Suche eine gute Kamera

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Forum: Allgemeines

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Beitrag von tinalein1990 26.10.10 - 21:53 Uhr

Hallo,

ich möchte mir eine neue, gute Kamera zulegen. Gerne auch Spiegelreflex, aber digital.

Vielleicht weiß auch jemand wie man das hinbekommt, dass das eigentliche Motiv, z.B. das Kind, scharf wird und der Hintergrund und alles außenrum verschwommen. Welche Einstellung nimmt man da?

Danke!

Beitrag von brausepulver 26.10.10 - 22:45 Uhr

Huhu

dann solltest du wirklich eine Spiegelreflex nehmen. Die Einstellungen, die du ansprichst, sind mit der Blende einzustellen.

LG

Beitrag von schwarzesetwas 26.10.10 - 23:29 Uhr

Du kannst eine von Sony nehmen, ist eine Vollautomatik, mit wechselbaren Objektiven.
Kostet aber auch nur in der Anschaffung 300,-, jedes Objektiv ist mit 800,- dabei.

Oder aber Du schaust, was Du möchtest.
Hast Du Bock Dich mit der Cam auseinanderzusetzen?!

Für Bilder dieser Art reicht es bei Sony Alpha scon weniger, da man Sigma, Tamron und logischerweise Sonry als Objektive einsetzen kann.
Was ein def. FÜR für Sony Alpha ist.

Ich halte Sony für Spitze.

Aber ich hab grad eine Sony... Deswegen bin ich voreingenommen. Und ich hab schon immer Sony geliebt.

Die Einstellung von wegen unscharf im Hintergrund und Vordergrund scharf ist nur die Blende.
Die sollte im Bereich von 6,8 liegen.

Lg,
SE

Beitrag von tinalein1990 26.10.10 - 23:45 Uhr

Danke schön! Irgendwie schwören alle auf Nikon, so direkt hat mir noch nie jemand zu Sony geraten!

Wollte bei der VHS nen Kurs zwecks Bedienung der Cam machen. Was hältst Du davon?

Beitrag von schwarzesetwas 27.10.10 - 09:54 Uhr

Gute Idee sowas zu machen!
Man kann sich zwar einiges anlesen, aber gleichzeitig Praxis zu haben ist besser! :-)

Viel Spaß dabei.

Beitrag von brummel-baer 27.10.10 - 11:23 Uhr

Wegen Kameramarke: Wenn Du noch nichts hast, würde ich Dir zu Canon oder Nikon raten. Zu diesen Gehäusen gibt es die größte Auswahl an Dritt-Objektiven. Und spare lieber etwas am Gehäuse und investiere mehr Geld in Objektive. Bei mir ist das Wertverhätlnis ca. bei 1:5.

Wegen Kursen: Ich fotografiere seit 20 Jahren und lerne in diesen Kursen immer noch was.

Gruß
BB

Beitrag von brummel-baer 27.10.10 - 11:11 Uhr

Mich würde interessieren, wie Du auf den Wert 6,8 kommst. Das würde mich brennend interessieren!

Beitrag von tinalein1990 27.10.10 - 11:31 Uhr

Ich habe momentan eine Nikon P80. In der Bedienungsanleitung steht, man soll die Blende runterdrehen für den verschwommenen Hintergrund. Kriege das aber nicht hin, hab alles mögliche ausprobiert. 6,3 geht oder denn 7,2, aber beides macht alles scharf. 6,8 ginge bei mir z.B. gar nicht. Wäre 6,8 aus Deiner Sicht eh falsch?

Beitrag von brummel-baer 27.10.10 - 11:40 Uhr

Du kannst hier nicht von Falsch und Richtig reden. Je näher Du an einem Objekt bist, umso größer muss Deine Blende sein, damit Du einen unscharfen Hintergrund bekommst.

Beispiel 1: Person vor einem 1km entferntem Berg. Hier ist fast egal, welche Blende Du einstellst, da kommst Du auch noch locker mit 8.0 hin.

Beispiel 2: Person 1m vor einem blühenden Strauch. Hier musst Du mindestens Blende 4.0 einstellen sonst bekommt der Hintergrund zuviel Struktur und Du lenkst vom eigentlichen Motiv ab. Du darfst aber auch nicht mit der Blende übertreiben. Bei 1.8 ist die Nasenspitze nämlich noch scharf und die Augen bereits unscharf.

Gruß
BB

Beitrag von brummel-baer 27.10.10 - 13:15 Uhr

Noch eine Ergänzung: Du fotografierst wahrscheinlich mit einem Objektiv, das eine Anfangsblende von z.B. 5.6 hat. Bei größerer Brennweite gibt das Objektiv diese Blende aber technisch nicht mehr her, so dass Du als Anfangsblende nur noch 6.3 angeboten bekommst.

Und man dreht eine Blende nicht runter sondern man öffnet sie ;-)

Beitrag von sonnenstrahl1 27.10.10 - 08:54 Uhr

Hallo
Ich habe diese Kamera geschenkt bekommen und bin super zufrieden. Ist eine Nikon ;-)

http://www.chip.de/artikel/Nikon-D3000-Test_37973581.html

Mein Mann war mit einer Freundin von uns auf suche und sie kennt sich gut aus. Sie sagt das sie super ist. Hat 280 Euro oder 380 Euro im Kit gekostet. (Angebot im Mediamakrt glaube ich)

Den Preis kann ich bei meinem Mann noch mal erfragen wenn du möchtest.

Sie macht scharfe Bilder wo der Hintergrund verschwommen ist. Aber ich denke sie kann noch mehr als ich kann;-)

Konnte mich jetzt länger nicht damit beschäftigen aber ich werde es diese Tage nachholen.

Sie macht auch tolle Bilder bei Bewegungen. Meine Tochter spielt Fußball und da werden die Bilder super. Auch beim Trampolin hüpfen.

LG
Jelena

P.S.: Wenn du möchtest kann ich dir mal ein paar Bilder zeigen.







Beitrag von tinalein1990 27.10.10 - 09:54 Uhr

Oh, das ist ja echt günstig. Darfst mir gerne Bilder zeigen! :-)

Wie stellst Du sie ein für diese scharf-unscharf Bilder? Und die mit den Bewegungen?

Beitrag von sonnenstrahl1 27.10.10 - 10:02 Uhr

Muss jetzt erstmal was machen. Zeige dir im laufe des Tages Bilder von der Kamera.

Beitrag von lifeline0815 27.10.10 - 13:04 Uhr

Hi du,

genau die gleiche von Nikon haben wir uns auch raus gesucht. Wollen die uns auch holen, daher schonmal danke für die Erklärung, dass sie auch im praktischen gut geht. Nicht nur theoretisch ;-)

Ich freu mich auf jedenfall schon drauf, wollen nur mal schauen wo sie am günstigsten ist, da wir auch gleich ein Kit kaufen wollen.

LG
Sandra

Beitrag von brummel-baer 27.10.10 - 09:36 Uhr

Hallo.

Den Effekt, den Du ansprichst, nennt sich Tiefenunschärfe, wird über die Blende geregelt und ist fast nur mit Spiegelreflexkameras zu erreichen. Bei den Objektiven solltest Du darauf achten, dass sie eine möglichst große Anfangsblende (<=4.0) haben, sonst kann es schwierig werden ein schönes Bokeh (der unscharfe Hintergrund) zu erhalten, wenn der Hintergrund zu dicht am zu fotografierenden Objekt ist.

Gruß
BB

Beitrag von brummel-baer 27.10.10 - 11:17 Uhr

Hallo Jelena.

Zum Objektiv: Das Ding ist bei Fotografen als Russentüte bekannt. Das Ding hat Brennweite ohne Ende macht aber nicht wirklich gute Fotos. Markenobjektive mit dieser Brennweite kosten Dich mehrere Tausend Euro. Die zweite Frage ist, was Du mit solch einem Teil willst. Damit kannst Du in freier Wildbahn nachschauen, ob das Reh auf der Lichtung Hämorrhoiden hat oder nicht. Für Anfänger reichen 300m Brennweite völlig.

Zur Sonnenblende: Diese Dinger sind durchaus hilfreich, um Streulicht zu minimieren (z.B. diese Lens Flares). Normalerweise sind die aber bei Objektiven dabei. Würde ich also noch abwarten.

Wegen Kameramarke: Wenn Du noch nichts hast, würde ich Dir zu Canon oder Nikon raten. Zu diesen Gehäusen gibt es die größte Auswahl an Dritt-Objektiven. Und spare lieber etwas am Gehäuse und investiere mehr Geld in Objektive. Bei mir ist das Wertverhätlnis ca. bei 1:5.

Gruß
BB

Beitrag von brummel-baer 27.10.10 - 11:21 Uhr

Der dritte Absatz galt nicht Dir ;-)

Beitrag von sonnenstrahl1 27.10.10 - 11:25 Uhr

NMich hat der Preis schon gewundert beim Obnejktiv. Die Hämorrhoiden will ich natürlich nicht sehen #schwitz#rofl

Was bedeutet denn 300m Brennweite genau? #schein#hicks

Beitrag von brummel-baer 27.10.10 - 12:26 Uhr

300mm Brennweite bedeutet, dass das Licht zwischen vorderster Linse und Sensor 300mm zurücklegt.

Je mehr Brennweite Du hast, umso näher kannst Du das Objekt heranzoomen. Dazu musst Du allerdings noch den Crop-Faktor Deiner Kamera rechnen. Bei einer Nikon ist das 1,5. D.h., dass Dein 300mm Objektiv an Deiner Nikon eigentlich 450mm Brennweite hat. Das ist für die meisten Fälle völlig ausreichend. Ich fotografiere im Telebereich zu 95% mit einem 70-200er, für die besonderen Fälle habe ich noch eine 400mm Festbrennweite.

Bei langen Brennweiten (ab 300mm) musst Du weiterhin berücksichtigen, dass Du aus der Hand nicht mehr verwacklungsfrei fotografieren kannst sondern zwingend auf ein Stativ angewiesen bist.

Gruß
BB

Beitrag von pati_78 27.10.10 - 14:09 Uhr

...oder Bildstabilisator.... ;-)

Beitrag von brummel-baer 27.10.10 - 14:19 Uhr

Bei 600mm mit 1,6 Crop Faktor hilft Dir auch kein Bildstabilisator mehr. Da muss man schon Chirurg sein, um frei fotografieren zu können ;-)

Beitrag von tinalein1990 27.10.10 - 11:32 Uhr

danke!!

Beitrag von pati_78 27.10.10 - 14:03 Uhr

Hallo!

Die Fotografie mit einer Spiegelreflex ist eine Kunst für sich. Eine sehr schöne Tiefenschärfe bekommst Du mit einer guten Bridge-Kamera (etwas mehr als "Klick-Doof-Knipse" und etwas weniger (meist keine austauschbaren Objektive) als eine Spiegelreflex.

Ich weiß nicht, wie hoch Dein Budget ist, aber die eine Sache ist ein halbwegs vernünftiger Body mit Standardobjektiv (meist 18-55 mm), immer wieder neue Objektive zu holen ist eine andere Sache, das geht nämlich richtig ins Geld.

Für Bridge spricht auf jeden Fall:
- guter Preis
- viele kreative Möglichkeiten (auch Macro)
- eigene Einstellungen möglich
- Kreativprogramme für Einsteiger
- einfache Bedienung
- sehr gute Lernkameras mit sehr hoher Bildqualität

Kamerabeispiele:
http://www.amazon.de/Panasonic-DMC-FZ38-Digitalkamera-Megapixel-Bildstabilisator/dp/B002JE7SLO/ref=sr_1_5?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1288179772&sr=1-5

http://www.amazon.de/Nikon-P100-Digitalkamera-Megapixel-Weitwinkelzoom/dp/B0036WN2F4/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1288179772&sr=1-1

Die Spiegelreflex geht natürlich etwas ins Geld. Mit einer Canon liegst Du eigentlich immer richtig und ich kenne keine andere Kamera, die Weißtöne trifft. Also z.B:

http://www.amazon.de/Canon-SLR-Digitalkamera-Megapixel-LiveView-bildstabilisiert/dp/B0020MLHXA/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1288179613&sr=1-1
Es ist allerdings nur ein Standardobjektiv dabei.

Ich habe mir vor einiger Zeit diese hier zugelegt, als mir meine alte Bridge nicht mehr ausreichte:

http://www.amazon.de/Olympus-SLR-Digitalkamera-Megapixel-Bildstabilisator-Kit/dp/B0019JNMJC/ref=sr_1_2?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1288180563&sr=1-2

Der Kit beinhaltet 2 Wechselobjektive. 14-42 bedient den leichten Weiwinkelbereich und mit dem 40-150 ist der leichte Zoombereich abgedeckt und man hat sehr schöne Tiefenschärfe. Der 14-42 ist nicht sehr Lichtstark, aber für den Anfang reicht es völlig aus. Das Zoomobjektiv ist sehr gut. Die Kamera ist für eine Spiegelreflex recht klein und sehr einfach zu bedienen, auf wenn man sich in die neue Art der Fotografie zunächst einmal reinfuchsen muss.

Kann ich nur empfehlen. Ich war nur am Anfang etwas enttäuscht, als ich dachte, dass man mit einer Spielgelreflex sofort gute Bilder schießt. So ist das nicht, man muss lernen das Licht optimal zu nutzen.

Letztenendes ist es das Auge dahinter und das Gespühr für Motive.

Beitrag von brummel-baer 27.10.10 - 14:23 Uhr

>>> Kann ich nur empfehlen. Ich war nur am Anfang etwas enttäuscht, als ich dachte, dass man mit einer Spielgelreflex sofort gute Bilder schießt. <<<

Die ersten 10000 Bilder sind die schlechtesten.
Helmut Newton