Hund meiner Cousine und mein Neffe

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von maddi2704 26.10.10 - 15:44 Uhr

Hallo...Ich habe ja schon mal über den Hund meiner Cousine geschrieben.
Jetzt gab es einen Vorfall,der mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.

Der Hund (Oskar) steht bei meiner Cousine an erster Stelle,er kommt sogar vor der Familie.
So nun gab es eine Situation,wo meine Schwester,Schwager und mein Neffe bei meiner Cousine zu Besuch waren.
Mein Neffe hat an der Balkontür gestanden und dann kam Oskar und hat ihn gegen die Tür gestupst,also eher ein grobes Stupsen.
Er war nicht alleine mit dem Hund!!

Nun ist es natürlich so,dass meine Schwester da ein sehr unwohles Gefühl hat wenn sie daran zurück denkt.

Meine Frage jetzt,wie sollte sich meine Cousine verhalten?
Wie sollte sich meine Schwester verhalten (mein Neffe darf Oskar natürlich nicht grob gegenüber werden,darauf achtet sie sehr)?!

Mein Schwager meinte mal,dass er eher Oskar mit meinem Neffen zusammen lassen würde wie mit meinem (bevor dieser Vorfall passiert ist) #klatsch Mein Neffe und mein Hund kennen sich vom ersten Tag an und die beiden sind ein Herz und eine Seele und wenn ich dann sowas höre,platz mir echt der Kragen.Er weiß genau das die beiden bis zum Umfallen schmusen aber dennoch würde ich meinen Hund nie mit meinem Neffen alleine lassen.Ok,das hat nicht viel mit der eigentlich Situation zu tun aber wollte mal etwas Luft ablassen #aerger

So,jetzt habt ihr mal ein leichten Überblick.

LG

Beitrag von risala 26.10.10 - 16:08 Uhr

Hi,

ich verstehe das Problem nicht????

Der Hund war nicht aggressiv, er hat das Kind geschubst - na und? Das passiert schon mal! Wichtig ist doch nur, dass Hund und Kind nicht alleine waren sondern unter Aufsicht.

Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich als Kind von unserem Bernhardiner bei Begrüßung oder im Spiel mal umgeschubst wurde. Deshalb war er aber nicht böse.

Auch unser Sohn und unsere Hunde mussten lernen, dass Zweibeiner eben nicht immer so standfest sind - und wir haben rel. kleinen Hunde (bis 43cm Schulterhöhe). Trotzdem lieben alle unsere Hunde unseren Sohn!

Gruß
Kim

Beitrag von maddi2704 26.10.10 - 16:14 Uhr

Es war nicht im Spiel und da der Hund schonmal gebissen hat,ist die Angst ja berechtigt.

Ich war nicht dabei,mir wurde das nur so gesagt.Mein Hund schupst meinen Neffen auch schon mal um wenn er ihn begrüßen will und klar kann ein 2 Jähriges Kind sich dann nicht auf den Beinen halten jedoch sehe ich da ein großen Unterschied drin.

Mein Schwager hat auch "ahnung" von Hunden und er fand die Situation auch beunruhigend.

Beitrag von redrose123 27.10.10 - 07:42 Uhr

Wieso zur Hölle darf ein Kleinkind zu dem Hund dann? Ich habe nichts gegen Hunde habe 3 hier, aber wenn einer mal beissen sollte ist ende hier....Aber gut bei dem Beschriebenen Vorkommnis sehe ich nichts agressives er hat ihn gestubst und nicht angeknurrt noch gebissen, wo genau ist das Problem? Was sollen die Cousine machen? Deine Schwester soll wenn sie Angst hat Ihr Kind bei sich behalten und nicht rumlaufen lassen, es ist ja nicht Ihre Wohnung#augen

Beitrag von michi0512 26.10.10 - 16:13 Uhr

ich sehe wie risala kein problem. es war ein unfall...

wenn unser hund mal wieder die bunten 5 minuten hat tobt er durch die bude... da hilft nur leine nehmen und raus! aber es ist schon vorgekommen dass unsere nanny im getose meine tochter umgeschubst hat....

Beitrag von maddi2704 26.10.10 - 16:16 Uhr

Ich habe mich da vielleicht falsch ausgedrückt,es war nicht im Spiel.
Meine Cousine hat sich die meiste Zeit nur um meinen Neffen gekümmert und plötzlich kam der Hund an und ist auf meinen Neffen zu.

Beitrag von risala 26.10.10 - 16:27 Uhr

Hi,

naja, ich habe Deine andere antwort auch gelesen, trotzdem erschließt sich mir das Problem nicht.

Warum hat der Hund schon mal gebissen? In welcher Situation? Und wirklich gebissen oder gekniffen (beides nicht ok, aber kneifen ist oft nachvollziehbar)? Was ist es für ein Hund?

Und warum wird ein Hund, der sonst IMMER im Mittelpunkt steht, plötzlich völlig ignoriert, nur weil ein Kind da ist? Versteh mich nicht falsch, der Hund MUSS lernen, dass er nicht immer im Mittelpunkt steht - aber es ist definitiv der falsche Weg, ihn in Anwesenheit des Kindes völlig (oder auch nur überwiegend) zu ignorieren. Es ist für mich absólut nachvollziehbar, dass er dann ggfs. eifersüchtig reagiert. Warum wird er nicht mit einbezogen?

Und vor allem was heißt "und plötzlich kam der Hund an und ist auf meinen Neffen zu" - hat er geknurrt, war er aggressiv - oder einfach nur stürmisch, weil er sehen wollte, was es interessantes gibt?

Gruß
Kim

Beitrag von maddi2704 26.10.10 - 16:32 Uhr

Ja,also der Hund hat mal den Bruder von meiner Cousine ihren Ex-Freund in die Schulter gebissen und auch auf den Ex-Freund hat er eifersüchtig reagiert.

Wie gesagt,ich war in de Moment nicht dabei und kann nur das wieder geben was mir gesagt wurde.
Der Hund wird eigentlich immer weg gesperrt wenn Besuch kommt.
Warum er ignoriert wird kann ich dir auch nicht sagen,in der Hinsicht verstehe ich das Verhalten meiner Cousine selber nicht.Jedoch kann ich da wenig machen,da es nicht mein Hund ist.

Er ist ein Dobermann mischling,man vermutet das da uch ein Rotti mit drin steckt.

Beitrag von risala 26.10.10 - 17:19 Uhr

Hi,

mein Rat: Deine Cousine sollte sich mal an einen vernünftigen Hundetrainer wenden - der wird ihr nämlich erklären, das das, was sie macht grundverkehrt ist und Eifersucht geradezu provoziert.

Einen Hund grundsätzlich wegzusperren (egal welchen), wenn Besuch kommt, ist falsch. Hat sie Angst, dass er beisst könnte sie ihm für die anfangszeit einen Maulkorb anziehen.
Der Hund sollte vielmehr mit einbezogen werden und so lernen, dass Besuch was ganz tolles ist! Man muss ja nicht mit den Kindern anfangen...

Ehrlich, unsere Hunde dürfen immer dabei sein. Wir sperren sie nur in wirklich begründeten Fällen weg: z.B. hat der Schornsteinfeger Angst vor Hunden - er kommt aber auch nur 3x im Jahr für 15min. - da muss er sich nicht mit unseren Hunden auseinandersetzen. Und unsere Hunde bringt es nicht um. Bei ängstlichem Besuch lassen wir nie alle 3 gleichzeitig "auf den Besucher los" sondern langsam nacheinander. Und wir achten darauf, dass der Besucher zwar begrüßt (möglichst ruhig), aber dann nicht belästigt / bedrängt wird.

Mit tut der Hund echt leid. Der will sicherlich nichts böses, hat aber nie gelernt seine Kraft zu kontrollieren und Besuch nur als was schlechtes kennengelernt (Besuch = wegsperren).

Ach so, ich kenne sowohl Dobermänner wie auch Rottis - und alle sind, sofern vernünftig sozialisiert und erzogen, absolut brav.

LG
Kim

P.S.: Dein Hund ist niedlich!

Beitrag von maddi2704 26.10.10 - 18:02 Uhr

Also er wird nicht bei jedem Besuch weg gesperrt aber bei meinem Neffen eigentlich immer.
Da der Hund immer an erster Stelle steht,kann ich es auch verstehen nur macht es mich "wütend" warum sie da nicht mal drüber nachdenkt.
Sie lässt sich so einiges von mir sagen und das finde ich auch gut,allerdings muss ich als Besitzer meinen Hund einschätzen können und ihn auch sozialisieren.

Ich sperre meinen Hund auch nicht weg und auch wenn er wirklich wild ist,soll er keinen Grund geliefert bekommen für Eifersucht.

Danke,ich werde das Kompliment an meinen Hund weiter geben :-D

Beitrag von redrose123 27.10.10 - 07:48 Uhr

Und das merkt der Hund, unsere haben wir gleich an Kinder gewöhnt.....Und nicht weggesperrt

Beitrag von redrose123 27.10.10 - 07:45 Uhr

Ja und er hat Ihn angestubst was solls? Machen meine Hunde auch gerne aber nicht agressiv und anstubsen naja fällt bei Hunden grob aus:-)

Beitrag von alkesh 26.10.10 - 18:58 Uhr

Also im schlimmsten Fall hat der Hund gepöbelt, mehr aber auch nicht ... deshalb jetzt ein Fass aufmachen #kratz

Generell sollte sie ihre Erziehung mal überdenken, aber das ist wohl unabhängig von diesem "Vorfall".

LG

Beitrag von maddi2704 26.10.10 - 19:32 Uhr

Ich habe kein Fass aufgemacht,ich habe lediglich gefragt wie sie sich Verhalten soll.
Das man sich da so seine Gedanke macht ist ja wohl verständlich!

Der Hund wurde anderen gegenüber schon auffällig,dann ist es mein gutes Recht das ich mir um meinen 2 jährigen Neffen Sorgen mache / bzw um das Verhalten zwischen Hund und Kind.

Beitrag von alkesh 26.10.10 - 19:49 Uhr

Mein Hund hat auch schon Kinder umgeschupst, er ist halt groß und tollpatschig.

Deshalb mache ich mir aber keine Sorgen!

LG

Beitrag von maddi2704 26.10.10 - 20:38 Uhr

Wie oft noch,das war eine Situation die alle beteiligten alls "Bedrohlich" befanden also wird das nicht nur mal so ein stupsen aus "huch,tut mir leid" gewesen sein.
Der Hund hat aus Eifersucht schonmal nach jemanden geschnappt aber egal,meine Sorgen sind ja völlig unbegründet.#klatsch

Ich kenne diesen Hund und hab schon einiges mitbekommen.

Beitrag von redrose123 27.10.10 - 07:40 Uhr

Ähm wo bitte ist das Problem? Weil der Hund in ein wenig gestupst hat#kratz Deine Schwester ist dabei, schauen das der Kleine nicht grob wird und der Hund hat nichts getan.....Meine Güte.....