Wenn ich an das Stillen denke...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von nele27 26.10.10 - 14:11 Uhr

... wird mir schon wieder ganz anders :-(

Hi Ihr Lieben,

hab meinen Großen 9 Monate gestillt, davon 6 trotz Vollzeitarbeit.
Es war sauanstrengend und ein Stillproblem reihte sich ans nächste :-(
Von der La Leche Liga habe ich nur saudumme Kommentare bekommen nach dem Motto "Wenn Sie schon unbedingt arbeiten wollen..." #augen
Einzig meine Hebamme und mein Mann haben mich super unterstützt.
Trotzdem: Ich hatte alles. Zerbissene BW, Stillkrise, zuwenig Milch, Brustentzündung etc etc. Die ersten 6 Wochen habe ich vor Schmerzen in mein Moltontuch gebissen beim Stillen. Habe mich dann 9 Monate da durch gequält, da ich Stillen wichtig finde. Spaß ist was anderes...

Diesmal hätte ich soooo gern von Anfang an eine schöne Stillbeziehung. Arbeiten muss ich diesmal nicht, hab 1 Jahr Elternzeit.
Wenn ich an das Anlegen denke, wird mir schon ganz übel...

Wie stelle ich das an, dass es diesmal alles ganz anders wird und gleich klappt?

Wie schaffe ich die besten Voraussetzungen für einen guten Start?

Und jetzt sagt nicht "gleich im KH anlegen und Wochenbett in Ruhe angehen" - das habe ich letztes Mal nämlich auch gemacht. Ohne Erfolg. Hatte sogar ein stillfreundliches KH - und trotzdem mega Schmerzen.

Vll gibts noch ein paar andere Tipps von den Expertinnen hier??

LG, Nele
37. SSW

Beitrag von jayda2009 26.10.10 - 14:17 Uhr

hallo,

also wichtig ist erstmal die positive einstellung zum stillen. dadurch, dass du diesmal nicht gleich wieder arbeiten musst, bist du innerlich sicher entspannter und es wird gut klappen. der streß mit der vollzeitarbei hat sich sicher negativ aufs stillen ausgewirkt und dadurch hattest du sicherlich auch die probleme.

aber

wunde brustwarzen etv sind ja eigentlich am anfang fast normal. bei mir kam teilweise blut mi raus...

aber das waren wirklich nur die ersten wochen, dann lief es wunderbar. wenn du eine gute hebamme hast noch besser.

versuche nun einfach positiv zu denken und die schlechten erlebnisse etwas nach hinten zu verdrängen, diesmal hast du viel bessere vorraussetzungen, da du mehr ruhe haben wirst.

es wird sicher gut klappen. und anfangschwierigkeiten kann es immer geben.

alles gute

jayda

Beitrag von jayda2009 26.10.10 - 14:19 Uhr

und wenn es gar nicht mehr geht wegen den bw dann kannst du auch erstmal stillhütchen verwenden. und unbedingt die lansinohbrustwarzensalbe kaufen, die ist super

Beitrag von sonne_1975 26.10.10 - 14:27 Uhr

Die Frage ist, woher die Schmerzen kamen.

Beim Grossen war er immer richtig angelegt, hat nie an der Brustwarze genuckelt usw., trotzdem habe ich jedes Mal geheult, als er an der Brust war, so weh hat es getan. Ich fand es schlimmer als die Geburt.

Beim Kleinen war ich so gespannt, tja, die Schmerzen waren auch da. Aber ich wusste, dass es vergeht, nach 2-3 Wochen wurde es besser und dann gar nichts mehr.

Ich hatte allerdings keine sonstigen Probleme, wie Milchstau, Brustentzündungen usw.

Es wird aber auf jeden Fall einfacher, weil du einfach weisst, WIE du anlegen musst. Ich empfand es viel einfacher, meinen Grossen habe ich die ersten 6 Tage alleine gar nicht an die Brust bekommen und es hat 4 Wochen gedauert, bis er es gelernt hat.

Der Kleine wusste von Anfang an, wie man es macht, es waren "nur" die Schmerzen.

Ich habe aber auch sehr empfindliche Brustwarzen.

LG Alla

Beitrag von kapril 26.10.10 - 16:47 Uhr

Ich bin zwar keine Expertin, aber ich stille und kann evtl ein bisschen von meinem stillstart, stillproblemen und stillfreuden berichten.

Am Anfang, also die erste woche war chaotisch ich hab es immer "den Kampf mit der Brustwarze" genannt, weil ich meinem kleinen immer versucht habe ja genz viel von der Warze und dem warzenhof in den Mund zu schieben. Jede Schwester im kh hatte einen anderen Tip und das hat mich noch weiter irritiert. Ich hab mir vorgenommen einfach tapfer dabei zu bleiben und meine beste Stellung zu finden. Wunde Brustwarzen mit Blut sind glaub ich normal. Nach dem kh hab ich mir folgendes gegen die Wunden bw gekauft:
- brustwarzenformer (wobei da geht es eher darum dass die bw innerhalb der Schalen lufttrocknen können und nirgends reiben)
- Traubenzucker (Wunde bw im traubenzuckerpulver eintauchen, bw-Former Schalen darüber und antrocknen lassen. Vor dem nächsten stillen abwaschen)
- so eine wollfettsalbe für die bw.
Nach 3 Tagen nach dem kh hatte ich keine Wunden bw mehr.

Zu Hause hab ich mir dann nicht die nötige Ruhe gegönnt, so dass ich auch sogleich einen milchstau und brustentzündungen bekam. Lösung:
- Ruhe gönnen
- Weißkohl nach dem stillen auf die Brust und den bh einfach drüber ziehen. Vor dem nächsten stillen Brust wärmen und danach wieder die gekühlten weißkohlblätter drauf.
Nach ca 4 Wochen hatte ich keine Probleme mehr.

Nach 6 Wochen hat mein kleiner die bw von allein und im Dunkeln richtig zu greifen bekommen und bis jetzt (5,5 Monate) genieße ich das stillen sehr.

Wünsch Dir einen guten Start.

Beitrag von anarchie 26.10.10 - 17:25 Uhr

Hey...

ich glaube, beim letzten Mal ist einafchw as schiefgelaufen!

Einige Wochen AUA können durchaus normal sein...auch gibt es Frauen, die zu Milchstau und Entzündungen neigen...

Tja, am besten ist es echt so, dass du dir infos anliest, so dass du probleme im Ansatz erkennst..
"Das handbuch für die stillende Mutter" ist DAS werk...blöder Titel, klasse inhalt.

das mit der LLL ist ja übel#schock
ich kenne nur sehr nette Stillberaterinnen..naja fast nur;-)

das ding ist ja, dass man über die letzte stillzeit nix sagen kann, einfach, weil man ja nicht dabei war.
Dennoch bin ich überzeugt, dass man das hinkriegen kann.

Hast du wieder eine gute hebamme?

Wenn du eine Stillberaterin brauchst, sag bescheid...hier in HH sind einige nette.
Ne nette stillgruppe mit einer sehr erfahrenen Leitung(keine stillberaterin) könnte ich dir in Eimsbüttel empfehlen..hab nicht mehr im kopf, wo du wohnst...

Und ich hätte da noch eine unglaublich tolle Stillberaterin der AFS in petto für dich...sie hat übrigens trotz Kind gearbeitet, recht früh;-)...bekommt aber im März zwillis, aber im Fall der Fälle...wohnhaft in pöseldorf.


Ich selber bin (weil ich weder mit AFS noch mit lll ausreichend konform gehe..z.b. in sachen kind/arbeit/flasche mit mumi;-)) keine stillberatertin, kann aber getrost behaupten, dass ich beim Fachwissen ganz sicher nicht unterlegen bin im Vergleich...#schein
Wenn du also stillberaterin, stillgruppe oder Hilfe von Mutter zu Mutter brauchst, dann schrei!;-)

lg

Beitrag von nele27 27.10.10 - 09:09 Uhr

Hi,

leider ist meine Hebamme eher mittel bis schlecht - hab es zu spät gemerkt und bin jetzt geistig zu unflexibel mir auf die Schnelle noch ne neue zu suchen #hicks

Die hat so eine fiese 60er-Jahre-Einstellung. Und das, obwohl sie schon vor über 20 Jahren Hausgeburten betreut hat - als diese total verpönt waren. Hab deswegen gedacht, ich bin da an ne ganz Natürliche geraten... Aber inzwischen hat sich leider das Gegenteil rausgestellt: Einlauf, Kreißbett, mindestens 4 Tage in KH bleiben lauteten ihre Empfehlungen zur Geburt #schock O JE !

Daher gehe ich davon aus, dass mein Mann und ich das allein hinbekommen müssen. Ne gute Stillberaterin wäre da vll ne Maßnahme - kann man die auch schon vorsorglich kontaktieren? Oder erst, wenn Probleme da sind? Wir wohnen in Lurup...

#danke und liebe Grüße

Nele
37. SSW

Beitrag von karbolmaeuschen 27.10.10 - 14:12 Uhr

Hallihallo!

Ich wohne zwar in Kiel, bin jedoch desöfteren in HH.
Wenn Du mit Stillberaterinnen der LLL nicht so gut klar gekommen bist, versuche mal die der AFS.

Die AFS hat als oberste Priorität, dass es Mutter und Kind gut geht. und ein Zwiemilchernährtes Kind oder ein von einer Raucherin gestilltes Kind ist besser als gar nicht stillen!

Diese Einstellung vertrete ich auch.

Hier ist die Liste aller Kolleginnen der AFS im PLZ 2 Gebiet.
http://www.afs-stillen.de/front_content.php?idcat=8&plz=2

Eine Stillberaterin kannst Du auch schon vor der Entbindung kontaktieren.
Und auch ich stille trotz vollzeit Arbeit mit 12 Std. Schichten. Also kein Grund zur Beunruhigung...
Stillen und arbeiten ist heutzutage das normalste der Welt.

LG Silke
Stillberaterin AFS

Beitrag von anarchie 27.10.10 - 15:05 Uhr

Oh klasse, wenn du so ne hebi hast, brauchst du ja keine weiteren katastrophen#schwitz

Die meissten stillberaterinnen haben ne stillgruppe - und da sind bald-mamas immer herzlich willkommen.

guck doch mal hier:
http://www.stillkinder.de/stillgruppen.html

"meine " Stillberaterin, die mir eine liebe freundin ist, hat keine stillgruppe(gerade dissertation geschrieben, kleine tochter und zwillis im märz)..


was ich dir auch ans herz legen kann ist die stillgruppe im generationenhaus in der osterstrasse...das ist keine ausgebildete stillberaterin, aber tandemstillende LZS_mama und ziemlich fit...

Beitrag von cooky2007 26.10.10 - 21:00 Uhr

Ich habe zwar beim 1. Kind nicht gearbeitet und konnte wegen starkem Rheumaschub nur 8 Wochen stillen, aber ich hatte alles durch, was du auch beschreibst. Ich habe es gehasst! mdin Sohn war trinkschwach, ich musste immer erst stillen, dann abpumpen und danach PRE zufüttern. Ich war 24 Stunden am Tag nur mit seinen Mahlzeiten beschäftigt.

Dieses Mal war ich vorbereitet - hatte Lansinoh, Stillhütchen, Wolle/Seide Stilleinlagen. Ich war bereit, jeden im Krankenhaus quatschen zu lassen, denn ich wollte dieses Mal meinen eigenen Weg gehen - ohne mir von jeder nächsten Schicht etwas anderes sagen zu lassen. Ich wollte nie wieder eine Pumpe sehen und war bereit, schnell aufgegeben.

Doch dann ... hat man mir 30 Minuten nach dem Kaiserschnitt ein normal großes, normal gewichtiges Mädchen in den Arm gelegt, das begierig anfing zu saugen. Sie saugte, ohne dass man großartig "richtig" anlegen musste. Die ersten 2 Wochen tat das Andocken weh, dann hörte es auf. der Milcheinschuss war nur wenig spürbar.
Und nun stille ich seit 18 Wochen VOLL (!!!) und es ist einfach toll. Ohne Stillhütchen, ohne Zufüttern.

Warte es ab! Es kommt auch auf das Kind an! Und lass dir nichts sagen, geh nach deinem Gefühl!!!

Beitrag von xyz74 26.10.10 - 21:45 Uhr

Hallo Nele,

bei Nr.1 hatte ich auch zig Schwierigkeiten.
Der Kleine kam 4 Wochen zu früh und hatte eine Saugschwäche.
Die ersten 4 Monate waren alles andere als lustig.
Ich musste mich leider auch noch gegen meine Umwelt durch setzen und meine Hebamme hätte auch noch alles verbockt.
Letztendlich hab ich 13Monate gestillt, was ich nie und nimmer für möglich gehalten hätte.
Eine große Hilfe war eine Beraterin von AFS-Stillen.de

Bei Nr.2 war dann alles anders.
Die Kleine konnte und kann trinken wie der Teufel.
BW waren anfangs auch wund und es hat auch weh getan.
Legte sich aber recht schnell.
Meine Hebi hat mir Multilind mitgebracht.
Außerdem hilft Puderzucker.
Ganz wichtig ist auch auf die BW immer wieder Muttermilch tupfen und dann an der Luft trocknen lassen.
Ich saß hier also öfter mal oben ohne herum :-p

Was ich damit sagen will.
Jedes Kind ist anders und somit ist jede Stillbeziehung eine andere.
Geh es locker an!
Bekanntlich kommt es erstens anders und zweitens als man denkt.;-)

Beitrag von budgie 26.10.10 - 22:12 Uhr

Hallo Nele !

Also erstmal #pro, dass du trotz Vollzeitarbeit so lange (voll) gestillt hast.


Ich weiss genau, wie es dir im Moment geht.
Mir ging es vergangenen Januar genauso. Ich hatte 3 Punkte in Bezug auf unser 2. Kind, vor denen ich gehörig Bammel hatte.

Das war die Geburt (vorallem das eventuelle Nähen danach--->kam auch so), der Milcheinschuss und die ersten Wochen stillen.

Ich bin bei allem vom Schlimmsten ausgegangen. Letztendlich war die Geburt schnell vorbei, der Milcheinschuss war Horror-schlimmer als beim ersten Mal.
Die ersten 4-6 Wochen hatte ich leider, wie bei meiner 1.Tochter, wieder totale Schmerzen beim Anlegen. Denke trotzdem, dass ich alles richtig gemacht habe.
Es ist am Anfang einfach schmerzhaft. Was mir aber sehr gut geholfen hat war Lansinoh nach jedem Stillen auf die BW zu geben. Das hat alles etwas gelindert und die ersten Wochen einigermaßen erträglich gemacht.
Geh einfach vom Schlimmsten aus, dann kann es nur besser werden ;-).

Ich wünsche dir alles gute für die Geburt und einen einigermaßen schmerzfreien Stillstart. Zum Glück gehen die Schmerzen recht schnell vorbei und dann stellt sich die Routine ein und man kann das Stillen sogar etwas genießen ;-).

VLG

Beitrag von emilia82 26.10.10 - 23:47 Uhr

Multi Mam Kompressen haben bei mir immer super geholfen!!!

#winkeEmilia

Beitrag von lilly7686 27.10.10 - 08:42 Uhr

Hallo!

Am Besten wäre, du suchst dir bereits in der SS eine gute Stillberaterin.
Warum die LLL so mit dir umgegangen sind, weiß ich nicht. Das ist nicht okay.

Vielleicht versuchst du es bei den AFS? Ich mach selbst dort gerade meine Ausbildung. Wir lernen auch über das Stillen trotz Arbeiten gehen usw. Brauchst du zwar in dem Fall jetzt nicht, aber vielleicht hilft dir die Info, dass du denen mehr vertraust, als den LLL.
Wobei ich persönlich keine Erfahrung mit LLL habe, und bisher nichts negatives gehört hab.

http://www.afs-stillen.de ist die Homepage. Schau dich dort mal um!

Wichtig wäre halt, dass du bereits jemanden hast, bevor es tatsächlich zu Problemen kommt. Damit du dann nicht erst suchen musst.

Sonst kann ich dir nur raten, dich zu entspannen. Geh ohne Vorurteile an das Ganze ran! Denk nicht dran, was beim Letzten mal schief gelaufen ist, sondern daran, dass es diesmal viel besser werden wird ;-)

Versteif dich nicht drauf, irgendwas anders machen zu wollen. Entspann dich und geh unverkrampft an die Sache ran.

Alles Liebe!

Beitrag von nele27 27.10.10 - 09:02 Uhr

Moin Ihr Lieben,

#danke für die aufbauenden Worte ... ja, vielleicht wird auch alles ganz anders. War ich eigentlich auch von ausgegangen - nur je näher die Geburt rückt, desto mehr denke ich "und was, wenn es wieder so katastrophal wird" #schock

Vll suche ich mir gleich zu Beginn eine vernünftige Stillberaterin (aber keine von der LLL - mit dem Verein bin ich durch #contra), also bevor richtig Probleme auftauchen. Oder geht das nicht vorher?? Wisst Ihr das?

Ich bereue es übrigens nicht, dass ich die 9 Monate (6 voll) bei Anton durchgezogen habe - auch wenn ich den ganzen Tag damit beschäftigt war, genug Milch zusammenzukriegen und meine Wunden zu behandeln.
Ich würde es auch wieder trotz Arbeit machen - das ist mir wichtig nochmal zu betonen, ich will nämlich hier keine Berufstätige abschrecken! Im Gegenteil, das war mein Beitrag zur Elternzeit meines Mannes... ganz wichtig.
Spaßig war es trotzdem nicht #schwitz #schwitz

LG, Nele

Beitrag von clara2006 27.10.10 - 09:52 Uhr

Hallo,

mir ging es wie dir. Ich habe beim ersten Kind auch gleich wieder gearbeitet, hatte die gleichen Probleme wie du und war mehr als einmal am Verzweifeln. Was mich auch belastet hat, war das Abpumpen an allen möglichen und unmöglichen Orten während der Arbeitszeit. Das Abpumpen ging zwar gut, aber ich kam mir immer bescheuert vor. Ich hatte vor dem zweiten genau die gleichen Sorgen wie du. Auch bin ich jetzt mit dem zweiten eine Weile zu Hause. Und ich glaube, dass das es aus gemacht hat. Ich hatte zwar wieder blutige BW usw., aber diesmal hatte ich die Zeit mehr für mich. Beim ersten hatte ich immer Druck, dass das jetzt alles klappen muss und auch zum richtigen Zeitpunkt usw.. Isofern kann ich dir zwar nicht die Sorgen nehmen, dass du gar keine Probleme haben wirst, aber ohne Arbeit im Nacken ist man da schon lockerer.

Gruß

Beitrag von nele27 27.10.10 - 15:16 Uhr

Hi,

na dann hoffe ich mal, dass es bei mir auch so abläuft wie bei Dir #schwitz

Als ich bei meinem Chef kurz vorm Mutterschutz mein Stillzimmer bestellte, schaute er sich nur hilflos um: Überall Glastüren #rofl

War aber kooperativ und mit der Küche einverstanden, es wurde ein Schloss eingebaut und ein Zettel "bitte nicht stören" an die Tür gepappt. Das war eigentlch ok - trotzdem war es ein Kampf um die Milchmenge - es war ewig zuwenig. Vll lag es daran, dass ich nebenbei Korrektur gelesen habe (bin Redakteurin) und die Arbeit bei der Zeitung eben unter großem Termindruck stattfindet.
Mehrmals sagte mein Praktikant am Telefon "Also Frau x ist gerade abp... äääähn abwesend" #rofl Herrlich!

Aber diesmal freue ich mich auf das Elternjahr #schwitz Damals war es besser so, dass mein Mann zH bleibt ... er wollte gern zH bleiben, ich hab mehr verdient und hätte mir sonst die Karriere total versaut. Heute bin ich besser etabliert, da geht das. Und nun will mein Mann mal Karriere machen :-)

LG, Nele