Sollten Kinder Sachen besitzen damit sie dazugehören ?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von 960207 26.10.10 - 13:42 Uhr

Hallo
ich wollte euch mal um euere meihnung zu diesem Thema bitten.
Sollten Kinder Sachen besitzen damit sie dazugehören ?
Handy/ Spielkonsole/ bestimme Markenklamotten ?

Mein Sohn wünscht sich unbedingt ein Handy er ist Grundschüler fast 9 Jahre und ein Handy is mächtig "in" in seiner Schule / Klasse.

Er ist größtenteils noch mit mir unterwegs und sein Schulweg ist auf kurzer Strecke zu Fuß zu ereichen.

Nun sagt mir mein Verstand - er braucht keines...zumindest jetzt noch nicht...
Mein Herz will es ihm aber schon erfüllen...

Ich bin als Kind ohne Markenklamotten / Statusdinge ect großgeworden- geschadet hat es sicher nicht aber toll habe ich es als Kind nicht gefunden -nicht dazu zugehören.
Und das hat mich damals auch traurig gemacht
( Ich hätte mein leben für eine Barbie damals gegeben*lach*-bekamm aber keine )

Ich wollte es eigendlich so handhaben das er sicherlich nicht alles bekommt was er will aber ein paar Herzensdinge, wollte ich schon erfüllen wen sie sein Seelenheil betreffen.

Wie macht ihr das ?

Beitrag von ansahe 26.10.10 - 13:59 Uhr

Hallo,

von Markenwahn und dem Drang immer die neuesten technischen Sachen bzw. Spiele zu besitzen, halte ich auch nichts.

Zum Glück ist meínen Kids bei ihren Klamotten die Marke unwichtig, nur sollte es (zumindest bei meiner Tochter) der aktuellen Mode entsprechen. Zum Glück finde ich die im Moment selber schön :-p

Wenn es neue Konsolen u.ä. gibt, werden die sich natürlich auch zum Geburtstag o. Weihnachten gewünscht. Es ist aber auch kein Weltuntergang, wenn es nicht erfüllt wird.

Mit dem Handy sieht es da schon etwas anders aus. Das gehört heute irgendwie wirklich dazu (ob wirklich für einen 9jährigen kann ich jetzt gar nicht so sagen). Auf jeden Fall ab dem Wechsel zur weiterführenden Schule. Ich weiß jetzt gar nicht, womit ich das evtl. aus meiner Kindheit vergleichen könnte...aber wenn er sich eins wünscht und ihr ihm einen vernünftigen Umgang zutraut, würde ich ihm den Wunsch erfüllen (es ist ja auch bald Weihnachten ;-) ).
Es muss ja auch kein super modernes, neues sein.

Unsere Großen haben am Anfang auch immer nur alte abgelegte Handys von meinem Mann bekommen. Erst letztes Jahr haben sie beide ein neues, relativ modernes Handy bekommen (sie sind jetzt fast 14 und 11 Jahre).

LG, Anja

Beitrag von lisasimpson 26.10.10 - 14:12 Uhr

was würde denn gegen ein handy sprechen?

Und ja- wir machen die allermeisten sachen, damit wir "dazugehören"
Da unserer grundbedürfnisse nach nahrung, wärme, sicherheit hier einfach gewährleistet sind giblt es andere menschliche bedüfnisse zu erfüllen.
eines davon ist die zuigehörigkeit zu einer sozialen gruppe und die Anerkennung dieser gruppe.
da Kinder irgendwann anfangen neben der familie sich zugehörig zu anderen sozialen (peer-) gruppen zu fühlen ist es eben auch wichtig, dort Zugehörigkeit zu demonstrieren und Anerkennung zu bekommen.

das kann über bestimmte marken, bestimmte art sich zu kleiden, sich zu schminken oder eben auch nicht ,eine bestimmte art zu reden, bestimmte bücher gelesen zu haben, bestimmte politische einstellungen oder oder oder sein..

wenn du denkst, es wäre charakterstärkend, ihn dafür "arbeiten" zu lassen ,dann mach das doch.
er übrnimmt aufgaben im haushalt/ haus und hof, die er sonst nicht macht. er kann laub rechen, bäume zurechtschneiden, fesnter putzen oder so und verdient sich damit geld, daß er dann in ein handy investieren kann.

lisasimpson (die ihre jungs noch mit pullis begeistgern kann ,auf denen irgend eine lustige figur drauf zu sehen ist:)



Beitrag von gh1954 26.10.10 - 16:01 Uhr

>>>eines davon ist die zuigehörigkeit zu einer sozialen gruppe und die Anerkennung dieser gruppe. <<<

Das ist ganz sicher wichtig, aber NICHT, wenn sich diese Zugehörigkeit nur mit dem Besitz angesagter Dinge begründet.

Auf derartige Zugehörigkeiten haben meine Kinder immer gepfiffen... und ich auch.

Beitrag von lisasimpson 26.10.10 - 20:11 Uhr

nun ja- ICH persönlich habe vor langer Zeit dem markenkult abgeschworen.
es gibt nur ganz wenige dinge, die ich nur ungerne eintausche (tempo ist so ein beispiel und eine bestimtme sorte camel- schuhe, die leider nicht merh produziert werden:)
Ich persönlich verbringe einige zeit damit, eben NICHT gängie markenprodukte zu kaufen oder versuche zumindeste diejenigen zu meiden, die mich damit "labeln" wollen..
ach ja- und ein handy (der alte knochen meines mannes habe ich erst seit ich kinder haben- da will/ muß ich einfach immer erreichbar sein können- es gibt etwa 5 leute, die diese nummer haben um mich im notfall kontaktieren zu können). ich vermeide alles, was nach materiellem statussymobl aussieht usw.(und hat zur konsequenz, daß ich eben nicht das "alte" iphone meines mannes nutze, der natürlich schon wieder ein neues brauchte)
Aber: das ist meine persönliche Sache .

Die Idee, bestimmte arten von kleidung oder gebrauchsgegenstände zu habe um sich abzugrenzen und um damit seine Zugehörigkeit zu demonstrieren ist so alt wie die menschheit selbst.
Nur weil ICH mich dagegen entscheide erwarte ich das nicht von meinem Mann (der mir was husten würde, sobald das neueste apple- produikt das licht der welt erblickt hat) und auch nicht von meinen Kindern.

Wenn ich es mir nicht leisten könnte oder wollte, würde ich sicehr erwarten, dß es eine finanzielle beteiligung der kinder gibt- ich denke auch, daß es sinnvoll ist, nicht dem wunsch nach dem 3 handy nachzugeben oder der vierten spielkonsole.
aber ein handy mit 9 jahren als symobl der dazugehörigkeit könnte ich jetzt so aus dem stegreif untersützten, ohne mir einen zacken aus der krone zu brechen.


lisasimpson

Beitrag von tomama 26.10.10 - 23:14 Uhr

Hallo Lisa,

dann würde mich aber einmal interessieren, wie Du das bei einem so jungen Kind mit den dadurch entstehenden Kosten handhaben würdest.

Ich lese hier, daß es wirklich schon Grundschüler gibt, die ein Handy haben. Dem Kind ein Gerät zur Verfügung zu stellen ist das kleinste Problem (fast jeder Haushalt hat ausrangierte in der Schublade liegen), aber was ist mit den Folgekosten.

Ich gebe einem 9jährigen doch kein Vertragshandy. Eine Prepaidkarte übersteigt bei weitem das Budget, wenn man mal vom durchschnittlichen Taschengeld eines Grundschülers ausgeht. Ich meine und dem Kind das Handy mit den Worten zu überreichen, die Karte muß aber mindestens 4 Monate halten, wird nicht funktionieren, wenn das Kind das Handy immer bei sich haben darf und alle Freunde auch eins haben.

Also, ich bin der Meinung, daß der Besitz eines Handys für einen Grundschüler noch gar nicht umsetzbar ist, wenn man nicht als Eltern auch noch die Telefonkosten übernehmen will.

Gruß Tomama

Beitrag von lisasimpson 27.10.10 - 10:23 Uhr

na, dsa sehe ich dann weniger als problem.
ich habe ein prepaid- handy, daß ich jedes jahr mit ca 15€ auflade-
die kosten sind für mich ehrlich gesagt überschaubar:)

klar kann man mit einem kind das vereinbaren, wie viel geld wann wo auf dem hany ist und wenn keines mehr drauf ist, kann er halt nur noch angerufen werden- wo ist da das problem?

ich persönlich fände es nicht schlecht, wenn ich mein 9 jähruiges kind jederzeit anrufen könnte, eine smsm schreiben um was mitzuteilen o.ä.- ob er nun geld drauf hat oder nicht, würde ich sicher nicht zu meinem problem machen

lisasimpson

Beitrag von tomama 27.10.10 - 14:36 Uhr

Hallo,

aha, so wird das dann wohl von den Eltern gesehen, die ihren noch sehr jungen Kindern ein Handy anvertrauen.

Unsere Lütte ist ja auch erst 4, da haben wir noch genug Zeit, um über solche Dinge zu entscheiden. Ich würde jedoch zum jetzigen Zeitpunkt einem Kind erst ein Handy anvertrauen, daß mind. 12 Jahre alt ist.

Wegen der Allzeit-Erreichbarkeit. Das klappt auch ohne Handy, ging ja als wir Kinder waren auch. Da muß man dann eben andere Regeln aufstellen mit dem Kind mehr vertrauen. Aber das ist wie mit den meisten Dingen im Leben und in der Erziehung sowieso. Es gibt nicht nur den einen richtigen Umgang damit.

lg Tomama

Beitrag von lisasimpson 27.10.10 - 14:48 Uhr

nee, nee, das hat nichts mit mangelndem vertrauen zu tun, aber meinem kind kurz bescheid geben zu können, daß ich mit dem jüngeren bruder auf dem weg ins krankenhaus bin, mal schnell einkaufen mußte oder oder oder- würde dei sache aus meiner sicht schon sehr erleichtern.

wir leben hier in einer sehr ländlichen neubausiedlung. hier laufen die kinder schon mit 4 oder 5 jahren den ganzen tag alleine draußen rum.
einem 9 jähriugen kind also kurz eine info zukommen lassen zu können finde ich da schon sehr sinnvoll.

das argument "früher gings ja auch" laß ich da nicht gelten. denn ich wasche mit waschmaschine, spüle mit splmaschen und unterhalte mich gerade mit dir per Internet- obwohl meine oma all dsa auch ohne diese errungenschaften konnte.

aber klar- wie es später aussieht weiß ich nicht.
heute spielen meine jungs mit den aussrangierten handys - und nutzen das alte iphone als mp3 player.
von daher muß ich mir jetzt noch keinen kopf machen

lisasimpson

Beitrag von tomama 28.10.10 - 12:18 Uhr

Hallo Lisa,

okay, dann diskutieren wir das Thema aus. Wir leben auch ländlich, hier dürfen die Kinder auch relativ früh (im Vergleich zu Städten) alleine raus. Aber wenn ich meinem Kind sage, daß ich wissen möchte, wo es spielt und wenn es irgendwo reingeht zum Spielen, dann möchte es mir bescheid geben, dann kann ich mein Kind sehr wohl auch ohne Handy erreichen. Der Radius eine Grundschülers sollte schon noch überschaubar (zu Fuß ablaufbar) sein. Also, wenn ich einkaufen gehen möchte, gehe ich vorher zu meinem Kind (oder rufe die Familie an, wo es sich aufhält) und gebe dort bescheid. Wenn ich ins Krankenhaus muß, da organisiere ich sowieso mehr als nur kurz per Handy bescheid zu geben (wir sprechen von Grundschüler).

Nun zu Deinem Einwurf, technische Errungenschaften sollte man auch nutzen. Wir leben in einer Gesellschaft, in der es ein Überangebot von technischen Hilfsmitteln gibt. Jeder muß da die richtigen und für sein eigenes Leben passenden rausfiltern. Ich muß meinem Kind nicht sämtliche technischen Hilfsmittel zur Verfügung stellen, nur weil es sie gibt. Und ich persönlich (ist nur meine Meinung, also absolut subjektiv) finde es gruselig Kinder schon mit Handys auszustatten. "Damit ich dich immer erreichen kann". Wo lassen die Kinder denn die Handys. Haben sie die ständig in der Jackentasche, in der Hose oder bekommen sie jetzt auch noch Handtaschen dazu. Also, ich weiß wie ich als Kind war. Ich war auch ein Dorfkind. Mein Handy wäre nie dort gewesen, wo ich es auch gehört hätte.

Und als letzten Punkt finde ich auch, daß ich mein Kind zu mehr Verantwortungsbewußtsein erziehe, wenn es weiß daß es sich im abgesprochenen Radius aufhalten muß, als daß es weiß Mama wird mich schon per Handy finden.

Aber wir haben da einfach verschiedene Sichtweisen. Und jede von uns darf es mit ihrem Kind ja auch handhaben, wie sie möchte.

lg Tomama

Beitrag von frauke131 28.10.10 - 13:36 Uhr

So sehe ich es auch. Kinder bekommen Bedürfnisse eingeredet, die sie allein vielleicht gar nicht hätten.

Handys finde ich bei Grundschülern total überflüssig:

1. welches Kind will schon immer erreichbar sein, dieser Zwang, auch bei uns Erwachsenen immer alles doppelt und dreifach mit dem Handy abzusprechen und erreichbar sein zu müssen...gruselig

2. Meine Kinder haben schon viel verloren: Mützen, Spielzeug, Fahrradschlüssel, ich glaube kaum, das sie im Eifer des Gefechts auf ein Handy aufpassen würdn

3. Meine Kinder sollen sich an Absprachen halten und nicht mit mir am Handy darüber verhandeln

4. Der Sicherheitsgedanke, dass mein Kind im Falle einer Entführung ja anrufen könnte, macht mi eher Angst. Sie sollen schon lieber um Hilfe schreien und rennen, anstatt in der Tasche nach dem Handy zu kramen.


Beitrag von gismomo 28.10.10 - 21:40 Uhr

Seh ich genauso.

Beitrag von lisasimpson 28.10.10 - 14:18 Uhr

wie gesagt ich stehe nicht vor der frage- kann also nur sagen, wie ich sie heute beantworte.
und da fällt mir kein grund ein, warum ein 9 jähriger kein handy haben sollte.

vielleicht sind meine gründe, warum ich es sogar nciht mal ungünstig fände für dich nicht zutreffend oder nachvollziehbar- aber für mich sind es gründe, meinem kind etwas zu verweigern, daß
a) nicht besonders teuer
b) sehnlichst gewünscht
c) ungefährlich
und d) möglicherweise nützlich ist.

klar es es so ein ding verleiren.
klr kan nes nervig sein (zwingt ihn ja auch keiner es ständig mit rumzuschleppen)
klar kann es bald leer telefoniert sein (na und, so ist das leben)

aber wie gesagt- wir leben hier vielleicht auch anders- technische geräte sind bei uns im dauereinsatz und selsbt mein 3,5 jähriger hat sich hier am pc das lesen beigebracht.
im Moment ist der rechner uninteressant, aber es wird sicehr wieder zeiten geben, wo es spannd ist, mit papa zu chatten (und wen nes nur über die skype- smilies ist)
für mich sit das völlig o.k.- kommunikation verändert sich seit menscheitsgedenken.
nur weil ich handys nervig, überflüssig und störend empfinde, muß das nicht auf meine kinder zutreffen.
wenn sie es also als bereicherung ihres lebens empfinden, kann ich wenig gründe find, die dagegen sprächen

lisasimpson



Beitrag von barbarelle 26.10.10 - 14:13 Uhr

Es kommt drauf an. Markenklamotten sind meiner Tochter (8) relativ egal. Hauptsache die Kleidung ist nach ihrem Geschmack "chick" und "cool".

Beim Nintendo habe ich mich auch etwas dem Gruppenzwang gebeugt, weil sie tatsächlich die einzige ihrer Klasse war, die noch keinen hatte.

Solange die Leistungen in der Schule passen, ist es für mich ok und sie übertreibt nicht mit dem Ding.

Bei Handys bin ich kritischer. Haben tatsächlich schon so viele Kinder ein Handy? In der Klasse meiner Tochter ist es ein einziger Junge, der damit prahlt. Klar wollen alle anderen auch eins und so wird aus diesem einen Jungen "alle in der Klasse".

Wir leben hier in einem überschaubaren Dorf. Sollte sie später die weiterführende Schule in der Stadt besuchen, dann erst werden wir uns Gedanken über ein Handy machen. Da macht es in meinen Augen auch Sinn.

LG
Barbarelle

Beitrag von lichtchen67 26.10.10 - 14:22 Uhr

Ich habe das immer mal so mal so gehandhabt. Bis zum Alter von 12 oder 13 war meinem Sohn egal, welche Klamotten er anhatte. Dann kam plötzlich die Phase, wo Deichmannschuhe nicht mehr gingen, oder bestimmte Jeans und Caps sein mussten. Wir haben dann versucht diesen Wunsch zu erfüllen, aber preislich Grenzen gesetzt und versucht günstig an die SAchen zu kommen - oder es waren eben Geschenke zu Weihnachten und Geburtstag.

Ebenso mit Technik.... als dann kein Kind mehr zum spielen zu uns kam, gab es eine Playstation z.B. aber das Modell wurde nun nicht jährlich erneuert.

Jetzt ist mein Sohn 24 und kauft sich diese Dinge selber oder wünscht sie sich.... Markenklamotten müssen nicht mehr unbedingt sein, aber die neueste Technik schon ;-).

Lichtchen

Beitrag von larissas-mama 26.10.10 - 15:18 Uhr

Hallo

Also ich muss ja zugeben meine Tochter ist erst sechs und hat schon ein Handy. Aber wir wohnen ausserhalb und sie muss mit dem Bus fahren und wenn sie den mal verpasst dann muss sie mich anrufen das ich sie abholen kann. Sie hat mein altes Handy mit einer Karte zum abtelefonieren und sie geht damit sehr sorgsam um. Das Handy hat sie auf lautlos im Schulranzen aber sie nimmt es in der Schule nie raus.

Gruss Bianca

Beitrag von frauke131 26.10.10 - 15:35 Uhr

Nein, ich würde keine Sachen kaufen, damit meine Kinder dazugehören- ja, wozu denn? Meine Kinder haben so gut wie keine Markenklamotten, keinen DS und kein Handy. Sie laufen aber weder in Sack und Lumpen rum, fahen jedes Jahr mind. einmal in den Urlaub und dürfen ihren Hobbys nachgehen. Alles gesht nunmal nicht. GsD ist es an unserer Schule auch nicht unbedingt ein Riesenthema.

Meine Kinder bekommen auch weiterhin (noch) keinen DS oder ein Handy, da ich soetwas jetzt einfach noch nicht für sie haben will. Gerade der unsägliche Nintendo DS ist ein Dauerthema, trotzdem bleibe ich in dem Punkt hart. Kinder sollten lernen, dass man sich nicht über Besitz definieren kann und das man auch als Erwachsener nicht alles haben kann.

Beitrag von reethi 26.10.10 - 15:43 Uhr

Hallo!

Ich denke es kommt darauf an um was es geht.
Ein Handy in dem Alter halte ich nur für sinnvoll, wenn es auch wirklich gebraucht wird.
Markenklamotten sind bei uns kein Thema (Gott sei Dank noch nicht).

Aber im Sommer waren bei uns zb Fussballkarten von REWE der Renner. Im Moment sind es Star Wars Karten ein "muss". Das finde ich dann aber auch nicht schlimm, weil es Dinge sind die sich im Rahmen halten.
Als ich damals in der Schule war, gab es auch "Kleinigkeiten" die in waren, wie zB Riechradiergummis oder so.

VG
Neddie

Beitrag von frauke131 26.10.10 - 17:15 Uhr

Diese kleinen Dinge, wie Pokemonkarten oder Fußballkarten, klar da dürfen meine Kinder auch mitmachen. An die Riechradiergummies kann ich mich auch noch erinnern, im Osten warst Du mit so einem Ding erst recht "in".

Aber "Statussymbole" gehören nicht dazu.

Beitrag von tomama 26.10.10 - 15:46 Uhr

Hallo,

ich finde 9 Jahre noch sehr jung für ein Handy. Sicher sollen Kinder auch Wünsche erfüllt bekommen, und sicherlich orientieren sich die Kinder stark daran, was ihre Freunde so an Status Symbolen haben, aber ich finde, daß ein Grundschüler noch kein Handy braucht.

Was ich mich da auch immer frage ist, wie machen das die Eltern mit den Kosten. Selbst wenn ich meinem 9jährigen Kind (teils liest man hier von 6jährigen) mein ausrangiertes Gerät vererbe, was ist mit den Kosten. Wenn ich das Handy über Prepaid Karten laufen lasse (sind auch immerhin mind. 10 Euro, das ist das durchschnittliche Taschengeld für einen 6jährigen von mind. eineinhalb Monaten), dann kann sich das Kind die Handykosten nicht alleine leisten. Kriegen diese Kinder ihre Karten denn zusätzlich noch zum Taschengeld? Ich persönlich finde das ziemlich befremdlich, wenn man dann sieht, daß die Kinder mit ihren Handys spielen, sich zig sms hin und her schicken und die Relation (das kostet Geld) gar nicht mehr haben.

Also, lange Rede, kurzer Sinn. Ich würde keinem 9jährigen Kind ein Handy schenken, aber einige der anderen Wünsche, die auch gerade "In" sind würde ich je nachdem erfüllen.

lg Tomama

Beitrag von larissas-mama 26.10.10 - 16:46 Uhr

Hallo

Ich muss noch dazu sagen ja unsere Tochter bekommt die Handykarte von uns bezahlt aber sie hat dieses Handy mit der ersten Karte seid Anfang August und es sind immer noch 12€ von 15€ drauf. Aber da es bei uns notwendig ist finde ich es ok . Sie kann noch keine SMS schreiben:-p und anrufen tut sie nur uns im Notfall.
Gruss Bianca

Beitrag von tomama 26.10.10 - 17:00 Uhr

Hallo,

da ist die Kostenregulierung bei einer 6jährigen ja fast noch einfacher als bei nem 9jährigen. Klar, Deine Tochter kann noch nicht schreiben, also keine sms, und ich gehe man davon aus, daß die meisten ihrer Freunde noch kein Handy haben. Also wird sie auch nicht mit Freunden per Handy quatschen wollen. Das mit dem Argument, sie ist ja Buskind und braucht ein Handy, ist Ansichtssache.

Aber ein 9jähriger, der viele Gleichaltrige kennt, die auch ein Handy haben, kann so eine Karte locker in wenigen Tagen leer bekommen...

lg Tomama

Beitrag von goldengirl2009 26.10.10 - 17:26 Uhr

Och,unsere große hat wie weiter unten geschrieben seit gut 2 Monaten ein Handy und von den 15 € sind noch gute 13 € drauf.

Gruß

Beitrag von tomama 26.10.10 - 17:33 Uhr

Hallo,

aber wofür brauchen sie denn dann die Handys, wenn sie die sowieso nicht benutzen. Und wenn es sich bei allen nur um alte Handys der Eltern handelt, die sowieso nie benutzt werden, dann kann es ja nicht gleichzeitig das Statussymbol bei den Kids sein.

lg tomama

Beitrag von goldengirl2009 26.10.10 - 17:42 Uhr

Hallo Tomama,

unsere Tochter hat es 2 mal in der Woche mit, wenn sie zum Voltigieren fährt.
Sie muss zum Volti mit dem Bus ca. 10 Kilometer fahren und sie bekam das Handy aus dem Grund, um sich zu melden wenn sie den Bus danach nimmt oder wie es schon einmal passiert ist ihren Bus verpasst.
Und es gibt eben auch Spielregeln was den Umgang mit dem Handy angeht.

Bei uns ist das Handy z.B. kein Statussymbol,sondern ein ab und zu notwendiger Begleiter.

Gruß

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