzwischen seit mehr als einem Jahr "Dauer-Thema". Phasenweise klappt's mal recht gut (dann etwa alle 2-3 Tage), es "ging" aber auch schonmal fast zwei Wochen (!! #schock #zitter #schwitz :-() gar nichts. Inzwischen (nach ganz viel Theater und vielen nervlichen Zerreiß-Proben für uns alle) möchte Lina zwar regelmäßig zur Toilette und "hockt" dort auch meist brav und "stundenlang". Erfolg, wie gesagt, mal mehr und mal weniger. Manchmal braucht sie drei Tage, um endlich ihr "Geschäft" erledigen zu können, manchmal geht sie einfach zur Toilette und es klappt sofort. Arbeiten schon länger immer mal wieder mit Verstärker-Plänen, unsere Maus ist auch immer absolut stolz, wenn sie wieder einen einlösen darf. ABER: es klappt eben noch längst nicht wirklich gut und inzwischen sind wir recht sicher, dass die ganze "Misere" eher körperliche/organische Ursachen hat und die psychische Komponente dadurch bedingt wird. Sie sagt, dass es ihr weh tut #schmoll (kein Wunder bei DEN Ausmaßen nach so vielen Tagen...) und deshalb fällt es ihr natürlich doppelt schwer :-(.

In die Hose geht zum Glück nichts mehr, das war eine wirklich üble Zeit. Regelmäßig auf dem Klo klappt's dennoch nicht und gegen Milchzucker und Lactulose ist unsere Tochter eindeutig immun #augen. Man kann ihr eine Riesen-Portion in Orangen- oder Traubensaft-Schorle mischen und nix passiert (während Andere allein beim Gedanken daran schon "rennen" müssten #schein #gruebel). Haben Anfang November einen U-Termin beim Kinderarzt und werden das nochmal mit ihm besprechen. Allerdings hat es sich schon ein wenig gebessert und das auch halbwegs dauerhaft. Von "alle ein bis zwei Wochen einmal" hin zu "zwei bis dreimal pro Woche" ist für uns bzw. Lina schon recht optimal. Ob das dauerhaft so sein wird, ist allerdings fraglich. Auf ihre Ernährung achten wir schon lange, sie trinkt viel Saft-Schorle (stark verdünnt), isst viel Mehrkorn-Brot und rohes Gemüse. Dinge wie Milch, Waffeln, Bananen und Laugengebäck versuchen wir sehr in Grenzen zu halten, Süßigkeiten ebenso. Eine psychische Komponente allein "greift" bei unserer Tochter nicht (wir können Vieles ausschliessen aus fachlicher Sicht), jedoch das Zusammenspiel von physisch und psychisch (es ist ein "Kreislauf", je länger nicht, desto mehr bereitet es Unbehagen/Schmerzen, desto länger "verkneifen" die Zwerge es sich wieder...).

Ist Euer Kinderarzt sich denn sicher, dass keine organischen Gründe bestehen? Falls ja würde es auf jeden Fall Sinn machen, Euren Sohn bei einem Kinderpsychologen/-psychotherapeuten vorzustellen. Das Problem besteht bereits seit Jahren und ich kann mir gut vorstellen, dass durch den ständigen Druck vor allem seitens Deines Mannes bei Eurem Sohn inzwischen nichts mehr ohne Weiteres "funktionieren" kann in dieser Hinsicht. Jedoch muss nicht nur der Kleine, sondern auch Dein Mann (und letztlich auch Du) lernen, angemessen mit dem Thema umzugehen. Die Chance, dass sich das Ganze jetzt noch "von selbst" regelt, ist leider recht gering. Körperliche Gewalt "geht" natürlich gar nicht, macht alles nur noch schlimmer und ist davon abgesehen verboten. Wie gesagt: ich kann gut nachvollziehen, dass die Nerven manchmal "blank liegen"- aber die Kids verhalten sich nicht aus Langeweile oder bewusst so, sondern weil sie mit etwas ein Problem haben (körperlich und/oder seelisch). Gewalt gegen Kinder, in welcher Hinsicht auch immer, ist jedoch absolut kontraproduktiv und gleichermaßen erschreckend und traurig :-(. Das muss auf jeden Fall (nochmal) Thema zwischen Dir und Deinem Mann sein.

Geduld und positive Verstärkung (jedoch auch Konsequenz bzgl. des regelmäßigen Ganges zur Toilette- Resultat erstmal nebensächlich) helfen in jedem Fall eher weiter als Druck in jeder Hinsicht.

Ist lang geworden und hilft Euch sicher auch nur bedingt weiter, aber, wie gesagt: keinen Druck (mehr) ausüben- und schon gar keine Gewalt. Kleine Erfolge belohnen, Misserfolge so gut es geht ignorieren (Unterhosen auswaschen ist in dem Alter halbwegs okay, wird das Problem jedoch auch nicht "abstellen" können). Und therapeutisch abklären lassen, was die Ursache des Ganzen ist.

Lieben Gruß #blume,

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von angelinchen 26.10.10 - 00:14 Uhr

hallo
ich danke dir sehr für deine ausführliche Antwort!
Ich habe mich nun hier nach Psychotherapeuten für Kinder umgesehen, und werde morgen mal anrufen und mich beraten lassen bzw einen Termin machen.
Ich denke auch, dass schimpfen und schlagen keine Lösung sind. Leider habe ich auch Zeiten gehabt, wo ich nicht mehr konnte (da war die Kleine geboren und wir hatten mit ihr sehr schwere Zeiten) und ihn dann runtergemacht habe deshalb. Ich fürchte, damit auch mehr geschadet als was bewirkt zu haben, nur sowas lässt sich leider nicht rückgängig machen...

was meinen Mann angeht, ist das ein schwieriger Fall, und es sieht hier bei uns alles nach Trennung aus. reden KANN man mit ihm leider nicht über sowas, er bagatellisiert das eh nur. Er ist anders aufgewachsen (kein Deutscher!) und bei ihm war das normal so. ist keine Ausrede, aber eine Erklärung...er kann ohnehin nicht einsehen, dass unser Sohn nunmal nicht ist wie der Junge den er gern hätte---er ist eben nicht tapfer und selbstbewusst sondern schüchtern und weinerlich. Mittlerweile sehe ich ihn sogar fast als Auslöser an, wobei das sicher nicht so ist...aber ich merke dass ich hier grad 2 Dinge vermische.

Ich hoffe nun sehr auf eine Therapie für meinen Sohn, denn so kann es einfach nicht weitergehen.

Danke nochmal und auch euch alles Gute diesbezüglich!
Anja

Beitrag von powergirl3007 26.10.10 - 11:17 Uhr

Hallo Anja,

also ich kenne dieses Problem auch nur zu gut. Meine Kleine ist jetzt genau 5,5 Jahre alt, wird nächstes Jahr ebenfalls eingeschult und hat dieses Einhalten bis vor kurzem auch gehabt.

Wir haben auch alles versucht, Movicol, Lactulose, Mikroklist etc. Nichts hat wirklich geholfen und auch wir haben letztendlich gedacht, mein Gott, da stimmt doch was nicht, die kann wahrscheinlich gar nicht mehr richtig auf´s Klo gehen. Hat der Körper verlernt auf´s Klo zu gehen, loszulassen etc. Wir waren auch x-Mal beim Kinderarzt und am Wochenende beim Notdienst, wenn es mal wieder richtig schlimm war, so das nix mehr rein ging und alles oben rausgekommen ist :-(

Wir haben uns und unserer Tochter enormen Druck gemacht, haben alles Probiert von Belohnkalender bis schimpfen und ignorieren bis letztendlich die Nerven auch schlapp gemacht haben. Dann ist folgendes passiert: Wir haben mit meinen Eltern zusammen gewohnt, die Situation war echt nervenaufreibend und dann sind meine Eltern 3 Wochen in Urlaub gefahren. Und soll ich dir was sagen?? Das mit dem großen Geschäft hat direkt wieder geklappt. Ohne wenn, aber oder sonstiges und ohne Druck. Als meine Eltern aus dem Urlaub zurück gekommen sind, fing es keine 2 Wochen später wieder von vorne an.

Jetzt sind wir durch widrigen Umstände dort ausgezogen und ich erlebe ein völlig neues, mir unbekanntes Kind, was hört, aus Klo geht und keinerlei Probleme mehr damit hat. Sie macht sogar jetzt im Kiga ihr Geschäft, was anfangs gar nicht geklappt hat.

Was ich dir jetzt damit sagen will, ist, dass euer Sohn wahrscheinlich ein Problem hat, und das ist seine Art, dies auszudrücken. Euer Sohn merkt, dass wahrscheinlich zwischen euch Spannungen herrschen, dass er eben nicht der Sohn ist, den sein Vater eigentlich will. Und dann ist da noch die Kleine Schwester, mit der er dich ja jetzt auch noch teilen muss. Sie ist drei, oder??? Fingen da ungefähr die Probleme nicht an???

Unser Kind hat wirklich sensibel auf unsere Wohnsituation reagiert, hat gemerkt, dass wir als Eltern uns nich wohl gefühlt haben und hat sich scheinbar auch selbst damit nicht wohl gefühlt und das eben auf diese Weise geäußert. Wir sind nicht beim Psychologen gewesen (halte nicht wirklich was davon, so kleine Kinder schon zum Psychologen zu schicken, weiß aus Erfahrung, wie das so ist) und konnten dennoch die Situation lösen.

Viel konnte ich dir wahrscheinlich nicht helfen, aber vielleicht denkst du mal über meine Worte nach und verstehst dann, was dein Sohn durchmacht. Und ganz wichtig: Ruhe bewahren und nicht die Nerven verlieren und rumschreien. Je mehr Druck, desto mehr Gegenwehr kannst du erwarten.

Liebe Grüße
Powergirl mit Isabel *15.04.05 (die jetzt wahrscheinlich mit ihren Freunden beim Waldausflug ist und bibbert :-) )

Beitrag von angelinchen 26.10.10 - 11:57 Uhr

Zitat: "Euer Sohn merkt, dass wahrscheinlich zwischen euch Spannungen herrschen, dass er eben nicht der Sohn ist, den sein Vater eigentlich will. "

oh, das trifft mich genau ins Herz. aber du hast damit ausgesprochen, was ich auch schon dachte. Mein Mann akzeptiert ein paar von den Verhaltensweisen unseres Sohnes absolut nicht. Dazu gehört neben diesem "Kacka-Problem" auch dass er extrem sensibel ist und schnell weint. öfter und schlimmer als andere Kinder. Mit der Zeit hat mein Mann erreicht, dass mein Sohn sich in allen möglichen Situationen dermassen zusammenreisst, ja nicht loszuweinen, dass es mir schier das Herz zerreisst wenn ich das sehe. Und dass er nicht aufs Klo geht, ist wohl dann auch mit hierin begründet. Ohje. Ich selber hab ihn ja auch öfter schlimm angemacht, weil ich einfach nicht mehr konnte, mich das nervlich kaputt macht.

Ich sehe nun einen Grund, habe aber keine Lösung parat. Ich selber habe mich ja geändert, und bin in vielen Situationen nun echt viel gelassener als früher. aber meinen Mann kann ich nicht ändern...und er selber will es offenbar nicht.

Je mehr ich drüber nachdenke, um so mehr komme ich zu dem Schluss, dass wir Eltern uns über unsere Beziehung einig werden müssen, und wenn das mal soweit geklärt ist, wird es wohl auch meinem Sohn wieder besser gehen. Nur wie stellt man das an? ich denke ja über Trennung momentan sehr nach, aber würde das meinen Sohn nicht noch in völlige Verzweiflung stürzen, weil er dann in SICH den Grund der Trennung sieht? Will ich mich überhaupt trennen? Sollte ich das? ich bin völlig durch den Wind.

auf jeden Fall danke ich dir sehr für die Aufzeigung einer ganz neuen Sicht der Dinge. Bei euch war es ja relativ gut zu beheben mit einem "simplen" Auszug. ist bei uns ja weitaus komplizierter alles.

Ich weiss jetzt irgendwie gar nimmer weiter #schmoll

Habe beschlossen, nächste oder übernächste Woche mit den Kindern und meiner Mam mal ne Woche Urlaub zu machen. vielleicht hilft uns das allen etwas.

LG und danke nochmals
Anja

Beitrag von powergirl3007 26.10.10 - 14:39 Uhr

Hallo Anja,

sorry, das lag natürlich nicht in meiner Absicht. Ich wollte dich nicht verunsichern oder ähnliches. Wollte dir lediglich aufzeugen, wie es wohl für deinen kleinen Mann aussieht und er sich eventuell fühlt. Das sind allerdings natürlich nur Vermutungen, wissen kann ich es natürlich nicht.

Was für dich und deine Ehe natürlich gut wäre, wäre ein klärendes Gespräch mit deinem Mann. Sofern er natürlich mit sich reden lässt. Dein Sohn bzw. euer Sohn ist vielleicht nicht so, wie sich dein Mann das erhofft hat, aber liebt er ihn deswegen weniger?? Jedes Kind ist anders und nur weil euer Kind ein Junge ist, heißt das noch lange nicht, dass er nicht weinen darf, Fussball spielen muss oder sonst was, das Jungs einfach machen. Meine Tochter z. B. hat sich ein Feuerwehrautobett ausgesucht und steht total auf Formel 1, soll ich sie deswegen jetzt nicht mehr als vollwertiges Mädchen oder so ansehen???

Versuch wirklich mit deinem Mann zu reden, versucht zu klären und arbeitet an eurer Beziehung. Wenn ihr glücklich seit, sind es eure Kinder auch!!! Wenn nichts mehr zu kitten ist, dann bleibt zum Schluss nur der Weg der Trennung, allerdings würde ich mir diesen Schritt reichlich überlegen und nicht überstürzt handeln. Einen Ausweg gibt es immer.

Zu meiner Situation bleibt noch zu sagen, dass es nicht wirklich so einfach war, wie du dir das vielleicht vorstellst. Meine Mutter hat uns sozusagen abends um kurz vor sechs (Sonntags) auf die Straße gesetzt (sprich aus der Wohnung geworfen) nur weil ich meine Prinzipien in der Erziehung unserer Tochter klar gestellt habe (Zitat meinerseits:" Wenn ich sage, meine Tochter bekommt keinen Nachtisch, weil sie nicht gut gegessen hat, dann ist es so und daran ist nichts zu rütteln." Zitat meiner Mutter:" Ihr erzieht ein essgestörrtes Kind, du hättest besser mal keine Kinder bekommen. Du wolltest dein Kind sowieso nicht etc." --> nur so ein kleiner Auszug :-) )
Wir sind 2 Wochen bei meiner Schwiegermutter untergekommen, mussten jetzt private Insolvenz anmelden, haben eine schöne Wohnung gefunden, sind vor 1 Woche umgezogen und jetzt geht es wieder bergauf. Mit unserer Tochter auch und das merkt man auch ganz stark in ihrer Entwicklung etc.

Es gibt immer einen Weg Anja, rede mit deinem Mann, versucht eure Differenzen auch in der Erziehung eures Sohnes zu beseitigen und die ganze Sache mit Ruhe anzugehen, dann klappt das schon irgendwann. Gib die Hoffnung nicht auf, es wird besser!!

LG
Jenny

Beitrag von angelinchen 26.10.10 - 21:11 Uhr

hallo
es ist so schön, dass es hier solch menschen wie dich gibt! danke für dieses Post.
ja, ich habe das mit dem einfachen Ausziehen nicht in ganzer Dimension überblicken können. das ist schlimm, was du da erleben musstest! so sollte keine Mutter mit ihrer Tochter reden, EGAL was gesagt wurde oder passiert ist, und du hattest schliesslich völlig Recht! tut mir sehr leid, auch für deine Maus!

Ich wünsche euch alles Gute, dass sich alles wieder ins positive kehrt!

alles alles Liebe und vielen lieben Dank nochmal!
Anja (die jetzt ein Gespräch mit ihrem Mann führen wird---wir ignorieren uns seit Freitag---wobei er gar keinen Grund hat, schliesslich ist er ja mich und den Kleinen so dermassen angegangen , und nich ich---mal sehen was bei rum kommt---ich will die Ehe eigentlich nicht aufgeben...naja)

Beitrag von luka22 26.10.10 - 01:11 Uhr

Ich finde, dass in heutiger Zeit sehr schnell dazu geraten wird einen Kinderpsychologen aufzusuchen. Ich gehöre definitiv nicht zu denen, die für jedes Problem eine Diagnose brauchen. Aber bei euch scheint die Situation sehr eigefahren zu sein. Da weder du, noch dein Mann, noch der Kinderarzt etwas an der Situation verbessern könnt, würde ich mich auf jeden Fall an eine Erziehungsberatungsstelle oder direkt an einen Kinderpsychologen wenden. Das Thema wird für alle Beteiligten immer dramatischer und eine schnelle Lösung muss aufgrund der Einschulung auch her! Und ich möchte mir nicht vorstellen, wie unangenehm es für deinen Sohn sein muss, wenn er mit eingekoteter Unterhose herumlaufen muss und bei anderen vielleicht schon durch unangenehme Gerüche auffällt. Bitte straf ihn nicht noch dafür, auch wenn ich mir Ausraster in eurer Situation gut vorstellen kann. Man denkt sich halt: "ISt es denn so schwierig aufs Klo zu gehen?" Für deinen Sohn schon. Man kann auch nicht zu einer Magersüchtigen sagen:"Ja kannst du nicht einfach etwas essen?"
Ich denke er schämt sich schon genug. Sucht euch so schnell wie möglich Hilfe! Je länger du wartest, desto mehr verhärtet sich dieses ungesunde Muster.

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von angelinchen 26.10.10 - 11:11 Uhr

danke!
es tut so gut endlich mal meine Sicht der Dinge auch bestätigt zu sehen. Mein Mann ist eher der für die Holzhammer-Methode. Wenn ich nicht wäre, würde er ihm wohl ne Tracht Prügel verpassen und meinen nun wär es gut (damit droht er ihm, aber er würde es auch nicht übers Herz bringen---GsD)

ich denke, uns Eltern tät hier eine Erziehungsberatung oder Familienberatungsstelle gut, aber da krieg ich meinen Mann niemals hin...

nunja, ich danke dir jedenfalls sehr!
LG Anja

Beitrag von luka22 26.10.10 - 12:41 Uhr

Du tust schon das Richtige! Eine Erziehungsberatung kannst du auch alleine aufsuchen. Handeln musst du im konkreten Fall sofort #liebdrueck.Wie sich deine Partnerschaft weiterhin entwickelt, wirst du ja sehen.

Alles Liebe
Luka

Beitrag von michamama 26.10.10 - 07:21 Uhr

Hallo,
mein großer hat auch schon immer Probleme mit den Stuhlgang, er ist jetzt 4. Zur Zeit klappt es recht gut, aber ich hab auch schon x Unterhosen ausgewaschen...
Misch doch mal Speiseöl ins essen, dann müßte sein Stuhlgang schön "cremig" sein. Vielleicht geht es ja besser, wenn er sich nicht so anstrengen muß.

Beitrag von angelinchen 26.10.10 - 12:57 Uhr

Huhu
danke dir!
mit diversen Mittelchen haben wir ja schon tausendfach herumversucht, es brachte ja alles nix. Sein Stuhl ist an und für sich ja auch gar nicht sooo fest. Das Problem ist einfach, dass er ausschliesslich dann macht, wenn er es nicht mehr halten kann, da muss er dann auch relativ wenig tun, denn der Darm arbeitet ja dann beinah "allein". Problem ist nur, ihn genau im richtigen Moment auch aufs Klo zu bekommen. Und den Moment abzupassen ist nicht möglich, da er ja auch in den Kindergarten geht...er setzt sich dann irgendwo hin, und verdrückt es sich---weil es grad nich passt oder sonstwas...DAS ist das schlimmste. Und ihn einfach aufs Klo zu setzen, bringt nix, weil er eben von selber nicht drückt...

ach, das ist alles so doof.

LG Anja

Beitrag von barbarelle 26.10.10 - 08:20 Uhr

Hallo Anja,

kenne ich, haben wir auch durch. Was uns geholfen hat war der Rat eines befreundeten Kinderpsychologen. Wohlgemerkt, wir haben ihn nicht als Patienten aufgesucht.

Er sagte uns, dass da zu 90% organische Ursachen dahinter stecken. Oft gibt es kleinere Risse im Analbereich, weil der Stuhl zu hart ist durch das einhalten. Da es weh tut auf das Klo zu gehen, wird der Stuhl eingehalten, dadurch noch härter und ein Teufelskreis entsteht.

Geraten hat er uns zu: Wundsalbe für diesen Bereich und Obstinolsirup 3 x täglich, weil dieser den STuhl weich hält. Da er auch leicht abführende Wirkung hat, kann er den Stuhl nicht mehr so gut einhalten werdem und drück dann raus. Mach dich auf ein paar schmutzige Unterhosen mehr gefasst.

Ein Klistier ist auch angebracht, wenn du merkst er war schon 2 Tage nicht.

Es erfordert viel Geduld von deiner Seite. 2-3x täglich eincremen und Obstinol ebenfalls bis zu 3 x täglich geben.

Unser Kinderarzt wollte uns eigentlich auch zu einem Kinderpsychiater überweisen, nachdem ich ihm die Theorie unseres Freundes erzählte, hat er das Kind untersucht und gemeint: Ok, versuchen wir es mal. Er hat uns alles erforderliche verschrieben.

Nach 5-6 Wochen war der Spuk um. Wann immer wieder mal "Rückfälle" drohten, haben wir wieder Sirup gegeben, Bebanthen drauf und da war nach 3 Tagen schon wieder gut.

Vielleicht kannst du ja mit meinem Rat was anfangen. Schaden kannst du ihm mit der Methode jedenfalls nicht.

Alles Gute, viel Geduld, starke Nerven und viele Grüße

Barbarelle

Beitrag von no-monk 26.10.10 - 08:26 Uhr

Hallo Anja,

ich möchte dir gern etwas "aus Erfahrung" mitgeben.
Bei meinem Bruder lief das ähnlich ab wie bei deinem Sohn und letztendlich war eine Schließmuskelstenose Schuld daran, dass er sein großes Geschäft nicht unbekümmert loswerden konnte/wollte. Und letztendlich hatte sich dann nur noch der flüssige Bestandteil des Stuhls an dem festen vor dem Anus sitzenden Stuhlgangs lösen können und floss, ohne dass er es halten konnte, einfach so in sein Höschen.
Allerdings war er da drei Jahre und es wurde frühzeitig erkannt und behoben!

Ich würde dir raten einen anderen Arzt aufzusuchen, der mal nachschaut, ob eventuell auch etwas Ähnliches vorliegt.
Bei meinem Bruder wurde der Schließmuskel langsam und vorsichtig geweitet und mit Cremes weich "gemacht"-also die Haut um des Anus herum.
Und danach ging es allen besser.

Bitte, sei so lieb und unterstütze deinen Kleinen dahingehend so gut du kannst und demütige ihn nicht damit, dass er seine Höschen selbst auswaschen muss. Er ist doch erst sechs Jahre alt.

Alles Gute

no-monk

Beitrag von gg82abt 26.10.10 - 09:23 Uhr

Hi,

das ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Ganz klar unter Druck macht man die Situation nur noch schlimmer.

Ich habe bei uns im KKH ein Prospekt gelesen wo genau darüber geschrieben wurde. Leider habe ich den Flyer nicht mehr.

Nur eines weis ichnoch aus dem Text, die Sache ist bei euch inzwischen Chronisch zu sein weil euer Sohn den Stuhlgang mit Schmerzen und Druck (von deinem Mann aus) verbindet.
Wechsle den Kinderarzt und mach bei anderen die Situation klar das man euch hilft.

Zum Thema schlagen weil euer Sohn probleme mit dem Stuhlgang hat das geht mal gar nicht!!! Da musst du dringend mit deinem Mann was klären

Ansonsten alles Gute

Beitrag von schneutzerfrau 26.10.10 - 11:25 Uhr

Hallo

wir hatten es auch ganz extrem!!!!!!! Ich habe mich genau wie du immer weiter hoch geschaukelt und es wurde zu einem richtigen stress problem in der familie.

ich bin zu meiner kinderärztin und die sagte mir einige Tips.

Ich sollte ihr klipp und klar in einem ruhigen Gespräch sagen "das es ihr bauch ist, ihre schmerzen sind, das es ihre hose ist die voll ist esagt es und ihr problem! Das ich ihr gerne wenn sie hilfe braucht zur stelle stehe , aber das dieses thema von heute an einfach vom tisch ist! Das ich darüber nicht mehr reden und schimpfen werde und das wir es jetzt einfach aussen vor lassen ob sie geht oder nicht und das ich mir wünsche das sie an sich denkt und es eben allein in ruhe versucht damit sie keine schmerzen mehr hat." Zusätzlich sollte ich dafür sorgen das sie immer einen weichen stuhl behält.... ich habe ihr trauben gegeben und auf die ernärung geachtet und jeden tag einen löffel flüßigen milchzucker. ich habe ihre verschmutzen hosen ohne ton gereinigt (vorher gesagt das es nicht schlimm ist und das es beim nächsten mal klappt). Und habe mich strikt dran gehalten, keine zwänge mehr zum klo , keine fragen mehr warst du, kein theater wegen schmutziger hosen. Kein aufhebens mehr ...................................................................................... und wir haben kurze zeit später nie wieder ein problem gehabt es hat sich geklärt von ganz allein!!!!!

Ich würde es so versuchen sollte das nach nem halben Jahr keinen erfolg bringen , kannst die den kinderpsychologen immer noch zu rate ziehen. Aber jetzt noch nicht , denn dann gibt es noch mehr aufhebens um das große geschäft und eigentlich sollen diese sachen ohne aufhebens funktionieren. Versuche dich zu beruhigen , erkläre ihm das es darum kein theater gibt. sage ihm einen festen platz wo seine unterhosen hin sollen und versucht es einfach gelassen mit ruhe und humor zu nehmen. es wird euch belohnen. es war für mich die hölle , ich taumelte zwischen großem ärger warum macht sie in die hose bis zu angst das sie ernsthaft erkrankt wegen der 5 tage ohne großes geschäft....... aber wir haben es gaschafft und meine maus hat heute eine ganz normale tägliche (manchmal 2 tägige) verdauung.....

Lg sabrina

PS wenn du noch fragen hast schreib uns einfach an

Ach und zu dem Kiss , ich bin selbst Physio wenn sein kopf noch auffällig verschoben ist. Suche dir einen guten Osteopathen oder einen Manual Therapeuten der wird sich darum kümmern!!!! Denn das beeinträchtigt ihn ja in seiner haltung (nicht unbedingt den darm ) aber seinen Körperaufbau

Beitrag von angelinchen 26.10.10 - 12:05 Uhr

Ich danke dir!
ich selber könnte es sicher so durchziehen wie du schreibst, aber mein mann zieht da nicht mit. er würde alles wieder kaputt machen, weil ER ihn schimpfen würde!
ausserdem hab ich echt Angst dass es eben in nem halben Jahr NICHT einfach so vorbei ist, und wir dann echt ein Problem haben, hinsichtlich Schule usw...wobei, die fängt ja erst im September an...
ich lasse mir auch diese Variante durch den Kopf gehen...allerdings muss ich vorerst mit meinem Mann klären, wie es in beziehungstechnischer Linie weitre gehen soll.

Wegen KISS. also rein körperlich fehlt ihm (augenscheinlich) nix. Die rechte Hinterkopfseite ist halt nach wie vor relativ flach, und wenn man von oben schaut sind die Ohren nicht auf gleicher Höhe und die rechte Gesichtshälfte ist etwas vor gewölbt. Jemand der das nicht weiss, sieht es auch nicht auf den ersten Blick, aber wer es weiss sieht es deutlich. meinst du, man kann da JETZT auch noch was machen? wenn ja, was? und KÖNNTE es Auswirkungen auf seinen Darm haben?

LG und danke schonmal
Anja

Beitrag von schneutzerfrau 26.10.10 - 17:57 Uhr

Ich glaube nicht das das kiss auswirkungen hat auf den darm.

Aber ich würde ihn von nem guten Manual therapeuten ansehen lassen!!!!!!!!!! Ja am rest kann man arbeiten, nicht mehr an dem flachen hinterkopf aber an den stellungen der ws was ihm einiges erleichtert.

Mit deinem mann musst du sprechen ihr müßt da wirklich einig sein und bis september werdet ihr es schaffen, nur die strafen und die unruhe muss raus , er muss lernen das sein darm was normales ist und das darf auf ihn keinen stress geben. Besprecht euch und versucht es durch zu ziehen.... der kindertherapeut wird euch auch dahin gegen beraten aber dann sieht dein sohn noch mehr wie sein darm alles in aufruhr versetzten kann. es muss ruhe rein. versuche deinem Mann das zu erklären. Bei uns hat es schnell geholfen. Nichtmal ein monat und alles lief schon viel viel besser!!!!

Lgs abrina

Beitrag von angelinchen 26.10.10 - 21:16 Uhr

danke dir! das hilft mir sehr weiter!
dann lasse ich ihn nochmal anschauen. damals hat mir immer jeder gesagt das mit dem Kopf verwächst sich schon noch, der Kia damals hat erst was unternommen als er schon 3 Monate alt war, da war der Hinterkopf auf der Seite dermassen platt, dass da 2 richtige Kanten waren. ich habe von Anfang an das angesprochen, mit der Lieblingsseite etc und dass er ja bei der Geburt nach knapp 50 Stunden Wehen stecken blieb und per KS in VN geholt wurde, aber das hatte niemand als Anlass zur Sorge genommen---und er muss es nun büßen, das ärgert mich sooooo sehr, aber ändern kann man da ja leider nun nix mehr dran.

ich habe vorhin mit meinem kleinen Schatz gesproche, und ihm gesagt, dass ich das kacka machen von nun an nicht mehr anspreche, so in etwa wie du das gemacht hast...ich hoffe es funktioniert tatsächlich! Mit meinem mann spreche ich gleich noch...

LG und danke
Anja

Beitrag von nana141080 26.10.10 - 14:09 Uhr

Hallo,
ich habe mir die anderen Antworten nicht durchgelesen, daher weiß cih nicht was du schon an Tips bekommen hast.

Für mich hört es sich extremst nach Pseudoverstopfung an. Ich denke das der Enddarm schon ein sog. Kugeldarm ist und er deswegen nciht normal kann.

Was dein Mann macht ist unter aller Sau. Aber deswegen gleich Trennung?
Dann liegt wohl mehr im argen als du hier schreibst....

Wende dich so schnell wie möglich an ein SPZ!!! Die haben dort Spezialisten!

LG Nana

Beitrag von mone2008 26.10.10 - 21:31 Uhr

hallo,

meine große tochter, 5einhalb j., ist auch noch nicht trocken.allerdings kann sie nicht selbständig pipi machen,groß schon. sie wurde schon an scheide /after operiert daher die blasenfunktionsstörung.sie macht ein heidentheater wenn wir die windel weglassen.
als erstes würde ich organische sachen ausschliessen lassen, dann ganz wichtig den druck raus nehmen, macht einen schnitt und fangt von vorne an.
ich kann dir das buch ratgeber enkopresis (gibts z.b. bei amazon) empfehlen.das empfahl uns das frühchenzentrum.ich habe mir das durchgelesen und dann mit mann und kiarzt einen weg ausgewählt.für uns heisst das töpfchentraining-morgens mittags abends-ohne wenn und aber,dafür darf meine tochter die windel umlassen so lange sie möchte.sie macht sehr gut mit und mittlerweile geht so 90% ins töpfchen.wir haben nur noch probleme mit schmierstuhl,aber auch das wird langsam besser.ziel ist das meine tochter sich so sicher fühlt das sie von sich aus die windel weglassen möchte.bei deinem sohn wäre vielleicht die möglichkeit den stuhl mit movicol zu erweichen und dann auch 3 mal am tag zu festgesetzten zeiten aufs klo.ohne drohungen oder belohnungen vielleicht für die dauer einer geschichte.ist nix gekommen gar nicht drauf eingehen, kam stuhl-totales feuerwerk,loben loben loben.

viel erfolg.