Kigaarzt:Verdacht auf evtl.Wahrnehmungsstörung

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von yozgat 26.10.10 - 22:25 Uhr

Hallo ihr Lieben

Meine Tochter ist vor einem Monat 4 geworden.
Letzte Woche war die Kiga Ärztin in der Kita.
Alle Aufgaben hat sie mit gravur bestanden auch ihr Wortschatz hat sich super erweitert(türkisch ist ihre Muttersprache,wächst mit 2 Sprache auf).
Bei einer Aufgabe(musste 5 Sätzte,die die Ärztin ihr vorspricht widerholen)hat sie jeweils immer nur das letzte Wort im Satz gesagt.Ich bin der Meinung,dass sie die Aufgabenstellung nicht wirklich verstandne hat.Habe es auch der Ärztin gesagt,doch sie ist nicht weiter drauf eingegangen.Jedenfalls hat sie jetzt eine Empfehlung zur einer Hno Kontrolle mit päaudiologischer Untersuchung geschrieben,Verdacht auf Wahrnehmungsstörung.
War gestern beim Kinderarzt,die sich gewundert hat und das völlig Schwachsinnig findet und dieses auf meine Tochter keineswegs zutrifft.
Ich will dennoch zu dieser Untersuchung,obwohl auch ich der Meinung bin das ganz und gar nicht auf meine Tochter zutrifft.

Was würdet ihr machen?Sie hin bringen oder nicht?

Achso am Tag nach der Kigaarzt Untersuchung habe ich mit den Erziehern von ihr gesprochen,auch sie waren plötzlich der Meinung das das evtl.sein kann:-(was aber vorher nie ein Thema war,dass meine Tochter Aufgabenstellungen oder ähnliches nicht versteht.Bin etwas enttäucht von den Aussagen der Erziherinnen.Ich bin eine Mutter,die sich für ihr Kind interssiert und sich seeehr oft um ihre Entwicklung und diverses die Erzieherinnen anspricht und dann sowas:-(

Ging es jemandem genauso.
Soll ich mit den Erzieherinnen nochmal sprechen?

#danke#winke

LG
Yozgat

Beitrag von michi0512 27.10.10 - 06:59 Uhr

Morgen,

will Dir nicht zu Nahe treten, aber Deine Tochter hat sicher mit Bravur bestanden. Ich glaube, Kinder dem dem Alter dürfen noch nicht gravierd werden ;-)

Zum eigentlichen: Ich würde die Untersuchung beim Facharzt machen lassen. Es ist eine EMPFEHLUNG - mehr nicht. Lass es abklären - anderenfalls würdest Du Dir später sicher Vorwürfe machen.

Mit dne Erziehern reden ist so eine Sache - manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ständig gibt es neue modernere Erkrankungen.... und auf dem Zug wollen immer viele mitfahren.

Mein sohn sollte angeblich eine körperliche Wahrnehmungsstörung haben. Nach 1 Woche Kindergarten wurde mir das gesagt... er stolperte viel, lief gegen Gegenstände etc.

Das war sein übliches Verhalten wenn er Wachsrumsschübe hatte.... er hat keine Störung.

GlG

Beitrag von juniorette 27.10.10 - 08:53 Uhr

Hallo,


"War gestern beim Kinderarzt,die sich gewundert hat und das völlig Schwachsinnig findet und dieses auf meine Tochter keineswegs zutrifft. "

damit wäre für mich das Thema gegessen und ich würde NICHT zu der Spezialuntersuchung gehen.

Noch eine Anmerkung:
ich finde es eine Unverschämtheit, wenn eine Kiga-Ärztin wegen eines vermasselten Test gleich von einer Wahrnehmungsstörung redet.
Und wenn dein Kind tatsächlich in der Hinsicht auffällig war, hätte den Erzieherinnen im Kindergarten auffallen MÜSSEN, dass da was nicht stimmt.

Ich würde auf jeden Fall mit den Erzieherinnen reden, wie es sein kann, dass so was Gravierendes wie eine Wahrnehmungsstörung (bei der ein Kind ja deutlich anders reagiert als andere Kinder) nicht aufgefallen ist und mit dir darüber gesprochen wurde (falls die Erzieherinnen derselben Meinung wie die Kiga-Ärztin sind).
Außerdem würde ich erzählen, was der Kinderarzt gesagt hat.

LG,
J.

Beitrag von kati543 27.10.10 - 09:15 Uhr

Was glaubst du eigentlich, ist ein Pädaudiologe? Das tut dem Kind nicht weh. Ist es so schlimm das einfach abzuklären? Dann hast du es schwarz auf weiß, dass dein Kind gesund ist. Alle Zweifler sind dann beruhigt. Immer noch besser, als dann permanent von Kindergarten und Schule vorgehalten zu bekommen, dass man sich nicht kümmert.
Ich renne auch nicht zu allem, was eine Erzieherin sagt, aber ich glaube, du übertreibst das etwas. Ich wäre übrigens auch von Anfang an dagegen gewesen, dass meine Söhne ohne mein Beisein von einer unbekannten Ärztin untersucht werden. Sie sind oft genug bei Ärzten, haben ein vorbildlich geführtes U-Heft nachzuweisen. Ich denke zusätzliche Untersuchungen im Kiga können wir uns sparen.

Beitrag von mausi1086 27.10.10 - 12:27 Uhr

Mal ganz ehrlich: Was wäre, wenn du nicht zu dieser harmlosen Untersuchung gehen würdest und es würde sich dann mit Schuleintritt doch heruasstellen, dass da eine Störung vorliegt? Dann hast du zwei Jahre lang nichts dagegen getan, obwohl dir jemand empfohlen hat, zu dieser Untersuchung zu gehen.
Lass diese Untersuchung machen! Es kann doch im besten Falle nur nichts dabei rauskommen, aber dann weißt du auch, dass nichts mit deinem Kind ist. Aber wenn wirklich was sein wollte und du hast nichts getan, machst du dir nachher Vorwürfe.
Ich renne auch nicht wegen jedem Mist irgendwohin, aber eine eventuelle Wahrnehmungsstörung ist eine ernstzunehmende Sache.