Bitte aufmuntern! Mein Kleiner (2) hat morgen OP der Rachenmandeln...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von susi_schwarz81 26.10.10 - 13:02 Uhr

und bekommt vielleicht Paukenröhrchen eingesetzt. Das wird sich erst morgen während der OP entscheiden. Bitte muntert mich mal auf und nehmt mir meine Angst!
Ich weiß jetzt schon, das ich losheule, wenn sie Felix in den OP holen. Er ist doch grad mal 2 Jahre geworden. Es würde 1 Stunde dauern. Ich glaube, die wird net vergehen. Wenigstens ist mein Schatz mit, der kann mich trösten!
Wie ist es denn nach der OP? Schlafen da die Kleinen den ganzen Tag?
Wir bleiben eine Nacht im Krankenhaus weil wir 45 min bis dahin brauchen falls es zu Komplikationen kommen sollte!
Wieviele Tage ist man da krankgeschrieben? Ich hab auf Arbeit Bescheid gesagt, das ich diese Woche nicht mehr auf Arbeit komme!

Liebe Grüße und danke für eure Postings!

Susi (mit Felix, der grade laut schnarchend seinen Mittagsschlaf macht)

Beitrag von knutschy 26.10.10 - 13:06 Uhr

Hallo,

ich weiß nur wie es mit den Pauckenröhrchen ist, den die Rachenmandeln werden bei uns dann erst frühstens mit 3 Jahren gemacht.

So empfiehlt es die HNO Ärztin da wohl sonst die Gefahr besonders Groß ist das Sie wieder nachwachsen und der Eingriff dann nochmals gemacht werden muss.

Und ansonsten ist es bei uns hier so das man wenn es bei Kindern unter 3 gemacht wird 1Woche im Krankenhaus bleiben muss.

Die Röhrchen allerdings sind ein kleiner Eingriff die werden hier Ambulant gemacht, danach schlafen die Kinder noch ein paar Stunden aus und dann darf man wieder heim

Ich wünsche euch alles gute.

Liebe Grüße Anja

Beitrag von mistral68 26.10.10 - 13:10 Uhr

Hallo Susi,

ist schon ein blödes Gefühl, wenn man ein Kind für eine OP abgeben muss!!
Aber ich möchte Dir gerne Mut zusprechen. Die Rachenmandel OP hatte unser Großer auch schon. Ging recht fix - eine Stunde kommt mir ziemlich lange vor. Ich hatte kaum Zeit, mir einen Kaffee zu holen, geschweige denn den zu trinken und dann sollte ich schon in den Aufwachraum zu Vincent.

Der hat an dem Tag der OP noch eine Stunde geschlafen, hatte ein bisschen Halsschmerzen. Am nächsten Tag war er fast schon wieder der alte und einen Tag später sind wir in den Osterurlaub gefahren. Alles halb so wild.

LG und alles Gute

Kathrin & Vincent (*16.01.2005) & Valentin (*1.12.2008)

Beitrag von anke83 26.10.10 - 14:41 Uhr

hallo susi,

ich möchte dir mal mut machen,da ich das ganze mit beiden kindern durch habe.

die große war grad 2 geworden und der kleine war 1 jahr und 2 tage.

es ist immer ein komisches gefühl,denn man gibt sein kind in fremde hände und auch wenn es nur eine kleine op ist (hat bei uns mit paukenröhrchen und polypen nur 30 min gedauert),es ist eine op mit risiken.

meine beiden haben die op gut überstanden.hatten danach keine schmerzen und waren am nächsten tag wieder total fit.die große ist damals weinend aus der nakose aufgewacht (was normal sein soll,die einen weinen und die anderen nicht.das hatte auch nichts mit schmerzen zutun) und der kleine hat danach noch 3 stunden geschlafen.

ich würde es immer wieder machen,denn vor der op haben beide wirklich gelitten.besonders der kleine,der hatte in 10 monaten 15 moe und noch sämtliche anderen krankheiten.es war das beste was wir tun konnten.

es wird morgen ein schwerer tag für dich,aber im nachhinein,wenn alles überstanden ist,dann war alles halb so schlimm.

ein tipp noch.die kinder dürfen ja bis 2 stunden vor der op noch trinken.geb ihm klaren apfelsaft.dann sakt der zuckerspiegel nicht so ab und das hungergefühl hält sich in grenzen.

ich drück euch für morgen die daumen.

ich weiß wie man sich fühlt,aber ihr schafft das!

aales liebe,gruß anke

Beitrag von dharma8 26.10.10 - 20:12 Uhr

Abend!

Wir hatten die OP, da war mein Sohn knapp 19Monate. Es war weniger schlimm, als ich dachte. Die Stunde von der Abgabe bis zum Aufwachen verging für mich recht fix. Ich hab was zu Essen bekommen, hab Geld geholt (Parken auf dem Krankenhausgelände ist sooo teuer) und hab mit meiner Mutter und meinem Mann telefoniert. Als ich meinen Sohn dann aus dem Aufwachraum abgeholt habe, hat er viel gekuschelt und geschlafen. 10Uhr war die OP und 15.30Uhr waren wir wieder zu Hause und er ist munter rumgelaufen. Er war noch gut eine Woche zu Hause (Dienstag war die OP, die Woche drauf Donnerstag ist er wieder in den Kiga), dann hat der HNO-Artz bei der Kontrolle festgestellt, dass mein Sohn so munter und energiegeladen ist, dass er den Kiga wieder braucht.
Ich bin froh, dass alles so glatt gelaufen ist. Seit dem war mein Sohn nicht mehr krank. Ok, er hatte eine Bindehautentzündung, aber das war nichts im Vergleich zu den Wochen vorher. Seit Februar hatte er alle zwei Wochen fast 40°C Fieber. Ich bin froh, dass es ihm jetzt besser geht. Die Kleinen stecken das ganze besser weg als wir Großen. Denke ich (ich würde mich tagelang im Bett verkriechen und bemitleidern lassen ;-) ) und auch die Kinderärztin meinte das. :-)

Kopf hoch! Ihr schafft das!!!