Seit Krankheit will er ständig gestillt werden

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von suthsunee 27.10.10 - 07:08 Uhr

Hallo,

mein Sohn hat momentan eine Magen-Darm-Grippe. Das schlimmste ist aber vorbei. Er hat zwar noch Durchfall, 2-3x am Tag, aber der Appetit ist zurückgekehrt und trinken tut er auch ganz gut.

Da sind wir auch schon beim Thema. Also er trinkt eigentlich nur Wasser oder Muttermilch. Bis jetzt hatte ich Ihn noch Abends vor dem Schlafen gehen und morgens vor dem aufstehen gestillt. Aber seit er krank ist will er am liebsten ständig nur an meine Brust. Die letzte Nacht war wieder total anstrengend. Jede Stunde kam er und verlangte danach. Wenn ich ihm seine Flasche mit Wasser angeboten habe, hat er schreiend protestiert. Und er hat auch so viel Ausdauer, dass er erst aufhört, wenn ich ihm gebe, was er verlangt. Oder aus dem Zimmer gehe und den Papa ihn beruhigen lasse.

Aber wie gesagt, das war alles schon mal besser. Und ich kann ja verstehen, dass er durch die Krankheit anhänglicher ist.

Wird das wieder besser, wenn er gesund ist, oder fangen wir dann von vorne an mit dem weniger stillen?
Die momentanen Nächte sind eher weniger mit Schlaf verbunden.

Liebe Grüße
suthsunee + Sohnemann (knapp 15 Monate)

Beitrag von steffilove 27.10.10 - 08:29 Uhr

Hallo,

genau so ist es bei uns auch.
Ich stille meinen Sohn (15Mon) aber auch sonst noch öfter als du,
nachts sind die längsten Abstände so 4h.
Und im Moment sind es gefühlte 10 minuten Pause zwischen dem Stillen.

Nach den Informationen die ich habe, wird er noch so lange ganz oft Brust wollen, bis er die Krankheit überstanden hat und dann wohl von ganz allein wieder weniger stillen.

http://www.uebersstillen.org/

Vielleicht findest du hier auch noch ein paar Hinweise, mir hat die Seite sehr geholfen das Stillverhalten von meinem Kind zu verstehen.

Liebe Grüße und gutes Durchhaltevermögen wünsch ich dir

Steffi

Beitrag von marjatta 27.10.10 - 10:24 Uhr

Mein Sohn ist 18 Monate und wir stillen Nachts auch noch häufiger, teilweise in stündlichen Abständen. Ja, es war auch schon besser, so dass er nur in 4-5 Stunden Abstand kam.

Aber ich denke, es braucht alles seine Zeit. Mittlerweile versuche ich zwar, die Abstände hin und wieder zu verlängern - vor allem Nachts - aber wenn er anfängt zu weinen, dann lasse ich mich doch erweichen, weil ich gelernt habe, dass wenn das andere Beruhigen nicht sofort klappt, habe ich mit dem 'Verlängern' keinen Erfolg.

Das mit dem Schlaf ist bei uns halt insofern besser, als Sohnemann am Bett direkt (auf der eigenen Matratze im offenen Gitterbett) angedockt schläft. Beim nächtlichen Stillen muss ich mich also nur zu ihm drehen. Da wache ich eigentlich gar nicht richtig auf und schlafe oft auch beim Stillen schon wieder ein.

Nur das Dauerstillen versuche ich zu vermeiden. Wenn es Dich wirklich zu sehr belastet, musst Du überlegen, ob es für euch beide noch gut ist. Für mich ist es deshalb in Ordnung, weil ich nur so genügend Schlaf für meinen 30h Job habe. Müßte ich Nachts aufstehen, hätte ich nicht genügend Energie für den Tag. Das überzeugt auch unseren Papa, der so auch ruhiger schlafen kann.

Gruß
marjatta

Beitrag von nina1984 27.10.10 - 11:03 Uhr

Hallo,

meine Schwägerin hat auch sehr lange gestillt. Irgendwann hat sich sich Pflaster auf die BW geklebt und gesagt "mama hat aua" nach drei Tagen war ohne Geschrei alles vorbei. Vielleicht ist es dir, wenn er wieder gesund ist eine Idee