Mein Sohn hat einen sehr engen Freund.

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von daniela0502 26.10.10 - 17:55 Uhr

Hallo.

Mein Sohn ist 5 Jahre alt und seit beginn der Kiga-Zeit wurde mir öfter von der Erzieherin mitgeteilt,
das mein Sohn öfter emotional sensibel reagiert und ab und an bei Kleinigkeiten in Tränen ausbricht. Eigentlich grundlos.
Nicht täglich... kommt aber vor.

Dazu hat mein Sohn einen sehr engen Busenfreund.
Am liebsten spielt er jeden Tag mit ihm.
Auch im Kiga macht er gerne das gleich wie sein Freund.
Die beiden kleben quasi an einander und spielen auch toll zusammen.
Ist sein Freund mal nicht im Kiga, dann hat mein Sohn öfter Anschlußschwierigkeiten. Das heisst er wartet auf seinen Freund. Ist er nicht da, dann ist er auch nicht wirklich motiviert mit anderen zu spielen.

Auf der anderen Seite.... treffe ich meinen Sohn auch öfter spielend mit anderen Kindern im Kiga an.
Es gibt noch 2 weitere Jungs aus dem Kiga mit dem er ab und zu spielt.
Auch Privat hat mein Sohn aus meinem Freundeskreis 2 weiter Kinder mit den wir uns min 2 mal im Monat zusätzlich zum spielen Verabreden.

Das Spiel mit anderen Kindern ist problemlos.
Gerne gibt er auch den Ton an. Gerade bei uns zu Hause.
Schon mit 2,5 Jahren hatte er kein Problem bei seinen Freunden ohne Mama zu spielen.
Und auch in anderen Dingen ist er sehr Selbstständig.
Anziehen..., einkaufen... bei Freunden anrufen usw.
Spiel er mit anderen, dann lässt er sich auch "die Butter nicht vom Brot" nehme. Und zeigt deutlich was er will und was nicht.

Ich weis auch nicht was ich davon halten soll?
Im Kiga scheint mein Sohn sensibler zu sein als ich es kenne.
Leut Erzieherin benötigt er eine emotionale enge Person in seiner Nähe
um sich wohl zu fühlen.
Was denkt ihr?
Nächstes Jahr kommt er in die Schule.
Muss ich mir Sorgen machen?


Beitrag von lisasimpson 26.10.10 - 21:40 Uhr

Hallo!

ich hatte heute eine sehr nette "unterhaltung" per PN mit einer usierin hier, die an sich selbst eine "urbia- neurose" diagnostiziert hatte.
Eine urbia neurose ist (ich zietiere) " Probleme sehen, wo keine sind."

nachdem ich also heute von diesem krankheitsbild erfahren habe, würde ich es bei dir wahrscheinlich auch diagnostizieren..

Also ich muß sagen, daß ich in der beschreibung meinen 3,5 jährigen erkenne (nur ist er auch zu hause ein Sensibelchen- das kommando haben wollen, die kontrolle über andere, den ton angeben, mit guten und phantasievoellen spielideen mitzureisen usw- hat damit ja nicht unbedingt was zu tun)

ich wüßte nicht, wo ds das problem mit der schule zu sehen ist?
daß er es toll findet, wenn sein bester freund mit in der klasse ist?!
hm ja.- ich bin deshalb wirklich gerne 13 jahre zur schule gegangen, weil ich dort meine freunde getroffen habe. ich habe die schule, die lehrer und alles drum herum gehaßt- aber ich bin wirklich gerne hingegangen.

Ich habe gerne nette kollegen, ich freue mich wenn ich weiß, daß am donnerstag kollegin x oder am freitag kollege y da ist- find ich nicht hoch problematisch.

ich kann da wirklich beim besten willen kein problem erkennen

lisasimpson