Für 1x Kino extra Milchpumpe holen?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von wir3inrom 26.10.10 - 13:29 Uhr

Hallo zusammen!

Ich stille voll, bislang auch ohne zuzufüttern.
Nun bin ich in 2 Wochen für 10 Tage in Deutschland bei meiner Mutter zu Besuch und für gewöhnlich nutze ich die Gelegenheit, in der Zeit 1x ins Kino zu gehen. Bei meinem Sohn war das damals kein Problem, der war ein Flaschenkind, da hat meine Mutter ihm eine Flasche gemacht, während ich nicht da war.

Nun überlege ich, wie ich das machen könnte, und frage mich, ob ich für 1x Kino extra eine Milchpumpe holen soll oder ob es evtl. auch ginge, ein einziges Mal ein PRE-Fläschchen zu geben. Pulver könnte ich von der Nachbarin meiner Mutter bekommen, die Frage ist nur eben, ob ich eine Saugverwirrung riskiere.

Versteht mich nicht falsch, mir ist das Kino keinesfalls wichtiger als meine Stillbeziehung!! Ich frag mich nur eben, wie ich das lösen KÖNNTE, und wäre für hilfreiche Antworten sehr dankbar!

LG aus Italien #sonne
Simone mit Noah (3,5 Jahre) und Merle (6 Wochen)

Beitrag von tragemama 26.10.10 - 13:30 Uhr

Ich würds anders machen, ich würd dem Baby Watte in die Ohren stecken, es ins Tragetuch packen und mitnehmen. Bei Bedarf wird gestillt. Haben wir auch so gemacht :-)

Andrea

Beitrag von kris0712 26.10.10 - 13:32 Uhr

Das finde ich echt witzig. Das würde mit meiner Maus auch nur abends klappen.

Beitrag von kathimarie 26.10.10 - 14:52 Uhr

Ich wiederum würde - wenn ich in aller Ruhe ins Kino gehen wollte - das Angebot der Nachbarin nutzen, allerdings vorher mal ausprobieren, ob Dein Baby es annimmt. Ich musste anfangs zufüttern, hatte dann eine Weile voll gestillt, muss z. Zt. wieder zufüttern - von der viel beschworenen "Saugverwirrung" keine Spur. Im KH sagte mir eine Schwester, die jahrelang auf einer Säuglings-Intensiv-Station gearbeitet hatte, dass sie dort nie auch nur einen Fall von "Saugverwirrung" erlebt habe.

Wie immer Du Dich entscheidest, viel Erfolg und viel Spaß im Kino :-)

LG
Steffi

Beitrag von hoffnung2010 27.10.10 - 08:46 Uhr

sorry, abr sehr viele kinder haben sowas wie ne saugverwirrung...nämlich dann, wenn die mamas der meinung sind, das baby stillt sich vor dem ersten lebensjahr selbst ab.... neee, das erledigt mama. indem sie auch fläschchen gibt und baby irgendwann merkt, ooooch, an der brust isses mir zu anstrengend... dann doch lieber nur flasche.

lg!

Beitrag von wir3inrom 27.10.10 - 12:37 Uhr

Mir geht es ja aber nicht um ein schrittweises Ersetzen durch die Flasche, sondern um 1x. Und die Frage ist, ob ich damit, nach dann 9 Wochen Vollstillens, eine Verwirrung provoziere.

Beitrag von thalia.81 26.10.10 - 15:36 Uhr

ICH würde das Angebot der Nachbarin nicht annehmen.

eventuell:
- Kind im Tragetuch mitnehmen
- beim Stillen mittels Brustschalen auslaufende Milch der nicht-gestillten Seite auffangen und diese als Reserve zurücklegen (falls deine nichtgestillte Seite "mitläuft")
- Milchpumpe in der Apotheke ausleihen oder bei jemand anderem

Beitrag von darla2009 27.10.10 - 12:34 Uhr

pfffffffffffff.... also ich bin (leider) keine stillmama. ich würde das würmchen zu hause lassen und ne flasche geben. kind im tragetuch mit ins kino nehmen, also wirklich... #klatsch

würde abwägen, welches risiko größer ist: der lärm (watte hilft da net viel), die vielen leute, die riesen leinwand. was machst du wenn dein baby im tragetuch nicht schläft? (hat meiner nämlich nie getan) und abends hast du dann probleme deine maus ruhig zu bekommen, weil das alles zu viel war????

also da würde ich lieber die "saugverwirrung" in kauf nehmen (hab ürbigens noch nie gehört, dass das wirklich passiert und ich kenne viele mit baby). vorher einfach mal probieren, ob sie auf flasche steht und gut is.

man kann es sich aber auch kompliziert machen, oh man... #kratz

lg

Beitrag von karbolmaeuschen 27.10.10 - 13:50 Uhr

Hallihallo!

Von Klinikschwestern und selbst Hebammen hört man gelegentlich noch den Satz, dass es die sogenannte "Saugverwirrung" durch Flasche oder Schnuller nicht gäbe. Das verwundert nicht, denn wenn die ersten Folgen der Saugverwirrung auftreten, sind Mutter und Kind längst wieder zu Hause und auf sich selbst gestellt. Außerdem ist die Saugverwirrung nicht immer direkt als solche zu erkennen: Nur wenige Kinder verweigern "einfach" die Brust, häufiger zeigt sich eine Saugverwirrung durch:

* (anhaltend) wunde Brustwarzen
* scheinbar unstillbaren Hunger
* geringe Gewichtszunahme
* Milchrückgang bei der Mutter
* Koliken und Blähungen beim Baby

In diesen Fällen wird die "Schuld" gerne einer zu geringen Milchmenge der Mutter zugesprochen, obwohl es in Wirklichkeit am Einsatz des künstlichen Saugers liegen kann.


Zudem entspricht die Aussage:" Eine Saugverwirrung tritt nur in den ersten Wochen auf" nicht den Tatsachen.

In den ersten Wochen ist das Risiko am höchsten. Allerdings kann auch später eine Saugverwirrung auftreten. Wird das Baby älter, steigt außerdem die Gefahr, dass es "brustfaul" wird: Es zieht das einfachere Saugen und den gleichmäßigen Milchfluss an der Flasche vor.

Das ist der Grund, warum die meisten Frauen abstillen. Diese sind es dann auch, die wie Du schreiben, dass es leider bei ihnen mit dem Stillen nicht geklappt hat.

LG Silke
Zertifizierte Stillberaterin AFS

Beitrag von darla2009 29.10.10 - 12:33 Uhr

klugscheißer... :-p

ich möchte nur nebenbei erwähnen, dass ich keine milch hatte und deswegen nicht stillen konnte. #klatsch

unser wurm hat deswegen noch im krankenhaus schon die flasche bekommen...

stillberaterin, jaja... ich hatte auch 2 und die konnten mir auch nicht helfen, kann ja keiner die milch "herbeizaubern"... #augen

Beitrag von karbolmaeuschen 31.10.10 - 12:53 Uhr

Nein, "herbeizaubern" kann man sie nicht.

Zuerst wäre zu klären, wie wichtig es Dir gewesen ist zu stillen.

Wenn eine Frau unbedingt stillen will und alles dafür gibt, und alle 2 Std. anlegt, nicht zufüttert, keine künstlichen Sauger benutzt, ihr Kind bei sich trägt, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass sie lange stillen können wird.
Wenn das Kind dennoch abnimmt, sie dann zufüttern muß und das mittels Brusternährungsset tut (und niemals mit einer Flasche) ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ein Voll stillen möglich ist.

Frauen, bei denen das Stillen nicht oberste Priorität hat und die sich damit aueinander gesetzt haben, das auch ein Flaschenkind eine erfüllte Beziehung zur Mutter haben kann, kommt es schnell unter Stress zur Reduktion der Milch. Diese Reduktion ist für die Mutter jedoch keine Kathastrophe.

Und genau das müssen wir Stillberaterinnen akzeptieren.
Nicht für jede Mutter liegt die Glückseeligkeit zwischen Mutter und Kind in der Stillbeziehung.

Dieser Unterschied ist entscheidend und eine Beratung so aufzubauen.

Deine beiden Stillberaterinnen haben sicherlich gut gearbeitet. Aber haben sie auch Deine Bedürfnisse erkannt und darauf Rücksicht genommen?
Ich denke nicht ausreichend...

#herzlich-liche Grüße
Silke
Stillberaterin AFS

Beitrag von darla2009 31.10.10 - 20:35 Uhr

ich wollte stillen und habe es 2 wochen lang versucht. alle 2-3 h angelegt, auch nachts. da ich mein kind aber nicht verhungern lassen konnte, gab ich ihm natürlich die flasche. nach 2 wochen hat mir meine hebamme empfohlen abzupumpen um zu sehen, wieviel milch übrhaupt kommt. tja links kamen ca. 20 ml und rechts nur ein paar tropfen... #aerger

ich habe mich dann für die vollständige flaschenernährung entschieden, da ich meinem kind den ständigen stress an der brust ( 10 min geschrei, 2 min trinken, dann wieder geschrei, weil nix mehr kam) nicht weiter antun wollte.

meine oberste priorität liegt in einem zufriedenen baby und ich kann inzwischen sagen, dass wir trotz nicht-stillens ein wundervolles verhältnis zueinander haben und ich lieber ein glückliches, sattes flaschenbaby habe, als ein brust-kind, dass ständig vor hunger weint, weil aus der brust nichts kommt.

inzwischen hat sich durch meine fä herausgestellt, dass es bei mir wohl probleme mit dem milcheinschuss gab welches wohl hormonell bedingt ist.

meine stillberaterinnen haben sicherlich ihr menschenmöglichstes versucht aber bei "organischem versagen" kann selbst die beste stillberaterin die milchbildung nicht beeinflussen.

deswegen verurteile ich leute, die flaschen-mamas schief angucken, weil es nicht immer so ist, dass sie nicht stillen wollten. :-[

Beitrag von karbolmaeuschen 02.11.10 - 00:33 Uhr

Liebe Darla!

Deine Geschichte ist ganz Typisch! Leider!

Das beweist die SuSe Studie:
Zitat
"Das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund ermittelte deshalb für den Ernährungsbericht 2000 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) in der ersten bundesweiten repräsentativen Studie wie Säuglinge in Deutschland ernährt werden. Für die Studie "Stillen und Säuglingsernährung" - kurz SuSe - wurden 1717 Mütter aus 177 Geburtsklinken kurz nach der Geburt und mehrfach bis zum Ende des 1. Lebensjahres ihres Kindes zur Säuglingsernährung zu ihren Erfahrungen befragt. Die Ergebnisse wurden im Ernährungsbericht 2000 der DGE veröffentlicht. Die gute Nachricht aus der Suse-Studie lautet: "Es wird wieder gestillt". Hoch motiviert starten die Wöchnerinnen: 91 % der Frauen versuchen nach der Geburt, ihr Kind zu stillen. Doch erhält die Motivation schon in den nächsten Tagen einige Dämpfer. Bei der Entlassung aus der Klinik geht der Anteil der ausschließlich stillenden Mütter schon auf 73 % zurück. Nach 14 Tagen stillen nur noch 60 % ausschließlich, gegen Ende des zweiten Monats 42 % und Ende des 6. Monats werden lediglich 10 % der Säuglinge ausschließlich gestillt."

Frauen wird es immer noch zu schwer gemacht. Im Krankenhaus wird gewogen (manchmal vor und nach dem Stillen) und einige Hebammen machen immer noch sogenannte Pump-Proben ("Mal schaun wieviel Milch sie haben: pumpen Sie doch mal ab...")
Das diese Proben (weder Still- noch Pump-Proben) repräsentativ sind (bei Bluthochdruck Patienten ist der Blutdruck auch hoch, wenn sie zur Kontrolle in die Praxis müssen...)
sind diese ganzen Tests hinfällig und machen nur Stress.


Die einzigen Richtwerte ob ein Stillkind satt wird sind, wenn es:

*mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass „nass" ist, sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben)

*in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal)

*eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme von mindestens 110 g pro Woche ausgehend vom niedrigsten Gewicht (mit zunehmendem Alter verringert sich die durchschnittliche Gewichtszunahme)

*eine gute Hautfarbe und eine feste Haut

*Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs

*ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys

Alles andere ist medizinisch überholt!
Alle von der WHO zertifizierten sog. "Babyfreundlichen" Krankenhäuser arbeiten danach.
http://eltern.babyfreundlich.org/kliniksuche.html


ALLEIN das Anlegen nach Bedarf fördert die Milchproduktion und stellt sie auf die Nachfrage des Kindes ein. Jedes Fläschchen künstlicher Säuglingsnahrung, das zugefüttert wird, ist der Anfang vom Abstillen.

Ich bin davon überzeugt, das ein organisches Versagen nicht vorlag. Ansonsten hättest Du keine Milch produziert. Und das halte ich (fast) für unmöglich.
Wenn Du um die Hormonelle Komponente weißt, könntest Du bei einem weiteren Kind gleich nach der Geburt mit der Gabe ebensolcher Hormone beginnen (sprich Domperidon oder Syntocinon).

Ich glaube, dass bei Dir die primäre Komponente sicherlich eine Mischung aus Saugverwirrung
>>ständigen stress an der brust ( 10 min geschrei, 2 min trinken, dann wieder geschrei,...<<
>>unser wurm hat deswegen noch im krankenhaus schon die flasche bekommen... <<

mangeldem Prolaktinspiegel durch Stress
>>nach 2 wochen hat mir meine hebamme empfohlen abzupumpen um zu sehen, wieviel milch übrhaupt kommt.<<
>>und habe es 2 wochen lang versucht. alle 2-3 h angelegt, auch nachts<<

sowie Mißverhältnis von Nachfrage und Angebot
>>da ich mein kind aber nicht verhungern lassen konnte, gab ich ihm natürlich die flasche.<<

Wichtig ist trotz alledem, dass es Dir und dem Kind gut geht. Das Du damit glücklich bist. Dann ist es Dein Baby auch.

Alles Andere ist zweitrangig!
Und lass die anderen reden! Es ist Dein Baby, Deine Brust, Deine Entscheidung!

LG Silke
Stillberaterin AFS

Beitrag von darla2009 02.11.10 - 13:12 Uhr

oh ja, mir und meinem baby geht es sehr gut. nämlich seitdem ich nicht mehr krampfhaft versuche etwas zu erzwingen was nicht da ist und nicht mehr auf euch stillberaterinnen höre!!!! #aerger

"primäre Komponente sicherlich eine Mischung aus Saugverwirrung, mangeldem Prolaktinspiegel durch Stress sowie Mißverhältnis von Nachfrage und Angebot" ............................. #rofl jaaaaaaahhhhh... du wirst sicherlich recht haben. #augen

erik hat in der ersten woche im kh nur abgenommen und hatte in den ersten tagen weder eine nasse windel noch stuhlgang. deiner schreibweise nach hätte ich also das kind verhungern lassen sollen, bzw ihm die flasche verweigern und lieber meinen ähm warte... "mangelnden prolaktinspiegel" wieder in den griff bekommen sollen was???

es sind nämlich genau leute wie du, die nicht einsehen wollen, dass nun auch mal etwas nicht so laufen kann wie von der natur vorgesehen und auch "stillberaterinnen" es nicht beeinflussen können!!! wer kennt sich wohl mehr mit dem weiblichen körper aus - eine frauenärztin oder eine "stillberaterin"??? leichte antwort oder? #cool

#klatsch #klatsch #klatsch


Beitrag von karbolmaeuschen 03.11.10 - 19:46 Uhr

Ja da muss ich dir Recht geben, die Antwort ist simpel.

Es freut mich das der Begriff Prolaktinspiegel Dein Interesse so geweckt hat, "dat is dat, wat macht das man Milch haben tut." ;-) .

Na also mal im Ernst wenn Du persönlich schlechte Erfahrungen mit dem Stillen und Stillberaterinnen gemacht hast tut es mir aufrichtig, auch wenn du mir dieses bestimmt nicht glaubst, leid.
Schön ist das du letztendlich auf dich selbst gehört hast und für Dich und Deinen Kleinen einen Weg gefunden hast.

Dennoch wäre ich positiv überrascht wenn Du von Verurteilungen ohne Hintergrundinformation des einzelnen sowie Deiner beleideigenden Wortwahl absehen würdest.

... und jetzt zu der wirklich trivialen Antwort von oben. Wie Du schon richtig festgestellt hast ist es die Frau, die sich am besten kennen sollte und letztendlich die Entscheidungen trifft und nicht die Frauenärztin oder die Stillberaterin. Letztere kann nur mit Rat und Anregungen mögliche Wege aufzeigen.


Silke

Beitrag von melody000 04.11.10 - 14:33 Uhr

Man bin ich froh, dass es nur wenige Stillberaterinnen von deiner Sorte gibt und ich zum Glück noch keiner begegnet bin. Das was du hier den Flaschenmamas vorwirfst ist echt schon ein starkes Stück. #nanana Da fehlen mir echt die Worte. Aber vielleicht findest du ja in Schweden damit Anklang, hier jedenfalls nicht. (Wie du ja siehst) ... #rofl

Beitrag von karbolmaeuschen 04.11.10 - 20:53 Uhr

Was werfe ich den Flaschenmamas denn vor?

Lg Silke

Beitrag von melody000 17.11.10 - 21:49 Uhr

"Frauen, bei denen das Stillen nicht oberste Priorität hat und die sich damit aueinander gesetzt haben, das auch ein Flaschenkind eine erfüllte Beziehung zur Mutter haben kann, kommt es schnell unter Stress zur Reduktion der Milch. !!!!!!Diese Reduktion ist für die Mutter jedoch keine Kathastrophe.!!!!!!

"Und genau das müssen wir Stillberaterinnen akzeptieren.
Nicht für jede Mutter liegt die Glückseeligkeit zwischen Mutter und Kind in der Stillbeziehung. "

#aerger

Noch Fragen??? Du wirftst den Flaschenmamas vor, dass das Stillen für sie nicht das wichtigste ist und sie ja eigentlich gar kein Bock aufs Stillen haben. Was soll denn sowas? Würde erstmal nachdenken bevor du solche Dinger hier vom Stapel lässt.

Auf solche Leute wie dich kann man hier im Forum echt gut verzichten!

Beitrag von karbolmaeuschen 27.10.10 - 13:56 Uhr

Liebe Simone!

Du brauchst nicht pumpen, Du kannst auch mittels Massage ausstreichen. Dazu brauchst Du nur Deine Hände und eine Anleitung (Die Du im internet findest).

Von der Flaschenfütterung würde ich wegen der Gehahr einer Saugverwirrung absehen. Du kannst aber Muttermilch gur per Löffel oder Becher füttern.

Für Kino reicht es aber normalerweise unmittelbar vor dem Verlassen der Wohnung zu stillen und sofort nach dem Film heimzukommen und erneut zu stillen. Da braucht nicht gefüttert werden. Wenn Du nach dem Kino noch gemütlich mit Freunden was trinken gehen möchtest, solltest Du zwischen Kino und Lokal eine Stillpause machen. Danach kannst Du wieder für 2-3 Std. losziehen.

LG Silke
Zertifizierte Stillberaterin AFS